Passt nicht direkt zu Bitcoin, aber indirekt irgendwie doch.
Auf jeden Fall sorgt die Doku für erhöhten Puls
Passt nicht direkt zu Bitcoin, aber indirekt irgendwie doch.
Auf jeden Fall sorgt die Doku für erhöhten Puls
Hallo Aktienpeter,
5 % Dividende auf ein privates Depot zu kassieren ist etwas völlig anderes, als mit Milliardenvermögen Steuergesetze zu umgehen, Gesetzesinitiativen per Lobbyismus zu diktieren und demokratische Prozesse zu untergraben.
Wenn Ultra-Reiche sich über Schlupflöcher ihrer gesellschaftlichen Verantwortung entziehen, zahlt die Zeche die normale Bevölkerung. Marode Straßen, überlastete Schulen und schrumpfende Reallöhne betreffen auch den normalen Privatanleger.
Wer als Kleinanleger das Ausnutzen des Systems verteidigt, schützt Strukturen, die der eigenen Lebensrealität knallhart entgegenstehen. Man freut sich über Krümel vom Tisch, während die anderen den ganzen Laden aufkaufen.
Der Vorwurf „Neid“ ist der klassische Abwehrreflex, um nicht über Systemfehler und Machtmissbrauch sprechen zu müssen. Es geht nicht darum, dass jemand reich ist, sondern wie das Spiel gespielt wird. Wer Gesetze bricht, Steuerlöcher nutzt oder Politik kauft, bricht die Regeln. Das zu kritisieren ist kein Neid, sondern das Verlangen nach einem fairen Markt.
Das ist keine Neiddebatte, sondern einfache Mathematik: Wenn Multimilliardäre sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung entziehen, zahlt die Zeche die Mitte – über höhere Abgaben, marode Infrastruktur und fehlende Investitionen. Kritik daran ist kein Frust, sondern gesundes Eigeninteresse.
Kritik an systemischer Steuervermeidung reflexhaft als ‚Neid‘ zu framen, ist ein billiges Ablenkungsmanöver. Es schützt nicht den Leistungsträger, sondern den Machtmissbrauch.
Wer verlangt, dass für Milliardäre dieselben Spielregeln gelten wie für einen selbst, ist nicht neidisch – er ist schlicht mündig.
Ok, wir haben anscheinend eine komplett gegenteilige Auffassung von richtig und falsch.
Hast dir einen tollen Text von der KI schreiben lassen…
Statt für Superreiche in die Presche zu springen, würde ich das mit Inflation abtun oder was halten wir von sachbezogenen Antworten?
Mein Problem sind nicht die Superreichen, sondern wie das viele Steuergeld völlig unnütz verschwendet wird. Steuereinnahmen sind nun wirklich genug da. Aber wenn ich das schöne Geld nehme und damit die halbe Welt finanziere, dann ist es natürlich nie genug. In die Ukraine fließen Milliarden, wozu? Kindergeld ins Ausland und solche Sachen, das ist irre und gibt es so nur in Deutschland.
Den Beitrag von Prof. Dr. Christian Kreiß fand ich damals sehr wertvoll:
Der geschätzte jährliche Abfluss an Kapitaleinkommen an die obersten Prozent (ca. 500 Mrd. €) übersteigt die gesamten Bundesausgaben für das Bürgergeld (ca. 50 Mrd. €) um das Zehnfache. Sämtliche deutschen Entwicklungsleistungen und der EU-Nettobeitrag zusammen machen nicht einmal ein Zehntel dieses Betrags aus.
„Kreiß kritisiert häufig, dass politische und mediale Debatten intensiv über Kürzungen bei Bürgergeld-Beziehern oder Entwicklungshilfe (wo es um Beträge im einstelligen Milliardenbereich geht) geführt werden, während der um ein Vielfaches größere, strukturelle Entzug von Kaufkraft durch Kapitalrenditen weitgehend unhinterfragt bleibt.“
Unhinterfragt ist gut. ![]()
Der Ertrag wird doppelt besteuert. Einmal auf Seite der Unternehmen selbst und dann nochmal beim Anleger.
Was heißt hier Entzug? Die Kaufkraft landet dort wo Leistung erbracht wird und durch Steuer auch beim Staat.
Aber klar, je mehr verdient und investiert wird umso böser….und ich dachte es entstehen dadurch mehr Steuereinnahmen. ![]()
In Deutschland sind 3,9% der erwachsenen Bevölkerung Millionäre, das Medianvermögen pro Erwachsenen beträgt aber nur 53000 €, in der Schweiz ist das Verhältnis 13,1% Millionäre zu 143000 € Medianvermögen, USA 9% zu 69000 Dollar Medianvermögen. Ein geringer Anteil Reicher und Superreicher führt nicht zwingend dazu, dass die anderen im Median vermögender sind. Meistens ist die gesamte Bevölkerung dann auch eher arm. Eigentlich eine alte Binsenweisheit, nur die sozialistische Propaganda will das seit ewigen Zeiten nicht wahrhaben.
Der einzige der im Geld ersäuft ist der Staat. Er nimmts von den Lebenden - und kann dennoch nicht damit intelligent umgehen. Man könnte genauso gut Wasser ins Meer schütten.
Selbst bei hohen Steuersätzen gilt: Wenn auf gigantische Vermögensbasen jährlich geschätzte 500 Milliarden Euro an Renditen, Dividenden und Mieten entfallen (das 10-Fache der gesamten Bürgergeld-Ausgaben von ca. 50 Milliarden Euro), reicht die verbleibende Netto-Rendite nach Steuern völlig aus, um Vermögen an der Spitze exponentiell schneller wachsen zu lassen als Löhne und Gehälter der breiten Masse.
Spitzen-Vermögende zahlen nominal zwar hohe Steuern, nutzen aber Holdingstrukturen, internationale Gewinnverschiebungen oder Wertpapier-Kredite („Buy, Borrow, Die“), um tatsächliche Ertragssteuern weitgehend zu vermeiden.
Unabhängig davon, was der Staat an Steuern kassiert, stecken in Konsumgütern und Mieten weiterhin 20 % bis 40 % Kapitalkosten.
Dass Deutschland trotz starker Exportwirtschaft ein extrem niedriges Medianvermögen von nur 53.000 € aufweist liegt daran, dass Wohneigentum, Betriebsvermögen und Infrastruktur in Deutschland extrem stark bei wenigen Großunternehmen und Großfamilien gebündelt sind. Der Großteil der Bevölkerung generiert somit kein eigenes Kapitalvermögen, sondern zahlt monatlich Renditen (Mieten, Zinsen) an die oberen Eigner ab.
Solange das Grundvermögen extrem konzentriert ist, fließt der Kaufkraft-Tribut im Alltag weiter ab.