Ich frage mich immer, ob man damit wirklich safe is. Könnte es nicht sein, wenn unsere Staaten tatsächlich irgendwann merken sollten, dass sie das Gelddrucken eindämmen müssen, aber trotzdem Kapital brauchen, es dann heißt:
„So, her mit euren (kyc)Coins sonst geht’s in den Knast“?
Aber die Frage ist dann, ob der Staat das noch demokratisch durchsetzen kann. Eine Autokratie hällt das aber natürlich nicht davon ab seine Bürger zu enteignen. Nichts ist im Leben 100% sicher.
Jetzt Rate mal warum der Staat einen Zensus durchführt. Damit er seine Bürger einfach nur abzählen kann bestimmt nicht.
Und die Gesammten KYC Regelungen sind auch nicht ohne Grund da, auch wenn Geldwäsche vorgeschoben wird. Und trotsdem, all diese Regeln haben zwar den Zweck die Menschen an der Flucht aus dem Euro zu hindern, aber das liegt nicht an eine Verschwörung Einzelner sondern weil sich das gesammte System gegen die Unterwanderung anfängt zu wehren. Die Zeiten werden eben ungewisser und die Risiken steigen, wie vor den zwei Weltkriegen.
Die Frage ist also: Wie viele Menschen schaffen es die Demokratie noch zu retten und wie viele Menschen werden im Namen der Demokratie diese abschaffen? Nur die Zukunft wird zeigen welches System sich durchsetzt. Und auch das System, welches sich durchsetzt wird irgendwann anfangen sich selber von innen heraus zu zerlegen, wie das aktuelle Geldsystem.
Aber bestände die Lösung für den Einzelnen nicht darin, sein Bitcoins anonym zu kaufen und im Fall der Fälle dann in ein Land abzuhauen, wo man direkt mit Bitcoin bezahlen kann (momentan ja nur El Salvador, aber es werden ja sicher mehr Länder werden).
Herzlichen Glückwunsch, Sie hatten mit Bitcoin die ganze Zeit recht. Unser Währungsraum kollabiert und die Menschen sind in Not. Es droht eine nationale Katastrophe. Sie müssen mit 75% Bitcoin Steuer ihren Teil zur Neugestaltung des Geldsystem beitragen, damit alle Menschen in Wohlstand und Sicherheit leben können.
Das wäre eine Möglichkeit für ein Szenario wo die Staaten die Bitcoins unter Strafe und Gefängnis verbieten. Aber wenn sie diese nur leicht regulieren kannst du dich mit anonymen Bitcoins sehr schnell selber aus der Gemeinschaft ausschließen. Was jetzt der beste Weg ist kann ich auch nicht sagen.
Ich glaube von einem extremen Kollaps des Fiatsystem hätten Bitcoiner nicht viel. Die Regierungen werden definitiv die Gewinner zu Kasse bitten. Das ist mit Demokratien absolut vereinbar, vor allem in Notsituationen. Es wäre also besser wenn der Übergang gleitend ist. Damit Bitcoiner nicht die Fehler anderer bezahlen müssen.
So eine Mail möchte ich bitte niemals von meiner ReGIERung erhalten
Ja, genau deshalb habe ich meine Coins auch noch nicht anonymisiert, weil ich immer hin- und hergerissen bin zwischen:
„Tu es, sonst nehmen sie Dir irgendwann alles weg“ und
„Tu es nicht, sonst hast Du Deine anonymen Coins, mit denen Du dann hier aber irgendwann nichts mehr anfangen kannst“
Notfalls gibt es ja immer die Ausrede, dass du den Zugang zu den Coins verloren hast. Allerdings machst du dich sofort Kriminell wenn du die Coins dann doch bewegst. Denn dann hast du nachweislich gelogen und solltes das Land schon verlassen haben.
@DeTec
Ja, ein Crash oder sogar Krieg würde sehr viele Menschen treffen, die an dem eigentlichen Problem ja nicht einmal schuld sind. Dem kann ich nur zustimmen. Hoffentlich hällt das Fiatsystem noch lange genug durch dass die Menschen in andere Sicherehiten fliehen können.
Ja, auch das Szenario habe ich schon bedacht. Man müsste halt jetzt seine Coins mixen und wenn die Enteignung dann losgehen sollte kann man sagen, dass man kein Zugriff mehr hat. So könnte man seine Coins danach weiter unbemerkt bewegen.
Aber dagegen spricht wiederum, dass Börsen zukünftig gezwungen sein könnten, keine gemixten Coins anzunehmen. Es is alles so ein Dilemma ey.
Oder man mixt, hodlt und haut dann irgendwann ab in ein Bitcoin-Land. Aber will man das wirklich?
Statt mixen (hiermit ist mixen über einen zentralen Mix-Service gemeint) könnte man coinjoinen. Damit kann man im Nachhinein bei Bedarf immer noch die Historie der Coins nachweisen. Von außen ist die Historie aber eben unterbrochen (sofern man alles richtig macht usw…).
Was für dich am Besten ist kannst nur du alleine Entscheiden. Wir können nur über mögliche Folgen diskutieren aber die letzte Entscheidung und die Bewertungen aller Möglichkeiten liegt bei jedem Menschen alleine, wie er sich verhällt.
Ob das wirklich was bringen würde, wenn Bitcoin irgendwann ultraviel wert ist und Du abgehauen bist. Ich könnte mir vorstellen, dass man dann auch bis ins Ausland verfolgt wird.
Ja, die Entscheidung kann einem natürlichen niemand abnehmen, aber ich habe darauf gehofft, dass hier vielleicht jemand eine Lösung kennt, die ich gar nicht auf dem Schirm habe, ich mich folglich also gar nicht zwischen meinen beiden Optionen entscheiden muss. Und das was mxm mit dem Coinjoin vorschlägt klingt doch eigentlich nach der perfekten Lösung oder übersehe ich da was?
Mir fällt zumindest spontan keine bessere Lösung ein:
Anonymisiere deine Coins so, dass sie zwar nicht von Außen nachvollziebar sind, aber wenn du einen Nachweis bringen musst und auch gewillt bist diesen zu geben dann kannst du deine Historie belegen und zeigen dass diese legal erworbne worden sind. Ich glaube damit behällst du die größte Freiheit über deine Coins. Aber das Vorgehen hat natürlich auch seine (Verschleierungs/Transaktions)Kosten.