Ja stimmt. Es sollen etwa 100k Vietnamesen in Deutschland gearbeitet haben. Darf ich fragen was der Hintergrund war? Arbeit oder eher Reisen? In welcher Region warst du?
Ich habe in China gelebt und gearbeitet, im Südwesten in Kunming und da war es nach Vietnam nicht so weit. Mit Sleeperbus über Nacht zur Grenze, zu Fuss rüber, und dann mit dem Zug runter nach z.B. Hanoi. Waren aber immer recht kurze Besuche. Einmal war ich da ne Woche etwa zu nem Sportereignis.
Dazu ist vielleicht das Video von Horst Lüning interessant https://youtu.be/0IBlFOJwKt4
Ergebnis davon:
OT: Das ist doch der Typ der den menschengemachten Klimawandel leugnet, oder nicht? ![]()
Der Press Freedom Abuse in DE macht ja schon etwas nachdenklich. Ich weiß, dass der Wert erst vor kurzer Zeit nach oben gedreht wurde, aber dass die anderen Länder so gut im Vergleich da stehen, hätte ich nicht gedacht.
Für mich ist das Beste, mit einem Fahrzeug oder nur mit Rucksack auf der Welt zu reisen-
je jünger desto weniger (in meinem Alter ist es dann ein Womo - z.Zt. ein alter LKW
und der hat´s immerhin bis in die Mongolei geschafft und zurück;-)) Das Wichtigste ist „Zeit“ -und die Energie sich selbst „zu trauen“, es sich quasi zuzutrauen… habe viele Menschen getroffen, welche sagten: „Hätte ich das nur früher gemacht“! Deshalb, wenn Idee, dann an die Planung … die Umsetzung ist dann vielleicht „nur“ ein Kompromiss, aber der Nutzen ein Leben lang. Erfahrung und Erleben nimmt Dir KEINER!
Wer sich ein Leben als digital nomad vorstellen kann, dem empfehle ich die Podcasts mit Max Hillebrand zu Gast, zB Once BITten! #70
Was ist das? https://digital-nomad.de/
Ich lebe seit 2007 in der Schweiz und habe keinen Tag bereut. Viele Deutsche haben hier aber grosse Probleme sich einzuleben. Die Schweiz ist Ausland, die Menschen ticken komplett anders, und als Deutscher ist man hier Ausländer. Man muss sich integrieren und anpassen, sonst kann der Schweizer einem gaaanz langsam, stetig, geduldig und immer durch die Blume beibringen dass man nicht willkommen ist. Die Schweizer Zermürbungstaktiken sind quälend und für die allermeisten Deutschen nicht zu erkennen. Die Opfer dieser Taktiken verlassen dann oft nach 2 bis 3 Jahren wieder das Land, sind pleite und schimpfen auf die blöden Schweizer und die teuren Lebenserhaltungskosten.
Wir in Wien sind da scheinbar weniger subtil. Für Expats sind wir wohl einer der schlimmsten Städte überhaupt weil wir so grantig sind und unseren Frust an anderen auslassen.
Da heists dann: „Hau di üba de Heisa!“ oder „Schleich di du Heisl!“
Also kommts besser erst gar nicht! ; P
Liste der unfreundlichsten Städte weltweit - Wien auf Rang drei | SN.at
Wir Wiener führen halt gerne alle Listen an! XD
Das hab ich auch schon öfters gelesen und gehört. Wie kommst du damit zurecht oder wie hast du dich eingelebt in der Schweiz?
Das kann ich bestätigen. Für Schweizer Eltern ist auch der Albtraum, dass ihre Tochter einen Deutschen heiratet. Das hat mit der Angst um die Verwässerung der eigenen Kultur durch das viel größere Deutschland zu tun. Bei den Österreichern (gleich viele Einwohner) ist das komplett anders. Bzw. als Bayern wahrschlich dann doch nicht ganz objektiv.
Ich persönlich hab schon in der Schweiz gelebt und habe mich immer wohlgefühlt.
