AfD und Bitcoin?

Vielen Dank für deinen Beitrag. Das ist ein sehr tiefgründiges Argument.

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Erläutere doch bitte mal, warum du das so siehst? Warum nicht zuallererst die hiergeborenen in Lohn und Brot bringen und erst dann die noch offenen Lücken im Arbeitsmarkt mit ARBEITSMigranten füllen?
Bitte nicht falsch verstehen: Jeder, der sich und die Seinen selbst versorgen kann (Im Sinne von „Sein Leben finanzieren ohne auf Staatliche Zuschüsse angewiesen zu sein“) und sich zu unsren Werten bekennt ist für mich sehr willkommen!

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Mensch als Verfügungsmasse. Das ist Liberalismus/Kapitalismus. Es ist einfacher im Sinne von kostengünstiger und unter Umständen auch manchmal schneller die Schleusen zu öffnen und sich unter Millionen ein paar geeignete rauszusuchen als hier für gute Bildung zu sorgen. Zusätzlich zu den ganzen Nebeneffekten (Lohndrückerei usw.) die ich in einem anderen Beitrag schon ansprach.

Gute Bildung hätte hier auch den Nachteil, dass die Menschen vielleicht das eine oder andere mal in Frage stellen könnten.

Das braucht man in einer globalisierten Welt alles nicht mehr. Nur noch Konsumenten und Arbeitsdrohnen. Gerade so schlau um morgens aufzustehen aber nicht so schlau um unbequeme Fragen zu stellen. Am liebsten maximal vereinzelt ohne Bindung über gemeinsame Identität, Sprache, Kultur usw. in einer Gemeinschaft.

Willkommen im Multikulturismus. Was uns die Verursacher als links verkaufen. ;)

sind u.a. die Kapitalisten in USA. Schau dir mal „Iraq for sale“ an. Gibt es in voller Länge auf YT.

Ja, Liberalismus, Neoliberalismus, Macht, Kapitalismus - ich habe 14 Jahre Silicon Valley hinter mir. AMA about end stage capitalism.

Deine Argumentation ist dennoch irrig: Ohne auf die einzelnen Punkte einzugehen: Absolut niemand erwägt ohne Notwendigkeit als politische Strategie, Abermilliarden für Bedürftige von Außen auszugeben, die er Bedürftigen im Innen wegnimmt. Das ist politischer Selbstmord. Es würde mich interessieren, wo Du diese Ideen aufgegabelt hast.

Die Forschung weiß seit langem, dass man mit dem Öffnen der Schere zwischen Arm und Reich auch die Reichen unglücklicher macht. Die Reichen wissen das. Außerdem ist Armut der Nährboden für Extremismus. So doof sind Die da Oben nicht.

Mit den geparkten Geflüchteten hast Du Recht. Das ist schlecht und teuer geregelt. Diese Menschen müssen in Arbeit. Das tut nicht nur unserer Wirtschaft gut, sondern auch deren Seelenheil. Und ja, es sind auch nicht alle akut dem Bombenhagel entkommen, sondern sind mit wirtschaftlichem Kalkül hier.

So, muss los - war ein interessanter Chat mit dir!

Steht da.
Ansonsten DYOR.
So said Satoshi: If you don’t believe me or don’t get it, I don’t have time to try to convince you, sorry.

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Inwiefern ist das politischer Selbstmord? Läuft doch alles nach Plan, sollte es diesen überhaupt geben und es nicht einfach nach dem Prinzip „Gelegenheit macht Diebe“ läuft.

Jetzt hat man die Menschen soweit, dass sie den eigenen Sozialstaat ablehnen und Leuten parteiübergreifend hinterherlaufen die ihn abschaffen wollen. Die Abschaffung des Sozialstaats, was ja letztlich eine ureuropäische (deutsche) Errungenschaft ist und teilweise auch blutig erkämpft wurde, steht schon lange auf der Liste ganz oben. Stichwort Lohnnebenkosten, Lohnabstandsgebot usw. usf. alles was dazugehört.

Und nebenbei hat man noch die Linke (nicht die Partei, sondern allg. als Bewegung) völlig kaputtgemacht.

Läuft doch alles für die Kapitalisten. Jetzt rennen selbst die Opfer ihrer Politik wieder hinter ihnen her in der Hoffnung sie würden sich jetzt auch mal um sie kümmern.

