Lebe viel eher in der Gegenwart. Power Law spielt bei mir keine grosse Rolle. Manchmal trifft man den Preis (vielfach nicht). Mein Antrieb ist eine bestimmte Menge zu kontrollieren. Der Fiat Preis bleibt nebensächlich. Wenn auch aktuell gewisse Kauf Positionen eine gefühlte Ewigkeit stehen, bis diese wieder im grünen Fiat Bereich ankommen.
Weiss jetzt nicht ob ich das richtig mitbekommen habe. Mit Krediten hantiere ich nicht. Sicher es kann Intressant sein, aber hier habe ich einen Grossmutter Knacks. Sie musste alles genaustens abwägen um den spanischen Bürgerkrieg und die Hungersnot zu überstehen. Essen waren nicht Kartoffeln, sondern Kartoffelschalen um eine Suppe daraus zu machen.
Weil es für die Wertspeicherfunktion nun mal wichtig ist ob andere Menschen ihn als solchen annehmen. Wenn ich alleine irgendwas besitze und mir ständig sage, dass das ein Wertspeicher ist, ihn aber sonst niemand haben will, dann bringt er mir nun mal als solcher nichts.
Ist das so schwer zu verstehen, dass wir das ständig wiederholen müssen?
Die Kurve beim Power Law Modell flacht ja auch ab. Wenn du jetzt einen normalen Aufwärtstrend hast und der kippt irgendwann in einen Abwärtstrend, sieht das halt genau so aus. Dann gibt es ein ATH, vielleicht noch ein oder zwei Versuche darüber zu kommen und man hat keine Gerade mehr sondern eine abflachende Kurve.
Also der Beginn einer Korrektur. Aus einer Korrektur kann auch ein Abwärtstrend entstehen.
Bitcoiner aber die nur in Zauberzyklen denken und das Mindset haben, dass es einen ewigen Aufwärtstrend geben muss, die haben aber das gar nicht auf dem Schirm, dass das letztlich normale Marktstruktur ist und eben ein paar Linien die man an den Hochs einzeichnet.
Es wird ihnen ja auch ständig eingeredet, dass Chartanalyse Bullshit sei usw. Deswegen wissen die halt auch nichts davon.
Muss ich es auch wiederholen?
Warum sollte das automatisch wichtiger sein als meine eigene Erfahrung?
Für mich ist Bitcoin längst mehr als ein Wertspeicher geworden. Ich kann heute bereits davon leben. Ich kann Vermögen über Grenzen bewegen. Ich kann Werte selbst verwahren. Ich kann unabhängiger von einem bestimmten Standort sein. Und ich kann all das tun, selbst wenn Bitcoin morgen noch einmal deutlich fällt.
Du brauchst für deine Erfahrung ständig die Bestätigung von außen. Du brauchst den Preis. Du brauchst die Akzeptanz der Masse. Du brauchst die Bestätigung anderer Marktteilnehmer, damit die Geschichte für dich funktioniert. Ich habe diesen Schritt längst hinter mir. Das soll nicht arrogant klingen. Es erklärt lediglich, warum wir Bitcoin völlig unterschiedlich betrachten. Ich bin mittlerweile so lange dabei, dass ich viele dieser Diskussionen schon mehrfach erlebt habe. Die Zweifel, die Euphorie, die Untergangsszenarien, die Preisdebatten und die ständige Suche nach Bestätigung. Irgendwann hört man auf, Bitcoin nur als Investment zu betrachten. Irgendwann beginnt man, Bitcoin einfach zu benutzen.
Ich diskutiere gar nicht mehr hauptsächlich über die Zukunft. Du argumentierst aus der Perspektive, was passieren muss, damit Bitcoin als Wertspeicher erfolgreich wird. Ich argumentiere aus der Perspektive, welche Probleme Bitcoin für mich bereits gelöst hat. Das sind zwei völlig unterschiedliche Blickwinkel.
Ich brauche nicht jeden Tag die Zustimmung anderer Menschen. Ich brauche nicht jeden Tag einen höheren Kurs, damit Bitcoin für mich funktioniert. Bitcoin funktioniert für mich bereits. Die Frage, ob das irgendwann Milliarden andere Menschen genauso sehen werden, ist zwar interessant , aber für meine persönliche Erfahrung nicht mehr entscheidend, weil meine erlebte Realität bereits anders aussieht.