Erste Regel lautet: BESCHEIDENHEIT! Der Schweizer reagiert allergisch auf Angeberei und Selbstüberschätzung. Vor allem bei Deutschen gilt das Vorurteil, dass sie grosskotzig und angeberisch sind. Und leider sind wir das tatsächlich. Ich muss mich hier sehr oft für meine Landeskollegen schämen.
Am besten geht es mit einem Mentor, jemand aus Deutschland, der schon sehr lange in der Schweiz ist und einem vor misslichen Lagen und Aussagen warnt und die Hintergründe erläutert. „Bei uns in Deutschland haben wir das aber anders gemacht“ ist zum Beispiel so ein Todessatz. Solche Langzeiterfahrenen lernt man eigentlich immer am Arbeitsplatz kennen, denn wir Deutschen sind überall in der Schweiz in grosser Zahl vertreten.
Die Kommunikation der Schweizer ist sehr subtil. Gegen das plautzige Haudrauf der Deutschen wirken die Schweizer fast zerbrechlich, und dazu noch diese verniedlichende Sprache. Würstli, Chuchichäschtli, Gässli. Da fällt der Deutsche oft in die Falle und hält sich für stärker. Aber das täuscht gewaltig. Der Schweizer sitzt immer am längeren Hebel, er braucht nur länger um es dir zu zeigen. Und wie gesagt, die meisten Deutschen checken gar nicht wenn sie ein Opfer sind.
Die da wären?
Beruflich sind meine Frau (Stewardess) und ich (Entwicklung von Sporkites) sehr viel durch die Welt gereise.
Ich habe mit dank BTC nun ein kleines Haus in Südafrika an der Gardenroute gekauft. Essen, Wetter, die Menschen, Sport waren die Hauptfaktoren. Deutschland versucht/schafft Südafrika in der Korruption ein oder in € gezählt zu überholen.
Ich hoffe aber, das wir in Deutschland die Korruption und Lobbyismus doch noch in den Griff bekommen.
Cryptofreundlicher ist Südafrika aber scheinbar nicht.
Liebe Grüße, Armin.
Ich würde den Thread hier noch einmal ganz gerne ins Leben rufen wollen, da ich mir dann doch immer mehr Gedanken mache um das Auswandern in ein anderes Land falls in Deutschland evtl. irgendwann mal „überreguliert“ wird, was an der Stelle mal bitte einfach stehen gelassen werden kann, weil Ansichten eben subjektiv sind! 
Wie ich weiter oben ja bereits geschrieben habe, wäre einer meiner ersten Wahlen wohl Panama… allerdings hat sich das regulatorisch bislang noch nicht all zu viel getan.
Da ich momentan auch die Leidenschaft zum Klettern wieder so ein bisschen für mich erwecken konnte, könnte ich mir auch eigentlich recht gut vorstellen, für ein paar Jährchen in die schöne Schweiz zu gehen. Da ich auch schon gefühlt bereits mein Leben lang in Kontakt mit Schweizern stand, behaupte ich mal, dass ich mich recht gut mit der Schweizer Mentalität auseinandersetzen kann.
Könnte mich natürlich auch irren, aber wer kann das schon genau im Vorhinein sagen.
Zuerst einmal bereitet mir ein Gedanke seit längerem Kopfzerbrechen.
Auswandern geht nicht von jetzt auf gleich. Und damit meine ich nicht den Umzugsstress, sondern vielmehr braucht man ja zu allererst einmal einen Arbeitsvertrag in den Händen um überhaupt als Normalsterblicher an eine Aufenthaltsbewilligung ranzukommen. Von Beruf zu Beruf könnte sich das dann schon einmal hinziehen. Und wenn man dann in der Schweiz ist, ist man noch immer mind. 4 Jahre (mit Heirat) bzw. realistischer mind. 8 Jahre ohne, entfernt von der Staatsangehörigkeit.
Nun zur Frage: Weiß jemand, wie es um meinen Kryptobestand stehen würde, wenn ich zwar nur eine deutsche Staatsbürgerschaft habe, aber in der Schweiz leben würde? Würde da theoretisch immer noch deutsches bzw. EU-Recht gelten oder wäre ich auf Grund meines Wohnsitzes von diesem losgebunden? 