Es ist doch ein uraltes Prinzip: Spalte und herrsche. Jetzt hat man so lange den Sozialneid geschürt, auch und vor allem unter Mithilfe des Migrationsthema, (ein Arno Dübel reicht eben nicht aus), dass die Leute soweit sind, dass sie zum eigenen Nachteil wählen und Dinge fordern, die gegen ihre eigenen Interessen sind, hauptsache es geht auch anderen schlecht.

Lebst Du schon länger unter einem Fels?

Vor 40 Jahren traf dies zu. Heute kann selbst ein Master of Science in MINT Fächern mit heute 25 Jahren kaum noch hoffen eine Rente zu bekommen, oder sich ein Häuschen leisten zu können.
Vor 40 Jahren reichte das für 5 Häuser und 8k Monatsrente aktuell…

Die Daumenschrauben im Fiat-System werden derart angezogen, dass keinerlei Schaffenskraft mehr Sinn ergibt.

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Und du meinst, dass es nachhaltig ist, nur auf Einwanderung zu setzen?
Ich persönlich würde es ja erstmal attraktiv machen Kinder in die Welt zu setzen, wenn man diese als zukünftige Stütze der Gesellschaft anerkennt.
Macht man dies nicht, sollte man den ganzen Sektor für U20 (Kitas, Schulen) einfach einstampfen. Das kostet nur sinnlos Geld und hat keinen zeitnahen „Return-of-Investment“.
Stattdessen wäre eine Politik, die rein auf Migration aus ist, deutlich effizienter.
Jeder der ein Kind in die Welt setzt, muss sich selber um Betreuung und Bildung kümmern.

[Sarkasmus]Das ist bestimmt auch weltweit ein mögliches Erfolgmodell.[/Sarkasmus]

Ich sehe aktuell nur bei einer Partei grundlegende Veränderungen in der Kinderpolitik.

Vor 10 Jahren musste man noch wochenlang einen Kitaplatz suchen und sich förmlich anbiedern. Heute ist es vor allem in Berlin genau umgekehrt. Die Kitas düngen in vielen Stadtteilen komplett aus. Nicht wenige haben einen Personalüberschuss.

Auf der anderen Seite kann man natürlich so auch bspw. den Lehrermangel effektiv bekämpfen^^
Wenn es weniger Kinder gibt, braucht es weniger Lehrer :sweat_smile:

Und nur um es mal ganz deutlich zu machen:
Das Wort „Demografie“ kommt im Koalitionsvertrag nicht ein einziges Mal vor!
Das Demografie-Bewusstsein ist in der aktuellen (wahrscheinlichen) Regierung quasi nicht vorhanden!

Der Zug ist doch längst abgefahren. Du produzierst heute einen. Stall voll Kinder.
Wann sind diese Kinder produktiv einsetzbar?
Heute? Morgen? Nein, eher in 25 bis 30 Jahren.
So man diese Kinder als Produktionsressource sehen will. Heute wollen Eltern doch eher, dass sie lernen, ihren Namen zu tanzen !?
Aber egal wie man das da geschriebene werten will, wie willst du die Lücke füllen?
Wer von unseren bzw euren Kindern will denn die „niederen“ Arbeiten wie das bereits genannte arschabwischen machen? Will doch keiner unangehme Tätigkeiten, auch nicht mal im immer noch goldenen Handwerk arbeiten.

Und nu?

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Das hängt meines Erachtens nahezu ausschließlich an den vermittelten Werten und Idealen und folgend dann an der Bezahlung. Es ist ja kein Naturgesetz sog. niedere Arbeit als niedere Arbeit zu sehen, weil die Kraft der Natur sie zu einer niederen Arbeit macht…

Sondern dieses Bewusstsein wird von der Wiege bis zur Bahre anerzogen.

Das hängt meines Erachtens eben wieder am Liberalismus, der die Menschen vereinzelt und vom kollektiven Gedanken oder von der Gemeinschaft so weit entfernt, dass nur in der Selbstverwirklichung Glück und Erfolg gesehen wird und soziale Berufe und Berufe die der Gemeinschaft etwas bringen eben eine untergeordnete Rolle spielen.

Kurz: Der Liberalismus erzieht die Menschen zu Egoisten und gut ist nur noch, was einem selbst etwas bringt.

Wenn jeder an sich selbst denkt, ist aber eben nicht an alle gedacht…

Und diese wundern sich dann, dass das System ihnen Millionen Fremde vor die Nase ansiedelt und sie dafür in vielerlei Hinsicht teuer bezahlen lässt. Und auch da geht es vielen ja nicht um die Überfremdung und die Folgen für das Kollektiv/Gesellschaft sondern nur darum, dass sie als Individuum betroffen sind.

