Bitcoin Stromverbrauch wird auf 10% steigen bei 250.000?

So, the Bitcoin hash rate should increase by another 4x to catch up with the price and then increase by another 5x, because the price of Bitcoin will probably also increase by 5x from $50,000 to $250,000. This would be a total increase of 20x of the current hash rate, which would make Bitcoin’s energy usage increase from 0.5% to 10% of the global energy usage.

That is quite crazy and this will probably cause governments to ban Bitcoin mining, which might be the downfall of Bitcoin. They won’t ban Bitcoin itself, but Bitcoin mining. This has already happened in Iran, because Bitcoin mining caused power outages.

There is also lots of Bitcoin mining in Texas, which could also be banned soon, because Texas has a quite unstable grid.

Banning crypto mining wouldn’t be so terrible for Bitcoin and its security itself. It would still be fine. However, the markets will perceive this as a very negative signal.

However, increased hash power takes 6 months to catch up to rising prices, because it takes quite some time to get the materials and build the miners.

If we see a 4x increase in Bitcoin mining power over the next 6 months, which seems quite likely if production can keep up, then Bitcoin would consume 2% of the world’s energy. This would then cause the first bans in September 2021.

This won’t immediately trigger a crash, but once rich first world countries like Germany, Switzerland, France, Canada and the USA would ban mining, then it would highly likely trigger an extended crash for Bitcoin.

Though, maybe Elon Musk decides to save Bitcoin and builds the largest solar plant in the world to make Bitcoin usage 70% renewable, because right now it is 39% renewable.

Mining power from the U.S., that makes up only 8% of the worldwide hash power is actually already 63% renewable, so maybe Elon Musk brings it to 90% in the U.S.

Maybe governments will ban fossil-based crypto mining, that’s probably more likely to happen and could be a catalyst for large growth in the renewable energy industry.

Das ist nicht korrekt.

Die Hashrate steigt, das stimmt. Aber sie steht in keinem direkten Verhältnis zum Preis.

hab mal zwei Links gegoogelt… es gab wohl in früheren Jahren eine deutliche Korrelation… die aber danach nicht mehr eindeutig zu sein scheint… Hash-Rate, Bitcoin-Preis und Mining: Welchen Zusammenhang gibt es ?

Wenn aber aufgrund eines höheren Bitcoinpreises das Mining lukrativer ist oder wird und mehr Miner dazukommen, steigt doch auch die Hashrate und damit der Stromverbrauch?
Oder wo ist der Denkfehler?

Die Hashrate ja…der Stromverbrauch nicht zwingend, denn die Hardware wird mit der Zeit ja auch besser und effizienter.

Ich könnte mir sogar vorstellen, dass mal jemand auf die grandiose Idee kommt, die Abwärme zu nutzen, anstatt sie mit Strom zu „bekämpfen“. Wäre dann ein WIN WIN.

Außerdem: Nur weil der Preis steigt und es lukrativ(er) wird, müssen nicht zwangsläufig neue Miner dazukommen. Viele (sehr viele?) haben gar kein Interesse daran, selber BTC zu minen.

Blödsinn.
Mehr Miner = höhere Difficulty = weniger Gewinn d.h. die Hardware und Stromkosten müssen zusammen effizienter sein und das hat nur bedingt was mit dem Preis zu tun

Mehr Miner = mehr Sicherheit im Netz
Theoretisch würde eine Node ausreichen und es könnte die gleiche Anzahl an Transaktionen verarbeiten

Wen es interessiert, in folgenden Threads wurde auch über diesen Zusammenhang diskutiert:

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Ach echt nur 10%? Aus dem Bauchgefühl hätte ich gesagt. Verdoppelt sich der Preis/Wert Verdoppelt sich der Energieverbrauch.

Das wäre doch ein Thema für unseren Blocktrainer?!

LG Roadrunner

Die Miningkosten sollten, wenn auch verzögert, immer dem Bitcoinpreis folgen.

Wenn es für alle genug Mininghardware gäbe, wäre der Miningmarkt sehr effizient. Die Stromkosten würden dann direkt dem Bitcoinpreis folgen.

Schwierig wird diese Betrachtung u.a. dadurch, dass es nur wenig (effiziente) Mininghardware gibt.

Noch interessanter und komplexer wird das ganze Modell, wenn die Blocksubsidy in Zukunft langsam durch die Fees abgelöst wird, die wiederum durch Angebot und Nachfrage bestimmt sind.

Übrigens am Rande:
Ich habe bisher meistens fälschlicherweise Blockrewards geschrieben, wenn ich eigentlich die Blocksubsidy meinte.
Blockrewards = Blocksubsidy + Fees

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Wir brauchen dringend Atomkraft 2.0 als Übergang zur Kernfusion.

Das mögen Grüne nicht hören aber kleine hochmoderne Reaktoren wie Sie bsp. in Idaho entwickelt werden sind als Wetterungsunabhängige Energiequelle unverlässlich bis zur Kernfusion die nicht vor 2040 eher 2050 + zu erwarten ist !

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Die Rechnung 4X5 = 20. D.h. Verzwanzigfachung des Stromverbrauchs ist eine steile These, die ich für sehr fragwürdig halte. Ich denke sie ist schlicht falsch. Ich werde mir nicht die Mühe machen, dies zu beweisen. Vielleicht weiß jemand die Antwort.

Hallo Libertiarian, Kernkraft 2.0 (4. Generation) wäre vielleicht nicht schlecht. Viel realistischer und wirksamer scheint mir aber zu sein, was es schon gibt: Solarenergie ist da und sie ist bereits äußerst preiswert (pro kwh). Und sie wird noch preiswerter und auch von Kernkraft 2.0 nicht unterboten. Die Zellen müssen in den Sonnenregionen installiert sein (das werden sie sowieso schon) und das Energieproblem ist gelöst. Das wird es sicher, dauert nur noch ein bis zwei Jahrzehnte, dann ist das Thema durch. Da wird viel überflüssige Diskussion entfacht, um Bitcoin & co in Verruf zu bringen und den Zentralplanern Handlungsvollmacht zu geben. Politik und Ideologie halt.

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Ob Kernfusion überhaupt marktreif werden wird, kann man bezweifeln. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass diese Vision in diesem Jahrhundert eine nennenswerte Rolle spielen kann. Ich bezweifle dies entschieden. Wir haben schon jetzt alle Möglichkeiten das Stromproblem zu lösen. Der technische Fortschritt wird zusätzlich Rückenwind liefern. Die Energieeffizienz der bekannten, beherrschten Technologien steigt permanent. Das Energieproblem ist nur ein gegenwärtiges Problem, das gelöst werden kann. Sicher nicht, indem wir Deutschland auf 100% alternativ umstellen und den Überschussstrom in Batterien speichern, um ihn danach wieder zu verstromen. Das ist Wahnsinn Made in Germany (grüne agenda). Aber in den Sonnenregionen ist Solar das Beste was es derzeit gibt und löst sogar das Stromproblem, das Bitcoin & co angeblich verursachen. Das ist m.E. Blödsinn.

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Wie ich schon geschrieben sehe ich persönlich zwei Möglichkeiten:

  1. Die Verknappung der Hardware führt dazu, dass der Stromverbrauch und die Stromkosten nicht mehr proportional weiter steigen.

  2. Es gibt genügend HW für einen effizienten Markt. Die Stromkosten werden sich also proportional an den Preis anpassen.
    Zu Beginn entspricht das einer proportionalen Erhöhung des Stromverbrauchs. Wenn lokal Verknappung einsetzt, steigen die Kosten weiter, aber der Stromverbrauch weniger.

Hatten wir wie gesagt auch in den verlinkten Threads.

EDIT: Option 1 nochmal angepasst.

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Wenn man 1. die Entwicklung der Hashrate und 2. die Entwicklung der Hashrate auf der Zeitachse kennt (Vergangenheit bis heute), dann kann man die These 4x5= 20 facher Stromverbrauch leicht invalidieren. Ich bin mir zu 99 % sicher, dass die These nicht stimmt. Ich bräuchte nur die Historie von 1. und 2. dann kann ich den Gegenbeweis führen. Ich habe aber die Quellen (Entwicklung Stromverbrauch, Hashrate bis heute) nicht parat.

Korrektur: Wenn man 1. die Entwicklung der Hashrate und 2. die Entwicklung deBTC-Stromverbrauchs auf der Zeitachse kennt (Vergangenheit bis heute)

Hallo Vincent, ich habe die These, die die Grundlage Deiner argumentation ist anhand von zwei Quellen (hash-rate, https://www.cbeci.org/) auf Plausibilität überprüft. Ich werde dies morgen noch einmal exakt darstellen. Ich kann aber jetzt schon sagen, dass der Stromverbrauch nicht als Produkt der Entwicklung von Hasrate und BTC-Preis geschätzt werden kann (Stromverbrauch-Vervielfachung = Hashrate-Vielfachung * Preis-Vervielfachung). Die Entwicklung des Stromverbrauchs folgt anscheinend annähernd der Entwicklung der Hashrate, was recht plausibel erscheint. Das ergeben die Zahlen. Die Hashrate hat sich im Vergleich zu vor 2 Jahren (7.3.2019: 43 TH/s, 7.3.2021: 151,7 TH/s) um den Faktor 3,5 vervielfacht, das Gleiche gilt für den Stromverbrauch (7.3.2019: 36,7 TwH, 7.3.2021: 127,5 Twh). Man kann diesen Zusammenhang auf verschiedenen Zeitebenen betrachten und kommt grob zu dieser Feststellung.

Hallo Vincent,

danke für den Text, den ich nicht öffnen konnte.

Übersetzt heißt der Anfang:

Blockquote Daher sollte die Bitcoin-Hash-Rate um das weitere 4-fache erhöht werden, um den Preis einzuholen, und dann um das weitere 5-fache, da der Preis für Bitcoin wahrscheinlich auch um das 5-fache von 50.000 USD auf 250.000 USD steigen wird. Dies wäre eine 20-fache Erhöhung der aktuellen Hash-Rate, wodurch der Energieverbrauch von Bitcoin von 0,5% auf 10% des weltweiten Energieverbrauchs steigen würde.

Ich weiß nicht was der Autor meint mit „sollte“. „Daher sollte die Bitcoin-Hash-Rate um das weitere 4-fache erhöht werden, um den Preis einzuholen“.

Ich verstehe aber, daß Du das so liest wie „Je höher der Preis, desto lukrativer das Mining, desto mehr Miner…“ was ich natürlich verstehe. Das ist sicher so, dass durch den hohen Preis auch mehr Miner angezogen werden. Allerdings kann man sicher nicht pauschal sagen, wie viele Miner angezogen werden und ob diese auch die dafür notwendige Mining-Hardware bestellen können. (Lange Lieferzeiten).

Sicher, wenn Elon Musk (oder vielleicht sogar Apple mit ihren Liquiditäts-Überschüssen?) klug wären, würde er auch in umweltfreundliches Mining investieren.

Allerdings hat der Iran auch ein Interesse an Bitcoin, da es darüber dem SWIFT-Handelsembargo entgehen kann.

Was ist im schlimmsten Fall: Einige Staaten werden immer das minen weiterhin erlauben. Dann wird eben dort gemined. Selbst wenn dann weniger Miner die neuen Blöcke schürfen, passt sich eben die Difficulty an und Bitcoin läuft wie bisher. Weltweit werden sie es nie verbieten lassen.

Ich würde mich von diesem Artikel nicht verrückt machen lassen. Auch gerade in den USA hängen da schon so viele Firmen drin.

Hallo Peter,

es ging mir bei dem Artikel nicht um das Verbot,
würde ich sogar begrüßen, wenn der Stromverbrauch tatsächlich derart proportional steigen würde… Was nützt den Menschen Bitcoin, wenn sie wegen Klimawandel verdursten oder ertrinken…
Weil du von worst case sprichst, definitiv also für mich nicht das Verbot…
mein worst case scenario wäre, dass die Progression, die Bitcoin bringen kann, irrelevant ist, weil der Schaden durch Co2 Ausstoß
/ konventioneller Energie die Vorteile in den Schatten stellt…
Auch wenn Roman hier immer wieder Möglichkeiten anspricht, wirklich Überzeugendes war bislang nicht dabei…
Wenn das letzte Video zum Co2-Bitcoin Rechner schon der fortschrittlichste Ansatz sein soll, sehe ich nicht optimistisch in die Zukunft…
Die meisten interessiert der Stromverbrauch null… nur die Rendite… Ich würde wetten, dass einer von 1000 solch einen Rechner nutzt, spendet und dann seine Bitcoinkäufe grün macht…
Sieht man leider auch unter den Videos… unzählige Kommentare aus der Klimaleugnerszene… vermutlich haben die meisten das Video gar nicht gesehen…
Und auch die vernünftigen interessiert es wenig…
Das Thema wird meistens als Affront wahr genommen…
keine gute Basis um hier wirklich ein Umdenken auch bei den Mining-Pools anzuregen

P.S. China hat den Minern in der Mongolei gerade die Ethikentscheidung abgenommen und das Mining verboten… weil der Co2 Ausstoß nicht mehr tragbar ist…
Super Entscheidung…
Vielleicht wird durch solche staatlichen Entscheidungen dann Bitcoin grüner, wenn es die communities eben nicht schaffen…
An solchen Situationen sieht man auch, dass der Einzelne doch oft zuerst an sich selbst denkt, und dezentral nicht zwangsläufig zu einer besseren Welt führt, wie im Kryptospace so oft postuliert wird…
Auch hier finde ich die Kommentare unter Romans neuem Steuervideo bedenklich… liest sich teils wie bei Marc Friedrichs Videos, Querdenker, Reichsbürger, Klimaleugner, die den Staat und Steuern an sich ablehnen…
Wenn jeder einzelne so viel bessere Entscheidungen trifft als der Staat, wozu brauchen wir dann noch Regeln und Gesetze…
schöne Utopie…

Tatsächlich werden sie nicht einfach verdursten oder ertrinken, sondern aus den lebensfeindlichen Gebieten flüchten.
Der Bitcoin ist aber NICHT der Verursacher des Klimawandels, sondern die Lösung.

Es ist eig. einschlechter Witz Bitcoin die Schuld zu geben. Als Bitcoin geschaffen wurde war der Klimawandel schon in vollem Gange aufgrund der Inflation und dadurch folgenden unnötigen Produktion: Christian Kreiß: Wo steht die Weltwirtschaft? Kommt ein Crash? Was können wir dagegen tun? - YouTube

Kenn mich da genau aus als Umweltingenieur und ich sag mal den kritischen Punkt am Klimawandel:
Die Oberfläche des Ozeans absorbiert momentan über 93% der Wärme des Klimawandels…

Wir werden erst so krass dumm schauen, wenn diese sich so aufgewärmt hat, dass die Meeresoberfläche sich erwärmt.
Kurzer Vergleich für den Energiespeicherwert des Ozeans:
Man kann am Temperaturgradient des Meeres in einigen hundert Meter Tiefe die letzte Eiszeit erkennen.

Bedeutet: Entweder wir können die gesamt Energieproduktion in Windeseile auf erneuerbare Energien umstellen oder wir werden nicht genug Energie haben, diese ganzen Stuff wieder aus der Luft zu fixieren.

Wenn wir jetzt einfach von der Erde verschwinden würden, wäre der Schaden bereits entstanden.
CO2 hält sich 50.000 Jahre in der Athmosphäre und wir haben es bereits verdoppelt!

Da kann ich zustimmen, das Problem der Community momentan ist, dass die Eigenverantwortung aufgrund der Manipulation der oberen 700 Sharholder, welche 80% der Konzerne besitzen und seit jeher eine Wirtschaft bei der die Reichen alles akkumulieren propagieren und so viele Menschen glauben noch dran, dass alles besser wird wenn wir nur alles den Reichen abgeben. (Nein, nicht Sozialismus, sondern in der Wirtschaft. Siehe das der Vortrag von Christian Kreiß oben!

So wird es laufen wahrscheinlich, denn durch einen hohen CO2 Preis gäbe es ein Incentive in vielen Jahren mit der überschüssigen Energie durch den Überboost von erneuerbaren Energien CO2 zu fixieren, da man für jede KG viel Geld bekommt von Industrien die dieses verwenden wollen.

Absolut, also da reden sich manche das Ganze etwas schön.

Meine Ansicht ist: Momentan werden alle verarscht, da sich der Staat mit Inflation einfach sämtliches Geld aus der Tasche des Bürgers ziehen kann. Dies endet oft fatal.

Mit Bitcoin müsste der Staat eben ganz offiziell und vorne herum sagen, die Steuern müssen erhöht werden oder jeder muss eine prozentuale Abgabe zahlen z.B. weil eine Ausnahmesituation Maßnahmen benötigt.

Ob man dann selbst noch den Entscheidungsspielraum hat sich für ein Projekt mit seinem Abgabe zu entscheiden wird man sehen. Aber Steuern werden mit smart contracts automatisiert, kein Problem.