Komischerweise werden auch alle diese Länder von den westlichen Imperialistischen Mächten sanktioniert und auf alle möglichen Arten angegriffen. Wenn der Sozialismus immer in sich selbst kollabiert muss man sich schon fragen weshalb die USA dermassen vergiftet darauf ist diese Statten zu isolieren und zu stürzen. Könnten ja einfach warten.
Stimmt halt einfach nicht. China lässt Unternehmertum unter sehr strickten Bedingungen und nur in einzelnen Segmenten zu. Der grösste Teil ist unter der Kontrolle des Staates.
Ich bin kein Freund der Planwirtschaft oder zentralisierten Staaten. Die Chance das wieder ein Stalin an die Macht kommt ist da einfach zu gross.
Sowohl die politische wie auch die ökonomische Macht muss möglichst verteilt werden.
Na, da stimmen wir doch schonmal überein. Nur das für mich der Weg dahin nur in der größtmöglichen Freiheit und der Unantastbarkeit des Eigentums liegt.
Wie wäre es mit mehr direkter Demokratie, mehr Macht zu den Gemeinden, keine Steuern auf Arbeit dafür auf Vermögen, Land geht zurück an die Gemeinden und wird jeweils für 70 Jahre vermietet, Wald gehört den Gemeinden und wird gemeinsam bewirtschaftet.
Ja und die bösen USA schiessen auch auf diejenigen, die diesen sozialistischen Paradiesen entkommen möchten … Die Isolation dieser Staaten würde ich eher als eine Immunreaktion gegen das Gift des Kollektivismus einordnen, wobei ich aus freiheitlicher Sicht auch gegen diese Sanktionspolitik bin. Ein Exportschlager des sozialistischen Experimentes hier in D war ja das „Verkaufen“ von politischen Häftlingen - etwas ähnliches in die andere Richtung ist mir nicht bekannt.
Mehr direkte Demokratie - gern wie in der Schweiz über die Annahme von Gesetzen in einem Minimal-Staat. Keine Steuern auf Arbeit - aber auch keine auf Vermögen. Finanzierung eines Minimalstaates über Konsumsteuern mit einem einheitlichem Steuersatz.
Konsumsteuer belastet wieder die Arbeiter überproportional zum Einkommen und Vermögen. Steuern auf Vermögen löst das Problem der Akkumulation und Finanzierung gleichzeitig wobei das einen Freibetrag haben darf wo der normale Hausbesitzer noch nicht betroffen ist.
Ah ja und natürlich massive Erbschaftssteuer. Die Leute sollen sich ja mit ihren Ideen im Markt bewähren und nicht auf Grund der Erblotterie.
Aber ja, erst mal direkte Demokratie und dann können die Leute entscheiden wer besteuert wird und wie.
Warum sollten Konsumsteuern proportional zum Einkommen oder Vermögen sein. Sie sind letztlich der „Preis“ für die Dienstleistungen des Staates - für andere Dienstleistungen und Produkte muss ich auch keinen Einkommens- oder Vermögensnachweis vorlegen - ausgenommen staatlich gestützte Monopole wie bestimme Berufsordnungen z.B. Notare etc.
Ich bestreite schonmal das „Problem der Akkumulation“ - diese wird sich durch fehlerhafte Investitionen - in einem freiem Markt ohne Bailouts zu Lasten der Allgemeinheit - oder Konsum selbst regulieren. Sicher nicht so schnell, wie es den Revolutionären gefällt, aber dafür ganz unblutig.
Wer bestimmt „den Freibetrag … den ein normaler Hausbesitzer haben darf“ - genau diese Übergriffigkeit steht im fundamentalem Widerspruch zum Eigentumsrecht.
Und mit welchem Recht möchtest Du entscheiden, was ein Erblasser mit dem von ihm erwirtschafteten Eigentum machen darf und wem er dieses überlässt? Ein weiterer Widerspruch zum Recht auf Eigentum.
Nein, bitte erst einen Minimalstaat mit klar umrissenen Aufgaben und Eigentumsrechte.