In Folge lehnen sie dann Staat und Sozialstaat ab und schießen sich damit ein weiteres mal ins Knie. Denn die Fremden denken zum größten Teil noch in Kollektiven. Wenn der Kitt hier, der sich Sozialstaat nennt, einmal abgeschafft wurde, dann wird das Hauen und Stechen beginnen und die Egoisten können dann sehen wie weit sie in einer neu entstehenden tribalistischen Gesellschaft so kommen…

Kurz: Liberale/Libertäre merken offenbar gar nicht, dass die Probleme die sie zu recht kritisieren ihrer eigenen Geisteshaltung (politischen/ökonomischen Schule) entspringen und wollen ironischerweise mit noch mehr Liberalismus diese Probleme die sie selbst erschaffen lösen.

Die „niedere“ Arbeit habe ich bewusst in Anführungszeichen gesetzt, da es stark von der Sicht des „Nutzers“ abhängt.
Beispiel. Alle nutzen gerne die Gastronomie, die Arbeit will bei uns aber keiner gerne machen - weder als Gastronom, noch im Service.
Servicekräfte werde daher oft auch als Ziel eigener Unzufriedenheiten oder Egoismen, Arroganz, als Prellbock gesehen.
Betrifft nicht nur unser Land, sondern alle, denen es wirtschaftlich besser geht.
Sollen doch andere machen. Darum gibt es
auch nur noch wenig heimische Gastronomie, sondern (nicht abwertend, eher bereichernd, soweit ergänzend) Italiener, Griechen, Türken, exJugoslawen … - wobei auch bei den Italienern der Trend auch schon bemerkbar wird.

Dieser Gruppen ist sehr wohl bewusst, dass sie hier oft als „niedere“ Arbeit anbietende gelten, im Vergleich zu ihrer Heimat hier jedoch sich als erfolgreich, sehr erfolgreich sehen können.

Also insgesamt relativ und immer auf die (schiefe) Sicht des Einzelnen ankommend.

Wenn man junge Menschen fragt was sie machen wollen, dann sagen die meisten so etwas wie „Ich will etwas sinnvolles machen“ nicht an erster Stelle „Ich will Geld stappeln“ also macht der Liberalismus ja doch nicht egoistisch.

Ist es nicht eher so das man in ehemalig Sozialistischen Gebieten wie Ost Deutschland viel mehr Egoistisches /Anti/A Soziales Verhalten beobachten kann?

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Öhm, nein. ;)

Ausnahmen bestätigen die Regel aber tendenziell gilt, zumindest in meiner Wahrnehmung, dass Ellenbogen, Egoismus, Selbstverwirklichlungsstreben usw. am Liberalismus hängen und Gemeinschaft, soziales Denken usw. am Sozialismus.

Das ist ja auch der Vorwurf am Sozialismus von Liberalen/Libertären. Der des kollektiven Denkens.

Es wundert mich, dass du das nun „einfach“ umdrehst. Gerade in der DDR hatte man schon deshalb viel Gemeinschaft, weil man gegen Ende eine Mangelwirtschaft hatte. Die war also auch gar nicht nur idealistisch geprägt sondern bei vielen sicher auch dann eine Folge ökonomischer Zwänge.

Warum wird die Ellenbogen-Gesellschaft dann in den letzten Jahrzehnten immer stärker, je weniger freien Markt wird haben?

Im echten Leben gibt Sozialismus nur vor sozial zu sein. In Wahrheit ist er das exakte Gegenteil: Die asoziale Feudalherrschaft einer Politikerkaste die im Laufe der Zeit jegliche Freiheit erwürgt und sich selbst dabei bereichert. Wenn Du argumentierst, dass die Politiker nur Handlanger einer Elite sind, ändert dies nichts.
Libertäre hingegen lehnen Zwangsmaßnahmen gegenüber anderen Menschen ab. Man einigt sich auf wenige Grundregeln, z.B. Mord und Raub sind verboten. Und so kann echtes Sozialverhalten stattfinden.
Eine libertäre Ordnung basiert auf dem freien handeln von mündigen Menschen untereinander. Das schließt übrigens auch Konzern-Konstrukte und die daraus entstehenden Monopole aus.
Monopole durch die Schaffung eines Staats-(Gewalt)-Monopols bekämpfen zu wollen ist eine widersinnige Idee.

