Buy the fu**ing Dip NOW

Wo siehst Du einen Trendbruch? In welchem Chart?

Wahrscheinlich zoome ich zu weit raus, aber nach meiner Lesart setzt sich eine Trendbewegung aus Motivbewegung und Korrekturbewegung zusammen. Die letzte Korrekturbewegung ging von 69K auf 15.8K…. um also den Aufwärtstrend zu brechen müssten wir ein Hoch unter 69k gefolgt von einem Tief unter 15.8k haben?

Wenn Du meinst, wir sind in einer Korrekturbewegung, dann sehe ich das auch so. Korrekturbewegungen kann man üblicherweise in 3 Phasen einteilen: Bewegung, Gegebewegung, finale Bewegung. Die Gegenbewegung in der Korrektur fehlt mMn noch.

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Schön geschrieben, das ist wirklich nur bei Bitcoinern so. Das finde ich sogar irgendwie krank. Super, ich habe 50% von meinem Vermögen verloren. Bei einigen sind das 5- oder sogar 6-stellige Beträge. Ich freue mich jetzt sehr, weil ich für 500,- EUR billiger nachkaufen kann. Bitcoiner sind wirklich irre.

Wäre bei den gleichen Leuten Bitcoin schön gestiegen, dann könnten sie sich die schönsten Sachen kaufen. Aber das macht ja der “echte” Bitcoiner nicht. Und außerdem sind 0,2 BTC jetzt immer noch 0,2 BTC. Nur sind die halt nur noch die Hälfte in EUR wert.

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Was ist daran irre, wenn man die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns von Bitcoin als extrem gering erachtet, also davon ausgeht, dass es in der Zukunft die Maßeinheit sein wird, an der alles andere sich messen muss?

Dann ist ein Dip eine Chance, so einfach ist das.

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Das ist halt der entsprechende Punkt. Will man einfach nur sein Geld verpulvern und konsumieren oder will man langfristig Vermögen aufbauen. Und für den Aufbau ist ein Preisnachlass beim Anlageprodukt doch ideal. Das ist nicht krank sondern rational.

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Die Frage ist: Was willst du denn mit einem aufgebauten Vermögen? Außer Dinge kaufen und konsumieren? Das Verlockende an Reichtum ist doch, alles bezahlen zu können ohne dafür in Knechtschaft arbeiten zu müssen.

Ist nicht das Problem der Menschheit (@Doktor, dein Einsatz!), dass manche viel, viel mehr „Reichtum“ anhäufen, als sie eigentlich „verpulvern“ und „konsumieren“ können?

Für meinen Teil kann ich aus tiefster Überzeugung sagen: Ich bin froh, dass ich nicht unermesslich reich bin, denn Besitz belastet, auch finanzieller: Die Angst vor dem Verlust kann krank machen und das Organisieren ist ein riesiger Aufwand - von Anlegen bis Vererben. Mein Lieblingsmärchen war schon immer „Hans im Glück“

Nein, das ist nicht das Problem.

Das Problem ist immernoch, dass es ein paar abgedrehte Leute gibt, die unseren Besitz entwerten, so dass vor Bitcoin kaum noch jemand sparen konnte.

Ein einigen Fällen mögen das die selben Leute sein. Aber wenn jemand $1 Milliarde Networth hat, ist mir das erst mal egal. Wenn jemand aber Geldmengenausweitung verursacht, dann ist er gefährlich für die Allgemeinheit.

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Gut, das ist aber ein nachgelagertes Problem des Zusammenlebens, der Organisation. Gier ist schon etwas grundsätzlicher.

Und wenn dieser jemand in einem demokratischen Prozess dazu ermächtigt wird, dann ist es eine Gefahr, für die sich die Mehrheit entschieden hat. Alternativ könnte diese Mehrheit auch zu dumm sein, um die Zusammenhänge zu verstehen oder gar zu faul, um sich damit auseinander zu setzen. Wie auch immer: Das Volk hat genau die Regierung, die sie verdient. Auch, was das Geld betrifft.