Bei diesem „die Leute entscheiden“ fällt mir immer wieder die Karikatur mit dem Kommunisten und dem Teilen ein: „Ja, du redest immer von Gleichheit und Güterteilen (…) wir haben geteilt und ich, ich spare meinen Teil, doch du verschwendest den deinigen, was dann? / Ganz einfach! Dann teilen wir wieder!“
In der Jetzt-Welt stimmt das. Mit Haftung und ohne von Konzernen in Gesetze lobyierte Regulierungstexte die kleine Firmen benachteiligen ist das nicht mehr so. Haftung und Verbot Verluste auf die Allgemeinheit auszulagern.
Also ich fände es nicht Scheisse, wenn z.B. JP Morgan damals wie die Leman Bros pleite gegangen wäre. Ein Unternehmer der sich verzockt, geht pleite.
Du darfst außerdem nicht vergessen, dass man viel wacher und aufmerksamer ist, wenn man weiß, dass man von keinem Staat gepampert wird.Die „der Staat schützt mich vor allem inkl. eigener Faulheit“-Mentalität ist vom Staat allerdings bewußt erzeugt.
Der Staat verdummt einen erst, um sich dann als Retter aufspielen zu können.
Bis hin z.B. dem Waffengesetz. Bis 1972 konnte jeder Schusswaffen bei Quelle-Versandhaus bestellen. Heute darf das nicht mehr, auch wenn die Kriminalität heftig steigt. 100 Mio illegale Schusswaffen stehen 2 Mio. legalen Schusswaffen gegenüber, weil der legale Weg so schwierig und steinig ist (und mit Grundrechtseinschränkungen verbunden).
Die Nummer wird standardmäßig aufgemacht. Warun gehen wir nicht mal davon aus eine gute Welt bauen zu wollen?
Glaubst Du wirklich es gibt nutzlose Menschen? Ich nicht
Willst Du Leute verhungern sehen? Ich nicht
So geht es fast allen!
Warum denkst Du also dann dass wir so arbeiten würden. Es geht um maximale Freiheit für maximal viele Menschen.
Das ist meines Erachtens der Denkfehler. Etwas als „Produktionsmittel“ zu bezeichnent ist nur in einer Welt der riesigen Unternehmen sinnvoll, die es aufgrund von Ineffizenz in einem freien Markt nicht geben kann (Dunbar Zahl usw. dazu habe ich schon einiges geschrieben).
Nehmen wir an Du gründest das Unternehmen von dem wir es vorhin hatte. Die ersten argen Probleme wirst Du mit dem Staat bekommen. Nicht mit Wettbewerbern, nicht mal mit Konzernen.
Ich habe mit Konzernen zu tun, die 250000 Angestellte haben. Mit denen kann ich Verträge vereinbaren, mit den beide Parteien leben können. Aber hunderte von Stunden ohne Bezahlung zu arbeiten, das fordert nur der Staat von mir.
Nun bin ich nicht naiv. All diese EU-Regulierungen und sonstiger Mist kommt von den Lobyisten in Regierung und Brüssel, und damit auch schon wieder von Konzernen. Sie benutzen Staat und EU um Dir Aufgaben aufzuerlegen, die für kleine Unternehmen eigentlich irrelevant sind, aber Dich so mit Quatsch zuschütten, dass sie verhindern, dass Du ernsthaft auf die Beine kommst.
Das ist 50 Jahre her. Heute ist ein „Produktionsmittel“ ein $200 Laptop.
Aber wir verhalten uns in solchen Diskussionen immer noch wie zu Zeiten von Marx.
Eine Gießerei mag sicher auch heute noch schwere Maschinen benötigen, aber der große Teil der Arbeit wird selbst da am Laptop erledigt.
Na wenn die einzige Funktion des Staates offenbar ist die Besitzrechte zu Schützen, dann müssen ja wohl auch die Leute mit mehr Besitzrechten dafür zahlen. Je mehr zu es zu schützen gibt desto teurer wird das auch. So ne 10% Vermögenssteuer mit 2mil Freibetrag tut keinem weh.