Die DDR ist ein gutes Beispiel für die asoziale Komponente des Sozialismus. Der viel gerühmte „Zusammenhalt“ demaskiert sich in den Stasi-Akten als giftige Schlange. Man erleichterte sich das praktische Leben indem man sich gegenseitig half, aber belauerte sich dennoch so sehr, mit manchmal sogar tödlichen Konsequenzen.

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Ja, ich sagte ja, dass es immer sozusagen zu einem Bruch kommt, wenn die Eliten es übertreiben. Dann haben wir mehr Zusammenhalt unten gegen die oben (wenn die Gesellschaft nicht zu stark gespalten ist) und mehr Zusammenhalt oben gegen die unten aus Gründen der Angst vor denen unten und des Machterhalts. Im Fall der DDR äußerte sich das dann z.B. in der Stasi.

So etwas wie eine libertäre Ordnung war ja zu erst. Zu erst war die Freiheit, dann kamen welche, die das nicht respektierten und als Folge gab man freiwillig persönliche Freiheit auf, schloss sich zusammen um sich schützen zu können. Das ist so ungefähr der Lauf der Geschichte, die Entwicklung hin zu Staaten. Libertäre wollen eine feudale Welt, die wollen das Rad zurückdrehen. Auch wenn ihnen das vielleicht nicht klar ist, aber das was sie fordern, führt in Konsequenz genau dazu.

Wer schützt dich denn in einer libertären Welt wenn du zu den Besitzlosen gehörst vor denen, die Besitz und damit Macht haben. Die haben dann z.B. die Freiheit Menschen zu bezahlen die dich einfach berauben oder töten oder versklaven.

Wie willst du den Menschen verbieten bzw. sie daran hindern sich die Freiheit herauszunehmen andere Unternehmen zu schlucken und eben Monopole zu bilden?

Freies Handeln ohne dritten Vermittler der sozusagen das letzte Wort hat und im Idealfall eben das Wohl beider Parteien im Auge haben sollte, führt eben nur zum freien Handeln desjenigen, der der Stärkere ist. Für alle anderen bedeutet das Willkür und Zwang.

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Das ist exakt die Etatisten-Propaganda. Ein Schritt VORWÄRTS zu Freiheit ist nicht „das Rad rückwärts drehen“, sondern vergleichbar mit der Abschaffung der Sklaverei.

Warum sollte jemand besitzlos sein? => Sozialistische Propaganda. Nur extrem wenige erwachsene Menschen könnten nicht für sich aufkommen, und da greift echtes Sozialverhalten von all den Menschen, denen es dann sehr viel besser geht, als heute: Niemand mag den Nachbarn verhungern sehen. Der überbordenede Staat erzeugt den Druck, der viele Menschen so auf sich selbst fixiert werden lässt.

Monopole entstehen nicht, weil sie ökonomisch ineffizient sind. Nimmst Du die etatistischen Rechtsungetümer weg, sind Strukturen über einer gewissen Größe (typischerweise der Größe des Demos, 50 - 200 Menschen) unterlegen und verschwinden. Du brauchs also nicht mal ein Verbot.

Das „letzte Wort“ einem Monopolisten zu überlassen ist eine ganz schlechte Idee. DAS führt zu Willkür und Zwang. Gerichtsbarkeit um die wenigen Regeln, die es tatsächlich braucht zu verhandeln lassen sich privatrechtlich und ohne Monopolisten realisieren.

Doch, es ist ein Rückschritt. Die Geschichte ist geprägt zwischen den Spannungen der Besitzenden und Besitzlosen. Der Staat bzw. Sozialstaat steht aktuell am Ende dieser Entwicklung, der im Idealfall den sozialen Frieden garantieren soll. Der wurde blutig erkämpft, letztlich aber auch aus Eigennutz der Eliten, die die Revolutionen satt hatten, gewährt.

Libertär bedeutet eine Abschaffung dieser Strukturen, es bedeutet, dass die Freiheit des Einzelnen oberste Maxime ist, also der Wert der persönlichen Freiheit wird höher geschätzt als der Nutzen für die Allgemeinheit durch einen Vermittler wie den Staat der sozialen Frieden garantiert.

Du kannst keine befriedigende Antwort darauf geben, wie sich die Masse der Besitzlosen in einer solchen Welt ohne Vermittler der Willkür der Besitzenden entziehen können. Da helfen auch keine tollen Versprechen und Lippenbekenntnisse wie Libertäre sind moralisch ganz dolle Jungs und Mädels nicht.

