Wieviel % eures Bitcoin Stacks sind in MSTR

Heftig, also verstehe so ein Wert in Bitcoin zu halten, da würde ich mir auch relativ wenig Sorgen machen, aber die Menge in MSTR Only zu ballern ist schon ne andere Nummer. Klar is das im GRUNDE ne andere Wette auf Bitcoin, aber halt mit ganz anderen Risiken.

Freut mich dass es für dich gut gelaufen ist bisher, aber ich würde mich das nicht trauen alles in MSTR only zu hauen. Wenn ich mir vorstelle dass da was mit der Firma passiert weil ich mir nicht aller Risiken bewusst war etc, wäre das schon Hart vorallem bei ner Summe für die man Jahrzehnte arbeiten muss.

Glaube meine Schmerzgrenze wären wirklich grob 20% von meinem Portfolio.

Vielleicht teste ich die ganze Nummer mal 1 Zyklus, also für 4 Jahre, und schaue dann wie die Sache sich nach 4 Jahren entwickelt hat.

Im schlimmsten Falle hab ich mit MSTR kaum Gewinne oder eben Verlust gemacht, aber Bitcoin würde das vermutlich über einen langen Zeitraum sowieso wieder ausgleichen.

Sind ja nur Aktien.

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Ich hatte mir einige geholt um zu sehen, ob es sich WIRKLICH lohnt. Seit Monaten erreichen diese Anteile nicht den ₿ Wert wie zu Anfang. Ich hatte 25% im Vergleich zu ₿ verloren, mittlerweile sind es noch immer 8,75% im Minus, verglichen zu ₿. (Ich vergleiche alle meine Investitionen in Bitcoin, nicht in Euro oder sonst was.)
Da man jetzt noch die Kapitalertragssteuer abführen muss, erwarte ich eine höhere Performance von MSTR, damit es mit Bitcoin überhaupt gleichziehen kann. Nur dann war es eine gute Investition. Naja, warten wir mal ab.

Falscher zeitpunkt ist falscher Zeitpunkt. Wann der richtige ist, mstr zu kaufen statt bitcoin weiß man vorher nicht. Ich hatte wohl glück, dass ich bei 50€ gekauft habe ;-)

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das ist eben die große Frage. Klar, kann man auch bei Tesla früh oder spät einsteigen, aber wenn es analog - aber gehebelt - zu Bitcoin sein soll, dann müsste es ja auch mehr wert werden in Bitcoin als zu Anfang. Zumindest nach Adam Riese. Für mich eh nur ein Versuchsbalon, aber toll ist anders.

Re: Auswanderung: Weißt Du schon, wo Du hinwillst?

Auch wenn ich persönlich nicht der Meinung bin, das Zielland primär nach Steuerkriterien auszuwählen, gibt es da große Unterschiede, auch im Hinblick auf Doppelbesteuerung und Bankengeheimnis. Ich bin viel herumgekommen, und auch bei mir ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Reise weitergeht. Es würde mich interessieren, wie und woran du dich orientierst. Gerne auch per PM.

PS. Zehnerpotenzen bitte grundsätzlich verschleiern. In einem anderen Leben bin ich täglich an Palantir vorbei- und unter licence plate readers hergefahren. Und auch jenseits der Behörden - der deutsche Michel kommt mit dem Wohlstand des Nachbarn nicht klar.

@xwhitefalconx
Ich würde immernoch 0% in mstr investieren selbst wenn mein Vermögen im gleichen Zeitraum mit mstr doppelt so schnell steigen würde.
Bitcoin macht dich unabhängig denn niemand kann sie dir wegnehmen, weder die Polizei, das Finanzamt, Michael Saylor noch deine Exfrau. Man weiß zum Teil nichtmal dass und wie viel ich besitze. Ich kann jederzeit das Land verlassen wenn es mir hier zu blöd wird.

