(2) Eilmeldung: EU-Ausschüsse stimmen für das Aus von selbstverwalteten Wallets!

Ich muss erstmal sagen ich bin erstaunt Holger, in den letzten Wochen bist du ja richtig rational geworden.

Und auch hier hast du recht. Lightning ist winzig und zu unstable für alles außer Spielerein und kleine Anwendungen.

Und Bitcoin selbst? Frag jedes Unternehmen und auch gerne mal die bCyber GmbH? Warum bezahlt Roman nicht in Bitcoin?

:clap: Rechtsunsicherheit :clap:

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Wirkliches Wissen kann dir darüber warscheinlich keiner geben da die Wirklichkeit viel zu Komplex ist. Es sind alles nur spieltheoretische Konzepte die alle Fehler haben können aber nicht müssen.
Zusätzlich können wir Bitcoin momentan nur mit dem Fiatsystem vergleichen und nicht mit einem Potentiellem System in 100 Jahren.

Generell unterliegt Bitcoin selber natülich dem Kapitalismus genauso wie heute im Fiat-System. Nur im Gegensatz zum Fiatsystem ist Bitcoin selbstregulierend. Es wird immer das Mittelmaß angestrebt. Wenn es einzelne Entitäten (Staaten, Firmen, Menschen) schaffen mehr Macht als der Durchschnitt zu bekommen wird es ein Ausgleich zu den Schwächeren geben und umgekehrt.

Im Fiatsystem wurde dieser Ausgleich durch die Erschaffung von Geld aus dem Nichts ausgehebelt.

Ein Beispiel ist, wenn du dir überlegst dass ein Staat A mehr Wirtschaft hat als Staat B. Auf lange Sicht wird der Wirtschaftlichere Staat natürlich mehr Bitcoin ansammeln als der „unterlegenere“ Staat. Anders als im heutigen System wird es aber nicht alles Geld abschöpfen können und das was übrig bleibt wird warscheinlich trotsdem als Liquidität reichen, da man Bitcoin ja sehr viel unterteilen kann, eventuell unentlich oft in sublayer. Es wird also regionale Unterschiede geben wie teuer die dortigen produkte sind, vergleichbar mit dem heutigen umtauschsystemen. Aber dass diese Länder Billiger sind, sind sie auch wieder attraktiver für Investitionen. Auf lange Sicht wird die Bitcoinmenge sich also der Wirtschaftskraft der jeweiligen Entität anpassen.

Im Vergleich dazu heute im Fiat System: dadurch dass die USA einfach ihr Geld neu druckt und andere Länder damit bezahlt findet dieser Austausch der Geldmenge nicht gerecht statt. Die USA wird durch das Gelddrucken immer einen Vorteil haben und somit das Gleichgewicht zu ihren Gunsten verschieben.

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Wie verhält es sich wenn ich Bitcoin über eine Börse ausserhalb der Eu kaufe, zb bei Binance, sind die dann auch angehalten sich an die Eu Regeln zu halten wenn ich die Coins auf meine Wallet transferiere?

Die werden dich sicher nicht verifizieren bzw reinlassen. Die machen ja auch KYC und nehmen natürlich dann bspw. als US-Börse keine EU-Kunden

Die Regeln würden für JEDEN Bürger in der EU gelten. Jede Börse, die Kunden aus der EU hat, muss sich an diese Regularien halten wenn sie sich kein rechtliches Problem einhandeln will. Auch Kraken etc müssen sich an Regularien der Länder ihrer Kunden halten bzw lassen sich vom Kunden versichern, dass dieser sich an die Gesetze und Regeln seines Heimatlandes hält. Durch das KYC kennt jede Börse seine Kunden und meldet dem jeweiligen Herkunftsland diesen Kunden…

Und das dann der besitzt einer wallet mit btc verboten ist darum gehts also garnicht ???

Und dann aber von der wallet auf zb bison btc überweisen denkt ihr wird weiterhin gehen. ???

