Hier:
und hier:
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Diese dezente Überheblichkeit kommt noch etwas zu früh ![]()
Warten wir ab was passiert, sollten die Aktienmärkte “richtig” korrigieren.
Wir kennen die Zukunft nicht aber soweit läuft alles nach Plan hahahahaha
Auch da braucht es nur ein wenig Vigilanz und etwas Intuition.
Seine Thesen mag ich. Allerdings sollte man darauf hinweisen, dass sie derzeit statistisch noch weniger belastbar sind als das Bitcoin Power Law. Sie sind aber immerhin eine gute Chance.
Nun, die Hauptthese von ihm ist ja das Power Law. Mit den Log-Periodic These zur Blasenbildung bin ich mit dir einig, mir scheint hier die Datenlage auch etwas dünn. Aber immerhin erklärt er mehr Events als die zeitlich linearen Vierjahres-Zyklen. Mal schauen ob die nächste grosse Übertreibung 2027 tatsächlich kommt.
Das Powerlaw selber, finde ich wesentlich relevanter.
Was kann man aus dieser Grafik ablesen?
Dass das Gold-Bitcoin-Ratio seit 2018 quasi gleich ist?
Was hat die 200 Week Ema auf sich?
Noch mehr?
Wenn das Power Law weiterhin bestand hält, wie schon seit 17 Jahren, kannst du heute für rund 70k USD einen Bitcoin kaufen und hast ca. im März 2037 einen Gegenwert von:
Untere Grenzlinie: 1 Mio. USD, → 27% pro Jahr oder 14.3 x
Mittlere Linie: 2.8 Mio. USD, → 40% pro Jahr oder 40 x
Obere Grenzlinie: 6.7 Mio USD, → 51% pro Jahr oder 95.7 x
Hast du ein anderes Asset mit einer besseren Prognoseerwartung?
Ich kenne kein anderes Asset, was nur irgentwie in den Bereich kommen kann.
Allerdings ging es nicht darum im Allgemeinen.
Es geht darum, dass die Otto-Normalos denken, wenn die mit 10€ in der Woche in Bitcoin investieren, dass die dann relativ schnell finanziell Unabhängig werden. Und das ist einfach Quatsch.
Ich verstehe nicht, warum die Influencer nicht deutlich erzählen, dass man reinhauen muss, damit man bissel was rausbekommt. Möchte man Neulinge nicht verkraulen?
Ist aber auch Offtopic.
Fazit für mich: Kaufen, kaufen, kaufen, nur so kann es etwas werden ![]()
Ja, wenn…
Das Power-Law-Modell ist ein statistisch an Daten angepasstes Wachstumsmodell.
Es schließt nicht ein:
Regulatorische Eingriffe, ETFs, institutionelle Adoption verändern die Marktstruktur.
Gerade mit Akteuren wie BlackRock (z. B. durch ETFs) verändert sich das Marktumfeld deutlich.
Was aber für mich entscheidender ist, ist die theoretische Nachfragegrenze.
Irgendwann ist eine Sättigungsgrenze erreicht bei Annahmen über Kaufkraft und Adoption.
Ich habe das für mich mal abgeschätzt, aber es geht mehr um meine Grundannahme als um meine „geratenen“ Werte.
Ich verrate dir etwas, das Power Law ist Strunz dumm.
Ein Power Law ist bloss eine mathematische Beziehung. Sie weiss nichts über Bitcoin, ETFs oder Märkte. Weiss nicht was Mining, Satoshi oder Michael Saylor ist. Trotzdem beschreibt sie erstaunlich gut die langfristige Entwicklung des Bitcoinpreises über rund 17 Jahre.
Für Bitcoin wurde ein solches Skalierungsmuster erstmals um 2016 systematisch beschrieben (G Satosatasi, später S. Perrenod). Es liefert keinen Punktwert, sondern einen breiten Wachstumskorridor. Kurzfristige Schwankungen, Blasen und Crashs liegen oft weit auseinander, langfristig bleibt jedoch die grobe Struktur erhalten.
Das ist kein Bitcoin-spezifisches Phänomen. Power Laws tauchen in vielen komplexen Systemen auf, etwa beim Wachstum von Städten, in der Biologie, bei Netzwerken des Internets, in der Erdbebenforschung und auch in der Astronomie. Die Systeme sind völlig verschieden, aber das zugrunde liegende mathematische Modell ist das gleiche.
Ein hilfreicher Vergleich ist die Parabel. Die Flugbahn eines geworfenen Steins lässt sich gut durch eine Parabel beschreiben. Weder kennt der Stein die Formel, noch kennt die Formel den Stein. Sie beschreibt ein Muster, das aus grundlegenden physikalischen Bedingungen entsteht. Der geworfene Stein fliegt parabelförmig, auch ohne dass er je eine Minute Matheunterricht hatte.
Power Laws funktionieren ähnlich. Sie beschreiben keine Ursachen, sondern statistische Regelmässigkeiten. Solche Regelmässigkeiten entstehen oft in Netzwerken mit vielen Akteuren, Rückkopplungen und ohne zentrale Steuerung. Extrem spannende Sache. Hier der Thread dazu Erkenntnisse und Vorhersagen aus dem Bitcoin Power Law
Bitcoin ist ein solches Netzwerk. Wenn sich Nutzung, Kapital und Aufmerksamkeit über lange Zeit akkumulieren, kann ein Power Law als grobe Beschreibung des Wachstums entstehen. Nicht als Naturgesetz, sondern als emergentes Muster.
