Ihr müsst euch keine Sorgen machen - DCA mach ich ja auch noch.
Ich sehe nicht, was das Problem bei meinen Spielereien sein soll. Das ist mit Strike sowas von einfach, schnell, flexibel und günstig. Und wir reden hier wirklich von homöopathischem Trading!
Und was Steuerfreiheit betrifft: Die ist doch ohnehin nur relevant, wenn ihr verkaufen wollt - und das macht ein Hodler doch nicht, oder?
Homöopathie wirkt nicht über den Placebo-Effekt hinaus.
Das gleiche gilt auch für homöopathisches Trading.
Wenn es Dir Spaß macht, dann tu es einfach. Von außen betrachtet erscheint es dem ein oder anderen eben einfach Zeitverschwendung.
Sparen ist kein Selbstzweck. Ich spare, um in Zukunft Ausgaben zu tätigen. Und sofern Bitcoin kein gesetzliches Zahlungsmittel wird, so werde ich meine Steuern in Euro begleichen müssen. Und ja, dafür werde ich Bitcoin verkaufen müssen. Dies würde ich dann gerne mit einem steuerfreien Altbestand tun und nicht mit Beständen, die aufgrund homöopathischer Trades und einer geänderten Gesetzeslage nie wieder steuerfrei sein werden.
Diese potentiellen Opportunitätskosten könnten immens sein. Zumindest gegenüber den homöopathischen Gewinndosen, hier und da.
Die ganzen Markettimer rechnen nie ihre Opportunitätskosten vor.
Wer nicht trackt, der kann sich am Ende immer smart fühlen mit seiner Strategie. Aber DCA sollte die Benchmark sein. Bin gespannt, ob Du am Ende wirklich bis dato besser gefahren bist und zukünftig besser fahren wirst.
Es scheint mir, als ob ich mit meinem Post einen Shitstorm gegenüber Leuten losgelöst habe, die ein wenig Trading betreiben.
Vorweg sei gesagt, tatsächlich habe ich einen kleinen Teil meiner Finanzen als „Spielgeld“ eingesetzt, mit dem ich Versuche mein Hodling Prozentual ein bisschen outzuperformen. Es ist mir bewusst, dass das bei den wenigsten Leuten wirklich klappt und auch ich habe schon Lehrgeld bezahlt.
ABER!..
Was ist daran verwerflich so etwas zu tun und sich darüber auszutauschen (ohne andere Leute zum Trading bekehren zu wollen), wenn es einem Spaß macht und sein eigenes Risiko-Management betreibt?
Ganz grundsätzlich losgelöst davon, dass ich auch besser damit leben würde, hätte ich zu Punkt XY einfach alles Spot-gekauft. Aber es gibt halt einfach immernoch den einen Prozentualen Anteil, den ich gerne aktiv handel, eben aus den genannten Gründen.
Naja, dazu müssten ja erst einmal trades stattfinden. Bisher ist noch kein Verkaufslimit erreicht worden - und wenn das passieren sollte, liegt ein steuerfreier Verkauf vor und der restliche Stack ist trotzdem noch da und im Fiat-Gegenwert stabil.
Sollte dann ein Fall von 20k€ oder mehr stattfinden und ein Kauflimit erreicht, so wird der Stack wieder aufgefüllt - und die Sats sind genauso lang steuerpflichtig, wie die, die du parallel via DCA gekauft hast. Eine geänderte Gesetzeslage betrifft uns also beide.
Könnte sein, dass ich also dann doch Opportunitätserlöse einfahre…?
Wie dem auch sei, nichts ändert sich an meiner Strategie, in Bitcoin zu sparen. Und ohne meinen Drang, neue Dinge auszuprobieren und eigene Expertise aufzubauen, wäre ich gar nicht in BTC gelandet.
Über allem steht mein Grundsatz, immer nur soviel in ein durchaus riskantes Investment (wie BTC) zu stecken, wie ich verlieren könnte, ohne in finanzielle Bedrängnis zu kommen.
Das erinnert mich an die Sprüche mit „Es gab immer Klimawandel“, nur der Witz da is invertiert:
„Egal was wir machen, ändert sich eh nix“
Menschen betreiben eben nicht ordentlich Recherche bevor sie direkt emotional Stellung beziehen und manche müssen bei Bitcoin zum Glück dafür Lehrgeld zahlen.