Die Akkumulation kannst du nicht bestreiten das ist reine Mathematik, solange du Zinsen und Rendite auf Anlagen kriegst. Diesem systematischen Prozess gegenüberzustellen das sich das ja dann schon wieder reduziert weil einer eine Fehlinvestition macht ist absolut lächerlich, das ist nicht systematisch, das sind Einzelereignisse.
Ich frag mich echt ob du mich verarschst oder das wirklich denkst. Tut es wenigstens ein wenig weh wenn du so scheiss schreibst, das kannst du ja wohl kaum mit voller Überzeugung schreiben.
Grad eben hast du gross behauptet die Leute sollen Eigenverantwortung übernehmen. Direkte Demokratie ist Eigenverantwortung. Jetzt willst du aber wieder am Willen des Volkes vorbei diktieren. Typisch
Das ist halt alles nicht konsistent und wenig durchdacht was die schreiben. Auch ist da einmal die USA sozialistisch und in einem anderen Beitrag ist sie plötzlich das Gegengewicht zum Sozialismus in südamerikanischen Staaten.
Ich glaube aber nicht, dass die trollen. Die sind nur extrem verwirrt und desinformiert durch die ganzen alternativen Medien. Das sieht man alleine schon an der krassen Umdeutung der eigentlich recht einfachen Begriffe wie Links und Rechts und Kapitalismus und Sozialismus.
Das ist auch Fluch und Segen der sog. neuen Medien zugleich. Einerseits ist es eine gute Sache, dass jeder sich mitteilen kann, andererseits öffnet es Tür und Tor für Desinformation und was vielleicht zu Beginn noch durch wirklich Alternative genutzt wurde, ist doch längst gekapert worden für Systempropaganda die sich im Kleid der Alternativen versteckt.
Bitte? „Economy of Scale“ Effekte sind doch nicht die Schuld des Staates!? Die entstehen durch Massenproduktion, Automatisierung und Arbeitsteilung.
Nein, aber es gibt Menschen die können sich wegen Alter, Behinderung oder Gesundheit nicht in einem Wettbewerb mit anderen behaupten. Denkst du die sollen einfach Verhungern nur weil sie keine Arbeitsleistung verkaufen können oder in ewiger Armut leben?
Wesshalb wisst du denn dann den Sozialstaat abschaffen wenn es offensichtlich Leute gibt die ohne ihn in der freien Marktwirtschaft nicht überleben?
Für maximale Freiheit reicht es nicht nur theoretisch die Freiheit zu haben, man muss auch die Möglichkeit haben diese Freiheit auszuüben, sonst hat man sie nicht.
Und genau diese Situation wird es immer wieder geben, egal wie klein dein libertärer Staat ist am Anfang. Sobald sich Kapital akkumuliert wird dies verwendet werden um Macht auszuüben, den Staat wieder aufzublähen und dann wiederholt sich das ganze.
Und Frank ignoriert leider die Frage immer deshalb mal an dich, wie genau willst du denn in der jetzigen Situation auf diesen minimalen Staat kommen wenn die Regierung komplett durchsetzt ist mit Lobbyisten die sich den Staat so hinbiegen das er ihnen dient?
Die Analyse von Marx ist schon extrem fundamental und lässt sich auch heute noch verwenden. Aber du hast schon recht das sich einiges verändert hat.
Zum Beispiel sind die Reichen um die es hier geht zu einem grossen Teil überhaupt nicht mehr in der Wirtschaft aktiv involviert. Das ist alles komplett durch Finanzmärkte abstrahiert. Wenn du 10mil erbst dann gehst du zu Blackrock oder so etwas und die legen das für dich an, installieren für dich und andere Reichen den CEO der am meisten Profit aus der Firma quetscht und verteilen dein Vermögen auf soviel Assets das du absolut kein Risiko mehr hast egal was der Markt gerade macht.
