Ja, immer schon. Ich realisiere Gewinne aus steuerfreien Coins, die ich noch nie im Verlust verkauft habe. Gleichzeitig habe ich einen täglichen Sparplan laufen. Mir ist klar, dass ich damit nicht den maximalen Ertrag erwirtschafte, aber ich war auch noch nie gierig. ;-)
Wir sind doch lediglich nur wieder auf dem Stand von 2024. Der fallende Kurs beunruhigt mich in keiner Weise.
So gut wie kein Investor kauft Aktien, weil sie so schön bunt sind oder ETF’s, weil sie ein so innovatives Produkt sind. Aber Bitcoiner heben immer wieder auf die tollen Features des Assets ab. Die schlechte Nachricht (und da bin ich ganz beim @Doktor, auch wenn ich das nicht gern sage): Wenn die Masse Bitcoin nicht will, dann könnt ihr euch eure Seeds ans Knie nageln, ihr werdet Nichts mit den Satoshis machen können. Ihr werdet weder Werte fürs Alter retten, noch eine bessere Welt erleben.
Doktor hat ganz Recht: Kaum jemand wird in den nächsten Jahren noch Bitcoin nachfragen, weil es den Menschen schlichtweg am Allerwertesten vorbei geht. Diese historischen Tage, wie heute, zeigen: Bitcoin eignet sich nicht als Wertspeicher, zumindest sieht es die Mehrheit so. Und als Zahlungsmittel wollt ihr es ja noch nicht mal. Bitcoin ist thematisch „verbrannt“.
Wir sind gerade an einer Stelle, an der ein Traum stirbt, auch wenn sich das für viele, „alte Hasen“ so anfühlt, wie die letzten Bärenmärkte. Selbst Satoshi Nakamoto wusste, dass nach etwa 20 Jahren die Zeit für Bitcoin vorbei sein wird, wenn er sich nicht durchsetzt.
Ich bin da ganz bei Michael Burry und dem, was ich in dem entsprechenden WELT-Artikel zu seinen Aussagen gelesen habe. Dabei ist es ziemlich egal, was ich davon halte. Schlimmer ist eher, dass es viele „große“ Player auf absehbare Zeit abschrecken wird
ich sehe nicht so schwarz, aber die Zeit der großen Gewinne mit nichts tun ausser lange genug warten ist vorbei, es lohnt höchstens noch passendes Timing.
Und die vielen Neulinge die im Bullenmarkt mit viel Medienpräsenz angelockt wurden und ganz dick im Minus sind sind größtenteils dauerhaft abgeschreckt. Der Rest hatte sowieso kein Interesse.
Die Lawine ist losgetreten und geht jetzt bis ins Tal.
Michael Burry → M. B.
BlackMirrus → BM
M B ↔ BM
Leute, ich glaube ich bin da was ganz Großem auf der Spur ![]()
Das war nach 2021-22 auch schon so. Ich muss zugeben, ich hätte nach 69k-15k nicht damit gerechnet jemals mehr die 70k zu sehen.
Jedoch gingen damals fast alle Märkte runter. Diesmal ist es nur (bis jetzt) Krypto. Das ist das was mich mehr beunruhigt als die Korrektur alleine.
Und genau das ist es, was meine dystopische Einschätzung verursacht: Genau da, wo Bitcoin ganz überlegen rauf gehen müsste, geht er runter. Sein USP ist kaputt. Damit fällt es mir schwer, mir Rahmenbedingungen vorzustellen, die eine positive Kursentwicklung induzieren können.
Das war auch m.W. noch nie so in einem Bärenmarkt.
Das ist doch Mumpitz. Bitcoin konnte in seiner Geschichte bisher NOCH NIE den sichere Hafen beweisen. Zu jeder globalen Krise ist der Kurs eingebrochen, sei es Zinserhöhungen oder Coronacrash. Und jetzt willst du sagen, Bitcoin hätte seinen USP verloren, der aber noch nie nachweisbar war?
Das Bitcoin ein Wertespeicher ist, basiert allein auf seiner Begrenztheit und der Tatsache, dass bisher immer neue ATHs gefunden wurden.
Was meint ihr was nach der Krise kommen wird? Bitcoin hat etwas vorweg genommen, was im traditionellen Markt noch verstärkt kommen wird. Die Volatilität wird bestehen bleiben. Das ich auch gut so, wenn man seinen Stack erhöhen will.
Es ist weiter gut das alle die mittels Kredit-, gehebelten Positionen, mit Unwissen im Minus, verkauft haben. Sollen wir diese beweinen? Nein es ist der Preis den man bezahlt, wenn man einsteigt und der Oberhirsch sein möchte.
Bitcoin als digitales Tausch und Zahlungsmittel wird bestehen bleiben. Es muss gar nicht eine globale Adaption erreichen. Es muss nur die Schlüsselposition erreichen. Wir sind davon noch entfernt, aber nicht weit weg. Das ist gut so, den jeder SAT wird ein Bot, eine automatische Aktion „whatever“ ansteuern können. 24/7/365 egal was reguliert wird. Alleine die Tatsache über diese SAT´s zu verfügen ist meiner Ansicht nach Match-Entscheidend.
Bitcoin sinkt schneller, wenn der MSCI World auch Korrigiert. Natürlich sinkt Bitcoin auch generell gegen andere Assets, weil er 2025 überbewertet war.
Außerdem korrigiert Silber gerade auch.
Gold übrigens auch…
Zu sagen, Bitcoin hat sich komplett vom Markt abgekapselt ist naiv.
Ich kann mir gut vorstellen, dass Bitcoin der Vorbote für Korrekturen in anderen Asset Klassen sein könnte.
