ZDF Neid-Doku gegen Superreiche

Ok. Danke für den Hinweis. War mir nicht bewusst.
Hab mal etwas nachgelesen, aber die Gründe die gegen Aktienrückkäufe sprechen überzeugen mich nicht.

Aber was willst Du hier machen? Insbesondere bei Techwerten/Wachstumswerten die noch keine Gewinne erwirtschaften.
Schon besteuern wenn sich nur der Unternehmenswert auf dem Papier erhöht, also ohne Verkauf?
Ein Startup Gründer wäre schnell sein Unternehmen los wenn er bei Neubewertung Anteile verkaufen müsste nur um Steuern zu bezahlen.
Das wäre aus meiner Sicht definitiv langfristig ein viel größerer gesellschaftlicher Schaden.

Siehe Chuck Feeney
:wink:

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Ich hätte nichts dagegen wenn man die Steuer auf Arbeit senken würde…

Damit sind eher Shareholder gemeint.

Also in deinem Beispiel die Frage was folgt, wenn A nie die Erlaubnis hatte am Anfang den Apfel zu pflücken? Dann hat er seinen Eigentumsanspruch verwirkt und evtl. sagt das Gesetz wo der Apfel gepflückt wurde das natürlich durch den Diebstahl die Einkommen des Apfels dem rechtmäßigen Eigentümer übertragen werden müssen.

Mit Bitcoin kann sowas nicht passieren. Not your keys, not your coins.

„Reichtum verpflichtet“ sagt nicht aus, dass man das spenden muss. Eigentum verpflichtet lediglich dazu, sich um das Eigentum zu kümmern. Wenn du einen Leihwagen fährst, wirst du dich um die langfristige Gesundheit des Motors und der Bremsen und der Kupplung nicht kümmern. Wenn du ihn selbst besitzt, wirst du deutlich nachhaltiger mit deinem Vermögen umgehen. DAS ist damit gemeint.
Und würde man mit Milliarden wirklich den Hunger für alle Menschen eliminieren können, wären die vielen Milliarden die der Staat JEDES JAHR ins Ausland gibt doch schon genug :)

Das Mietwagen-Beispiel trifft den Kern der Argumentation – wer baut schon auf Leihbasis ein Imperium auf? Nur dass die „Pflege des Motors“ bei dreistelligen Millionenbeträgen selten die normale Inspektion in der Werkstatt ist, sondern die langfristige Wartung der eigenen Dynastie.

Wenn Vermögen in der Praxis zu etwas verpflichtet, dann vor allem dazu, das Familienerbe krisenfest über Generationen hinweg abzumauern. Die gewaltigen Summen, die da fließen, gehen halt bevorzugt in Family Offices, Stiftungsstrukturen und Steuerarchitekturen.

Trotzdem öffnet es ein riesiges Steuerschlupfloch das es Multimillionären ermöglicht ihre Steuern auf 0% zu senken. Das wusste man dass das passieren wird als man das legalisiert hat. Das war Absicht.

Ein Unternehmer ist nicht unbedingt der Besitzer. Unternehmer werden heutzutage auch nur noch von der Besitzerklasse geschröpft.

Da verstehst Du den Satz aber grundlegend falsch. Allerdings ist er auch nicht korrekt zitiert worden, denn im Grundgesetz heißt es:

„(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“