Wo hat das noch irgendwas mit Leistung und sich messen im Markt zu tun? Das ist doch komplett absurd. Diese 10mil bei einer konservativen 5% Rendite generieren dir 40k pro Monat, was etwa 4x das Einkommen von einem guten Ingenieur ist der einen guten Teil seines Lebens in die Ausbildung gesteckt hat und jeden Tag zur Arbeit geht. Und das waren nur 10mil, das wird ja noch viel absurder mit höheren Beträgen. Und noch dazu wird der noch weniger besteuert als der Ingenieur…
Und klar, jetzt kannst du wieder kommen mit „mach doch dein eigenes Geschäft“, aber das löst das Problem nur auf einer individuellen Ebene und nicht in einer Gesellschaftlichen. Ausserdem sagt man damit ja auch das sich normale Arbeit nicht lohnt.
Ja aber schau, ich bin auch über Bitcoin zur Ökonomie gekommen und hab mich Jahrelang von der ganzen Propaganda zur österreichischen Schule berieseln lassen. Natürlich habe ich es da noch nicht als Propaganda gesehen.
Aber das ganze macht am Ende halt überhaupt keinen Sinn. Und wenn man mal ein wenig selber denkt und nicht einfach nur nachplappert was die Bitcoin „Influenzer“ einem erzählen dann sucht man halt irgendwann weiter.
Ich habe auch nicht einfach Marx gelesen und dann das übernommen, sondern hatte das überhaupt nicht auf dem Radar weil der irgendwie komplett aus der Ökonomie raus radiert wurde. Ich habe das nur entdeckt weil ich mir schon einiges selbst zusammengereimt hatte und Marx war dann lediglich die Bestätigung und hat dem allem ein viel solideres Fundament gegeben.
Womit ich extrem Mühe habe ist das ich auch mal in dem Stand von den beiden war aber ich hätte das wohl niemals so verteidigt weil es komplett keinen Sinn macht. Ich kann mir das nur damit erklären das die sich zu stark damit identifizieren.
Meiner Beobachtung nach gibt es auch nicht „den“ Bitcoiner. Die Menschen kaufen Bitcoin oder interessieren sich aus den unterschiedlichsten Gründen dafür. Das weiß ich bzw. glaube zu wissen, weil unterschiedliche „Influencer“ unterschiedliche Aspekte in den Fokus rücken. Und natürlich aus direkten Gesprächen mit Menschen die ich persönlich kenne.
Da gibt es die, die Gewinne machen wollen, die, die es gut finden, dass „der Westen“ bzw. das Bankensystem weniger Macht bekommt, die, die Angst davor haben, dass ihnen der Staat was wegnimmt, die, die kein Vertrauen in den Staat und in Banken haben, es gibt aber auch die Idealisten, die daran glauben, dass Bitcoin eine bessere und gerechtere Welt macht, es gibt die Libertären, die an einen freien Markt glauben, und auch da Leute, die es halt einfach gut finden, wenn die Starken einfach dominieren…
Da stecken letztlich überall verschiedene Interessen hinter und es ist natürlich schwer, herauszufinden, warum der Gegenüber dieses oder jenes sagt, was er wirklich will. Vor allem, wenn das zumindest manchmal so ein konfuses Zeug ist. Das deutet aber eben darauf hin, dass das am Ende eben das Ergebnis von ganz vielen der oben genannten Motiven ist, die sich eben manchmal auch widersprechen.
Der Einfluss von Bitcoin, also von einem solch alternativen Geld und Wertspeicher mit sozusagen revolutionären Eigenschaften auf Gesellschaft und Politik, ist ja evident und wahrscheinlich wird er die Welt stark verändern. Wer das im Hinterkopf hat, der ist natürlich auch geneigt alles mögliche in diese Zukunft sehen zu wollen und Influencer mit verschiedenen Interessen bedienen diesen Markt auch.
Vor allem das antiwestliche Motiv ist da sehr dominant in der Verbreitung. Was natürlich auch an dem Dollar usw. liegt, aber eben auch dankend angenommen wird und grundsätzlich instrumentalisiert wird. Stichwort Russland- Ukraine. Was auch wieder ein witziger Widerspruch ist, denn der Westen ist ja letztlich gleich Liberalismus/Kapitalismus. Deswegen wird er auch als sozialistisch geframt.
