Ich schaue auch auf die Zutatenliste von jedem Produkt. Sobald mir etwas nicht gefällt, bleibt es stehen.
mittlerweile muss man ein Abschluss in Lebensmittelchemie haben, um überhaupt zu verstehen was da alles drin ist. na klar schaue ich auch was drin ist, aber wenn du es wirklich genau nehmen würdest, dann würdest du dich nur noch damit beschäftigen und als normal arbeitender Mensch keine Zeit mehr für was anderes haben. es gibt Dinge, die gehören nicht ins Essen rein. und nicht jeder Vollhorst kann mit den Zutaten auch wirklich was anfangen. der Otto-Normalverbraucher hat nicht die Expertise, das wissenschaftlich gut bewerten zu können.
Vieles steht nicht einmal drin. Wieviel Antibiotika wurde den Tieren verabreicht, die du isst?nur mal so als Beispiel von vielen Dingen, du du als Verbaucher in der Zutantenliste nicht herauslesen kannst.
Alles was Du an Zutaten nicht klar identifizieren kannst, gehört im Zweifel nicht rein. ;)
Und bei Fleisch muss man halt in den teureren Apfel beissen und zum guten Fleischer gehen, der über Herkunft und Aufzucht Auskunft geben kann (zB Neuland).
Ich halte es da so wie meine Grosseltern (nicht aus finanziellen Gründen) , Fleisch ist was Besonderes, das gibts nicht jeden Tag, wenn dann aber von bester Qualität.
aber nu btt… BTC fällt wieder, auf in den buy the dip thread ;)
Vor ein paar Jahren habe ich begonnen Brot selbst zu backen, mit Mehl, Wasser und Salz und ein paar Gewürze (bei Bedarf). Weil ich mir die Zutatenliste von einem Backshop habe zeigen lassen, es war eine ganze DINA 4 Seite Zutaten für ein normales Mischbrot. Die große Hälfte der Zutaten waren für mich sehr chemisch bis nichtsagend. Jetzt weiß ich genau was in meinem Brot ist ![]()
Gutes Beispiel
. Früher hatten Chipstüten 175 gr und heute sind es nur noch 150 gr. Egal ob von Funny Frisch oder von Chio.
Ich nehm‘s wie mit Bier. Wasser, Hopfen, Malz kenn ich. ![]()
Ansonsten lernt man die Dinge schnell zu identifizieren, wenn man sich mal eingeschossen hat. Verdickungsmittel wie Guarkernmehl z.B.
Für Bitcoin hab ich ja auch keine Bankausbildung gemacht ( Naja, die hatte ich schon vorher.
) und verwahre lieber selber.
Der war gut. Ich nehm den Apfel.
Darauf kann man sich leider nicht verlassen. Der „Fleischer vor Ort“ verkauft dir auch nicht weniger Tierleid oder bessere Qualität.
https://www.deutschlandfunk.de/bio-fleisch-skandal-um-neuland-fleischsiegel-100.html
Das mache ich auch. Das spart nicht nur sehr viel Geld und schmeckt viel besser - es reichen tatsächlich eine handvoll Zutaten. Zu deinen würde ich noch Hefe und ggf. Sauerteig sowie Nüsse oder Samen addieren. Und ein EL Rübenkraut ;-) Das wirkt Wunder und hat noch jeden Tester begeistert…
Ja Sauerteig ist es bei mir, der besteht ja auch nur aus Mehl, Wasser und ab und zu ein Tröpfchen Olivenöl.
Verschiedene Körner teste ich auch manchmal, Rübenkraut kenne ich noch nicht, danke für den Tipp! ![]()
du scheinst mir der Idealkunde der Futtermittelindustrie zu sein.
Um es drastisch auszudrücken: wem es zu aufwendig ist, überteuerten Dreck nicht zu fressen (bewusst so ausgedrückt), hat es nicht anders verdient, als dass er Dreck bekommt.
ist richtig. Trotzdem kann sich der Kunde (in Grenzen natürlich) dagegen wehren.
Man muss aber schon zwischen erforderlichen Preisanpassungen und offensichtlicher Abzocke unterscheiden.
Rübenkraut
Rübenkraut ist Rübensirup. Macht es etwas malzig.
du scheinst mir der Idealkunde der Futtermittelindustrie zu sein.
Um es drastisch auszudrücken: wem es zu aufwendig ist, überteuerten Dreck nicht zu fressen (bewusst so ausgedrückt), hat es nicht anders verdient, als dass er Dreck bekommt.
Ich will dir nicht zu nahe treten, meine das auch nicht böse, aber meines Erachtens ist das echt zu kurz gedacht.
Selbst wenn du bezogen auf Nahrungsmittel den doch recht hohen Aufwand erfolgreich betreiben würdest, ständig zu gucken und dir Gedanken darüber zu machen was da wirklich drin ist, würdest du am Ende dennoch Produkte der paar Nahrungsmittelkonzerne kaufen, die eben auch die anderen Produkte anbieten. Das Problem gibt es z.B. auch bei vegan/nicht vegan sehr oft.
Jetzt könntest du natürlich sagen, ich verzichte ganz auf industrielle Lebensmittel und kaufe meinetwegen nur noch alles beim örtlichen Bauer. Der nutzt aber auch die Industrie um seine Tiere zu füttern, sein Getreide anzubauen…
Zu guter Letzt sind die Lebensmittel ja auch nicht das einzige was man konsumiert. Konsequent zu Ende gedacht müsste das ja auch für alle anderen Produkte gelten. Also wo wird was unter welchen Bedingungen von wem hergestellt usw.
