ihr nutzt einfach verycrypt container, die verschlüsselt sind. verycrypt ist open source, sehr angesehen in der community und hat verschiedene Verschlüsselungsoptionen. in dem container ist eure wallet, seed… alles was ihr geheim halten wollt. solange das Passwort lang genug ist und nicht über Bibliotheken angegriffen werden kann, ist es unknackbar. unknackbar wie bitcoin selbst.
der Vorteil:
ihr könnt den container so oft und auf so viele Sticks, SD-Karten, Festplatten kopieren und verteilen wie ihr wollt. Geht ein Stick kaputt oder was auch passieren kann, ist dass ein container einen Fehler bekommt, habt ihr noch 20-30-40 weitere Sticks. Die könnt ihr verteilen wo ihr wollt. Brennt euer Haus ab, habt ihr sicherlich noch eine andere Stelle wo ihr euren container habt. Ihr habt sozusagen unbegrenzte Backups. Zudem könnt ihr in so einem container viele verschiedene Wallets, seeds abspeichern, bei einer Hardwareallet könnt ihr eine wallet haben.
Gab ja hier irgendwo einen Spezialisten, der seine Hardare-Wallet mit nem neuen Seed überschrieben hat und leider kein Backup von der alten Wallet hatte. Tragisch…
Kosten:
veracrypt ist umsonst
Sticks gibt es für wenig Geld
SD-Karten noch weniger und kann man besser verstecken.
Eine Hardwarewallet kann kaputt gehen. Dann ist das Geld weg. Oder ihr holt euch 10 Hardarewallets, kostet aber dann etwas mehr ;-)
es geht ja hier um backups. die sollte man sowieso nirgends aufmachen wo es auch Internetzugang gibt.
Ein Laptop mit einem frischen System, airgapped. Da kannste sowas aufmachen. Transaktion signieren und diese signierte Nachricht dann an ein Internetfähiges Gerät übertragen.
Ich würde ja liebend gerne mit der Bitbox einen 12’er Seed anlegen und diesen mit meiner selbst geschrieben Software um 12 Wörter zu einem 24’er Superseed erweitern. Genau so wie diesen beispielsweise. Dann könnte ich wunderbar eine 3/3 Multisig Wallet als normale 24’er tarnen.
Ich bin der Meinung das auf so eine Tarnung nie jemand kommen würde selbst wenn er ein entsprechendes Backup von mir finden würde. Natürlich müsste man Erben vorab von diesem Trick informieren.
Aber es scheitert daran ,
Das ich dafür einfach nicht die Eier in der Hose habe.
Ich habe für so etwas schon an Linux Tails gedacht. Aber selbst dafür bin ich zu paranoid.
Für meine selbstgebaute Wallet habe ich damals extra einen Raspi 1 oder 2 (weiß nicht mehr), der keinen WLAN Chip hatte, und einen passenden touchscreen geholt. Vermutlich etwas übertrieben aber das hat mich ruhiger schlafen lassen
Heute würde ich keine selbstgebaute Software mehr empfehlen. Außer vielleicht wenn man Experte in Kryptographie und Programmieren ist und passende Ansprechpartner hat, die in der Lage sind die eigene Software prüfen zu können.
Und was ist jetzt der Vorteil gegenüber einer seed, die du ggf. mit PGP verschlüsselst?
Was gegenüber einer „analogen“ Verschlüsselung, z.B. in einem Buch versteckt?
Wie sicherst du dein langes, sicheres Passwort zum Veracrypt-Container?
Ich kenne Veracrypt sehr gut, aber nur um seine Bitcoin-Schlüssel zu schützen, ist das ein Haufen informationstechnologischem „Overhang“ - warum so kompliziert und aufwändig, wenn es auch einfach geht?
Vor allem: Wie beziehst du deine Erben und Vertrauenspersonen darin ein?
Das, was du da beschreibst, ist doch eigentlich nur eine Hardwallet in proprietär und kompliziert. Da bleibe ich dann doch lieber bei der BitBox, deren handling können meine Erben wenigstens nach meinem Tod nachvollziehen…
warum sollte man seinen private key oder Seed mit PGP verschlüsseln? PGP macht hier ja wohl überhaupt keinen Sinn. Wozu einen Schlüssel verschlüsseln, um dann einen neuen Schlüssel zu haben, den man sich merken muss?
Die Vorteile habe ich doch ausgeführt:
es gibt keine Kosten, alles umsonst (Hardware-Wallet kostet)
es ist stark verschlüsselt (wie bei einer Hardware-Wallet)
es ist open source (nicht jede HW hat das)
du kannst zig Kopien deines containers an 1000de unterschiedliche Stellen ablegen (kannst du mit einer HW nicht, wenn die eine kaputt geht, ist sie weg, zusamemn mit deinem Geld)
Darum gehts hier nicht. Wie sicherst du dein Passwort der Hardware-Wallet?
das ist doch nicht kompliziert. Gerade weil es so simpel ist, ists doch eine gute und verlässliche Technologie.
darum geht hier auch nicht. Wie beziehst du deine Erben bei einer HW mit ein?
ja genau, es ist auch eine Hardware-Wallet. mit gewissen Vorteilen, nur eben nicht kompliziert.
Garnicht, da ein kurzes, welches ich mir leicht merken kann ausreicht. Sollte ich es doch vergessen kann ich mit dem Seed Backup einfach wiederherstellen.
Dein Passwort ist mit einer Passphrase vergleichbar und muss wieder extra gebackuped werden.
Thema “Allzeithoch in Sicht”: momentan liegen wir bei 102.135 €
Bin gespannt wie es in den nächsten Tagen weitergeht.
Schaut momentan nicht nach einer sich auftuenden Nachkaufoption aus…
Wenn Bitcoin diesen Uptober nur 130k in Euro erreicht, wäre das ein Grund zur Freude oder nicht?
Bin mir nicht sicher wie ich dazu stehen sollte. Viele erwarten ja viel mehr.
Bitcoin kann man immer „nachkaufen“ es lohnt sich immer.
Auch wenn man am ATH kauft, man dann nur bis zum nächsten ATH warten bist es sich „lohnt“ .
Bitcoin kaufen lohnt sich immer , wenn man „teuer“ kauft, dann dauert es nur ein wenig länger, aber wenn man die Zeit abwartet , dann kann man mit Bitcoin nur gewinnen.
Man muss nur kaufe und warten, egal zu welchem Preis.