Wahrscheinlichkeit für das Erraten eines Private Keys:
P_{PrivateKey} \approx \frac{1}{2^{256}} \approx \frac{1}{1,16 \cdot 10^{77}} \approx 8,64 \cdot 10^{-78}
Wahrscheinlichkeit für sechs Richtige plus Superzahl im Lotto:
P_{Lotto} = P_{6Richtige} \cdot P_{Superzahl} = \frac{1}{\binom{49}{6}} \cdot \frac{1}{10} = \frac{6! \cdot 43!}{49!} \cdot \frac{1}{10} = \frac{6 \cdot 5 \cdot 4 \cdot 3 \cdot 2 \cdot 1}{49 \cdot 48 \cdot 47 \cdot 46 \cdot 45 \cdot 44} \cdot \frac{1}{10} \approx 7,15 \cdot 10^{-9}
Die Wahrscheinlichkeit zwei Mal im Lotto zu gewinnen ist P_{Lotto} \cdot P_{Lotto}, für drei Male ist sie P_{Lotto} \cdot P_{Lotto} \cdot P_{Lotto}, für N Male ist sie (P_{Lotto})^{N}.
Um zu berechnen wie viele Erfolge beim Lotto der Wahrscheinlichkeit für das Erraten eines Private Keys entsprechen, muss man also folgende Gleichung lösen:
(P_{Lotto})^{N} = P_{PrivateKey}
Da beide Seiten positiv sind, kann man für die Auflösung einen (beliebigen) Logarithmus verwenden. Ich nehme mal den Zehnerlogarithmus:
N \cdot log(P_{Lotto}) = log(P_{PrivateKey})
\Rightarrow N = \frac{log(P_{PrivateKey})}{log(P_{Lotto})} \approx \frac{log(8,64 \cdot 10^{-78})}{log(7,15 \cdot 10^{-9})} = \frac{log(8,64) \ + \ log(10^{-78})}{log(7,15) \ + \ log(10^{-9})} = \frac{-78 \ +\ log(8,64)}{-9 \ + \ log(7,15)} \approx \frac{78}{9} \approx 8,67
Ohne die grobe Näherung im letzten Schritt wäre das Ergebnis 9,46. Ich möchte hier aber verdeutlichen, dass man für eine erste Abschätzung bei solchen Vergleichen sehr kleiner Wahrscheinlichkeiten einfach nur die Größenordnungen durcheinander teilen muss.
Abschließend rundet man das Ergebnis auf eine ganze Zahl, da man ja kein halbes Mal Lotto spielen kann.
Man müsste also im Vergleich neun Mal sechs Richtige mit Superzahl haben.
Für ernsthafte Betrachtungen der Sicherheit sind aber, wie @sutterseba schon erwähnt hat, andere Größen bzw. Berechnungen relevant.