Ich weiß, ich weiß, die meisten von euch sind vermutlich keine Anwälte und in gewisser Weise ist das auch mit einer Art Spekulation in die Zukunft gleichzusetzen, da es dazu ja keine genaue Gesetzeslage gibt aber vielleicht hat ja doch der ein oder andere hier dazu eine Meinung, die mich vielleicht auch im Denkprozess weiterbringt.
Ich möchte noch einmal betonen, dass ich für mich „noch“ keinen ernstzunehmenden Grund sehe, Deutschland aus Gründen von eventuell baldiger Überregulierung verlassen zu müssen.
Ist alles nur eine just in case Absicherung für meine Zukunft.
I’m Internet findest du alle Infos, die du brauchst z. B. hier: https://www.ch.ch/de/leben-schweiz-auslander/
Was wir nicht wissen ist, wie die Situation in 20 Jahren sein wird im Land deiner Träume. Wirtschaftlich, steuerlich, politisch etc.
Meiner Meinung nach werden die Bedingungen in EUROPA dannzumal gar nicht mehr oder nur marginal unterschiedlich sein.
Wahrscheinlich gibt es dieses Land auch gar nicht.
Und zu den Unterschieden in der Zukunft Schweiz vs EU kann ich auch nichts sagen… ist eben Zukunftsmusik.
Danke für den Link! Schaue ich mir morgen einmal genauer an.
Hallo Doshun,
habe gerade gestern überlegt was hier rein zu posten, dachte dann aber… Hach, letzter Beitrag so lange her, interessiert bestimmt nicht mehr ![]()
Ich beschäftige mich jetzt schon eine Weile mit dem Thema auswandern, da ich fürchte hier in DE nicht mehr genug Zeit zu haben, mir meinen Ruhestand zu erarbeiten. Das fängt bei Lebenshaltungskosten an und geht bei der Besteuerung eines eigenen Unternehmens weiter. Das ist wirklich enorm, was hier für Abgaben zu tätigen sind und macht es äußerst unattraktiv als Standort.
Mein grober Plan besteht momentan darin, mich in den nächsten zwei Jahren nebenberuflich den Themen Finanzen allgemein, natürlich Kryptowährung, vor allem aber verschiedenen passiven Einkommensmöglichkeiten zu widmen. Spätestens August 2023 kündige ich meinen Job und bin erst einmal im Rahmen eines einjährigen Sabbatical mit meinem Partner und unserem Camper in Europa unterwegs. In diesem Jahr entscheidet sich dann, ob wir nur noch in den eigenen Unternehmen arbeiten können und quasi weiter reisen oder wieder zurück müssen oder wollen, weil Geld ausgeht oder wir feststellen, dass das nichts für uns ist.
Für den Fall, dass ich schon vor den zwei Jahren zu einer profitablen Einnahmequelle finde und aus Haftungsgründen sogar eine Kapitalgesellschaft gründe, habe ich unter Umständen ein Problem. Stichwort Wegzugsbesteuerung
Finden wir während des Sabbatical erst eine Möglichkeit, halte ich zum jetzigen Zeitpunkt Estland mit seiner E-residency und der Gründung einer Private limited company (OÜ) für die beste Möglichkeit.
Zum Niederlassen und Leben, sollten wir das Reisen satt haben, gäbe es noch Georgien und Zypern auf meiner Liste, welche laut meinen Recherchen zum aktuellen Zeitpunkt und mit dem Setup eigener Unternehmen attraktiv erscheinen und es deutlich leichter machen auch mit geringeren Einnahmen, ein gutes Leben zu unterhalten. Natürlich subjektiv ![]()
Für mich hilfreicher Artikel und gutes Stichwort:
Den Youtube-Kanal kann ich übrigens auch empfehlen.
Ich würde mich tierisch über Gleichgesinnte rund um dieses Thema freuen und hoffe diesen Thread noch einmal in Schwung bringen zu können ![]()
Ich stoße immer wieder auf Georgien als mögliches Auswanderungsziel für junge freiheitsliebende Menschen. Könnte bestimmt auch für manche hier interessant sein.
„Viele“ deutsche Streamer zieht’s nach Maderia. Muss wohl etwas dran sein.
