Buy the fu**ing Dip NOW

…also solange ich noch sammle, finde ich solche Gelegenheiten gut.

Wenn ich mein Ziel erreicht habe, halte ich und schaue was passiert.

Ich bin fest davon überzeugt, dass man in gut 5-10 Jahren nicht mit nem dicken Minus rausgeht, wenn es so ist ärgerlich, aber eben nicht zu ändern.

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Wenn selbst ein Jugendlicher einer deutschen Sparkasse erfolgreich falsche Goldbarren für 300K andrehen konnte, möchte man nicht wissen, wieviele Kleinsparer weltweit gefälschte Münzen und Barren als vermeintlich sichere Reserve verbuddelt haben. Und trotzdem scheint die Masse daran festzuhalten.

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Ganz ehrlich, als ich diese Meldung auch gelesen habe, hatte ich auch überlegt meine Bestände zu verkaufen.
Problem ist nur, dass dies “Erbstücke“ sind, womit ich Emotionen verbinde.
Wenn durch 2 Generationen die Stücke die Hände wechseln & immer eine Geschichte dazu, hat dies einen Wert unabhängig vom Goldpreis.

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z.B. die Münzen, die meine Oma 1945 bei der Flucht über das zugefrohrene Ostsee-Haff im Büstenhalter eingenäht hatte….

Die würde ich wohl nie verkaufen.

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Du gibst Dir die Antwort doch selbst: „zu hoch gesteckte Erwartungen“.

Das hat aber nicht direkt etwas mit der Abnahme der Innovationsgeschwindigkeit zu tun. Das trifft jede Innovation früher oder später.

Genau. Und hier ist die Verbindung zu Wirtschaftszyklen. Betrachtest Du innovation als unabhängig von Wirtschaft?

Innovationen schaffen ist per Definition praktisch schon eine unternehmerische Tätigkeit. Insofern kaum von Wirtschaft zu trennen.

Aber Deine Grafik bleibt unpassend. :slight_smile:

Natürlich wird auch bei KI die Innovationsgeschwindigkeit zurückgehen, aber dies müsste nicht zwangsläufig zu einer Bust-Phase führen. Letztere ist Folge von - wie Du selbst sagst - Übertreibungen am Markt.

Bisher war ich vorallem auf die Rendite fixiert. Da waren die letzten 4 Jahre nicht so gut. Klar, wer schon länger dabei ist, für den sieht’s besser aus, aber für mich zählt nur die Zeit, die ich dabei war. Und 4 Jahre ist schon eine Menge wenn man auf die 60 zugeht. Planung was in 15 oder 20 Jahren ist, mach ich nicht, ich lebe jetzt und bis dahin kann so viel passieren.

Bisher war mein Planspiel, Bitcoin ist auf 500.000, ø20% Rendite p.a. die ich entnehmen könnte, also 100.000 steuerfreies passives Ek (abzgl 3000 Mindestbeitrag GKV+PV).

Damit könnte ich weltweit gut leben.

Diese Planung ist jetzt erstmal in den Hintergrund geschoben.

Fokus ist jetzt mehr auf die Vorteile der Eigenverwahrung und Mobilität, das wird von Vielen unterschätzt.

Geld bei der Bank, keine Sicherheit. Kontensperrung geht ruckzuck, auch bei unbescholtenen Bürgern. Letztes jahr wurde jemand das Konto wegen Verdacht auf Geldwäsche gesperrt weil er über die Bank 2 Krügerrand verkauft hat oder privater Autoverkauf…

Die 100.000 Einlagensicherung kann im Krisenfall jederzeit gekippt werden.

Aktien-ETF, was ist wenn die Verwahrstelle selbst gehackt wird oder Pleite geht? Und es reicht eine Gesetzesänderung und eine Übertragung auf z.B. ein ausländisches Depot ist nicht mehr möglich.

Gold in Eigenverwahrung ist relativ sicher, aber beim Verkauf kann es Probleme geben und wie nehme ich es mit beim Auswandern?

Schließfach bei der Bank ist auch nicht sicher. Der Zugang kann jederzeit verwehrt werden.

Bargeld? Hohe Beträge sind auch unsicher, 500€ oder 200€ Scheine können über Nacht (wegen Geldwäsche, Terrorfinanzierung) als ungültig erklärt werden. Man muss sie bei der Bank einzahlen und dann wieder Beweisumkehr.

EU wird immer totalitärer, da ist Kapitalschutz und Kapitalmobilität die 1. Priorität.

Solange ich aller Voraussicht nach wenigstens 10% p.a. erwirtschaften werden, kaufe ich immer weiter Bitcoin.

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Dann gibts Du dir die Antwort ja selbst :slight_smile:

Das sehe ich anders. Die wirtschaftliche Übertreibbung und deren Enttäuschung folgt mMn zwangsläufig.

KI wird noch für viele meist negative Auswirkungen haben.