Was passiert, wenn Besitzende die persönliche Freiheit haben, das kennen wir doch schon und sehen es auch heute noch überall dort, wo es schwache sozialstaatliche Strukturen gibt. Da halten sich die Besitzende Privatarmeen, schicken Todeskommandos los, lassen die Menschen für Hungerlöhne arbeiten usw. usf.

Das ist nicht das Ergebnis von Staaten, sondern das ist das Ergebnis wenn Staaten zu schwach sind, die Korruption zu hoch ist usw.

Wir haben diese Spannungen, weil überall dort Etatisten das Sagen haben, und diese sich dem freien Markt garnicht aussetzen müssen.

Die USA sind z.B. zutiefst sozialistisch. Blutig erkämpft wurde nur eine „Schein-Demokratie“, die zumindest anfänglich besser war, als die Launen eines Feudalherren.

Nun ist es aber an der Zeit die Knechtschaft ganz abzuwerfen.

Eine einzige Frage: Ab wie viel Prozent Sklaverei darf man von Sklaverei sprechen? Ich bin in Deutschland GEZWUNGEN von 1. Januar bis 15 August für die feudale Politikerkaste und Ihre Willkür zu arbeiten, und erst danach kann ich sehen wo ich bleibe, und vielleicht auch im Alter noch einen Notgroschen habe, wenn ich weniger gesund sein werde.

EDIT: Nochmal nachgerechnet ergibt sich für 2024 sogar der 17. September als der Tag ab dem ich für mich selbst vorsorge. Prognose sehr schlecht, die neuen Schulden lassen grüßen. Ende des Jahrzehnts bleiben Dir dann der Dezember und der halbe November für Dich…

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Das hatten wir schon. Du willst mich absichtlich falsch verstehen. Ich unterschreibe das, dass wir Sklaven unserer Staaten sind. Und zwar deshalb, weil sie nicht volksfreundlich sind sondern am Ende eben globalistischer Eliten dienen.

Dennoch ist dies immer noch besser, als wenn diese Eliten offen und uneingeschränkt Macht über dich hätten, denn noch gibt es volksfreundliche staatliche Strukturen, die uns vor davor schützen.

Von allen sozialistischen (da muss ich fast lachen wenn ich das so schreibe) Staaten sind die USA am wenigsten sozialistisch. Die sind so liberal/libertär, dass sie kein Problem damit haben, dass Millionen Menschen im Dreck leben. Das hat doch mit sozialistisch nichts zu tun. Sozialistisch wäre es, wenn man diese Menschen per Zwang therapiert und von der Straße holt zu ihrem eigenen Glück.

Die USA sind so sozialistisch, dass Millionen Menschen nicht krankenversichert sind, weil sie zu viel für das staatliche Programm verdienen aber zu wenig um sich versichern zu können. Die verrecken entweder an den banalsten Dingen oder müssen sich verschulden.

Tolle Freiheit! Ganz toll.

Aber wie gesagt, die persönliche Freiheit auf die du so schwörst, beeinhaltet eben auch die Freiheit sein Leben völlig an die Wand zu fahren obwohl es ganz objektiv für jeden so ersichtlich ist, dass das nicht nur zum Schaden derjenigen ist, die ihr Leben vergeigen, sondern auch zum Schaden aller anderen im Umfeld ist.

Aber die, die dir Freiheit predigen, die müssen ja auch nicht in diesem Elendsumfeld leben.

Eine einzige Frage: Wie entziehst du dich als Besitzloser der Willkür einer libertären neufeudalen Elite?

Nein, das hat in den USA mit Libertarismus NICHTS zu tun. Sozialismus messe ich an der Staatsquote. Die Schweiz ist meiner Einschätzung nach relativ Etatistisch (25-31% Staatsquote je nach Kanton), und die Staatsquote von Deutschland, Frankreich, Italien… ist je doppelt so hoch. Auch in USA ist sie deutlich höher. Die USA sind damit weniger sozialistisch als Deutschland, aber deutlich sozialistischer als die Schweiz.

Libertarismus bedeutet, dass die ineffizienten Strukturen der „Besitzenden“ wie Du sie nennst nicht weiter funktionieren. Sie verlieren ihre Werkzeuge… Patente, Monopole, FIAT Geld, Konzern-Strukturen und damit ihre Macht.

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