Bitcoinverkauf (Mittelherkunftsnachweis / Limits)

Ich möchte Anfang 2025 eine größere Position Satoshis für eine Investition in EUR verkaufen / auszahlen lassen.

Um die Gebühren möglichst niedrig zu halten wollte ich das über Kraken als Börse machen, habe da einen freigeschaltenen Account und öfter mal Einzelpositionen gekauft und auf meine Bitbox übertragen. Ich will dann jetzt einfach von meiner Bitbox zu Kraken übertragen, in EUR verkaufen und auszahlen lassen. Allerdings habe ich da jetzt gesehen, dass es ein Limit für Einzahlung von 25k EUR p/m gibt und man für das nächste Limit Herkunfsnachweise liefern soll. Hat jemand damit Erfahrung, was da in der Praxis ausreichend ist und ob man das schon vor der Übertragung machen kann. Ich habe keine Lust, dass meine Satoshis/EUR da erstmal eingefroren werden und ich dann ewig mit irgendwelchen Bürokraten kommunizieren muss, das ich MEIN Geld nutzen kann.

Gibt es gebührenmäßig Alternativen, wo das unkomplizierter geht? Ich nutze sonst bisher Sparpläne bei 21Bitcoin, Coinfinity, ab und zu Relai / Pockit. Die Gebühren bei Verkauf/Auszahlung sind aber bei einer höheren Einmaltransaktion nicht zu vernachlässigen …

Wenn du die bei Kraken gekauften Coins auf die HW Wallet geschoben hast und von dort dann wieder Retoure, kann ja nicht viel passieren.

Es gibt hier einen 2 Extra Thread wie du am besten vorgehst. Wenn du mehr als 25 K einzahlst werden deine Coins eingefroren.

Wenn ich die Threads hier richtig verinnerlicht habe, dass ist es fast egal, bei welchem Anbieter du auscashen willst und auf welcher Bank die Euros eingehen: Fälle eingefrorener Assets und Euros gab es bei den unterschiedlichsten Konstellationen. Du wirst es also erst dann ganz genau wissen, wenn du es versucht hast.

Naheliegend ist natürlich, es auf dem möglichst gleichen Weg zu veräußern, auf dem du es gekauft hast.

Bei Kraken bekommst du mit Ansage ab 25K deine Coins gesperrt.

Ja, das denke ich auch. Ist aber eben nur ein Teil der Coins, die anderen kommen ja aus Sparplänen bzw. anderen Anbietern. Ich habe mal deren Support geschrieben und hoffe mehr als ein paar Floskeln als Antwort zu bekommen.

„Versuchen“ ist nicht ganz so der Hit, es gibt ja auch ein paar Fristen bzw. einen Zeitplan für das was ich mit dem Fiat tun möchte. Aber ich lese hier nochmal in den anderen Theads bzw. frage mal bei den Anbietern.

Dachte nur, dass es hier ein paar Erfahrene Bitcoiner gibt, die ihren Lambo regelmäßig durch Verkäufe aktualisieren :-).

Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum einige so gern ein Börsen-Hopping betreiben. Wenn man die bei Börse A gekauften Bitcoin wieder bei dieser Börse verkauft, läuft das nach meiner Erfahrung völlig reibungslos. Ich habe bisher im übrigen jeden einzelnen Bitcoin-Verkauf in den vergangenen vier Jahren im nachhinein bereut, weil mir ein günstigerer Nachkauf nur in seltenen Fällen gelungen ist. Bzgl. der Kosten finde ich die 0,20 % bei der BSDEX (Limitorder) völlig in Ordnung, da würde ich keine ausländische Börse in Betracht ziehen, bei der meine Hausbank dann vielleicht noch Zicken macht.

In den Threads ist das sehr gut beschrieben und wenn du auf einem höheren Level bist dann gibt es keine Probleme. Du hast ja deine Coins von ner Exchange und keiner Ransomware Erpressung. Lies dir durch wie das gemacht wird mit Kraken und dann läuft das. Man hätte sich halt rechtzeitig drum kümmern müssen, desto eher du das machst desto besser. Ansonsten nicht immer alle Horror Geschichten glauben und Einzelschicksale auf sich selbst übertragen. 1. die Börsen brauchen deine Coins, sie wollen Umsatz 2. Du kannst ja im Zweifel nachvollziehbar darlegen, woher die Coins kommen und eine Sperre ist eher unwahrscheinlich, sobald man freigeschaltet ist.

Ist weniger ein „Börsen-Hopping“ sondern hat sich einfach so durch die Verwendung unterschiedlicher Anbieter von Sparplänen und günstigere Konditionen beim Einmalkauf via Börse ergeben. Bei der ausländischen Börse hast Du sicher recht. Ich habe jetzt mal einen Account bei der BSDEX eröffnet, KYC gemacht und deren Support angeschrieben, ob die Übertragung da relativ problem-/aufwandsarm möglich ist.

Es geht bei mir auch nicht um Verkauf/Rückkauf sondern vielmehr darum die BTC als Teil einer Immobilienfinanzierung einzusetzen, wofür ich nunmal leider das Fiat brauche … Habe auch ein paar Wochen für den ganzen Spaß Zeit - will nur kein Risiko und einen Riesenaufwand da reinstecken, allerdings auch keine 1,5% Gebühren für’s Fiat bezahlen …

Ich habe einen Beitrag gesehen, der darauf eingeht, dass eine PFLICHT bei Auszahlungen über 12.499€ von einer NICHT-Deutschen IBAN vorsieht. Es geht um die AVB Meldepflicht.
Verantwortlich: Bundesbank via Hotline / Bandansage / menschl. Kontakt

Das habe ich vorher noch nirgends gehört oder gelesen, aber es müsste doch Alltag sein, wenn diese Pflicht wirklich besteht!?

Hier findest du eine Antwort auf alle Fragen Info zur AWV Meldung bei der Bundesbank

Kurze Info, um auch mal was Positives zu schreiben: Bei mir hat alles perfekt mit der BSDEX funktioniert, keinerlei Sperrungen/Nachfragen/Herkunftsnachweise, also Übertragung von der BitBox zu BSDEX (in 2024), dann lag es da etwas herum bis ich das Fiat definitiv brauchte, Verkauf problemlos bei meinem Limit und Auszahlung auf das Referenzkonto war in 24h erledigt. Fiat Überweisung war aufwendiger als BTC, da ich wegen Limits in die Bank Filiale musste :-).

Der viel zu kleine „Rest“ geht jetzt wieder auf die Bitbox - wenn ich das mit dem Satoshi Test durchgelesen habe :slight_smile: - und dann heisst es für die nächsten Jahre nur noch stacken. Es tat richtig weh zu verkaufen :slight_smile: - aber dafür bin ich bald mietfrei und kann fleissiger stacken …

Naja, wer viel BTC kauft, wird dazu gezwungen. Ein Aktienverkauf im Wert von etwas über 5000€ und Umschichtung in BTC reicht schon um Probleme zu bekommen. Eine Sparquote von über 60% bei etwa Medianeinkommen glaubt dir auch keiner. Da muss man dann auf mehrere Anbieter ausweichen.

Hast Du das schon erlebt, oder worauf beruhen solche Aussagen?

Das ist eigene Erfahrung. Ich erfinde hier keine Geschichten.

Wollte ich Dir auch nicht unterstellen - ich habe bisher keinerlei solche Erfahrungen gemacht, finde es aber schon traurig, dass sowas vorkommt.

Leg einfach die Nachweise vor und es gibt keine Probleme. Diese kannst du schon vor dem Verkauf vorbereiten.

Mach mal Neulingen keine Angst. Ich hatte noch nie bei meiner Hausbank, bei der ich seit 25 Jahren bin oder meiner Börse irgenwelche Probleme. Die Höhe der Summen sind irrelvant, sofern die Herkunft auf Nachfrage erklärbar ist, musste ich allerding noch nie.

Geht mir auch so. Seit 8 9 Jahren immer die gleiche Börse genutzt. Eine einzige.

Wenn ich da was auscashen wollen würde, wäre das kein Problem. Sie wissen ja wo der Bestand herkommt.

Die meisten Leute haben einfach Probleme weil sie wildes Zeug mit allen möglichen Shitcoins, Btokern und Börsen veranstaltet haben.