Nein, das setze ich überhaupt nicht gleich mit den Ereignissen wie z. B. in der Weimarer Republik. Dort gab es eine Hyperinflation und die Währung wurde “gewechselt”. Auch von Mark zu Euro setze ich nicht gleich damit. Denn der Euro ist immer noch da und es gab noch keine Hyperinflation. Wenn andere Länder diesem Währungsraum beitreten, ist das für mich kein Neustart in dem Sinne.
Sagt Leute, können wir nicht eine Kinderecke im Forum einbauen, da wo ganz grundlegende Dinge besprochen werden? So als eine Möglichkeit Erwachsen zu werden, bevor man sich hier im „Buy the Dip“ und auch anderen Themen äussert?
Der Kurs ist aktuell ein guter Einstieg. Das meine ich jetzt als Erwachsener. ![]()
[Ironie ON] Stimmt mein Fehler. Sozialismus haben wir noch nie richtig probiert. Vor allem nicht im Ostblock. Und zwischen Kapitalismus und Feudalismus gibt es auch keine Unterschiede. Ich werde dem @Doktor nie wieder widersprechen. Ganz ehrlich [Ironie OFF]
Aber dass diese Länder ihre Währung wechseln, das ist dir schon klar, oder?
Das ist halt das Problem wenn Leute nur für sich denken, nur in ihrem kleinen Universum denken können. Oder halt bis zum Tellerrand.
Dass wir einen globalen Reset bekommen will ich auch nicht hoffen, denn das würde wahrscheinlich Weltkrieg bedeuten.
Immer schön den Kontext beachten. SO hab ich das hier nie gesagt. Es geht um die Eigentumskonzentration und die sich daraus ergebenden Machtverhältnisse. Die sind ähnlich.
Ja, sie ändern ihre Währung, aber aus einem anderen Grund. Nicht, weil alles im Arsch ist, sondern aus politischen Gründen, um irgendwelche Gegenleistungen zu kriegen oder weil sie sich irgendetwas erhoffen. Ein Neustart ist: Hyperinflation, alles bricht zusammen, neue Währung, Wechselkurs zur alten Währung natürlich scheiße, Leute verlieren viel Vermögen. Das ist doch nicht das selbe wie “ich trete dem Euroraum bei”…
Wofür hast du denn die MAs und den MACD überhaupt da drin wenn du das völlig ignorierst was die anzeigen und meinst, dass das „aktuell ein guter Einstieg“ sei?
So als Frage an einen Erwachsenen…;)
Es wird keinen 3. Weltkrieg geben, dass wussten schon Kennedy, Chruschtschow, Breschnew, Reagan und die anderen Schauspieler ihrer Zeit. Wenn es einen gäbe, wäre es selbst in Südargentinien oder Neuseeland nicht mehr wirklich lange sooooo angenehm.
Ich öffne den buy the dip thread für eine letzte Motivation, meinen Sparplan in absurde, insolvenzgefährdende Höhen zu pushen. Stattdessen: eine Grundsatzdiskussion zur Vermögensverteilung
Was hast du denn erwartet? Dass jeder hier Motivation braucht, weil andere kaufen? Was bringt es den Leuten hier, wenn hier zwanzig Leute schreiben: „Ich habe den Dip gekauft“? Interessanter ist doch die Frage: Warum? Denn ob etwas ein Dip ist, weiß man immer erst hinterher. Solange der Kurs weiter fällt, kann jeder Dip einfach nur der Vorbote eines noch tieferen Dips sein. Ich finde die Begründungen spannender als die Handlung selbst. Die Handlung ist nur eine Momentaufnahme.
Wenn jemand einfach nur schreibt: „Ich habe gekauft“, kann man daraus kaum etwas lernen. Wenn jemand dagegen erklärt, warum er kauft, welche Risiken er sieht, welche Entwicklungen er beobachtet und welche Schlussfolgerungen er daraus zieht wird es interessanter.
Wer nur anderen mit einem Kauf folgt, hat später oft ein Problem. Solange alle kaufen, kauft er mit. Wenn die Stimmung aber weiter kippt, verkauft er möglicherweise wieder. Nicht weil sich seine Analyse geändert hat, sondern weil er nie eine eigene hatte.
Jahrelang wurde über den Zyklus gesprochen. Jetzt fließen enorme Mengen Kapital, Aufmerksamkeit und Fantasie in KI. Gleichzeitig stehen Themen wie SpaceX, OpenAI und andere Technologiebereiche permanent im Rampenlicht. Natürlich zieht das Kapital an. Natürlich zieht das Aufmerksamkeit an. Warum sollte Bitcoin davon komplett unberührt bleiben? Wenn man diese Zusammenhänge versteht, fühlen sich viele Bewegungen deutlich weniger bedrohlich an als für jemanden, der nur auf den Chart schaut.
Interessant dabei ist es, dass viele Menschen daraus automatisch sofort eine Aussage über Bitcoin machen. Dabei hat sich bei Bitcoin nichts geändert.