Sehe ich genau entgegegesetzt: Staaten kommen nach einiger Zeit IMMER dazu, dass Geld kaputt geht. Einzelne Leute MÜSSEN dagegen etwas ausgeben/konsumieren, wenn sie “sich reich fühlen” wollen. Unter Bitcoin geben sie damit ordentlich etwas aus bzw. der Allgemeinheit zurück.

Daher sind Reiche nicht das Problem. Die, die am Geld herumpfuschen aber schon.

Bei Bitcoin geht das nicht.

Unabhängig der 80% Korrektur der letzten Bärenjahre müsste doch charttechnisch im Bereich von 50k€ (bzw. nicht unter 53k€) ein Boden erreicht sein?!

Zunächst einmal sollte es eine ordentliche Gegenbewegung geben. Aufgrund dieser, kann man einen Boden abschätzen.

Ich möchte Leute nicht frustrieren, aber technisch ist meiner Ansicht nach erst etwa 1/3 der Korrektur abgeschlossen. Die gute Nachricht ist allerdings, dass das zweite Drittel “nach oben” geht… erst das 3. Drittel schließt die Bewegung ab, und geht üblicherweise tiefer als Teil 1.

Die drei Teile stehen mit gewissen Wahrscheinlichkeiten in bestimmten Relationen zueinander. Wir sind jetzt von 125k auf 70k. Teil 2 könnte nun z.B. auf 110k gehen worauf Teil 3 bei 55k landen würde (1:1 Länge Tei 1 und 3)

Ist nur ein Beispiel, das im Augenblick mMn hohe Wahrscheinlichkeit hätte. Nichts davon ist in Stein gemeißelt, aber beim Risikomanagement geht es eben um Wahrscheinlichkeiten.

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Liegt vermutlich auch daran, dass wenn andere Assets um 50 % fallen, sich fundamentale Dinge geändert haben. Dies ist bei Bitcoin eben nicht der Fall, es hat sich nichts geändert. Die Rahmenbedingungen sind identisch, die fundamentalen Eigenschaften von Bitcoin sind identisch. Drawdowns von +80 % gab es zudem schon immer.

Wer die Hoffnung hatte, innerhalb weniger Jahre mit Bitcoin reich zu werden, um dann nen Lambo zu fahren, ist bei Bitcoin falsch.

Ich verstehe aber, wenn man ein gewisses Alter hat und Bitcoin als Altersvorsorge nutzt, man nun ein mulmiges Gefühl bekommt. Dann muss man aber auch darüber nachdenken, ob die bestehende Position zu groß ist bzw. die Gier zu groß war.

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Scheisse, überBinance funktioniert weder Kreditkarte (sind als Option weg) oder Sepa instant nicht mehr.

Wollte grad 4,5 Riesen platzieren.

Die EU kotzt mich nur noch an.

Dreckhaufen verreckter.

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Bitcoin spült alle aus, die nicht wegen den Eigenschaften von Bitcoin drin sind. Also alle Weak Hands raus.

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Ich kaufe Bitcoin nicht weil es irgendwelche Eigenschaften hat, sondern weil ich mein Geld investieren möchte, um damit am Ende mehr FIAT Geld zu haben. Mein Leben muss ich am Ende immer noch in FIAT begleichen. Und religiös bin ich auch nicht sonderlich. Und mein Lebenssinn besteht auch nicht daran, Bitcoin zu hodln und damit em Ende nichts zu machen. Das ist doch Nonsens. Natürlich will man sich auch mal was schönes gönnen, auch mal eine teure Reise machen etc. Nur in meine Bitcoin Wallet zu gucken macht mich nicht glücklich.