Du willst auswandern um dann deine mstr Aktien steuerfrei zu verkaufen?
Ich glaube du weißt nicht wie unser System funktioniert.
Also bevor du überhaupt auswanderst wirst du erstmal über 26% vom Gewinn abgeben dürfen.
Und dann je nachdem wohin du auswanderst noch schön jedes Jahr vermögenssteuer drauf zahlen. Z.b. in der Schweiz/Liechtenstein sind ja hier sehr beliebt.

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Ich sehe das mit dem Auswandern eher pragmatisch. Für mich wäre der erste Schritt, ein Land zu wählen, in dem ich meine Aktien steuerfrei verkaufen kann – zum Beispiel Georgien, Panama oder Länder in Südamerika wie Paraguay. Man muss ja nicht für immer dort bleiben. Es reicht oft, sich für eine gewisse Zeit in einem Apartment einzumieten. In dieser Zeit kann man auch die Gelegenheit nutzen, ein bisschen die Welt zu sehen.

Und selbst wenn ich nach drei Jahren entscheide, dass ich doch wieder nach Deutschland zurück möchte, wäre das kein Problem. Dann hätte ich meine Aktien bereits im Ausland verkauft und könnte mit einer steuerfreien Cash-Position zurückkehren. Ich bin da nicht dogmatisch – das muss für mich kein Lebensmodell auf Dauer sein. Bisher ist das alles einfach ein Gedanke, mit dem ich spiele.

Ich habe mir das auch mal in Bezug auf mein Haus angesehen – das ist nicht besonders groß, hat einen Wert von rund 200.000 Euro und ließe sich relativ schnell verkaufen. Solche Immobilien gehen bei uns auf dem Land immer noch gut weg. Die Sachen würde ich zunächst in einem Schiffscontainer einlagern. Sollte es mir im Ausland gefallen, könnte ich mir den Container einfach nachschicken lassen. Falls nicht, würde ich ihn nach drei Jahren wieder öffnen und hierbleiben.

Ganz konkret: Noch bin ich nicht sicher, wie ich es am Ende mache. Aber bevor ich das überhaupt ernsthaft in Erwägung ziehe, müsste mein Investment deutlich steigen. Meine MicroStrategy-Position liegt aktuell bei etwas über einer Million Euro – Einstandskosten waren rund 600.000. Ab einem Wert von 3 bis 4 Millionen würde ich ernsthaft überlegen.

Man muss sich ja immer fragen: Wie viel Abgeltungssteuer bin ich bereit zu zahlen? Wenn ich 25 % auf zwei oder drei Millionen zahle, sind das schnell mehrere Hunderttausend Euro – Geld, das ich als LKW-Fahrer in 20 Jahren wahrscheinlich nicht verdienen würde.

Ich bin jetzt Mitte 40, also in einer Lebensphase, in der man Weichen stellen kann – aber es ist eben auch keine Entscheidung, die man leichtfertig trifft. Eine Million klingt gut, aber in unserer heutigen Zeit ist das eben auch nicht mehr die Welt. Daher überlege ich noch, wie ich damit umgehe.

Ah, danke für die Sorge – aber ich glaube, du unterschätzt, wie gut ich das System kenne. Gerade weil ich weiß, wie es funktioniert, spiele ich mit dem Gedanken, auszusteigen.

Die Mär von der pauschalen 26 %-Abgeltungssteuer beim Auswandern hält sich hartnäckig, ist aber in vielen Fällen einfach falsch. Die sogenannte Wegzugsbesteuerung (§ 6 AStG) greift nur, wenn man mindestens 1 % an einer Kapitalgesellschaft hält. Mit meinen knapp 4.000 MicroStrategy-Aktien bin ich weit davon entfernt – also keine Wegzugsbesteuerung. Keine 26 % beim Wegzug. Keine Märchensteuer.

Und was das mit der Vermögenssteuer angeht: Du hast recht – wenn ich in die Schweiz oder nach Liechtenstein ziehen würde, dann gäbe es Vermögenssteuern. Deshalb würde ich genau dort nicht hingehen. Es gibt auf dieser Welt genug Länder – zum Beispiel Georgien, Panama oder Paraguay – in denen keine Vermögenssteuer erhoben wird und Kapitalgewinne steuerfrei sind, solange man nicht lokal wirtschaftlich aktiv ist.