Ich finde es ja auch toll, immer wieder gute Kaufgelegenheiten zu haben.
Aber irgendwie fürchte ich auch, dass bei vielen potentiellen Einsteigern das Interesse an Bitcoin sterben könnte. Zu weit gehen doch die bullishen Szenarien der Bitcoin-Prediger und die tatsächliche Entwicklung auseinander.
Was soll denn noch passieren, um den Kurs in Richtung sechsstellig zu bringen? Vielleicht bin ich aber auch zu unerfahren, um die Entwicklung richtig interpretieren zu können…
Wenn dann sind wir erst bei „Buy the Rumor“. Es wurde noch keine Zinssenkung verkündet, nur angedeutet.
Erst wenn alle Weak Hands rausgespült wurden und das Interesse verloren haben, steigt Bitcoin weiter. So war das schon in der Vergangenheit. Also Verkauf endlich, @BlackMirrus
Perfekt. Dann wirds bald auch langsam Zeit für ein neues ATH.
Genau das:
So auch mein Gefühl. Und ich beobachte das Bitcoingeschehen schon seit gut 6 Jahren. Auch ein Teil von mir wird nicht an steigende Preise glauben, bevor der Preis wieder kräftig anzieht ;-)
Ich finde dieser Thread zeigt sehr gut die aktuelle Marktstimmung. Und die Marktstimmung ist anscheinend recht schlecht. Nicht schlecht für einen Kurs von 60.000 Dollar.
Dass sich Bitcoin trotz der immensen Grayscale-Verkäufe, Mt. Gox-Auschüttungen, spontanen BKA-Verkäufen und vor allem der hohen Zinsen in den USA und dem letzten 300 %-Anstieg ab 15K so gut hält, finde ich erhrlich gesagt bemerkenswert. Zweiflern fehlt einfach nur die Geduld - das ist normal in den ersten vier Jahren.
Man kann es auch anders sehen. Der Anstieg von 15k ist ja nur eine Seite, der Absturz von 69k auf 15k gehört auch dazu.
Bezogen auf das letzte ATH von 2021 sind wir fast durchgehend 3 Jahre im Minus und das trotz der super positiven Entwicklung mit Wallstreet, Präsidentschaftskandidaten…
Es gibt einige potentielle Krisenherde, Russland-Ukraine-Nato, Israel-Iran, USA-China, neuer Virus, Rezession.
Die Wahrscheinlichkeit dass sich der Kurs innerhalb einem Jahr halbiert sehe ich größer ein als dass er sich verdoppelt.
Langfristig sehe ich es zu 90% sehr positiv, aber langfristig bin ich auch tot.
Die Performance seit Beginn war super, aber da war ich nicht dabei.
Mittlerweise wäre ich froh wenn es in der Zukunft durchschnittlich 15% p.a. steuerfrei erwirtschaftet. Allerdings vllt. 3 Jahre im Minus zu sein mit Zwischenverlusten von >50% um dann in ein paar Monaten den Gesamtgewinn zu erzielen, ist auch nicht so gut für die Emotionen.
Aber es gibt keine bessere Anlagemöglichkeit, außer eigenes Geschäft.
Das muss man einfach aushalten. Und für genau das wirst du anschließend auch belohnt. Das gute ist dass die extremen ATHs immer nur kurz da sind. Einfach nicht mit allem auf einmal rein wenn man das nicht aushalten kann.
Die extremen Einbrüche werden lediglich den extremen Hochs verschuldet sein. Man kann auch beobachten dass mit steigender Liquidität, die in den Markt hinzukommt, die extremen Hochs und Tiefs abnehmen. Der Kurs wird also immer stabiler. Diese Entwicklung wird man auch im Aktienmarkt beobachten können.
Geduld ist eine Tugend. Bitcoin lehrt uns langfristig zu denken. Fiat Geld führt zum Gegenteil.
Dem gegenüber steht doch aber auch eine immer knapper werdende Menge Bitcoin, die an den Börsen gehandelt werden kann. Das dürfte doch wiederum zu mehr Volatilität sorgen, oder nicht?
Umso mehr Leute in einem Asset investiert sind, desto mehr Leute gibt es, die das Asset bei Dips kaufen und bei Pumps verkaufen. So sinkt die Volatilität.