Diese ganze EU=Kommunismus, Linksfaschismus, Ökosozialismus usw. usf., das ist sehr wahrscheinlich Kremlagitprop und irgendwie scheint das bei vielen Bitcoinern auf fruchtbaren Boden zu fallen leider.
Nein, aber es gibt gegenläufige Effekte, die im Augenblick durch Cantillon-Effekt, und Lobyismus kompensiert werden die, wenn sie nicht illegitim umgangen werden zu großen Nachteilen für große Unternehmen führen. In der Folge würde es keine riesigen Unternehmen geben können. Die Effiziez-Grenze sind 150-200 Mitarbeiter.
Nochmal: Alte Menschen hatten normalerweise Jahrzehnte Zeit Rücklagen zu bilden, außer die werden wie jetzt enteignet. Leistung zu besteuern ist das Dümmste was geht.
Transferleistungen bei Behinderungen sind oft tatsächlich notwendig, und da würde ich auch kein Problem sehen. Das sind aber keine 5 oder 6 Millionen Menschen, sondern viel, viel weniger.
Viel mehr Menschen ist eine Arbeit verboten worden, oder so sauer gemacht, dass das Abstellgleis dabei heraus kommt.
Das kommt dann drauf an, was man individuell als Freiheit erachtet. Es ist offensichtlich, dass die Freiheit des Hobbies eine Cessna zu fliegen eher nicht auf Kosten anderer Menschen gehen kann. Wenn ich das als Freiheit erachte, benötige ich ziemlich viel finanzielle Mittel.
Wenn ich dagen, wie meine Tante eine kleine Rente bekomme (eine wirklich kleine!), gerne Krimis aus der „Bücher-Telefonzelle“ lese und ehrenamtlich für benachteiligte Familien mit Kindern arbeite und daraus eine gewisse Zufriedenheit ziehe, dann geht das.
Gleichheit wäre hier nicht nur Unsinn, sie wäre schädlich. Gleichwürdigkeit finde ich als Begriff passender. Wir wissen nicht welche Impulse vom Cessna-Flieger für die Gesellschaft ausgehen werden… oder von meiner Tante. Daher ist Diversität gesellschaftlich gesehen optimal, nicht Gleichheit.
Aber klar: Keine Verehlendung, keine Slums, das bring ebenfalls nichts. Aber Anreize selbst für sich aufzukommen.
Die ganze Sichtweise ist schräg. Akkumulieren, also Sparen macht grundsätzlich immer Sinn. Nur in unserer durchgeknallten Fiat-Welt wird sie uns ausgetrieben.
Und warum Obergrenzen keinen Sinn machen: In einer liertären Welt würde ein kleiner Unternehmer (es gibt in dieser Welt nur kleine Unternehmen) für die nächste Covid oder sonstige Ausnahme-Situation Rücklagen anlegen müssen, weil er sonst pleite geht. Es gibt KEINERLEI Hilfen vom Staat. Nur der Unternehmer selbst kann also beurteilen, ob das 10k oder 50 Mio oder was auch immer sein müssen um den Fortbestand über Krisen abzusichern.
Ebenso wäre jedes Individuum gut beraten zu sparen und für schlechte Zeiten etwas zu haben. Die permanente Enteignung entfällt, daher ist das viel besser möglich als jetzt. Aber der Staat deckt nur sehr wenig ab, für die, die sich leichtsinning / fahrlässig verhalten.
Sehr einfach: Es wird entweder durch Überzeugung passieren, oder die Leute werden einen Aufstand proben. Schau Dir an, was politisch passiert. Meinst Du das bleibt noch lange ein „wir schaffen das“? Ich glaube das nicht. An die Gegen-Loby könnte man fragen: Wie friedlich hätten sie’s denn gern?
Ich halte die gesamte Arbeitswertlehre für kompletten Müll. Der Wert den Menschen einem Gut oder einer Dienstleistung beimessen ist vollständig subjektiv.