Natürlich wird Bitcoin irgendwann wieder steigen. Aber mein Zeithorizont ist halt ein anderer. Für jemand, der 25 Jahre alt ist, mag die aktuelle Situation super sein. Für jemand, der in den 50ern oder 60ern ist eben nicht.

wir konsumieren halt auch, aber wieviel soll man konsumieren? es ist ja nicht so, dass wir unser Leben nicht leben. Wir stecken lediglich alles rein, was nicht gebraucht wird. Ich finde es eher krank, wenn man sein ganzes Geld konsumiert. Ich hab mein Auto, meine Hobbies, gehe essen, einen super Computer, alles was ich brauche. Soll ich mir jetzt nen Neuwagen holen?brauche ich nicht. Meiner fährt und sieht gut aus. Neuwagen verlieren in den ersten 5 Jahren so viel an Wert… das ist doch richtig krank :wink:
Ich freue mich auch gerade über fallende Kurse, weil es mein Ziel, den einen BTC jemals zu erreichen, wieder in greifbare Nähe rückt. Ich hoffe er fällt jetzt noch weiter.

also sozusagen eine Bullenfalle?

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Das ist dennoch Unsinn und Deiner persönlichen “Leben ist endlich” Panik geschuldet.

Ron Sommer nannte das Internet 1990 Spielerei die wieder verschwinden würde…. über 20 Jahre nach den technischen Anfängen. 10 Jahre später konnte man garnicht genug Geld auf irgendwas im Internet werfen….

Und ja, dann kam eine Krise, die sich wieder normalisieren musste, zu den heute soliden Firmen….

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Übrigens einer der Hauptgründe warum in dem Forum allgemein soviel diskutiert wird :grin:
(we are not the same..)

Habe in der Nähe des ATH wieder ein paar Sachen mit bitcoin bezahlt. Ne e-SIM für’s Ausland.. das Essen im Restaurant.. usw. Das ist auch ein bitcoin-Verkauf. Nur nicht gegen Fiatgeld, sondern gegen Ware/Dienstleistung. Rückblickend betrachtet habe ich diese Sachen jetzt mit 40% Rabatt erhalten. Also wieder von BTC profitiert. Vor allem durch die Privatsphäre. Klar die erreichst auch mit Bargeld, aber geht ja nicht alles Bar.

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Mag von außen betrachtet komisch erscheinen aber doch nicht wenn man sich etwas mit Bitcoin befasst hat. Weil man dann, zumindest bisher, vom 4-Jahres-Zyklus ausging. Die 4 Jahre sind nicht entscheidend, nur die deutlichen Auf- und Abwärtsbewegungen. Und ganz wichtig: Als Bitcoiner ist man, aufgrund seiner Eigenschaften, davon überzeugt, dass es wieder noch oben gehen MUSS. Es fühlt sich wie ein Naturgesetz an. Das darf man natürlich anders sehen.

Das heißt

  1. Du du kannst entspannt sein wenn es runter geht, denn es muss ja wieder hoch gehen.
  2. Je nachdem darfst du dich sogar freuen, denn du hast erwartbare Tiefs, bei denen du nachkaufst.
  3. Punkt 2 führt dazu, dass ich mich auch nicht über 50%+ im Minus sein freue. Durch diese herangehensweise, sich an den Zyklen zu orientieren, führt dazu, dass man nicht so viel im Minus ist. Der Großteil muss dann immer einen niedrigeren Kaufpreis haben ergo immer im Plus.
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Ich sehe das eher als Marktpsychologie. Das mit “Falle” setzt immer so ein bisschen einen “bösen Fallenaufsteller” voraus. Es hat sich einfach aufgrund der psychologischen Beschaffenheit der handelnden Menschen heraus gestellt, dass Korrekturbewegungen extrem häufig so ablaufen.

Lustigerweise ist das auch auf allen Zeitebenen so. Schaut man sich Charts auf Zeitbasis “Wochen”, “Monate” oder gar “Jahre” an, findet man diese Strukturen genauso, wie auf “1h” oder “4h”.

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Allgemeine Frage: War beim letzten großen Crash die Stimmung auch so mies oder wurde der Dip größtenteils gefeiert?

Ich verstehe, dass es diesmal bei einigen daran liegt, dass alle Narrative versagt haben nachdem kein Superzyklus anch ETFs & Strategische Reserve eingetraten ist.

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