Weil es nicht um dich geht sondern um Bitcoin. Wir haben darüber gesprochen, warum ich sage, dass der Preis relevanter ist als z.B. deine persönliche Geschichte.
Das kann ich sagen, weil Bitcoin als Wertspeicher eben nur funktioniert, wenn Menschen ihn als solchen annehmen. Und Maßstab dafür ist der Preis und nicht solche persönlichen Geschichten.
Wenn Bitcoin für dich persönlich aus welchen Gründen auch immer funktioniert ist das schön für dich, sagt aber nichts über Bitcoin aus. Jedenfalls nichts, was man sozusagen allgemeingültig in eine Formel wie „Bitcoin ist Wertspeicher“ gießen könnte.
Denn du wirst mir ja sicherlich zur Abwechslung mal dabei zustimmen, dass nicht jeder schon bei 100 Euro Bitcoin gekauft hat und nicht jeder in ein Billigland wie Vietnam auswandert/auswandern möchte.
Du wiederholst das ständig. Aber darum geht es gar nicht.
Dann sag doch endlich mal was Du wann kaufst, was besser ist als Bitcoin. Anstatt Dich hier Tag und Nacht darüber auszulassen, wie doof die Leute sind, die darauf bauen, dass ihnen Bitcoin irgendwann nützlich sein wird. Das machst Du unaufhörlich in einem Bitcoin-Forum (!).
Wenn Du nichts zu sagen hast, außer zu meckern und zu maulen, wie schlecht Bitcoin ist, dann haben deine Posts einen Mehrwert von 0.
Tun Menschen doch. Allein die Tatsache, dass du nicht einmal das erkennst, macht mich traurig Aber es ist hier wie im echten Leben: Die am lautesten schreien, sind meist die mit der wenigsten Ahnung.
Egal: Keep skatin Doktor, das Wochenende gehört dir! Gogogogo!
Seriöser Charttechniker klingt wie grundehrlicher Scharlatan.
Es können nicht mal Wahrscheinlichkeiten aus einem randomisierten Prozess abgeleitet werden. Würde man es können, wäre der Markt nicht effizient. Diese Ineffizienz würde schnell durch Arbitrage verschwinden.
Charttechniker…wenn ich so einen Schwachsinns begriff schon höre.
Der nächste kommt dann mit der ausgebildeten Lottofee.
Zu dem Thema Wertspeicher und Volatilität hat Florian Bruce mal gute Videos zu gemacht. Da sagt er, dass es quasi sich nicht verhindern lässt, dass ein werdender Wertspeicher zu Anfang volatil ist, denn ein Wertspeicher entsteht ja mit der Zeit. Denn wenn alle wüssten was Bitcoin ist, würden es vielleicht alle nutzen, aber das braucht Zeit.
Wäre interessant, ob Satoshi BTC auch schon als Wertespeicher gesehen hat. Soll ja laut Paper ein Cash-System sein. Evtl. gibt’s Emails von ihm, die den Wertspeichergedanken beinhalten.
Genau, man sieht es am Preis.
Bitcoin findet bisher immer höhere Hochs und höhere Tiefs.
Er geht also in Wellen nach oben.
Siehst Du etwa etwas anderes?
Ich sehe ein Asset, dass vor 5 Jahren auf 69 kUSD stand und heute knapp über 60 kUSD. In einem bisher ultrabullishem Marktumfeld, in dem Aktien und Gold Gewinne gemacht haben wie verrückt. Die letzten fünf Jahre waren bei Bitcoin eine Riesenenttäuschung, ich hätte das so nie für möglich gehalten. Trotz all der guten Eigenschaften. Ich halte zwar weiterhin Bitcoin aber anderen Leuten empfehlen tue ich das nicht mehr. Das ist mir zu heikel. Und dieses ewige Schönreden habe ich mittlerweile auch satt. Der Kursverlauf der letzten Jahre ist grottig, da gibt es kein Schönreden.
Da Bitcoin in dem von dir genannten Zeitraum in Euro gemessen um 78% gestiegen ist, würde mich schon interessieren wo deine Einschätzung als „grottig“ und „Riesenentäuschung“ herkommt.
