Buy the fu**ing Dip NOW

Es verlangt aber niemand von dir, dass du 100% in Bitcoin gehst.
Mal angenommen, du würdest 100% MSCI World ETF machen.

Da musst du auch extrem viel reinstecken, damit man im Alter gut davon leben kann.
Eine ehrliche Antwort, ob du dies für dich selbst gemacht hast, kannst nur du dir selbst beantworten. Bei vielen wird es negativ ausfallen. Da war das Essen gehen, Party, Alkohol, Urlaub, am Ende einfach wichtiger.

Es gibt die Hoffnung bei Bitcoin diesen Weg abzukürzen. Garantien gibt es leider nicht.

Bitcoin ist nicht gemacht, um reich zu werden. Es soll eine Alternative sein, um seine Kaufkraft zu erhalten. Und dafür reichen solche Performances mehr als aus.

Selbst in Deutschland, wo man verhältnismäßig wenig verdient, reicht das durchschnittliche Gehalt aus, um für eine gute Rente vorzusorgen. Vorausgesetzt man hortet es nicht auf der Bank. Selbst ein S&P500 oder MSCI World reichen schon aus, um in der Rente von Ersparnissen sehr gut leben zu können. Und die können von solch einer Performance, wie die von Bitcoin, nur träumen.

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Das ist ein super Beitrag von Dir. Der Vergleich ist sehr gut. Ich schwanke auch zwischen genau dieser aufkommenden Unsicherheit und eigentlicher Überzeugung. Gleichzeitig stehe ich vor einer Lebenssituation, in der ich Familienmitglieder stark finanziell mit Fiat unterstützen muss in absehbarer Zeit, d.h. meine Zeitpräferenz hat sich gerade in Zeiten fallender Kurse durch Vorkommnisse im Leben ins Negative gedreht.
Ich habe natürlich genug Reserven, um diese Dinge auch anders als mit Bitcoin-Verkäufen zu regeln, aber wenn ich nun andere Dinge verkaufe, steigt mein Bitcoin-Anteil an liquiden Mitteln wieder so an, dass ich mich angesichts der relativen Schwäche gegenüber anderen Assets noch unwohler als jetzt fühlen würde. So ist ungefähr meine Intention der letzten Beiträge vielleicht besser zu verstehen.

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Wenn in doubt, zoom out. Hier der Gold Chart. Nur mal so als Vergleich.

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Jungspund! Mich gibt es bereits so lange, wie die Marke „Camp David“, mein Geburtsjahr tragen viele Leute auf ihren Shirts…

Natürlich beurteile ich Bitcoin aus meinem Blickwinkel mit einer Restlaufzeit von unter 20 Jahren. Was irgendwann mal sein wird, weiß ich nicht. Obwohl ich mir auch da nicht vorstellen kann, dass eine technische Erfindung so lange aktuell bleiben wird.

Ich werde aber auf jeden Fall einiges an BTC behalten, um auch eine von meiner Intuition differierende Zukunft einzukalkulieren. Vielleicht freuen sich meine Enkel mal drüber…

Trotzdem meine klare Analyse: Bitcoin, so wie es von Bitcoinern und Influencern gedacht war und in den letzten Jahren promotet wurde, ist gescheitert. Um diesen Thread nicht vollzuspammen, habe ich dazu ja diesen erstellt…

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Ich spüre diese Unsicherheiten auch in mir:

“Wss ist, wenn ich falsch liege und Bitcoin irrelevant wird”

Aber dies kommt vom Verstand. Der Verstand ist ein Werkzeug / AUtomatismus, der im Mangel denkt und immer mehr und das beste möchte.

Das was du selbst bist, ist das was den Verstand wahrnimmt. Und wenn der Verstand tobt und Kontrolle will, aber du merkst, dass du der Teil bist der den Verstand beobachten kann und bereit ist das darunter liegende Gefühl der Unsicherheit zu halten, dann muss der Verstand nicht mehr vor dem Gefühl schützen.

Es ist wie folgt: Es kommt ein Gefühl von Unsicherheit. Wenn nicht so viel Bewusstheit da ist, springt der Verstand ein und kommt mit Lösungsvorschlägen (Vielleicht sollte ich verkaufen?) … Das ist seine Aufgabe. Das Ding ist, dass 95% der Menschen sagen und denken, dass sie der Denker selbst sind. Aber das ist nicht so.

Naja, also Gefühl, welches nicht gehalten werden kann zu dem Zeitpunkt, also springt der Verstand ein um eine Lösung zu finden, damit das Gefühl sich ändert.

