Tollerierbar aber auf der faktischen Ebene ist btc halt Gold in allem überlegen.
Das ist natürlich schwer zu akzeptieren, wenn man Jahrzehnte lsng gold bug ist oder der eigene Job oder Unternehmen da dran hängen.
Tollerierbar aber auf der faktischen Ebene ist btc halt Gold in allem überlegen.
Das ist natürlich schwer zu akzeptieren, wenn man Jahrzehnte lsng gold bug ist oder der eigene Job oder Unternehmen da dran hängen.
ich habe von Bitcoin, nicht von Wallet, Trezor & Co geschrieben ![]()
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Wir haben unser gold gerade verkauft. Davon wird btc im bärenmarkt gekauft.
Häng dir halt ne fullnode um den Hals da liegen alle geschürften Bitcoin drauf ![]()
Woher weißt du wann „Bärenmarkt“ ist?
Ich meine, viele der „Experten“ sagen ja, dass Bitcoin nie wieder unter 100 000 fallen wird. Dann wäre das also jetzt schon sozusagen das Tief in dem er sich gerade befindet etwa.
Derzeit ist er nicht. Mal sehen, wie gut es mir gelingt
Ich will eigentlich auch noch warten, bin mir aber unsicher. Wenn er erst noch das richtige Hoch macht was dann vielleicht wirklich bei 180 oder gar 200 k liegt, dann wird man wohl nie wieder solche Preise wie gerade sehen.
Sehe ich anders. Selbst dann wird es unter 100k gehen.
Wo hast du deine Glaskugel her? Will auch so eine haben…
Reine psychologie. Wenn es die übertreibung nach oben gibt, gibt es sie auch nach unten. Die frage ist nur, wie stark.
Sollte es langsam ansteigen, ohne übertreibung ist die annahme natürlich falsch.
eben nicht.
da liegen auch nur Daten drauf.
Wobei, ne Fullnode umhängen auch kein Problem ist
ausser es kracht mal wieder um 80 % in Richtung Keller
Aber wäre das denn rational? Ich meine, wer Bitcoin kauft hat ihn in der Regel doch verstanden?!
Wer dann noch verkauft wenn er Hochs bei 180K z.B. macht, der wäre ja extrem dumm.
Bitcoin verkauft man nicht. Es denn, man hat ihn nicht verstanden. Hat man ihn aber nicht verstanden, kauft man ihn erst gar nicht (in der Regel).
Also rein von der Logik werden große Korrekturen desto unwahrscheinlich je höher der Kurs.
Wenn das oben gesagt nicht gilt, dann gelten übrigens auch die Narrative nicht, dass der Bitcoin wegen seiner Eigenschaften ewig steigt.
Denn das wäre ein Logikbruch.
Also wer davon ausgeht, dass er noch riesige Korrekturen sieht, der muss auch davon ausgehen, dass er sich aus einer solchen Korrektur nie wieder erholt. Also als Option in Betracht ziehen.
Eben doch, Daten sind physisch😉
ChatGPT:
Ja, Daten auf einer Festplatte sind physisch gespeichert – aber nicht so, wie man sich „physisch“ vielleicht im Alltag vorstellt.
Hier ist eine einfache Erklärung, wie das funktioniert:
Physikalische Speicherung von Daten auf einer Festplatte
Festplatten (HDDs) speichern Daten magnetisch auf rotierenden Scheiben, den sogenannten Plattern. Diese bestehen meist aus Glas oder Aluminium und sind mit einer magnetisierbaren Schicht überzogen.
• Magnetisierung: Jeder Datenbit wird durch die Ausrichtung winziger magnetischer Bereiche dargestellt – entweder „Nord-Süd“ oder „Süd-Nord“. Diese Ausrichtung entspricht einem digitalen 0 oder 1.
• Lese-/Schreibkopf: Ein winziger Kopf schwebt über der rotierenden Platte und kann diese magnetischen Zustände lesen oder verändern.
• Spuren und Sektoren: Die Platte ist in konzentrische Kreise (Spuren) und Abschnitte (Sektoren) unterteilt, in denen die Daten organisiert sind.
Was bedeutet „physisch“ in diesem Zusammenhang?
• Die Daten existieren nicht als sichtbare Objekte, sondern als physikalische Zustände (Magnetisierung) auf der Oberfläche.
• Diese Zustände sind messbar und veränderbar, also tatsächlich materiell vorhanden – das unterscheidet sie von rein abstrakten Informationen.
SSDs vs. HDDs
Falls du an SSDs denkst (Solid State Drives), dort ist es etwas anders:
Speicherart Physikalisches Prinzip Beispiel
HDD Magnetisierung Drehscheibe mit Schreibkopf
SSD Elektrische Ladung Transistoren in NAND-Flash-Zellen
Auch bei SSDs sind Daten physisch vorhanden, aber als elektrische Zustände in winzigen Speicherzellen.
Wenn du magst, kann ich dir auch erklären, wie Daten gelöscht werden – und warum sie oft trotzdem wiederhergestellt werden können. Interessiert?
ich selbst hatte auch bei den großen Abstürzen in der Gesamzbetrachtung immer ein Plus. Dass da Einzelpositionen mitgelitten haben, liegt in der Natur.