Ich muss meinem Broker beim Wegzug einfach nur die neue Adresse, die Abmeldebestätigung aus Deutschland und bestenfalls meine neue Steuer-ID übermitteln – fertig. Ab diesem Moment bin ich nicht mehr steuerpflichtig in Deutschland. Klingt komisch, ist aber geltendes Recht.

Also keine Sorge – ich weiß, was ich tue. Und bevor ich irgendwas Falsches verbreiten würde, recherchiere ich lieber gründlich.

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Ich stehe ja voll hinter dem Argument das Bitcoin Unabhängigkeit bringt. Aber solche Positionen erscheinen mir nicht vernünftig. Ich meine was soll das eigentlich heißen. Wenn man 10% in MSTR investiert sind dann die 90% Bitcoin nicht genug? Bin ich dann nicht unabhängig? Warum muss jeder einzelne Satoshi frei von Risiken sein? Meiner Meinung nach wird es irrational, wenn man anfängt, solche Prinzipien aus Selbstzweck und nicht aus vernünftigen Erwägungen anzuwenden.

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Von der wegzugsbesteuerung war nie die Rede.

Na dann erzähl mir doch bitte wie du ins Ausland gehst inkl. deiner Aktien ohne Steuern zu zahlen.

Ja für dich ist das nicht vernünftig. Es ist also Ansichtssache. Warum sollte ich ein Risiko eingehen selbst wenn es sogar nur 1% wären. Für mich überwiegen da einfach die Nachteile die Vorteile. Bei dir ist es halt andersrum

Weil selbst der Totalverlust von 1% nichts am Lebenskomfort ändert die die restlichen 99% ermöglichen oder nicht ermöglichen. Aber wenn MSTR in 10 bis 20 Jahren viele Tausend Prozent steigt, können die Gewinne daraus deutlich was an den finanziellen Möglichkeiten ändern.

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Ein freundlicher Hinweis, weil ich aus direktem Umfeld jemanden habe der ausgewandert ist und selbst noch Konten in DE hat (mit Aktien):

durch das CRS werden auch deine Kontostände an die Finanzbehörden deines neuen Aufenthaltlandes gemeldet. Es lebt sich dann leider nicht mehr ganz so unbeschwert wenn du weißt, dass Briefe in den Länder umhergeistern, wo drauf steht, dass du über eine Millionen schwer bist.

Der Manfred scheint keinen blassen Schimmer zu haben wovon er redet…
Ich bezweifle auch stark dass er 2 Mio in mstr Aktien hat.

Aber nicht im Vergleich zu bitcoin.

Verstehe nicht, warum er die noch in Deutschland hat, wenn er Auswandert. Du kannst morgen dein Sondervemögen von einer Deutschen zu einer Schweizer Bank senden.

Wegzugsbesteuerung greift bei Kapitalgesellschaften von 1% Besitz.
Machen wir Deutschland nicht noch schlechter als es ist.

Was bringt die Schweizer Bank wenn die auch den CRS-Report versendet?

5% in MSTR
Aber auch nur, weil ich zocken liebe :smiley:
95% im safe haven

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Legal bekommst du deine Aktien im Privatbesitz nicht aus Deutschland „raus“ ohne Steuern zu zahlen
Das hat nichts mit diesen 1% wegzugsbesteuerung zu tun wovon ihr immer redet

Spannend, da muss ich meinen Steuerberater fragen. Dann ab jetzt nur noch über die Schweiz Aktien kaufen.

Edit:
Oder eben verkaufen und in der Schweiz kaufen. Schweizer Franken darf ich ja wohl noch ohne Steuern kaufen.
Natürlich haben manche noch die Aktienfrost, welche Sie nicht aufgeben wollen

Kann mir mal jemand erklären warum Bitcoiner, für die ja die Anlage in Aktien, Fonds oder ETF Quatsch ist, dann plötzlich sich im Umfeld von MSTR dann doch wieder für Wertpapiere interessieren? Da kauft man doch sämtliche Risiken gleich wieder mit ein…