Bitcoin zu 100% auf 100k?

Eigentlich bin ich mir ziemlich sicher, dass Bitcoin in den nächsten 1-2 Jahren auf 100.000 USD geht.
Deshalb hab ich mich heute morgen gefragt, warum stecke ich eigentlich nicht meine gesamten Ersparnisse in Bitcoin? Eine garantierte Verdreifachung in 2 Jahren… Ist doch geil!
Dann fing ich zum grübeln an. Wie sicher bin ich mir denn wirklich, dass es demnächst in Richtung 100k geht und wie gut könnte ich schlafen, wenn meine kompletten Ersparnisse (und vielleicht noch die meiner Frau) in Bitcoin stecken und es morgen mal um 5, 10, 15% nach unten geht? Gar nicht mehr so gut. Also bin ich vielleicht doch nur zu 95, 90 oder 80% davon überzeugt, dass die 100k garantiert sind.
Denn egal wie sicher ich mir einer Sache bin. Man weiß nie was alles passieren kann. Jedes Ereignis und jede darauffolgenden Veränderungen vorherzusehen ist unmöglich.

Allen die 100% in Bitcoin sind würde ich folgendes raten:

  1. Überschätzt euch und euer Wissen nicht selbst
  2. Unterschätzt niemals eure Gegner

Denn 1. kommt es anders und 2. als man denkt…

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Sinnloser Beitrag!

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Die Sicherheit, dass es auf 100k geht habe ich, die Frage ist eher ob es in 1-2 Jahren ist.

Wenn man sich nicht sicher fühlt, ist ein all in natürlich schlecht für die mentale Verfassung.

Die Frage ist eher wie man schaut und was man tut, wenn es nochmal gut bergab geht, z.B. aufgrund eines gigantischen Wirtschaftscrashs o.Ä.

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Wenn man absolut überzeugt ist, ist es egal was jemand anderes sagt. Dann ist man sich den Risiken bewusst und nimmt sie in Kauf.
Wenn man nicht 100% überzeugt ist, sollte man auch nicht all in gehen.

In diesem Forum sagt der Großteil aller aktiven Mitglieder immer… steck nur soviel rein, wie du zu verlieren bereit bist.

Das kann, soll und muss jeder alleine mit sich ausmachen.
Hier hat jeder das Recht seine eigene Entscheidung zu treffen.

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Ob sich wirklich jeder der Risiken bewusst ist, sei mal dahin gestellt…

Und täglich grüßt das Murmeltier. Man, wie sicher waren wir uns 2021, dass wir die 100k sehen werden. Man kann es förmlich an der Länge von Romans Haaren abmessen.

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Mit sachlich ebenso fundierter Überzeugung könnte man sich ziemlich sicher sein, dass Bitcoin in den nächsten 1-2 Jahren auf 1 USD fällt.

Selektive Wahrnehmung ist der größte Feind einer erfolgreichen Anlage. Du hast all die positiven Prognosen des Bitcoin-Mainstreams im Kopf. Dabei sind viele Gründe für die Vernichtung des Werts denkbar - von politischer Einflussnahme über technische Fehler bis hin zu einem Weltkrieg.

Deshalb würde ich meiner eigenen Fehlbarkeit durch Streuung und Diversifikation der Risiken Rechnung tragen.

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Hast du dir meinen gesamten Beitrag durchgelesen?

Das konnte ich damals überhaupt nicht nach vollziehen aber ja du hast Recht alle waren sich sehr sicher
Da wollte auch einer einen Kredit aufnehmen will er wusste das Bitcoin sowieso die 100k erreicht

Ich kann mich aber auch noch an 2016 und 2017 erinnern und da meinten auch alle dass Bitcoin nach dem halving wieder wie Schnitzel abgehen würde aber dann war es auch so

Klar, deswegen stütze ich ihn ja…

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Achso, dann hab ich das falsch verstanden :wink:

Tut mir leid wenn es dir nicht gefällt.

