Bitcoins, Bison, Steuern und Verschuldung (Anfängerfragen)

Hallo liebes Forum!

Vorweg- bin gerade superfrisch in das Thema Bitcoins eingestiegen und habe noch eine Hand voll Fragen, die mir leider bislang nicht zu 100 Prozent sich erschlossen haben.

  1. Gibt es es bei Bitcoins ( Kauf auf Bison) eine Nachschusspflicht oder ist es wie bei ETFs / Aktien, dass lediglich bei einem fallenden Kurs das investierte Kapital an Wert bzw zum Totalverlust führen kann?

  2. Versteuerung.

Bitcoins werden meines Wissens, nach einer Haltedauer von einem Jahr steuerfrei. Gibt es bei Bison einen Steuerreport, den ich in dieser Form 1:1 an die Steuerhilfe senden kann bzw. führt Bison wie zB Scalable Capital zu versteuernde Gewinne selbst an das Finanzamt ab?

  1. Habt Ihr eigene Erfahrungen mit Bison / Bitcoins und Krypo oder würdet ihr ggf. Bitwala empfehlen? Habt Ihr für Neulinge Ratschläge die vorab zu beachten sind?

Freue mich über eure Antworten!

Beste Grüße.

Was ist Nachschusspflicht?

Auch ein fallender Kurs führt nicht zum Verlust, sondern erst ein Verkauf, wenn Dein Einkaufspreis höher war als Dein Verkaufpreis.

Auch nach einem Preisdrop ist 1 BTC = 1 BTC wert. :slight_smile:

Viel im Kryptobereich hat mit Geduld zu tun. Panik, Hektik, übereilte Reaktionen und FOMO führen oft zu Geldverlust.

Guckst Du hier

Ich denke nicht. Aber ich vermute, dass sie Dir eine Liste Deiner Trades zum Export zur Verfügung stellen und diese Liste importierst Du dann in ein Tool wie cointracking.info

Noch einmal: Guckst Du hier :slight_smile:

Das ist so, als wenn Du fragen würdest, welches Auto die anderen empfehlen würden. :slight_smile:

Jeder hat seine Vorlieben. Ob Benutzeroberfläche, Kosten, Geschwindigkeit etc.

Meld’ Dich einfach bei den üblichen Verdächtigen (Bitwala, Bitpanda, Kraken, Bison,…) an und bleib’ da, wo es Dir am besten gefällt. Jedoch sollte man „zwielichtige“ Exchanges, auf denen bspw. sehr wenig Volumen ist, eher meiden.

DYOR, bevor Du investieren willst und frage das Forum, wenn Du etwas nicht verstehst. :slight_smile:

P.S.: Willkommen im Forum.

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Eine Nachschusspflicht kann sich nicht ergeben, da es sich nicht um ein Hebelprodukt oder unreguliertes Investmentvehikel handelt. Du kannst es sehen wie eine Goldmünze, wenn der Wert auf 0 fällt ist Schluss, schlimmeres kann nicht passieren.

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@GermanCryptoGuy
Hallo GermanCrypyoGuy !

Vielen Dank für Deine aufschlussreiche Antwort! :slight_smile:

Mit Nachschusspflicht meinte ich (wie kieselbert bereits angemerkt hat, danke auch an Dich!),
dass ich irgendwie mehr Schulden machen könnte, dass ich mein Erspartes und nicht nur mein ‚Spielgeld‘ opfern müsste - verzeih mir die etwas plumpe beschreibung! :slightly_smiling_face:

Den Link zum Steuerreport werde ich mir gleich im Anschluss ansehen!

Dir alles Gute !

@kieselbert

Hallo kieselbert,
auch an Dich vielen Dank!

Neben der Angst , Fehler bei der Besteuerung zu machen, war die Nachschusspflicht meine größte Sorge.
Mit Deinem Beispiel hast Du es aber sehr gut verdeutlicht.

Bezüglich Hebel… wo kommen diese generell zum Einsatz? (Solange man diese nicht versehentlich anwenden kann, bin ich jedoch beruhigt :slight_smile: )
Beste Grüße und alles Gute!

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Das kann dir definitiv nicht passieren, keine Angst.

Eigentlich hebelt man Aktien, aber man kann eigentlich so ziemlich alles hebeln. Ist halt eine sehr riskante Angelegenheit bzw. pures Glücksspiel.

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Also es gibt natürlich schon Börsen die Hebel auf so ziemlich alles ermöglichen, aber Bison gehört nicht dazu, daher geht das auch nicht versehentlich.
Hebeln heißt (mal mehr, mal weniger offensichtlich) das man sich Geld leiht um mehr vom Investmentgut kaufen/verkaufen zu können. Solange der Kurs in die richtige Richtung läuft eine super Sache, geht’s in die falsche Richtung schuldet man der Bank mehr Geld als man ursprünglich investiert hatte. Den Begriff Nachschusspflicht kenn ich eher im Zusammenhang mit geschlossenen Fonds und diversen Beteiligungsformen.

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@sutterseba
Danke für die Erläuterung… danach ist man immer schlauer :slight_smile: :wink: Danke!
Hört sich eigentlich recht ‚interessant‘ an aber werde davon wohl zunächst doch die Finger lassen und mich mehr auf Bitcoins konzentrieren :slight_smile: :thinking::slight_smile: :slight_smile:

@kieselbert
Gut möglich, dass ich die Nachschusspflicht im falschen Kontext benutzt habe, da ich mich zunächst nur mit ETFs abgegeben habe … wahrscheinlich habe ich damit mir selbst etwas ‚zusammengestrickt‘ aber ich bin froh, dass ich dennoch verstanden wurde! :slight_smile: :sweat_smile: