Bitcoin- & Krypto-Steuern: SPD fordert Abschaffung der Jahresfrist - DAS musst DU jetzt tun!

Wenn ich auf die Armen schaue und Ihnen erklären möchte, wie das System funktioniert um Ihnen zu helfen wird man nicht ernst genommen. Der Schwurbler wieder.

Ich musste lernen Egoistisch nur auf mich zu schauen weil mich die Ignoranz der anderen sonst zerstört.

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Welcher Betreff kickt am besten?

Ich habe heute auch eine Antwort auf meine Mail erhalten:

Sehr geehrter Herr…,

haben Sie vielen Dank für Ihre Mail zum Thema Abschaffung der steuerlichen Jahresfrist für Bitcoin und andere Kryptowährungen.

Ich verstehe Ihre Bedenken, die im Rahmen unserer Koalitionsverhandlungen mit der SPD aufgekommen sind.

Jedoch möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass unsere Koalitionsverhandlungen noch längst nicht abgeschlossen sind und die bislang bekannten Entwürfe weit davon entfernt sind, geeint zu sein. Insbesondere bei allen Finanz- und Steuerthemen haben wir als Union eine gänzlich andere Auffassung - und diese Auffassung machen wir auch sehr deutlich.

Wir stehen insbesondere nach wie vor zu unserem Grundsatz, dass sich Leistung, finanzielle Vorsorge und Vermögensbildung lohnen muss. Wir wollen finanziell unabhängige Bürger sowie eine starke und prosperierende Wirtschaft. Allerdings müssen wir auch sehen, dass Koalitionsverhandlungen immer auch von Kompromissen geprägt sind. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass wir -aller Unkenrufe zum Trotz- zu einem tragfähigen Koalitionsvertrag finden werden, der Deutschland wieder voranbringt.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Georg Kippels

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Ich habe den Abgeordneten meiner Stadt auch schon angeschrieben. Einmal über Mail direkt und über die Bundestags Seite. Doppelt hält besser. Etwas angepasst und durch ChatGPT optimiert.

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Sehr gut

Aber man Ende wird das doch meist nie so heiss gegessen wie Angekündigt

Oder wer glaubt das all diese Forderungen der sdp i. Der vollen Härte kommen ?

Das hängt auch davon ab, wieviele und wie sich an die gewählten Volksvertreter gewendet wird!
Hinzukommt, nichts tun, ist auch keine Lösung! Und sei es eine Mail nur als Wertschätzung die erfahren wird zu schreiben! Ist das das einzige dann ist das ein Wert der zumindest mal gehör verschafft! Ob dann mehr daraus wird, liegt auch am Dialog und ihrer Form! Mit Sicherheit ist auch wichtig Kommentare zu verfassen, genau so ist es wichtig aktiv zu werden, und seinen eigenen Beitrag zu leisten!!! Das ist auch Demokratie und die funktioniert wertvoller, je mehr sich beteiligen, vielleicht liegt in der gegenwärtigen Situation genau darin auch eine weitere Chance!
Beste Grüße

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kommt drauf an, wieviel Geld du mitbringst.
Die Freigrenzen bei deiner Rückkehr nach CH steckst doch locker weg, so als Danke, dass herrüben einkaufen durftest :joy:

Krall spricht Klartext.

Wenig Hoffnung, das wir Bitcoiner verschont werden.

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Weill der krall ne Glaskugel hat ?oder warum

weil er die rechte Klaviatur spielt …

wie kannst du fragen? :smiling_face_with_sunglasses:

Nein, Herr Krall hat keine Glaskugel. Er ist Verfechter von Kaffeesatz.

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Ich verstehe deinen Gedankengang, der zum Vorwurf der Passivität führt, jedoch habe ich seinen Kommentar anders wahrgenommen. Durch das senden der Emails begibt man sich auf deren Spielbrett und die Regeln dieses Spielbrett sind zu deren Gunsten festgelegt. Es macht keinen Sinn, den Gegner dort anzugreifen, wo er am stärksten ist.

Die Emails sind meiner Meinung nach eher ein Anflehen, die Spielregeln nicht gegen uns einzusetzen. Sowas würde ich nicht machen, da ich es für sinnlos erachte und das bestehende System nicht zum Guten verändert, da die Spielregeln ja weiterhin so existieren.

Passiv bin ich jedoch nicht. Meinen Kampf führe ich mit meinen stärksten Waffen. Das Bitcoin-Netzwerk. Ich entferne mich so gut es geht von dem Spielbrett und werde „ungovernable“. Wenn der passende Moment kommt, könnte ich ihnen den schädlichsten Schlag versetzen, den es für ein Regime gibt: Entfernung der eigenen Arbeits- und Kognitionsleistung aus deren System (z.B. Wegzug, Steuerhinterzug). Wenn das genug machen, fällt das System in sich zusammen.

Wichtig ist zu betonen, dass die Möglichkeit eines unproblematischen und leichten Wegzug von vielen Untertanen schon in vielen Fällen ausreicht, um das bestehende System zu verändern oder vielleicht sogar abzuschaffen.

Hab Herrn Ebmeyer angeschrieben. Schauen wir mal. Hab aber leider nicht viel Hoffnung.

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Du scheinst zu jenen zu gehören, die glauben, dass es keinen Staat bräuchte. (Falls ich das falsch verstehe, entschuldige bitte). Ich hingegen bin davon überzeugt, dass es eines Minimalstaates bedarf, weil der Markt nicht alles regeln kann (wie auch immer der aussieht). Da es eines Staates bedarf, geht es auch nicht ohne Demokratie. Demokratie heißt mitmachen und hat nichts mit betteln zu tun (auch wenn es einem manchmal so vorkommen mag). Ich denke, dass wir unsere Rolle als Souverän zu lange nicht ernsthaft gelebt haben. Deswegen nehmen uns auch die Politiker kaum ernst. Doch das können wir mit Aktionen wie dieser ändern.

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Politiker nehmen uns dann wieder ernst, wenn ihr Handeln auch Konsequenzen erfährt.

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Da wäre ich mir nicht so sicher. Zwischen 1949 und 1961 haben 3 Millionen DDR-Bürger seinerzeit das Land Richtung Westen verlassen, darunter überproportional viele Hochqualifizierte. Versuch und Ausführung von "Republikflucht"wurden zum Verbrechenstatbestand und bei Erfolglosigkeit inflagranti am perfektionierten Grenztodesstreifen mit Erschießen oder Strafvollzug zusammen mit Schwerstkriminellen geahndet. Staatliche Regime konnten sich bisher zu jeder Zeit auf hundertausende Mittäter und Millionen verblendeter Mitläufer verlassen.

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Mein Kommentar weckt durchaus den Anschein, als glaubte ich, es bräuchte keinen Staat, jedoch bin ich auch wie du von einem Minimalstaat überzeugt.
Wie der aussieht, da spalten sich unsere Geister. Zum Beispiel sehe ich Demokratie nicht als die endgültige Herrschaftsform an. Ich könnte mir eine schöne Welt vorstellen, in der Staaten nicht demokratisch regiert werden, sondern eher Unternehmen ähneln. Wichtig dabei ist, dass das Wechseln eines Staates/Unternehmen nur mit minimalen Hürden verbunden ist, wie das wechseln des Arbeitsplatzes in unserer heutigen Welt. Keiner hätte Angst, dass sich der Arbeitgeber Löhne einbehält, da so ein Arbeitgeber sofort seine Angestellten verlieren würde.

Menschen, welche lieber in demokratischen Systemen leben wollen würden, hätten ja die Möglichkeit dazu. Es finden sich bestimmt Unternehmen, in denen die Governance-Struktur den eigenen Ansprüchen gerecht wird.

Das ist natürlich nur eine Wunschvorstellung, aber genauso wie Individualrechte zu Zeiten von Leibeigenschaft unvorstellbar waren, könnten Regierungen, die ihre Legitimierung nicht in der Zustimmung einer arbiträren Anzahl von Menschen erlangen, sondern in Realwirtschaft und Eigentumverhältnissen irgendwann Realität werden.

Sehr geehrter Herr D.,

vielen Dank für Ihre Mail und den damit verbundenen Meinungsbeitrag. Ich erhalte derzeit viele ähnlich lautende Zuschriften.

Dass die SPD-Bundestagsfraktion die Besteuerung von Kryptowährungen im Rahmen der Koalitionsverhandlungen verschärfen möchte, macht auch uns als CDU und CSU fassungslos. Wir haben eine völlig andere Sicht auf das Thema. Die SPD scheint nicht verstanden zu haben, dass Kryptowährungen ein höchst volatiles Asset sind und das Gros der Anleger in diesem Bereich Verluste macht, die der Fiskus im Falle der Abgeltungsbesteuerung auch dauerhaft anerkennen müsste. Mithin wäre die Besteuerung von Krypto-Werten im Rahmen der Abgeltungsteuer dauerhaft mit Steuermindereinnahmen verbunden.

Hinzu kommt, dass wenig nachvollziehbar ist, dass wenn Menschen, die mit Blick auf den demografischen Wandel und die enormen Herausforderungen für unser Rentensystem ihr Erspartes eigenverantwortlich für später anlegen, nun nach den SPD-Wünschen ein knappes Drittel abgeben sollen und damit um ihre Vorsorge gebracht werden könnten. Dabei erschwert schon heute die Abgeltungssteuer den notwendigen Vermögensaufbau in unserem Land.

Dass die ewige Umverteilstrategie der Sozialdemokraten ein Nachteil für alle im Land ist, sollte doch auch die Reihen der Genossen längst durchgedrungen haben. Als Arbeiter-Partei sollte sie doch interessiert sein, wenn Unternehmer investieren, damit auch Arbeitsplätze sichern und dann auch gute Löhne zahlen können. Dafür muss man aber die Steuern senken und nicht erhöhen.

Die Besteuerung vom ersten Tag an würde den Einsatz von Kryptowährung als Zahlungsmittel zudem uninteressant machen und auch mit einem enormen bürokratischen Aufwand verbinden, zumal jede Transaktion einem steuerpflichtigen Vorgang auslösen würde.

Selbstverständlich werde ich mich gegen diese destruktive Forderung positionieren.

Mit freundlichen Grüßen

Thorsten Frei


Thorsten Frei MdB

Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-/CSU-Bundestagsfraktion

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Und wie passt das mit Passivität zusammen? Also dem Sinn Deiner vorherigen Aussagen? Denn dieser Absatz liest sich noch staatsablehnend:

Wenn Du jedoch einen Minimalstaat bevorzugst, frage ich mich, wie der ohne Demokratie oder ohne aktive Teilhabe der Bürger funktionieren soll?

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Ich meinte, dass ich nicht passiv bin.

So wie bei Unternehmen heutzutage. Die Teilhabe sind die Entscheidungen einzelner. Zum Beispiel: Wenn ich in einen Supermarkt gehe, dann sehe ich ein riesiges geordnetes Sortiment an Produkten. Es braucht keine Abstimmungen, um zu wissen, welche Produkte man anzubieten hat. Der Kunde beeinflusst das Sortiment zu seinen Gunsten mit seiner Nachfrage, ohne dass eine Minderheit diskriminiert wird oder Vermögen von einer Bevölkerungsgruppe zu einer anderen umverteilt wird.