KI versucht Wissen, Produktivität und Automatisierung zu verbessern. Bitcoin minimiert Vertrauen. KI beantwortet Fragen. Bitcoin beantwortet die Frage, wem man vertrauen muss.
KI löst nicht das Problem der Geldmengenausweitung, Eigentumsrechten, Selbstverwahrung, Kapitalkontrollen und das Problem, dass Menschen Institutionen vertrauen müssen.
Es gibt faktisch keine Konkurrenz. Was ich eher sehe, ist etwas zutiefst Menschliches. Menschen rennen von Hype zu Hype. Heute KI. Gestern NFTs. Davor das Metaverse. Davor Cannabis-Aktien. Davor Internetaktien. Davor Immobilien. Davor etwas anderes. Aufmerksamkeit wandert ständig. Die zugrunde liegenden Probleme bleiben aber dieselben.
Die entscheidende Frage lautet für mich nicht, ob Menschen aktuell lieber KI oder Bitcoin kaufen. Die entscheidende Frage lautet für mich ob die Probleme Verschwinden, die Bitcoin adressiert?
Vertrauen bleibt ein Thema. Geldmengenausweitung bleibt ein Thema. Staatsschulden bleiben ein Thema. Eigentumsrechte bleiben ein Thema. Kapitalkontrollen bleiben ein Thema. Nicht weil Bitcoin der aktuelle Hype ist, sondern weil die Probleme, die Bitcoin adressiert, weiterhin existieren. Das ist der „Usecase“ von Bitcoin.
Das ist aktuell meine Begründung, warum ein Dip interessant sein könnte. Nicht weil andere kaufen oder verkaufen, sondern weil sich an den Problemen, die Bitcoin löst, sich nichts geändert hat.
Logisch, aber die eigentliche Frage die ich mir stelle und ich hier gerne in den Raum werfen möchte ist: Warum sollten Menschen Bitcoin haben wollen?
Ich glaube nicht einmal, dass es primär die Intelligenz der Menschen ist, die Bitcoin langfristig relevant macht. Intelligente Menschen gab es schon immer. Trotzdem wurden Fehler gemacht. Trotzdem entstanden Kriege. Trotzdem wurden Währungen entwertet. Trotzdem wurden Verträge gebrochen. Menschen müssen Bitcoin nicht verstehen, damit Bitcoin genutzt wird. Viele Menschen verstehen auch das Internet nicht wirklich. Sie nutzen es trotzdem. Viele verstehen nicht, wie GPS funktioniert. Sie nutzen es trotzdem.
Ich glaube weniger an die Intelligenz der Menschen als an die Wirkung von Ursache und Wirkung. Die Zeit zeigt Menschen oft Dinge, die ihnen kein Buch, kein Guru und keine Diskussion beibringen konnte. Die Realität überzeugt oft stärker als die Theorie. Ich glaube eher an Konsequenzen.
Menschen lügen, betrügen, nutzen Macht aus, treffen Entscheidungen zu ihrem eigenen Vorteil, verschieben Probleme gerne in die Zukunft und geben Versprechen ab, die später andere bezahlen müssen. Das war vor hundert Jahren so. Das war vor tausend Jahren so. Und das wird wahrscheinlich auch in tausend Jahren noch so sein.
Deshalb gibt es Schlösser an Haustüren. Nicht weil wir alle Verbrecher wären, sondern weil wir wissen, dass es Verbrecher geben kann. Deshalb gibt es Verträge. Nicht weil Menschen immer unehrlich sind, sondern weil wir wissen, dass manche Menschen ihre Meinung ändern. Deshalb gibt es Gerichte. Nicht weil jeder Streit unvermeidbar wäre, sondern weil Konflikte entstehen. Deshalb gibt es Versicherungen. Nicht weil jeder Schaden eintritt, sondern weil Schäden eintreten können. Deshalb gibt es Bitcoin. Nicht weil Bitcoin Menschen moralisch besser werden lässt, sondern weil Bitcoin davon ausgeht, dass Menschen Menschen bleiben. Bitcoin setzt nicht auf den guten Willen einzelner Personen. Bitcoin setzt auf Regeln, die für alle gleich gelten.
Das gefällt vielen Menschen nicht, weil sie lieber auf den guten Willen hoffen. Aber die Geschichte zeigt etwas anderes. Jede Generation glaubt, sie habe die Probleme der Vergangenheit überwunden und jede Generation entdeckt irgendwann, dass Menschen immer noch Menschen sind.
Es gibt neue Technologien. Neue Regierungen. Neue Ideologien. Neue Wirtschaftssysteme. Aber die menschliche Natur wird sich niemals verändern (grundlegende menschliche Eigenschaften wie Eigeninteresse, Angst, Hoffnung, Gier, Machtstreben, Kooperation und Konflikte.)
Bitcoin geht viel tiefer als die Frage nach dem Preis.
Bitcoin ist eine Antwort auf die Erkenntnis, dass Vertrauen immer ein Risiko bleibt. Nicht weil Menschen böse sind, sondern weil Menschen Menschen sind.