Klar gibt es Käuferverantwortung. Aber das ist einfach nicht leistbar. Man braucht eine Instanz mit Experten die das überwacht, was bei uns im Laden steht. Und wenn dort Dreck im Laden steht, ist das entweder ein Beweis dafür, dass die Experten nichts taugen oder der Kapitalismus/Kapitalisten und seine Lobby eben stärker sind.
. Das Problem gibt es z.B. auch bei vegan/nicht vegan sehr oft.
genau dort ist das Problem besonders zu Hause, dazu hoch verarbeitet, was man ohnehin meiden soll. Auch wenn die Veganer es nicht wahr haben wollen.
Doch, ich schaue sehr wohl nach, auch meine Gattin. Ganz vermeiden kann man es aber nicht - und es gibt genug Alternativen, die auch nicht teurer sind.
Zu Preisen, was viele nicht wahr haben wollen, auch Handelsmarken kommen überwiegend von Herstellern der Markenware - um die Anlagen auszulasten.
Ist aber wie bei Markenware auch, nicht alles schmeckt jedem.
Und anschauen sollte man es sich auch.
Wenn ehrlich bist, kaufst in der Regel doch immer annahernd gleichen Warenkorb mit Varianten - also musst nicht bei jedem Einkauf bei jedem Produkt den Zettel intensiv studieren.
Haste in der Familie jemanden mit Allergien, musst auch gucken …
Wir sind hier völlig vom Thema abgewichen, aber egal, hier meine 5ct:
Seit einigen Jahren bemühe ich mich, mich nach der Clean-Eating-Methode zu ernähren. Und ja, es geht. Aber es ist eben sehr zeitaufwendig.
Beim Einkaufen auf die Zutatenliste zu achten ist dabei Pflicht. Jedes Mal, weil Rezepte sich ändern.
Wenn möglich immer Bio-Qualität. Das ist nicht die Universal-Lösung, aber andere Maßstäbe gibt es nicht. Was den Landschlachter angeht, der alles Mögliche verkauft, einfach darauf achten, was aus „Eigener Herstellung“ ist. Wurst meide ich, außer ich mache sie selbst.
Es gibt noch Bäcker, sogar kleine, regionale Ketten, mit denen man kommunizieren kann und sich über das Brotbacken austauschen kann. Ich hatte mal mit so einem einen längeren E-Mail-Kontakt, in einer Phase, als ich mein Brot selber backte. Wir diskutierten Sachen wie Teigruhe, Zwischenteige, usw. Mir ist der Aufwand zu groß und er ist inzwischen der Bäcker meines Vertrauens.
Unterm Strich: Sich so natürlich wie möglich zu ernähren, kostet viel Zeit und viel Geld. Und Verzicht. Aber mir gefällt es trotzdem.
mittlerweile muss man ein Abschluss in Lebensmittelchemie haben, um überhaupt zu verstehen was da alles drin ist.
Man braucht keinen Doktor. Es ist sogar ziemlich einfach, wenn du eine Regel befolgst.
Nicht mehr als 5 Produkte auf der Zutatenliste zu kaufen.
Unmöglich?
Ich Lebe danach und mir geht es sehr gut damit!!!
Edit: Anderst gesagt, so habe ich mal angefangen. Von heute auf morgen alles zu ändern erhöht deine Wahrscheinlichkeit zu scheitern.
Eine Leiter steigt man auch Sprosse für Sprosse nach oben
Und Verzicht.
wirklich?
Meist gibt es Alternativen - oder es war, wenn man überlegt oft unüberlegt zur Gewohnheit geworden.
Rezepturänderungen liegen auf der Tagesordnung. Sind nicht immer auf den ersten Blick erkennbar, meist jedoch auf den zweiten. Also in einer ruhigen Minute daheim nochmal draufgucken und ggf. Konsequenz ziehen.
Bewusster einkaufen - ein Punkt, den Hersteller und Händler hassen ![]()
Man braucht keinen Doktor. Es ist sogar ziemlich einfach, wenn du eine Regel befolgst.
Nicht mehr als 5 Produkte auf der Zutatenliste zu kaufen.
Unmöglich?
Ich Lebe danach und mir geht es sehr gut damit!!!
Klingt interessant. War das dein Einfall mit der Zutatenliste oder hat dieses Vorgehen auch einen Namen?
Mir hilft es übrigens auch ungemein in Bioläden einkaufen zu gehen. (Mache ich seit diesem Jahr fast nur noch ausschließlich) Ich versuche mich dahingehend zwarimmer noch mental ein bisschen zu lockern, weil so Läden wie Denns oder Alnatura eben teurer sind als Aldi und Lidl und ich immer recht geizig war, aber ich bin in einem Bio Supermarkt eher gewillt zu gesundem Essen zu greifen als bei einem Discounter.
Selbst dort muss man aufpassen. Manche glutenfreie Nudelpackungen haben nur noch 400 gr Inhalt anstatt wie früher 500 gr. Überall wird gespart und getrickst. Zum Glück haben wir mit Bitcoin eine Lösung, den unseren Lebenstandard zu erhalten.
3,- EUR für 400 gr glutenfreie Nudeln, das ist echt unfassbar
.
