Du willst also warten, bis der Dip von fast 30% auf STRC wieder weg ist? Wie lange musst du dafür Dividenden kassieren?
Keine Anlageberatung. Denn ich habe mich heute gefragt, ob der Bitcoin-Kurs vielleicht auch deswegen schwächelt, weil die MSTR, STRC und wie sie alle heißen verlockender erscheinen als BTC selbst. Da jeder sein Fiat-Geld nur einmal ausgegeben kann, könnte das Geld für die Aktien natürlich nicht mehr in Bitcoin fließen - Nachfragemangel…
Sparplan habe ich gestern erstellt. Wir sich lohnen, wenn nicht wie bei Gold Securities Lending und Securities Borrowing usw…die nächsten 8 Jahre der Preis nach unten gedrückt wird.
Wo würdest du denn dann Bitcoin kaufen?
Würde Bitcoin im Kurs immer weiter fallen, würde auch die Infrastruktur immer weiter zerfallen (Börsen, Miner…)
Die These, Bitcoin wird immer wertvoll sein weil es knapp ist, sollte man mal ablegen.
Bitcoin wird nur etwas wert sein, wenn Nachfrage vorhanden ist.
Oder Amazon, keiner will das quasi Monopolunternehmen mehr unterstützen, keiner kauft mehr über Amazon, wieviel ist es dann wert?
Wird keiner mehr Interesse haben sein Kapital selber zu verwalten/ zu kontrollieren, vor dem Zugriff Dritter oder dem Staat zu sichern, es ohne Mittelsmann übertragen zu können, es in jedes andere Land ohne Kosten und Beschränkungen mitnehmen zu können?
Wenn das für niemand wichtig ist, dann ist es nur ein Spekulationsobjekt.
Je totalitärer die Staaten werden, je höher die Bevormundung, die Steuern und sonstigen Abgaben werden, desto mehr werden die Eigenschaften von Bitcoin in den Vordergrund rücken.
Jeder verkaufte Bitcoin/Satoshi wird ja zwingend von anderen Entitäten gekauft. Dass der Preis fällt ist ja nur Ausdruck davon, dass in letzter Zeit wieder mehr auf der Verkäuferseite standen und diese bereit waren die Bitcoin für einen niedrigeren Preis abzugeben (Panik, Misstrauen, Geld wird dringend benötigt..)
Habt ihr eine Idee, wer (außer mir ) aktuell die ganzen Bitcoin aufsaugt/akkumuliert? Ich denke es findet wieder eine massive Umverteilung statt seit dem ATH. Man könnte es auch „Bereinigung“ nennen. Weak-Hands verlassen das Spielfeld..
Aber wer sind die Gewinner, die sich zur Zeit die BTC krallen? Hat jemand irgendwelche Insider-Infos aus on-chain Daten o.ä.?
Wie kommst du zu der Annahme, dass es sich bei den Verkäufern um „Weak-Hands“ handeln muss?
Weil es besser in deine Vorstellung eines ansonsten „gesunden“ Marktes mit dem Potential ewig steigender Kurse passt?
Es kann auch das Gegenteil richtig sein. Nämlich dass das bis vor kurzem noch hoch gelobte institutionelle Kapital langsam wieder verkauft weil die Kuh gemolken ist und die ganzen Retailer und „Buy the Dip“ Käufer ihnen die Exit Liqui bereitstellen.
Seid die grossen Player offiziell mit an Bord (ca. ab 2022/23) sind, finde ich es persönlich schwierig zu sagen was gerade passiert. Viele Neuinvestoren halten nicht Bitcoin selber, betrachten es als klassisches Invest - oder zurzeit ein Negativgeschäft - denn fast alles was ab 2024 gekauft worden ist liegt im Minusbereich. Daher trennt man sich von den BTC Derivaten. Diese Informationen haben die Big-Player vor uns Spotmarkt-Käufer. Was diese mit den verwalteteten BTC machen ist mir nicht klar. Kaufen sie diese vorsorglich (günstig) auf und werfen später diese wieder als Derivat verwaltet auf den Markt?
Ich griff bisher bei 3 Zyklen immer in das doofe scharfe fallende Messer - und bin bisher sehr gut damit gefahren. Ich habe immer nachgekauft, als der Markt anfing sich zu drehen und wenn man das Gefühl hat, dass alle anderen rumheulen und aufgeben. Zugegebenermaßen hatte ich das Gefühl in meinem ersten Zyklus selbst auch, konnte aber rational bleiben und nicht aus Panik verkaufen..
Mein Vorgehen: bei stark sinkenden Preisen in Tranchen rein. Je weiter es nach unten geht, desto mehr Fiat pro Kauf in BTC umtauschen (am besten einfach mit Limit Orders arbeiten). So hatte ich bei jedem Bärenmarkt immer einen ziemlich guten Durchschnittseinkaufspreis. Nachgewiesenermaßen ist das besser gelaufen als DCA.
Niemand weiß wo der Boden ist - und ja natürlich weiß auch niemand mit Sicherheit, ob wir wieder neue Höchststände sehen werden.
Buy the dip ist eine gute Strategie bei Anlageformen die stark schwanken, aber nie auf Null fallen.
Oben einen Teil raus und unten wieder rein, vielleicht verpasst man den Superanstieg mit vollem Kapital, aber wer weiß ob der nochmal kommt wie in der Vergangenheit.