Wenn irgendwann alle Menschen vollkommen ehrlich, gerecht, verantwortungsvoll und selbstlos wären, dann bräuchten wir vermutlich vieles nicht mehr. Keine Schlösser. Keine Verträge. Keine Gerichte. Keine Versicherungen. Und auch kein Bitcoin.
Aber genau diese Welt existiert nicht.
Die Aussage „Wenn niemand Bitcoin haben will, ist Bitcoin wertlos“ ist viel zu oberflächlich.
„Werden die Probleme verschwinden, die Bitcoin adressiert?“ ist viel spannender.
Solange Menschen menschlich bleiben, wird die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch sein, dass auch die Nachfrage nach Systemen bestehen bleibt, die möglichst wenig Vertrauen voraussetzen.
Die Nachfrage wird nicht entsteht, weil Menschen plötzlich klüger werden, sondern weil die Probleme, die Bitcoin adressiert, weiterhin existieren werden.
Dein ernst? Du findest das gespamme hier gut?!
Früher gab es Regeln, dass nur bei echten dips hier gepostet wird. Da waren 5% Korrekturen schon zu wenig.
Jetzt finden hier allgemeine Diskussionen statt.
Ich habe bisher keine tieferen Kurse unter 59k$ gesehen. Wieso habt Ihr alle so eine Panik …
Es ist egal, ob ich bei 50k$, 60k$ oder 70k$ für 100€ Sats kaufe …
Sparplan hat gekauft bei 54.740€ ![]()
Satoshi number goes up ![]()
Früher wurden die Moderatoren noch aktiv, wenn jemand im Buy the Dip thread tu philosophisch wurde!!! XD
Wer macht denn hier endlich mal die starke führende Hand? ![]()
Hier wird doch gefühlt überhaupt nichts mehr moderiert. Aber wehe man schreibt mal nen Einzeiler in den Meme-Thread ohne Bild… Dann ist der Beitrag innerhalb von 2 Minuten kommentarlos gelöscht. Probierts mal aus ![]()
Erinnert mich bisschen an wer-kennt-wen.de in 2007 oder so… Die völlige Anarchie. ![]()
Diese Art von Posts finde ich mittlerweile bizarr. Geradezu religiös. Als normaler Mensch kann man da nur den Kopf schütteln.
Es gibt halt Maximalisten und toxische Maximalisten.
Hey ja, verstehe ich überhaupt nicht. Da wird zunehmend immer unsachlicher diskutiert und sich nicht an Forensregeln gehalten. Moderatoren verfolgen dadurch auch nicht mehr jede Diskussion. Und täglich flattern 10 Meldungen herein, weil sich alle gegenseitig auf den Schlips getreten fühlen. Bittet man um Nachbearbeitung von Beiträgen wird von den Usern nichts gemacht. Editiert oder löscht man Beiträge, so wird die Zensurkeule herausgeholt.
Da verstehe ich echt nicht, warum Moderatoren, die hier ehrenamtlich unterwegs sind und ihre Freizeit opfern, nicht mehr moderieren… /s
Ich wollte nie ein „früher war alles besser“ - Mensch werden, aber ich würde direkt wieder gegen das Forum von vor 5 Jahren tauschen.
| Einkaufskurs BTC | Einsatz | Gekaufte BTC | Wert bei 120k € | Gewinn bei 120k € | Rendite bei 120k € | Wert bei 250k € | Gewinn bei 250k € | Rendite bei 250k € |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 50.000 € | 100 € | 0,00200000 BTC | 240,00 € | 140,00 € | 140,00 % | 500,00 € | 400,00 € | 400,00 % |
| 60.000 € | 100 € | 0,00166667 BTC | 200,00 € | 100,00 € | 100,00 % | 416,67 € | 316,67 € | 316,67 % |
| 70.000 € | 100 € | 0,00142857 BTC | 171,43 € | 71,43 € | 71,43 % | 357,14 € | 257,14 € | 257,14 % |
Bei kleinen Summen macht es für mich keinen Unterschied.
Gut, bei den einem hat man bissel mehr Geld, ändert aber nicht die Welt. Das ist in der Zukunft 1 mal essen gehen. Deswegen Stundenlang den Kopfzerbrechen? Lieber 1 Überstunde arbeiten & man hat mehr Geld + mehr sats.
Na ja, bei einmaligem 100€ Kauf ist das doch wirklich fast egal.
Das ist wie für 1€ tanken. Der Tank ist und bleibt leer, egal ob der Sprit 1,50 oder 2,50 kostet.
Ich glaube es wäre schon sehr viel hier geholfen, wenn man Off-Topic Beiträge einfach in irgendeinen Ablagethread verschiebt. Da müsste man sich als Mod auch gar nicht mehr rechtfertigen, so wie das hier gerade abgeht wären sicherlich viele dankbar. Ich befürchte nämlich immer mehr „ältere“ Mitglieder packen deswegen ihre Sachen und kommen vielleicht nie wieder..
Das Forum ist viel zu schade es so verkommen zu lassen.