Überhaupt nicht, denn Bitcoin reagiert empfindlich. Besonders auf die Technologiewerte. Die Entkoppeln zum Goldpreis, hat viele überrascht. Das GAP dazu dürfte sich wieder annähern. Wann keinen blassen Schimmer.
Einfach keine Panik schieben und emotional sich verabschieden. Besonders nicht im Minus. Wenn man die Volatilität (sei diese auch Extrem) nicht verträgt, dann ist es besser sein Geld in Ferien oder anderes zu investieren.
Will nicht heissen das ich leer schlucke bei diesem Crash. Aber Bitcoin hat sich nicht verändert. Egal was Trump, Eppstein, Lagarde & Co.meinen. Egal was ich meine! ![]()
OK, das triggert mich. Hab erstmal etwas vom MSCI World und vom MSCI EM verkauft, die Kurse sehen da zuletzt tatsächlich etwas merkwürdig aus…
Das Muster „Krypto fällt ein paar Tage später ziehen andere Risikoassets nach“ kann in solchen Phasen passieren. Nicht weil BTC magisch vorhersagt, sondern weil Liquidität/Leverage zuerst dort bricht, wo es am fragilsten ist.
Notiere dir auf einen Zettel alle Eigenschaften von Bitcoin, alle Eigenschaften von Gold und alle Eigenschaften von Aktien.
Dann wende Murphy’s Law an und die Menschliche Psychologie im Kontext des FIAT Systems.
Vielleicht ist der Nutzen von Bitcoin noch einige Zeit den Menschen nicht klar oder egal, aber wenn irgendwas bricht, sagen wir mal Goldzertifikate deren Deckung fehlt und es gibt ein Bankrun. Oder ein Crash von Gold, weil man das Supply bei steigendem Preis erhöhen kann. Oder eine Immobilienblase die Platz, oder ein Crash am Bond Markt, weil der Japan Carry Trade sich auflöst.
Niemand weiss, was genau den nächsten Crash mit sich bringt, aber er wird kommen, und da das FIAT System überall ein hohes Leverage erzeugt hat, wird es schmerzhaft, oder zumindest wird weiter Geld im grossen Stil gedruckt, und irgendwann erkennen die Menschen, dass nur Bitcoin alle Eigenschaften hat die es braucht um mit Disziplin für die Zukunft sparen zu können.
Wollt Ihr denn wirklich, dass Bitcoin den von außen auferlegten Status eines „sicheren Hafens“ erhält? Das heißt dann also, dass die meiste Zeit, wo die Wirtschaft ja weitgehend normal läuft, Bitcoin vor sich hindümpelt, und nur in den Krisen, die zeitlich viel seltener und kürzer auftreten, fließt dann das Kapital in Bitcoin?
Also, ich will das nicht
Generell bezweifle ich das Konzept eines sicheren Hafen Asset. Das ist alles viel zu schwammig und hängt von einer veränderlichen Wahrnehmung der Menschen ab. Bitcoin ist, von den Eigenschaften, ein extrem robuster Hafen. Solange Menschen aber irgendetwas glauben, was dem nicht entspricht, wird der Preis trotzdem stürmisch sein.
Und Cash ist King, weil es als gesetzliches Zahlungsmittel dient, nicht, weil es irgendwie besser oder stabiler ist. Das mit dem sicheren Hafen hängt also auch von solchen Faktoren ab, mit welchen Mitteln die Leute ihren Alltag finanzieren. Und dass man dafür Fiatgeld nutzt, zeigt, wie absurd dieses Konzept sein kann. Denn Fiatgeld ist nicht wirklich sicher. In vielen Ländern ist die Hyperinflation real, und auch wir sind stets mit einer solchen Gefahr konfrontiert. Was für ein King soll das also sein. Sicher wirkt dieser Hafen nicht. Aber wird trotzdem so behandelt, weil gesetzliches Zahlungsmittel und Gefühl von Sicherheit in der Bevölkerung.
Also ich möchte, dass Bitcoin echtes Geld wird. Ich will damit bezahlen, hier und überall. Mit selbstverwaltetem Geld, ohne Konto und Banken. Direkt von meiner Wallet zu den Waren! So, wie Nakamoto es gedacht hat!
Ich mache das, wo immer es geht! Bitcoin muss zirkulieren, Lightning-Leitungen müssen glühen, wie Blitze…
Aber dabei macht ihr ja mehrheitlich nicht mit! Ihr sitzt auf euren Coinhaufen, wie die Henne auf den Eiern…
Dazu muss das trojanische Pferd noch an mehr Stellen eingeschleust werden. Wenn Händler in Bitcoin bezahlt werden wollen, kommt das.
Weil es einfach nicht viel Sinn macht, ein im Wert stark steigendes Gut auszugeben, während man eines hat, was immer an Wert verliert und auch viel breiter akzeptiert ist. Wir befinden uns in einer Übergangsphase, die lange dauern kann. In dieser Zeit wird Bitcoin nur eingeschränkt als Zahlungsmittel dienen.
Aber grundsätzlich bin ich da voll bei dir und unterstütze das auch. Ich bin auch bereit, geringere Mengen Sats auszugeben. Und es wird vermutlich immer wieder Situationen geben, wo es wirklich Sinn macht, mit Bitcoin zu bezahlen.
Das Argument ist doch Quatsch. Tausch doch einfach das Fiat was du ausgeben möchtest auch noch in Sats um. Oder meinst du es macht wenig Sinn ein paar Cent für den Umtausch auszugeben um dafür die Adoption voranzubringen?
Einfach jedes mal wenn man etwas im Wert von 70 Euro kauft in Sats bezahlen und 100 Euro nachkaufen. Wo liegt das Problem? Ausser man ist schon bei 100% BTC, dann geht das natürlich nicht.