Die großen Law Firmen in USA stellen keine neugebackenen Juristen von der Uni mehr ein, die haben keine Erfahrung und KI macht es billiger und besser.

Die neuen Juristen haben oft 100k student loans und kriegen keinen angemessenen Job mehr.

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Gedankenexperiment:
In einer idealisierten Welt ohne wirtschaftlichen Auf- und Abschwung - was passiert mit der Innovationsgeschwindigkeit von KI?

Weiterer Anstoß:
Wie groß ist die Innovationsgeschwindigkeit beim Fahrrad-Bau heute verglichen mit damals? Ist das durch Boom- und Bustzyklen zu erklären?

Ja, durch Kreditvergabe und co. Aber nicht durch Innovationsgeschwindigkeit. Mehr Geld führt nicht immer automatisch zu höherer Innovationsgeschwindigkeit.

Verknüpft ja. Aber keine klare Ursache Wirkung.

Man hätte ja auch eine Grafik für Boom- und Bustzyklen nehmen können.

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Da du hier regelmäßig deine super Zeitpunkte für deine Trades hervor hebst, merke ich mir diese Aussage mal..

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Es geht hierbei um “Welt antreibende Innovationen” die obige Grafik zeigt deshalb keine Fahrräder. ( obwohl das Fahrrad schon wichtig war)

Das wäre dann ein möglicher Fall, wenn wir nun in eine Krise ala 1929 hinein laufen. S&P -85% würden den Bitcoin mindestens zeitweise sehr tief treiben können…

Ich rechne auch mit so etwas… aber auch das beginnt in einer Übertreibung….

Genau. Deswegen spricht man ja auch von KI-REVOLUTION. In Anlehnung an die Revolutionen in der Landwirtschaft und später in der Industrie.

Die Automatisierung in der Landwirtschaft hat die Menschen in die Industrie gebracht. Die Automatisierung in der Industrie hat die Menschen in die Büros gebracht.

Die Automatisierung der “textbasierten” Arbeit in den Büros wird die Menschen wieder zurück bringen, weil die meisten nicht mehr fähig sind nochmal aufzusteigen

Aus Verwaltungsfachangestellten und kaufmännischen Angestellten usw. werden ja nicht plötzlich Ings., Ärzte usw.


Wenn KI hält was sie verspricht wird das so kommen und wir werden in unseren Massengesellschaften auf kurz oder lang ein massives Arbeitskräfteüberangebot im Niedriglohnsektor und in der Industrie usw. bekommen.

Und die ganzen Konservativen und Rechten sprechen davon, dass der Sozialstaat zu teuer sei, man länger arbeiten müsse usw.

Sog. Rechtskonservative sind echt noch schlimmer als echte Linke. ;)


Allerdings könnte es auch sein, dass einem das so langsam klar wird und man deswegen Remigration usw. populär macht, weil man mittlerweile eben erkannt hat, dass wir auf ein massives Arbeitskräfteüberangebot hinauslaufen was selbst Kapitalisten als zu ungesund für den sozialen Frieden einschätzen. Aber das ist nur so eine Theorie.

Wenn du so denkst, macht es für dich gar keinen Sinn weiter Bitcoin zu kaufen. Da würdest du mit vielen anderen Assets dann nämlich eine bessere Rendite machen. Du kaufst aber denoch weiter Bitcoin. Also alles weiterhin beim Alten mit dir und deinen Emotionen. Ich bin der Meinung, dass dein Investment in Bitcoin zu groß für dich ist. Das lese ich zumindest aus deinen ganzen Posts der letzten Jahre hier heraus. Tipp: Diversifiziere einfach, dann schläfst du auch ruhiger und musst nicht nach jedem Preisrückgang von Bitcoin gleich den Untergang herbeischreiben.

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Jedes jahr 20% zu entnehmen, waren ja auch sehr hohe Zahlen :slight_smile:

  1. Es ist nie garantiert gewesen, dass jedes Jahr eine positive Rendite von 20% erwirtschaftet wird.
    Die Rendite bezog sich immer auf mehrere Jahre.

Was möglich wäre, vll. alle X Jahre (4-5 Jahre) einen Betrag X zu entnehmen.

Wie oft ich das schon gehört habe.

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Was möglich wäre, vll. alle X Jahre (4-5 Jahre) einen Betrag X zu entnehmen.

So würde ich es auch machen, im Bärenmarkt keine Entnahme.

Ich mache mir vor allem erst einmal Gedanken um die Datensicherheit. Suchmaschinen konnte man noch halbwegs austricksen mit VPN’s, Disposable VM’s, TOR…… aber eine AI die an Accounts (Horror: Gar die Digitale ID) gebunden ist? Das wird viel mehr Arbeit….. oder selbst hosten, was dann zwangsläufig weniger perfekt sein wird, und teuer und Stromkosten….