Wenn du aber bereit bist das Gefühl zu fühlen und dennoch eine Ruhe in der zu haben und um Vertrauen zu sein, dann ändert sich etwas in dir. Im Außen ändert sich nichts, aber in dir. Du bist im Vertrauen, ohne kontrollieren zu müssen und ohne zu wissen wie die Zukunft aussieht. Denn Zukunft und Vergangenheit existieren nur im Verstand und der Verstand ist nicht in der Lage das “Jetzt” zu erfahren. Im Jetzigen Moment können Gefühle da sein, es können Gedanken auftauchen und Impulse wahrgenommen werden.

Und du bist das, was dies wahrnimmt. Erst wenn du dir darüber bewusst wird, entsteht ein Raum in dem wirkliche Wahlfreiheit stattfindet. Wenn man unbewusst mit dem Denker identifiziert ist, hat dieser Automatismus dich im Griff.

Etwas passiert im außen, es entsteht ein Gefühl, es kommt ein Gedanke und ein Impuls. Einfach weil du denkst, dass DU der bist der denkt. Dabei kannst du dir nicht aussuchen was dein nächster Gedanke sein wird.

Vielleicht kommen beim lesen dieses Textes jetzt auch Gedanken wie: “Ja, aber ich entscheide mich doch selbst wasich denken will”.

Cool, das ist auch ein Gedanke der jetzt von deinem internen ChatGPT erzeugt wurde. Duu bist dennoch das, was diesen Gedanken wahrnimmt und wie paralysiert davon ist und denkt, das zu sein.

Du bist auch nicht dein Körper und Nervensystem. Das kann auch in einer Situation wo heute keine Gefahr mehr ist, Alarm schlagen. Es sind automatische Reaktionsmuster. Erst wenn du dir darüber gewahr wirst, kannst du diese beobachten und merkst dass der Körper zittert, dass ein Impuls da ist weg zu laufen. Beobachten und das Gefühl halten und dadurch verdrahtet sich eine neue Programmierung in dir.

Und “Heilung” des Nervensystems (Auf Trauma bezogen) geschieht nur durch fühlen, nicht durch denken. Das Ding ist aber, dass der Verstand Versucht Lösungen zu finden, wo es nichts zu finden gibt. Der Verstand versucht ein Gefühl weg haben zu wollen. Das Gefühl von Unsicherheit zum Beispiel. Aber auch Unsicherheit darf mal im Leben wahrgenommen werden, von dem was du bist. Und wenn du das mal erkannt hast, dann hast du den Punkt in dir gefunden, der unsterblich ist. Und dieser Punkt ist kein “jemand”. Aber dieser Punkt nimmt einen jemand wahr.

Das war mein Wort zum Mittwoch, vielleicht auch mein spirituelles Geschwurbel, wer weiß das schon :slight_smile:

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Das ist mir doch etwas zu viel, etwas zu tief!

Ich habe Bitcoin gekauft mit der Perspektive des Werterhalts und als alternatives Zahlungsmittel. Als ich den Hauptteil meiner Bestände gekauft hatte, wurde überall in der Szene „versprochen“, dass wir jetzt bei deutlich dreistelligen Kursen sein werden.

Beides ist nicht eingetreten: Kaum jemand zahlt mit Bitcoin. Stattdessen erwerben ihn die meisten zum Werterhalt. Stand heute ist das aber nicht eingetreten.

Es ist völlig rational und hat nichts mit Ängsten oder Gefühlen zu tun, wenn ich meine Entscheidungen überprüfe und ggf. korrigiere. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, der Zukunft gerecht zu werden. Was nicht heißt, dass es auch anders kommen kann.

es geht. Der Typ der die Kette Kentucky Fried Chicken gegründet hat, hat das mit 67 gemacht. Hat funktioniert ^^ Man muss schon was tun, wenn man was erreichen will.

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ja genau, aber bitte von 1980 - 2005

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Hindsight-bias.

Du wirst rückblickend (für kürzere Zeitintervalle) bei jeder Investition immer eine Investition finden, die besser oder weniger schlecht performt hat.

Insofern lohnt es sich nur Assets über längere Zeiträume miteinander zu vergleichen.

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So zB?

(Ja es ist etwas unfair ab 2013 drauf zu schauen)

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Fear and Greed Index steht bei 14

Perfekter Nachkaufzeitpunkt

PS Finanztipp empfiehlt bei weltweit gestreuten ETFs einen Anlagehorizont von 15 Jahren, BTC sollte auch so lange betrachtet werden

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Dann kann ich dir nur empfehlen deinen Bitcoin Bestand zu reduzieren.

Soweit, dass das unangenehme Gefühl der Unsicherheit und Angst nicht mehr gefühlt werden muss. Höre auf deinen Verstand, denn er möchte nur das beste für dich. Er möchte nur, dass du dich sicher fühlen kannst und du die Unsicherheit nicht spüren musst.

Vielleicht war es eine doofe Entscheidung in Bitcoin zu vertrauen. Vielleicht wäre Gold oder NVIDIA besser gewesen. Dann hättest du jetzt mehr Euro.