Nee, die Struktur ist seit Februar gebrochen und wenn mich nicht alles täuscht wurde jetzt das Februartief nochmal unterschritten. Es wurde also ein tieferes Tief gemacht. Nicht viel, deswegen würde ich zum jetzigen Zeitpunkt da auch noch nicht viel Bedeutung beimessen.
Die Leute denken halt Bitcoin wär irgendwie anders und könnte nicht zusammenbrechen wie andere Aktien usw., es ginge nur nach oben…
Aber auch für den Bitcoinpreis gilt, dass er von der Nachfrage abhängig ist und Liquidität nur einmal da ist bzw. nicht grenzenlos in jedes Asset fliessen kann.
Es gab nur ein relativ kleines Zeitfenster in den 5 Jahren wo du heute im Plus wärst wenn du da gekauft hast. Die meiste Zeit wäre man heute im minus bzw. ca. plus minus null.
DCA ist aber keine Kapitalanlage, also keine Anlage/Umschichtung vorhandenen “Vermögens”, es ist Kapitalaufbau.
Auch mit buy the dip hätte man im Nachhinein weit über 100% gemacht.
Wir wissen halt nicht im voraus welche Strategie die nächsten Jahre am besten sein wird.
Das Problem ist, so logisch die Anfangsvolatilität bei einem neuen Wertspeicher ist. Ich kann keine 20 Jahre oder länger warten, bis die Schwankungen kleiner werden, ich brauche jetzt einen Wertspeicher, bei dem mein Kapital wertstabil ist, unabhängig von Wirtschaft, Politik.
Das gibt es nicht, wird es wahrscheinlich nie geben.
Klar, niemand kennt die Zukunft. Punkt. Damit könnte ich jetzt eigentlich aufhören. Aber es doch so, dass ein auf 21 Millionen Einheiten begrenztes Gut langfristig im Wert steigen muss, solange die Menschheit produktiv ist, nach Wachstum strebt und technologischer Fortschritt stattfindet. Denn wenn die Wirtschaftsleistung und die Menge an Vermögenswerten weltweit zunehmen, die Anzahl der Bitcoin aber unverändert bleibt, verteilt sich immer mehr Wert auf eine dauerhaft begrenzte Menge. Diese Annahme des „unendlichen Wachstums“ treffen übrigens auch alle Anleger, die in einen breit gestreuten Welt-ETF investieren.
Das impliziert nicht, dass in Zukunft alle Menschen in Bitcoin sparen. Aber durch Netzwerkeffekte wird angenommen, dass sich das Netzwerk und damit die Anzahl der Teilnehmer kontinuierlich vergrößert. Genau das zeigt die Empirie bislang auch recht eindeutig. Es gibt aktuell keinen Anlass zu vermuten, dass diese Entwicklung auf einmal gestoppt wird.
Unterstellen wir jetzt, dass du jeden Tag aus dem Haus gehst, produktiv bist und dadurch Werte schaffst, diese Werte anschließend in Bitcoin überträgst und dort „speicherst“, dann kann man schon sagen, dass Bitcoin bereits heute ein Wertspeicher ist. Über nahezu alle zeitlichen Horizonte, außer einer sehr kurzfristigen Betrachtung dank der Volatilität dieses jungen Assets, erfüllt Bitcoin damit bereits heute seinen Zweck.
Unter dieser Annahme ist somit DCA schon heute eine valide Strategie, um seine Werte langfristig zu speichern bzw. zu erhalten. Das heißt nicht, dass man damit maximalen Value erzeugt. Aber man nimmt die Entwicklung von Bitcoin mit.
Berücksichtigen wir jetzt noch den Aspekt, dass die Welt in Zukunft immer digitaler wird, wir ein auf Schulden aufgebautes Wirtschaftssystem haben und eine expansive Geldpolitik verfolgen, dann ist der Weg zu einem digitalen Wertspeicher nicht besonders weit.
Das sind natürlich alles Annahmen. Denn wie wir alle wissen: Niemand kennt die Zukunft (siehe Satz 1 in diesem Posting). Aber genau deshalb müssen wir Annahmen treffen, um Entscheidungen für die Zukunft treffen zu können. Die Frage ist am Ende nicht, ob wir Annahmen treffen, sondern welche Annahmen wir für die wahrscheinlichsten halten.
Weil es gerade so schön passt, aus dem Meme Thread:
In 10 Jahren sieht die Welt schon wieder ganz anders aus …