Wie muss der politische Einfluss genau aussehen? China hat Crypto bereits mehrfach verboten und jetzt doch den Markt etwas geöffnet. Die SEC ist kurz davor einen Spot ETF frei zu geben. Zudem müsste alle politischen Mächte gleichzeitig BTC verbieten, sonst hsndelt man BTC einfach über deren Währungen. Wie wahrscheinlich ist es, dass sich alle Mächte einig sind?

Wenn der Weltkrieg kommt, spielt es keine Rolle, in was du investiert bist. Es fällt alles in den Keller und wir haben komplett andere Sorgen als die Altersvorsorge.

Technische Probleme: das ist wohl das einzige, was möglich ist. Aber durch die Dezentralität und „Einfachheit“ des Core-Codes auch kaum bis gar nicht Fehleranfällig.

Also keines deiner Szenarien sprechen wirklich für ein rein BTC bezogenes Risiko.

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Meine Sicht der Dinge… Im letzten Cycle hat fast jeder gesagt, dass Bitcoin „locker“ über 100.000 wandern wird. Dort waren eher ATH Zahlen von 200-300.000usd auf der Tagesordnung. Und damit meine ich nicht nur die ganzen Moonboys, sondern auch seriösere Stimmen haben diese hohen Schätzungen abgegeben. Wo sind wir dann letztlich gelandet? Bei knapp 70.000usd, womit ehrlich gesagt niemand gerechnet hatte. Zumindest niemand den ich auf dem Schirm hatte.

Ganz ehrlich – Vielleicht schaffen wir es im nächsten Zyklus nicht einmal das bisherige ATH zu überholen.

Wenn du dein Geld also unbedingt vervierfachen musst in zwei Jahren, dann würd ich mir das alles gut überlegen. :see_no_evil: Gib dir lieber mind. 10 Jahre Zeit.

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Es ist zwar ziemlich schwierig, das Bitcoin-Netzwerk durch politischen Einfluss zum Zusammenbruch zu bringen. Aber ein Staat kann dem Einzelnen die Nutzung schon ziemlich schwer machen, z.B. jeden Besitz und jede Verwendung unter Strafe stellen. Klar – man kann es dann illegal weiternutzen, aber immer unter dem Risiko, erwischt zu werden. Das werden die meisten nicht eingehen wollen.

Da gehe ich komplett mit. Aber was kümmert es BTC, wenn EIN Staat BTC unter Strafe stellt (was aktuell sogar hier und da ist)?

Es müssten fast alle großen Mächte BTC gleichzeitig verbieten. Sollte Deutschland oder die EU versuchen, BTC zu verbieten, will ich gar nicht wissen, was für Demos oder Auswanderungen auf uns zukommen.

Ich sehe daher politisch keine Probleme für BTC.

Das wird BTC als solchen nicht kümmern, aber die Menschen, die in dem Staat leben, wird es kümmern.

Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass es dann viele Demos oder Auswanderungen gäbe. Die Menschen, die Bitcoin besitzen, sind doch eine eher kleine Minderheit und der Anteil derer, die deswegen auf die Straße gingen oder gar auswandern würden, ist eine nochmal kleinere Minderheit.

Außerdem muss man Bitcoin ja auch nicht komplett verbieten. Man kann es auch einfach hohe Steuern darauf erheben oder die Verwendung durch Compliancebürokratie so kompliziert machen, dass es unpraktikabel wird. Schon jetzt sind alltägliche Zahlungen mit Bitcoin im Grunde schon ziemlich totreguliert, weil man ja alles für die Steuer dokumentieren muss.

Ja stimmt den hättest du dir sparen können. Das man nicht alles in Krypton steckt sollte klar sein.

@schnorchelpeter

Was wäre den für dich eine sinnvolle Beimischung von krypto zu deinem Portfolio?

Die richtige Vermögensgewichtung hat man dann, wenn man ohne auf den Kurs zu schauen ins Bett gehen und ruhig schlafen kann. Und morgens nicht gleich als erstes den Kurs checkt.

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