Bitcoin ist nicht die rote Pille im Sinne von „Jetzt erkennst du die Wahrheit und bist erleuchtet“.
Das wäre wieder ein Erlösungsnarrativ, nur auf einer anderen Ebene.

Agent-Smith-Momente gibt es dann überall. Nicht, weil andere böse oder dumm sind, sondern weil Angst ansteckend ist, wenn ein System keine emotionale Pufferfunktion mehr übernimmt.

Wichtig ist für mich der Punkt das es keine spirituelle Überhöhung von Bitcoin gibt. Bitcoin ist nicht bewusst, nicht erleuchtet, nicht gut. Er ist einfach gleichgültig gegenüber inneren Zuständen und deshalb zwingt er dazu, zwischen Markt, Maßstab und eigener innerer Reaktion Ebenen zu unterscheiden.

Nicht „Bitcoin verstehen“, sondern sich selbst beim Reagieren beobachten, ohne dass das System einem hilft oder widerspricht. Das ist sehr ungewohnt. Für mich ist dies auch sehr anstrengend.

Vielen Dank für deinen Beitrag!

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Der Dauerdip läuft. :innocent:

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Ja, das was du in der Außenwelt wahrnimmst, oder besser gesagt wie du darauf reagierst und das bewertest, das sagt niemals etwas über das außen aus, sondern über dich.

Bitcoin gibt dir (genau wie vieles andere) die Möglichkeit deine inneren Prozesse zu beobachten und dadurch zu merken, dass du das was du beobachtest eben nicht bist. Es entsteht so zu sagen ein “Raum” zwischen Aktion und Reaktion. Und genau das ist Bewusstheit. Dass du nicht mehr automatisch handelst, sondern beobachtest und auch beobachtest welche Muster sonst wenn sie unbeobachtet waren, mehr oder weniger automatisch wären.

Dadurch erkennst du, dass die meisten durch den Verstand gesteuert sind, aber dies nicht bemerken. Das ist damit gemeint, dass die Leute “schlafen”. Es ist wenig Bewusstheit über die eigenen Prozesse.

wenn Gedanken auftauchen, dann werden diese für wahr genommen, statt mal zu beobachten welche Aufgabe diese Gedanken haben und vor was sie schützen sollen und wann diese Anteile in dir angelegt wurden.

So oft tauchen Gedanken auf, die andere verurteilen. Damit man sich dann besser fühlt. Aber ist es nicht wie folgt?

Du beobachtest etwas und in dir erscheint ein Gedanke der sagt: “ das was dort getan wird ist nicht in Ordnung. Ich würde das so nicht tun”.

Dabei übersieht man, dass wenn du genau das Leben dieser Person hättest, und die Kindheit und die Überzeugungen, dann würdest du das tun. Also es gibt in einem Menschen einen Verstand, der die meisten Zeit aktiv ist, alles bewertet und benennt. Solange wir denken, dass wir dieser Verstand sind und ihn nicht dabei beobachten können, solange hat der Verstand die Kontrolle.

Wenn der Verstand sagt: Oh Mist, ich muss jetzt Bitcoin verkaufen, sonst mache ich noch mehr Verlust

dann kann man das tun. Aber wieso macht der Verstand das? Um das Gefühl zu vermeiden, wie es sich anfühlt wenn man rückblickend nicht perfekt gehandelt hat. Das Ego möchte immer mehr und perfekt sein und kann den jetzigen Moment nicht einfach sehen, akzeptieren und vor allem fühlen wie er ist.

Das Ego kann das nicht. Liegt nicht in seiner Natur. Aber Du kannst es. Du kannst Frieden im Jetzigen Moment fühlen und dennoch merken dass es einen Anteil in dir gibt, der Angst hat und handeln will. Aber dieser Teil bestimmt dann nicht mehr. Er ist Diener und nicht mehr Meister.

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OK abgesehen von all diesen Theorien - habt ihr den F-Dip gekauft?

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Den letzten Dip nicht mehr. Irgendwo ist die Schmerzgrenze erreicht. Lieber gehe ich mit meiner Frau ein paar Mal öfter essen oder fahre in Urlaub, bevor sich auch dieser phänomenale DIP hinterher als “top of the mountain” herausstellt……:grinning_face_with_smiling_eyes:

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ich habe im Oktober eine Dip-Einkaufsliste an „Börse1“ erstellt. Die ist etwa zur Hälfte abgearbeitet.
Im Dezember an „Börse2“ - so tief sind wir noch nicht.
Das bleibt stehen und da denke ich auch nicht drüber nach.

Die hier genannten 10k bzw. 5k Orders muß ich noch nachtragen und Geld überweisen. Hat aber bestimmt noch etwas Zeit.

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