Kommt natürlich auf die Einstiegs- und Kaufhistorie an.
Und letzlich auf die Nerven und das Ziel an.
sollen wir jetzt wirklich in den Urschleim der beiden Themen einsteigen?
Dann aber bitte ohne ChatGPT etc, sondern mit harten Fakten!
Ne lass mal du bist mir zu hart und meine zeit ist mir zu kurz ![]()
Dem stimme ich nicht zu.
Nein, es dürfte nur wenig stark steigen als auch fallen.
Auch dem stimme ich nicht zu.
Ich bin Bitcoinhalter, aber im Unterschied zu vielen Bitcoinern auch Goldhalter. Daß ich daher für beide Sparformen Pro-Argumente sehe, liegt somit auf der Hand.
Aber da hier wohl vorwiegend Nur-Bitcoiner und kaum Nur-Goldbugs unterwegs sind, gehe ich davon aus, daß den meisten hier die Pro-Bitcoinargumente bereits bekannt sind. Daher nenne ich, der insgesamten Ausgewogenheit im Diskussionsstrang wegen, hier einmal nur die für mich relevantesten Pro-Goldargumente:
das wohl bekannteste Argument ist das jahrtausende alte Vertrauenskapital von Gold. Man sollte es nicht zu schnell abtun, bedenkt man all die Märchen, Sagen, Literatur, Sprichworte, Wortschöpfungen mit positiver Goldkonnotation. Das ist Dauerpropaganda für Gold noch für Jahrhunderte oder länger.
Viel seltener hervorgehoben: Die wirklich absolute Unzerstörbarkeit von Gold und die absolute Garantie für dessen Seltenheit (gelegentliches Geraune, Gold könne vielleicht mal wirtschaftlich irgendwie rentabel künstlich hergestellt werden, widerspricht jeder physikalischen, energiewissenschaftlichen Erkenntnis).
Bitcoin kann ja zurecht auf ein inzwischen hochresilientes Netzwerk verweisen, das die BTC-Seltenheit garantiert und dessen Existenz überhaupt garantiert. Jedoch Gold braucht erst gar kein Netzwerk, seine Existenz und Seltenheit werden garantiert durch die Naturgesetze (religiöse Menschen könnten gar sagen, durch Gott). Das ist jedenfalls noch eine Schippe sicherer.
Gold kann tatsächlich total anonym erworben und gehalten werden (vorausgesetzt, man verhält sich entsprechend geschickt). Es verschwindet dann für den Staat im überhaupt nicht mehr überprüfbaren Nirwana, z. B. in einem tiefen Kellerloch irgendwo.
Gold hat aufgrund seiner totalen Existenzgarantie einen absoluten Schutz vor Totalausfall. Bitcoin kommt da nahe dran, aber niemand kennt die nahe politische Zukunft. Sollten sich doch in einigen Jahren alle Staaten der Erde zusammentun (wie z.B. zuletzt in der Covid-Zeit), um gegen Bitcoin vorzugehen (z. B. in Form erst weltweiter Anti-BTC-Propaganda gegen das Bitcoin-Netzwerk, dann globaler und wirklich drakonischer Strafen für BTC-Halter (nebst Zuckerbrot wie straffreier Abgabefrist mit noch gewisser Fiat-Vergütung) und für Miner, Fullnodehalter (wodurch das Netzwerk klein wird), dann unaufhörliche, koordinierte 50%-Attacken), könnte es noch einmal kritisch werden für BTC. Das als ganz unmöglich abzutun, halte ich für übereilt, da an sich ja alle Staaten mit eigener Fiatwährung (also alle machtpolitisch irgendwie relevanten Staaten) innenpolitische Profiteure des Fiatgelds (oder ihres oftmals sogar halben Fürstengeldes) und somit natürliche und erbitterte Feinde von Bitcoin sind.
Wie gesagt, die wiederum beträchtlichen Nachteile von Gold gegenüber Bitcoin werden ja hier vor Ort bekannt sein, ich nenne sie daher nicht, um den Text nicht noch länger zu machen. Ich bestreite auch nicht, daß Bitcoin eine hohe Wahrscheinlichkeit in sich trägt, das künftige Geld der Welt zu werden (deswegen halte ich es ja selbst). Und in diesem Falle wird es insbesondere während der Phase seiner Adoption (durch die bislang noch Bitcoinlosen 99% der Menschheit) auch fraglos enorm mehr im Wert steigen als Gold.
Also, ich hoffe, diese Anmerkungen können einem Bitcoiner vielleicht etwas dabei helfen, abzuwägen, ob er dennoch Gold in sein gespartes Vermögen integrieren will oder nicht.
Kommt drauf an. Nehmen wir einen schweren Sonnenstrom an, wie zuletzt vor 160 Jahren geschehen. Das Stromnetz global wird dann zerstört sein. Aber geht dann die Menschheit sicher unter? Wahrscheinlich gäbe es Mad-Max-Szenarien, aber wäre es nach deren Ablauf nicht dennoch ganz schön, vielleicht 1 oder 2 Jahrzehnte später, immerhin die Chance zu haben, sein Gold im Keller wieder ausgraben zu können anstatt ganz sicher nichts mehr zu haben, und sei es nur für die eigenen Kinder?