Nicht gleich, das ist ja ein Logarithmischer Chart auf der Preis-Achse. Eine Gerade im logarithmischen Chart ist eine Exponentialfunktion auf dem linearen Chart.
Normalerweise zeigt ein EMA eine geglättete Preisfunktion. In diesem Fall ist bemerkenswert, dass eine Gerade zu sehen ist. Und das über eine relativ große Spanne von über 40 000 BTC pro kg Gold bis 132 BTC pro kg Gold (wobei der aktuelle Wert ja 2,3 BTC / kg Gold ist).
Falls es euch interessiert: Steven Perrenod knetet das Power Law nicht nur auf Basis US-Dollar/BTC sondern auch Gold/BTC durch.
Exponentielles Wachstum ist typischerweise langfristig instabil und in der Natur typisch für Zerfallsprozesse (Z.B. Radioaktivität, ungebremstes bakterielles Wachstum bis zum Kollaps). Power Laws aber nicht, auch wenn sie auf kürzeren Zeitabschnitten nahezu identisch aussehen. Daher finde ich die gerade Linie beim Log-Lin Chart 200 W EMA, spannend aber nicht besonders belastbar.
Weil Affiliate kombiniert mit einem Sparplan des Beworbenen ein regelmässigen Cashflow für den Influencer generiert. :D
Weil „Don‘t trust, verify“. Wer wie ein Schaf irgendwelchen Plapperlapaner folgt, ist selbst schuld.
@HODLer, verschiebe das gerne in den Power Law Thread
@Der-Wolf-im-Fusspilz , lass mich deine Ausführungen noch etwas ergänzen.
Ich habe mir heute den Spaß einer Wavelet Analyse gemacht:
Untere Zone (4–30 Tage): Die gelb-grünen vertikalen Striche sind Marktschocks – Ereignisse die Power auf vielen Skalen gleichzeitig und kurzfristig aktivieren. Die vertikale Ausdehnung zeigt wie breitbandig ein Schock war, die horizontale Enge zeigt wie kurz er war. Oberhalb von ~30 Tagen verschwindet diese Schock-Struktur – ab dort dominiert horizontale, persistente Energie.
Mittlere Zone (30–180 Tage): Rote, moderat persistente Power die als Grundton des Marktes gelesen werden kann. Kein Schock, keine ausgeprägte Periodizität – aber auch keine Stille. Wichtig: In Bärmarkt-Phasen (2015, 2018–19, 2022) wird diese Zone deutlich dunkler. Der Markt verliert in Bärphasen seine mittelfristige Zyklusstruktur. Das ist direkt am Farbwechsel ablesbar, ohne den Preis zu kennen.
Obere Zone (1–4 Jahre): Horizontale gelb-orange Wolken die sich über Monate aufbauen und abbauen. Horizontal bedeutet zeitlich ausgedehnt – das sind persistente Zyklen, keine Schocks. Die hellsten Stellen markieren den Zeitpunkt maximaler Power. Diese Zone ist der Fingerabdruck des Halving-Rhythmus.
Interessanterweise findet sich sogar Stephen Perrenods Theorie wieder, dass es nie den 4 Jahres Zyklus gab, sondern vielmehr einen Block Zyklus:
Das zeigt der GWPS-Peak (Global Wavelet Power Spectrum) bei 1211 Tagen. Er liegt nicht wie erwartet bei 1460 Tagen. Das ist ein Hinweis auf etwas Strukturelles. Stephen Perrenod zeigt, dass der Bitcoin-Kalender durch eine durchschnittlich ~5% schnellere Blockzeit gegenüber dem Gregorianischen Kalender über Bitcoins Laufzeit rund 8 Monate voraus läuft. Der Halving-Zyklus ist in Blöcken fixiert, nicht in Kalendertagen – seine Länge in Tagen variiert mit der Hashrate. (Das ändert nichts daran, dass Perrenods These auf zu wenig Daten basiert.)
Die rote Linie zeigt doch das Gold-Bitcoin-Ratio, richtig? Diese Linie ist doch ohne Steigung, also horizontal ausgerichtet. Wenn keine Steigung vorhanden ist, dann ist es doch egal, ob logarithmisch oder einfach dargestellt , oder nicht? Deswegen meinte ich, dass seit 2018 die Gold-Bitcoin-Ratio mit kleinen Schwankungen konstant ist. Oder verstehe ich das falsch?
Was ist das Fazit? Laut der 200er Ema Linie ist also Gold entweder zu günstig oder Bitcoin zu teuer? Wie ist das zu interpretieren? Danke!
Das vorsichtige Fazit ist erst einmal: Auf 200 Wochen (aka rund 4 Jahre) performt Bitcoin exponentiell besser als Gold.
Das ist etwas kontra intuitiv zum letzten Jahr, aber so ist es erst mal.
Ok, rein nach dieser Grafik deutet das nicht daraufhin, dass eines von beidem teurer oder günstiger sein müsste, sondern nur das Bitcoin besser performt, ja?