Auswanderungsoptionen als Bitcoin Privatier wenn man Europa mag

Hallo,

vielleicht gibts ja hier etwas Schwarmwissen oder sogar Leute das einen solchen Plan bereits in die Tat umgesetzt haben und mit realen Erfahrungen aufwarten können.

Welches sind interessante Auswanderungsländer für jemanden der von Bitcoin oder sonstigen Kapitalerträgen lebt und den es nicht direkt nach Asien, Südamerika oder Grönland zieht.
Auch Länder wie Russland, China fallen aufgrund der aktuellen geopolitischen Lage weg.

Es sollte der europäischen Kultur ähnlich sein, gerne etwas wärmer als Deutschland
und natürlich Steuergünstiger als Deutschland (insb. falls in Dtl. mal die Haltefrist fällt) und auch Verträglich mit dem 10 Jahres Problem der erweiters beschränkten Steuerpflicht bei Wegzug in ein Niedrig/Nullsteuerland.

Wichtig wäre: Weg aus den Fängen der EU, evtl. Option auf einen Zweitpass (für den Fall der Besteuerung nach Staatsbürgerschaft).

Hat jemand Ideen/Anregungen?

Gruß

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Hab zwar kein Tip für dich. Aber bin froh das du wirklich Europa meinst und nicht EU

:heart:

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Da gibt es hier schon jede Menge Content - zum Beispiel hier!

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Europa, aber keine EU gibt einem nur sehr eingeschränkte Optionen, mir fällt eigentlich kein Land ein was alle deine Kriterien erfüllt.

Hi,
danke für eure Antworten. Es ist klar das es das Optimum vermutlich nicht gibt.
Und ja den Thread den BlackMirrus verlinkt hat, kenne ich schon.

Privatstädte wie z.B. Prospera passen gar nicht zu meiner Frage. Honduras ist jetzt nicht unbedingt Europa Niveau und die Rechtssicherheit ist langfristig jetzt vermutlich auch nicht so sicher und mich für den rest meines Lebens in einer Gated Community einzuschließen ist nicht der Plan, so schön und Modern es “drinnen” auch sein mag.

Die Schweiz ist vermutlich mittelfristig gar nicht so schlecht, lediglich die hohen Lebenshaltungskosten im Vergleich zu Deutschland sind negativ. Dafür sprachlich und geografisch einfach und bekannt.

Oder auch über Länder wie Montenegro (war persönlich aber noch nie da) liest man durchaus akzeptables.

Nochmal, es geht explizit um Länder die Deutschland “nahe” kommen. Eine Auswanderung aus Deutschland ist nicht darin begründet weil es hier nicht gefällt, sondern weil die steuerlichen Umstände langfristig nicht gut aussehen.

Wer garantiert dir, dass sich das anderswo nicht auch verschlechtert (…gerade in Europa…)?
Man wandert ja in der Regel, wenn man verwurzelt ist, nicht einfach so von A nach B nach C aus.

Ob Familie, Freunde, Nachbarn… es gibt ja (zumindest in meiner Denke) einiges mehr, als nur schnödes Geld oder steuerliche Rahmenbedingungen. Ich verstehe den Gedanken, auszuwandern sehr gut - und rate jungen Menschen unbedingt zu Erfahrungen diesbezüglich. Für mich wäre das nichts. „Woanders iss auch Scheisse“ sagt der Ruhri in mir. :slight_smile:

Keine Ahnung wieviel bitcoin du hast oder wie viel sie mal wert werden aber je nachdem welches Kanton in der Schweiz für dich interessant ist kann die Vermögenssteuer noch viel mehr ausmachen als lediglich die Lebenshaltungskosten.

Und komischerweise sind die für mich interessanten Kantone die mit der höchsten Vermögenssteuer. Noch haben wir es aus der Hinsicht gut in Deutschland.

Einfach nicht in die Schweiz. Wir haben schon genug Schmarotzer hier die nicht arbeiten und auf kosten der Gesellschaft leben.

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Habt Ihr keine Konsumsteuer?

Schnell mal nachgeschaut 8.1% MwSt. also fast “den Zehnten”

Es kann also niemand als “Schmarotzer” leben, außer er kassiert Geld vom Staat

Zusammen mit der Vermögenssteuer wäre der “Zehnte” dann fast voll, oder? Oder brauchts noch die Mineralölsteuer? :slight_smile:

Die können meist nichts dafür, deshalb sind das noch lange keine Schmarotzer nur weil sie irgendwie überleben müssen.

Beim OP sieht das anders aus, der will ja irgendwo hin wo er nur konsumieren kann, nichts dafür arbeiten und möglichst keine Steuern zahlen.

Und die Leute die arbeiten zahlen > 20% und subventionieren dann die Reichen die nichts machen.

Ich bin dafür das man so Wirtschaftsflüchtlinge remigriert oder halt gar nicht erst aufnimmt.

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Wer ist “OP”?

Aber MwSt. usw. gilt doch… er zahlt also Steuer. => Kein Schmarotzer

Sollte man abschaffen, finde ich auch! Ist dumm und Leistungsfeindlich.

Ich hab noch nie “Reiche” (Wohlhabende mit mehr als 50 Mio) kennen gelernt, die “nix machen”

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Original Poster

Bist du neu im Internet?

