Bisher war ich vorallem auf die Rendite fixiert. Da waren die letzten 4 Jahre nicht so gut. Klar, wer schon länger dabei ist, für den sieht’s besser aus, aber für mich zählt nur die Zeit, die ich dabei war. Und 4 Jahre ist schon eine Menge wenn man auf die 60 zugeht. Planung was in 15 oder 20 Jahren ist, mach ich nicht, ich lebe jetzt und bis dahin kann so viel passieren.
Bisher war mein Planspiel, Bitcoin ist auf 500.000, ø20% Rendite p.a. die ich entnehmen könnte, also 100.000 steuerfreies passives Ek (abzgl 3000 Mindestbeitrag GKV+PV).
Damit könnte ich weltweit gut leben.
Diese Planung ist jetzt erstmal in den Hintergrund geschoben.
Fokus ist jetzt mehr auf die Vorteile der Eigenverwahrung und Mobilität, das wird von Vielen unterschätzt.
Geld bei der Bank, keine Sicherheit. Kontensperrung geht ruckzuck, auch bei unbescholtenen Bürgern. Letztes jahr wurde jemand das Konto wegen Verdacht auf Geldwäsche gesperrt weil er über die Bank 2 Krügerrand verkauft hat oder privater Autoverkauf…
Die 100.000 Einlagensicherung kann im Krisenfall jederzeit gekippt werden.
Aktien-ETF, was ist wenn die Verwahrstelle selbst gehackt wird oder Pleite geht? Und es reicht eine Gesetzesänderung und eine Übertragung auf z.B. ein ausländisches Depot ist nicht mehr möglich.
Gold in Eigenverwahrung ist relativ sicher, aber beim Verkauf kann es Probleme geben und wie nehme ich es mit beim Auswandern?
Schließfach bei der Bank ist auch nicht sicher. Der Zugang kann jederzeit verwehrt werden.
Bargeld? Hohe Beträge sind auch unsicher, 500€ oder 200€ Scheine können über Nacht (wegen Geldwäsche, Terrorfinanzierung) als ungültig erklärt werden. Man muss sie bei der Bank einzahlen und dann wieder Beweisumkehr.
EU wird immer totalitärer, da ist Kapitalschutz und Kapitalmobilität die 1. Priorität.
Solange ich aller Voraussicht nach wenigstens 10% p.a. erwirtschaften werden, kaufe ich immer weiter Bitcoin.