Nehmen wir mal ein paar „Reiche“ in Deutschland. Quandt, Klatten, Schwarz, Albrecht, Kühne, Henkel. Die sind alle wirtschaftlich aktiv, und für viele Arbeitsplätze verantwortlich.
Also: Was geht es mich an, was die haben? Ich möchte Strukturen, dass niemand MEIN handeln stört, solange das gewährleistet ist, sind die mir komplett egal! Nicht destotrotz würden ihre Unternehmen in einer freien Welt mit hartem Geld sehr schnell ärmer (s.o.), und profitable Insolvenzen gäbe es ja auch nicht (mehr).
Vielleicht können wir uns also darauf einigen, dass wenn die Strukturen vermeiden, dass die Nicht-Millionäre schaden nehmen, dann können ist diese Leute schnurzegal sein.
Ja aber wo ist das Problem? Der darf seine 40k haben. Er konsumiert zum Nutzen der Allgemeinheit vermutlich entsprechend viel. Noch nützlicher mit eine Konsumsteuer (Warum diese die bei weitem sinnvollste Steuer ist obwohl auch kleine Leute beteiligt werden, dazu später mehr).
Sowohl dieser Mensch, als auch der Ingenieur haben ihre Berechtigung. Diversität, unterschiedlicher Lebenserfahrungen erzeugen Nutzen für alle. Goethe war wohlhabend… nur so konnte er reisen und seine Ideen entwickeln. Wollten wir ihn missen? Die Diversität missen? NEIN wollen wir nicht!
Nein, das löst die Individuellen Probleme tatsächlich nicht, aber es wird Dir einen unersetzlichen Erfahrungsschatz verschaffen, von dem Du sehr profitieren wirst. Und vielleicht lösen wir dann Probleme…
Es überrascht mich, dass ausgerechnet in einem Bitcoin Forum so viele Sozialisten aufgeschreckt reagieren, wenn das Thema Anarchokapitalismus angesprochen wird.
Dabei greift Bitcoin doch genau die Ideen des Ankaps auf: Eigentumsrechte ohne Zwang.
Ihr braucht euch auch nicht angegriffen fühlen, da euch niemand dieses Marktsystem aufzwingen möchte. Ganz im Gegenteil könnt ihr euch im Kapitalismus kollektiv zusammenschließen, Produktionsmittel erwerben und genossenschaftlich organisieren. Ihr dürft sogar Steuern zahlen.
Der Markt braucht keine Gewalt, ein Staat hingegen schon.
Auch die gebrachte Unterscheidung zwischen „persönlichem Besitz“ und „Produktionsmitteln“ ist rein ideologisch. Wer entscheidet darüber? Eine Mehrheit? Der Staat? Die Geschichte zeigt: Wenn demokratische Mehrheiten über Eigentum abstimmen, führt das nicht selten zu wirtschaftlichem Stillstand. Zwei Wölfe überstimmen das Schaf.
Im Gegensatz dazu bietet der anarchokapitalistische Ansatz eine friedliche Koexistenz:
Wer kollektiv wirtschaften möchte, kann das tun. Aber bitte ohne Zwang gegenüber jenen, die lieber in Eigentum, Vertrag und freiem Tausch leben wollen. Umgedreht bietet der Kommunismus/Anarcho Kommunismus keine Koexistenz und verleugnet die menschliche Natur.
Bitcoin ist doch der perfekte Beweis dafür, dass zentrale Steuerung nicht notwendig ist. Er zeigt, wie Eigentum, Konsens und Sicherheit dezentral organisiert werden können. Und er zeigt vor allem auf, dass das Geldmonopol moderner Staaten auch zentrale Ursache ihrer Macht sind. Wenn man sich dieser Kontrolle entzieht, reagieren seine Knechte ziemlich allergisch.
Was machst du, wenn dein Nachbar, aus welchen Gründen auch immer, dein Eigentum will, dir ans Leben will?
Bzw. was hält ihn davon ab?