Ja die machen vor allem viel CO2 in die Atmosphäre

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Ja. Ich kam erst 1990 rein….knapp vor Boris Becker :slight_smile:

Kann sein, weiß nicht. Sind aber auch nicht so wahnsinnig viele..

Das ist, wie ein Bergrennen verbieten, wo auf der dann gesperrten Strecke sonst 30 x so viele Autos fahren…

Aber jetzt mal grundsätzlich: "Auch der “OP” zahlt dann wohl Konsumsteuer => kein Schmarotzr

Wäre schon mal wichtig zu wissen, ob du wirklich kontinuierlich BTC verkaufen willst oder von Dividenden oder Zinserträgen o. ä. leben möchtest. Das wird nicht nur in Deutschland steuerlich unterschiedlich behandelt.

Schweiz ist natürlich naheliegend. Biedert sich aber zwangsweise der sie umgebenden EU immer weiter an. Und Deutsche sind dort eher nicht die beliebteste Bevölkerungsgruppe. Das wird dir aber in jedem Land der Welt so gehen.

Wichtig ist ja, dass du dich dort auch wohlfühlst, auch wenn du für immer ein Fremder in dem Land bleiben wirst. Das liegt einfach in der Natur der Sache.

Jemanden vor Ort zu haben, dem man vertraut, der einen mit allem vertraut macht, die Sprache spricht, etc. ist schon mal unabdinglich.

Ansonsten kann sich in jedem Land der Welt der Wind drehen. Die Privatstädte in Honduras werden seit der Machtübernahme der Sozialisten dort bekämpft und es gibt sie wohl nur noch, weil die es sonst massiven Ärger mit den USA gäbe.

Die Türkei oder Georgien haben keine Steuern auf BTC Verkäufe, sind aber in Asien (wobei ein Teil von Istanbul). Aber wie gesagt, man muss sich dort wohlfühlen, sich auskennen und mehr als einen Anwalt vor Ort kennen.

In Europa gäbe es sonst noch Serbien oder Albanien. Muss man aber halt auch mögen.

Ich selbst habe während der Coronazeit in Portugal gelebt. Ist EU, klang damals aber relativ verlockend. Mein Portugiesisch hat für die dortige Bürokratie aber nicht gereicht. Dabei waren gar nicht mal staatliche Stellen die schlimmsten Schimmelreiter. Die Privatwirtschaft überbietet diese dort locker. Es gibt halt auch in jedem Land unzählige kleine Regelungen, ungeschriebene Gesetze die man als Ausländer beachten sollte, wenn man vorankommen möchte.

Also erstmal selbst durch Europa fahren, Erfahrungen sammeln und dann schauen, ob Steuern wirklich das entscheidende Kriterium sind. BTC ist in Deutschland nach einem Jahr immer noch steuerfrei. Zwinkersmiley.

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Hi @BlackMirrus sehe ich genauso, so eine Entscheidung will gut überlegt sein. Darum käme auch ein Schwellenland aktuell gar nicht in Betracht. Ich bin beruflich im laufe der Jahre viel rum gekommen (China, Süd Amerika, Afrika, Russland) vor allem an Orte abseits von Touristengebieten, da kann man dann schon ganz gut einschätzen wo man mal eben NICHT hin auswandert.

@ZPE Ich habe kein Problem mit ortsüblichen Steuern und wenn ich dem Staat nicht zur Last falle wäre ich ja wohl kaum ein Schmarotzer.

@njal Ich möchte hier öffentlich nicht so ins Detail gehen, aber es wird vermutlich ein mix aus allem. Ich such auch gar kein 0-Steuer Land, es sollte nur weniger übergriffig sein als die Richtung in die sich Deutschland entwickelt. Es ist wie gesagt ein Plan B bisher - auch insb. wegen der Haltefrist - ist Deutschland ja sogar sehr attraktiv.

Fällt aber irgendwann die Haltefrist und steigen die Abgaben auf Kapitalerträge und/oder sowas wie die Günstigerprüfung oder kommt ne Besteuerung nach Staatsbürgerschaft wie in den USA, wären Alternativen schon gut zu haben.

Madeira (Portugal) , Dänemark, Luxemburg, Polen, Tschechien.

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da spricht der ehrliche Schweizer aus dir: Ausländer raus!

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Isle of Man - keine Kapitalertragssteuer, Erbschaftssteuer und keine Besteuerung von Bitcoin Gewinnen. Nicht in der EU und auch nicht Teil des Vereinigten Königreichs. Dafür halt klimatisch das Gegenteil von “gerne wärmer als in Deutschland” und es empfiehlt sich etwas anglophil zu sein und das beschauliche Leben englischer Küstenorte in den frühen 1970er Jahren zu vermissen.

Madeira wurde ja schon genannt, ist aber in der EU. Zypern gleiches Problem.

Eventuell würde es für dich Sinn machen in Liechtenstein ein Stiftung zu Gründen. Monaco wäre auch ein Alternative. Natürlich sind die Kosten weitaus höher als in der Schweiz.

Ich verstehe auch nicht, warum alle immer nach höheren Steuern schreien. Die Unternehmer bringen Ihre Einnahmen nach Liechtenstein oder Monaco und der Mittelstand bezahlt dann alles.

Schon total verrückt

warum?

WEIL SIE ES KÖNNEN!