Fast 20.000€ unter ATH ist schon eine Ansage. Obwohl wir Anfang des Jahres noch fast bei Parität standen. Wer ist hier eigentlich volatil, müsste man meinen.
Das schlimme ist auch, dass sich das in der Ernährung der Allgemeinheit widerspiegelt.
Die Hauptsache günstig Mentalität wird durch Fiat weiter und weiter gefördert.
Ich werde eine Szene im Supermarkt letztens nie vergessen zwischen einem kleinen Kind und einer Mutter. „Mama bekomme ich einen Apfel?“ „Nein die sind hier zu teuer“. …Aber Kekse und so ein Zeug im Einkaufskorb gehabt.
Es gab bestimmt kaum Zeiten in der deutschen Geschichte wo Äpfel mal zu teuer gewesen sind!(?)
Generell werden Lebensmittel auch immer schlechter. Es gibt ja 1000 Beispiele dafür. Fischstäbchen hatten früher z. B. 75% Fischanteil, heute sind es nur noch 65%. Der Rest ist billige Panade (Weizen). Auch gibt es immer mehr Pestos, in denen kein Olivenöl mehr drin ist, da zu teuer.
Wie willst du dich denn gegen Shrinkflation schützen?
Wenn O-Saft mit Zuckerwasser gestreckt wird und in Packungen 20% weniger Inhalt beim gleichen Preis ist, dann sehe ich schon die Hersteller in der Verantwortung.
Klar kannst Du immer mit Eigenverantwortung argumentieren. Aber es ist ja jetzt nicht so, als würden Hersteller ihr Produkt stark damit bewerben, dass sie das Olivenöl durch Sonnenblumenöl und die Pinienkerne durch Kartoffelflocken ersetzt haben.
Und tagtäglich wirst Du ja sicher nicht bei Deinen Lieblingsprodukten schauen, ob sich deren Zusammensetzung verändert hat.
Aber wenn praktisch alle Hersteller ihren Chipstüteninhalt um 20% reduzieren, dann ist es auch egal, ob ich auf eine andere Marke umsteige oder nicht. Ich zahle dann überall relativ betrachtet mehr!
Das ist auch so eine Sache die gar nicht geht in meinen Augen. Diese Fertigpestos, die eigentlich gar nichts mit einem anständigen Pesto zu tun haben.
Das stimmt natürlich auch. Wenn man vielleicht nicht gerade immer nur in einen Supermarkt geht, sondern mehrere hintereinander abklappert, dann würde man auch sicherlich für alles diverse Angebote finden. Oder man geht noch einen Schritt weiter und macht beim Food Sharing oder ähnliches mit und holt sich seine Lebensmittel umsonst ab nach Ladenschluss.
meinste wir Verbraucher haben nichts besseres zu tun, als ständig die Zusammensetzungen aller einzelnen Produkte im Laden zu checken? Zusätzlich werden begriffe verwendet, die suggerieren, dass etwas drin ist was gar nciht stimmt?
Nein das ist nicht die Aufgabe des Verbrauchers. In diesem Kack-System sind wir mindestens 5 tage die Woche arbeiten, einige sogar mehr, ahben 1-2-3 Jobs, dann soll man noch jedes Jahr seine Verträge ändern (Gas, Strom, Handy, Internet, Vericherung A,B,C, etc. weil man da nach einem Jahr wieder übers Ohr gehauen wird.
Meinste nicht, dass die Menschen besseres mit ihrer Freizeit zu tun haben wollen?
das ist das schwierige daran. ich weiß es tatsächlich nciht und ich mache mir bereits seit Jahren Gedanken darüber. ich mecker tatsächlich täglich über die Probleme dieses Systems, aber es wurmt mich auch, eil ich keine Lösung finde, die alle zufrieden stellt.
Ich glaube die ganze Mentalität würde sich dahingehend verändern, wenn man nicht als „Verbraucher“ oder „Konsument“ gesehen werden würde, sondern eher als „Kunde“.
Eine Versicherung zB würde ihre Bestandskunden mit Sicherheit nicht vergraulen wollen mit solchen Dingen wie Loyalitätsstrafen. Also Boni, die immer nur an Neukunden ausgezahlt werden von meist neuen Unternehmen, welche von Markteintrittshilfen und staatlichen Subventionen besser profitieren können als alteingesessene Unternehmen. Gerade durch Risikokapital… vor allem VC Money, wird der Cantillionairseffekt richtig schön ausgeschöpft. Übrigens ein Punkt, worüber die MMT keinen Lösungsweg zu anbietet.
Ich finde, es ist schon meine eigene Aufgabe, darauf zu achten, was ich in meinen Körper schütte. Warum soll ich gerade bei so einem wichtigen Aspekt meines Lebens die Verantwortung abgeben?