Kennt jemand den aktuellen Grund dafür?
Es gibt auch im Bärenmarkt immer mal bullishe Gegenbewegungen, das Top haben wir aber denke ich für die nächsten Jahre bei 126k gesehen.
Dennoch fehlte bis jetzt eine Umkehr in Übertreibung.
Auf die wirst du wohl noch 3 Jahre warten müssen.
Die verbliebene Hoffnung, dass es nach den unschönen letzten 6 Wochen im Dezember doch noch einmal aufwärts geht, war noch zu groß. Dann macht Bitcoin gern das Gegenteil bis die Verzweifelung das Maximum erreicht und die Limitkäufe für die tieferen Dipkäufe storniert werden. Da provozieren einige große Player Verlustängste bei den vielen kleinen Anlegern, um günstiger rein zukommen.
Das wäre für mich auch nicht schlimm. Noch schätze ich aber die Lage so ein, dass es nicht direkt in ein Jahr Bärenmarkt geht.
Du machst den Fehler, aus der Vergangenheit Schlüsse für die Zukunft zu ziehen.
Ich sehe das so: Übertreibungen brauchen Emotionen, Hype, medienwirksame Nachrichten, allgemeines Interesse. Und davon ist nach meiner Wahrnehmung nichts mehr da - bei Bitcoin.
Bitcoin langweilt die Massen. Zum Einen, weil die Meldungen von krassen Ups und Downs schon Gewohnheit geworden sind. Zum Anderen, weil wir in einer Zeit leben, in der die Menschen ganz, ganz andere Probleme haben. Und, wie die letzten Wochen gezeigt haben, in diesem Krisenmodus bevorzugen sie eben Gold. Bitcoin sieht dabei kaum jemand (hier Anwesende ausdrücklich ausgenommen).
Den Medien und den Menschen insgesamt geht Bitcoin am Allerwertesten vorbei. Deshalb gibt es keine Übertreibungen mehr. Ich sehe mich da eher in meinem Szenario „Bitcoin stirbt langsam“ bestätigt.
Ich sehe da keine „kleinen Anleger“ in meinem Umfeld.
Nein, das mache ich nicht.
Diese Einschätzung kommt aus dem koventionellen Markt. Eine Umkehr ohne Hype ist extrem selten
Demzufolge dürftest du ja nur noch Verkaufsorders haben, und keine Kauforders mehr. Ansonsten verhältst du dich inkonsistent.
Klar, für den interessieren sich die Menschen, die investieren wollen, ja auch.
Nein. Ich denke, ich werde eher sterben, als Bitcoin, „langsam“ heißt eben langsam. Ich habe meine Limitorder immer noch stehen, weil ich ja nicht sage, dass es nicht mehr aufwärts geht.
Ich glaube halt nur, dass all die Visionen von Millionenkursen Mumpitz und Clickbait sind. Ich selbst würde nie sechsstellige Euro-Beträge in einen Bitcoin investieren. Und ich glaube, auch andere werden da zögern, das hat man ja jüngst sogar bei relativ emotionslosen Profi-Investoren gesehen.
Ich denke, dass wir in den nächsten zehn Jahren keine Kurse über dem letzten ATH mehr sehen. Bitcoin hat da durch die aktuelle Entwicklung an Attraktivität verloren, wo eigentlich alle davon ausgegangen sind, dass er superstark performen wird. „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht“ ist eine alte Weisheit, die auch im Digitalzeitalter in den Menschen verankert bleibt und dem sich auch Bitcoin stellen muss…
Ja. Das Angebot war größer als die Nachfrage. Wenn das der Fall ist, fällt der Preis.
Wer dir andere Gründe nennt, der ist ein Scharlatan. Denn niemand kann in die Köpfe derjenigen gucken die kaufen oder verkaufen.
Es geht bei den konventionellen Märkten sehr wenig um Menschen sondern viel mehr um institutionelle Anleger. Der KI Hype wird ein Hype. Und dieser Hype wird brechen und in einen tiefen Bärenmarkt führen.
Nochmal: Ja, klar! Nur nach dem dritten Hype darum wird es vermutlich keine vierte mehr geben, weil Menschen und Analysetechnik dazu lernen.
Bitcoin ist bereits ein etabliertes Asset. Zwar kein allgemein beliebtes, aber das Wort lockt kaum noch jemanden hinter dem Ofen hervor. Wo ich in Familie oder Freundeskreis über Bitcoin gesprochen hatte, da ist jetzt einfach kein Interesse mehr da. Man ist noch nicht mal schadenfroh oder so - es interessiert einfach keinen mehr.
Derart trübe Gedanken waren selbst bei dem Rückgang auf 15K vor drei Jahren selten zu lesen. Damals konnten viele ihr Glück kaum fassen, mich eingeschlossen, noch einmal so günstig nachkaufen zu können. Und Du wolltest bei dem kleinen Dip im Oktober 23 bei 25 K schon das Handtuch werfen und bist doch dabei geblieben. Laut cointracking haben von deren 2,5 Mio Nutzern 85% weniger als 1 BTC, die Kleinen will man mürbe machen, so war es immer.
Du machst den Fehler, von dir/deinen Erfahrungen in deinem Umfeld, Schlüsse für die Zukunft zu ziehen.
;)
Ganz sicher, was soll ich auch sonst als Maßstab nehmen?
Bisher bin ich damit übrigens sehr gut gefahren und meine konkreten Visionen (provokante Übertreibungen ausgenommen) sind weitgehend eingetreten beim Thema Bitcoin. Ich habe bei über 100k€ und im oberen 90k€-Bereich (gegen den Rat hier) verkauft und dabei fast meinen gesamten Start-Einsatz heraus gezogen.
Für mich ist Bitcoin ein Spiel, bei dem ich nicht viel verlieren kann. Dafür werde ich aber als Mini-Shrimp aber auch niemals unermesslich reich werden. Muss ich in meinem Alter aber auch nicht mehr, in einen Lambo passe ich nicht rein, von goldenen Uhrenarmbändern bekomme ich Hautausschlag und Kreuzfahrten mag ich nicht wegen der ganzen Menschen um mich herum ;-)
Y-Achse lesen. ![]()
Ok, was hat denn jeweils zur extremen Bust Phase geführt, wenn die hoch gesteckten Erwartungen der Boom Phase ins uferlose übertrieben worden sind?
Gold ist seit Jahrtausenden in Benutzung und hat in 2 Jahren nun 169% zugelegt. Und das wo die Menschen dazu lernen..
Und die Papiergold Situation ist noch nicht annährend aufgelöst…