Ganz konkret. Du hast ein kleines Haus mit einem kleinen Stück Land und aus welchem Grund auch immer will Unternehmen x das für sich haben, ist aber nicht bereit dafür zu zahlen sondern schickt dir ein paar dunkle Gestalten vorbei die dich unter Druck setzen.
Was machst du dann um das Problem zu lösen im Anarchokapitalismus ohne Staat und mit nur Bitcoin.
Dein Eigentum ist beispielsweise in einer dezentralen Blockchain verzeichnet und öffentlich nachvollziehbar. Wenn jemand versucht, dir dieses Eigentum mit Gewalt zu nehmen, initiiert er klar erkennbar einen Aggressionsakt. Damit ist er im Unrecht. Hier könnte beispielsweise ein Common Law greifen.
Außerdem, wer aggressiv handelt, verliert Reputation. Und im Kapitalismus ist Reputation entscheidend, da ein beschädigter Ruf das wirtschaftliche Aus bedeuten kann.
Sicherheit kann genauso gut über private Schutzagenturen organisiert werden, die du freiwillig beauftragst. Du zahlst doch auch genauso gerne deine Steuern für mehr Sicherheit.
Diese Agenturen haben aber im freien Markt einen klaren Anreiz, effizient und kundenorientiert zu handeln, denn sie stehen ja im Wettbewerb. Anders als beim staatlichen Gewaltmonopol entscheidest du selbst, wem du vertraust und du kannst jederzeit wechseln.
Die Vorstellung, dass der Staat dich schützt, ist einfach naiv. In der Realität haben Staaten immer wieder Unternehmen aktiv bei Enteignungen unterstützt. Ob durch Enteignungsgesetze, Enteignung zugunsten von Großprojekten oder durch Lobbyeinfluss. Die Polizei kommt auch erst nach der Tat, nicht davor. Und das Gewaltmonopol des Staates schützt nicht den Bürger, sondern die Mächtigen, genau vor denen du dich eigentlich schützen willst.
Wo das Eigentum verzeichnet ist ist doch unerheblich. Heute haben wir auch Grundbücher und trotzdem ist es Praxis bei kriminellen Organisationen Lokale usw. mit der von mir beschriebenen Praxis sich anzueignen. (Ja, ich weiß, Blockchain => Grundbuch)
Ist aber nicht relevant. Der relevante Punkt, den du schon wieder einfach übergangen hast, ist, an wen du dich wendest wenn so etwas passiert. Wer garantiert dir deine Sicherheit, dein Eigentum, WENN sich eben dein Gegenüber NICHT an die Regeln, Gesetze, Vereinbarungen oder was auch immer aus welchen Gründen auch immer hält.
Das beantwortest du nicht. Du sagst einfach, es gibt sie, es gibt die Blockchain, alles gut, da hält man sich dran und nennst mich dann naiv?
Natürlich weiß ich, dass der Staat AUCH und in erster Linie die Mächtigen schützt. Aber er schützt auch dich.
Auch Reputation ist kein Argument. In einer solchen Welt und in unserem Beispiel, in dem du durch einen Stärkeren mit kriminellen Methoden dazu gebracht wirst, ihm dein Haus und Land zu überschreiben, steht dein „kleines“ Wort gegen das Wort dieses Starken. Dem gehören vielleicht sogar Medien in denen er dich fertig macht, diskreditiert, dass du deine ganze Glaubwürdigkeit verlierst.
Der hat auch den größeren Sicherheitsdienst, weil er mehr Besitz, mehr Macht und mehr Bitcoin hat.
Da ist niemand an den du dich wenden kannst, der mit dieser Macht konkurrieren kann und das Problem für dich löst. Das ist der Punkt und da gibt es keine Antwort von euch drauf. Ihr sagt einfach, das passiert nicht von wegen der Verträge sich an das Nichtaggressionsprinzip zu halten.
DAS ist naiv. Naiver geht es gar nicht.
Also nochmal: Was hält den Starken davon ab, dir dein Haus und Land zu nehmen. An wen willst du dich wenden um dich darüber zu beschweren, dass du bedroht wirst, genötigt wirst usw.?