Oder anders gesagt: Alle ausländischen Börsen die sich nicht an die EU Regel halten können rechtliche Probleme in der EU bekommen. Die EU mag vielleicht keine handhabe gegen diese Börsen haben, aber wahrscheinlich werden solche Börsen auch keine wertlosen Euros haben wollen.
Zusätzlich weiß die EU ja, dass du dorthin Geld überweist was dich als Kriminell bloßstellen kann, weil du ja mit Kriminellen handelst.

Man weiß es noch nicht. Aber keine Sorge. Wenn du deine Bitcoin gegen Euro verkaufen möchtest wird das weiterhin gehen, egal welche Gesetze kommen.

Auch der Staat hat kein Interesse, dass Leute nicht mehr aus Bitcoin rauskommen (wenn sie dies bedauerlicherweise aus unerklärbaren Gründen tun).

Und wenn nicht über Bison gibt es genug andere Möglichkeiten. Keine Panik.

@viator:
der Besitz einer Wallen wird NICHT verboten! Es sollen Transfers auf eine NON CUSTODIAL (also selbstverwaltete) Wallets verboten werden…

Ahhhhhh jetzt machst Klick

Also solange man letztenendes sein Ziel erreicht hat seine zielmnege an btc auf der wallet zu haben und damit zufrieden ist und sowiso nicht mehr bitcoins haben will
Betrifft einen doch diese Thematik doch ganricht mehr quasi

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Ja und so oder so wird das die EU nie mittel- oder langfristig durchhalten. Und bis dahin gibt es Bisq und ein hoffentlich bald nutzerfreundlicheres Bisq.

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Du denkst nicht weit genug.
Der Staat versucht mit allen Mitteln, dass niemand mehr Geld(Vermögen) seinem Zugriff entziehen kann.
WEnn du 1 Million auf dem Konto hast z.B. , kann der Staat von heute auf morgen beschließen, dass jeder 80% Steuern oder sonstige Abgaben auf sein Vermögen bezahlen muss.
Dann haste nur noch 200.000 …
Leute ohne Vermöge sind hingegen nicht betroffen…
Nennt man Sozialismus
Wozu soll man dann noch arbeiten gehen, wenn man Gefahr läauft, dass einem alles enteignet werden kann vom Staat?

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mittel- oder langfristig…
das kann sich also auch noch 200 Jahre hinziehen was bedeutet, dass es für niemanden, der derzeit sein Leben lebt, von Relevanz ist.
Da ist nur die Motivation für kommende Generationen evtl ein freies Geldsystem zu erhalten.
Man selbst hat keinerlei Chance sich zu Lebzeiten dem kaputten und beschi…Fiatsystem zu entziehen…

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Hab gelesen
Da meinte einer in dem Gesetzes Entwurf ab Juli ist auch vorgesehen das 80% Steuern auf krypto vorgesehen sind

Das ist doch Quatsch oder

Fake News, da war irgendwas in Indien, aber hat keine Relevanz für DE oder EU

keine Ahnung… Habe die Zahl nur zufällig gewählt.

80% steuern wären auch verfassungswidrig denke ich

Das wäre ja unmenschlich für eu Verhältnisse und Wucher

Jo, es fordert niemand und verfassungswidrig wäre es auch. Also komplett abwägig die Debatte.

Fun-Fact: Steuern über 50% sind verfassungswidrig da Enteignung

bnd, du meinst sicher Einzelsteuern, oder?
Denn insgesamt zahlt doch jeder >50% Steuern insgesamt…

Einkommenssteuer, Umsatzsteuer, Kaffeesteuer, Getränkesteuer, Miniralölsteuer etc etc

Du vermischt hier Verbrauchssteuern (wie Umsatzsteuer, Kaffeesteuer) und sowas wie Einkommenssteuer, eine evtl. Vermögenssteuer, Kapitalertragssteuer und auch Körperschaftsgesteuer/Gewerbesteuer.

Die Belastung von letzterer Kategorie darf nicht >50% sein.

Bei den „freiwilligen“ Steuern ist das anders geregelt. Ich bin aber kein Steuerberater oder Jurist.

Es gibt aber auch hier Regelungen wie eine NV-Bescheinigung bei der KESt, damit bei niedrigem Grenzsteuersatz die Steuerlast nicht zu hoch wird.