Das ist fast psychopathisch. „Ist doch egal wenn viele ihre Jobs verlieren, ich habe ja meine bitcoin, hauptsache der Planet wird gerettet, am besten alles deindustrialisieren…“
Die Wirtschaft schrumpft so lange bis sie wieder wächst, das ist eine Bedingung, wenn wir die Umwelt nicht mit erzwungenem exponentiellem Wachstum KO schlagen wollen.
Dagegen wäre das Leid von Deflation und Arbeitslosigkeit ein schlechter Witz im Vergleich.
Dann stimmt es aber doch, dass die Menschen immer das nötigste brauchen und alles tun werden, um da ran zu kommen.
Wenn der Staat kein BGE ausschüttet rennen sie halt Villen ein oder ähnliches.
Da ich möglichst langsames Wachstum in diesem Zeitalter für den besten Weg halte eine langfristig stabile Zivilisation zu bauen bin ich mit dem danach entstehenden Wachstum einverstanden, wenn ich auch die sozialen Verwerfungen staatlich abfedern würde.
Deindustrialisieren ist ein politischer Kampfbegriff.
Wenn ich es benennen kann wäre es möglichst dezentral reindustrialisieren.
Die fossile Drecksindustrie ist ein Auslaufmodell und jeder Job davon schadet 3 nachhaltigen Jobs in der Zukunft.
Psychpatisch ist es für mich von dem Klima komplett weg zusehen, nur damit das eigens propagierte exponentielle Wachstum weitergeht.
Für Arbeitsplätze? Oder warum genau?
horten und warten ist aber auch ein Risiko für das unternehmen, denn es könnte ein anderes Unternehmen kommen und die Produktionslücke füllen und damit Gewinne machen, Gewinne, die die Motor-Firma versäumt hat, weil sie lieber warten und horten wollte.
Woher weißt du denn was die „bessere Alternative“ ist?
Wenn ein Unternehmen heute einen Kredit zu 4% nimmt, könnte es das Geld in einen etf stecken und die Wirtschaft für sich arbeiten lassen ohne selber ein großes Risiko einzugehen.
Aber die Unternehmen investieren das Geld in ihre Produktion, da sie darauf wetten, dass sie den Markt schlagen. Das macht jeder Unternehmer. Auch bei einem Geld, dass im Wert steigt, wird es Leute geben, die diese Wertsteigerung schlagen wollen und werden.
Viele Unternehmen gehen pleite. Heute sind diese einfach zombiefirmen, die Ressourcen „verschwenden“
Exakt. Die Weltwirtschaft besteht ja quasi aus der Summe aller Unternehmer und die performen natürlich alle unterschiedlich - es gibt Ausreißer in beide Richtungen. Es gibt also IMMER einen Haufen Leute, die „den Markt outperformen“. Die Motivation dafür kommt nicht aus dem Geldsystem, sondern aus der fundamentalen Einstellung „Ich möchte meinen Wohlstand erheblich erhöhen“. Und wer wirklich denkt, dass Menschen diese Einstellung grundsätzlich verlieren, der lebt in einer anderen Realität als ich.
Ja weil der eigenene Gewinn eines Unternehmen weit höher ist, als der Gewinn durch ETFs. Außerdem hat man bei guter Produktion und Erweiterung des Betriebs auch Chancen, eine eigene Aktie auszugeben.
Das Geldsystem bestimmt, wie das abläuft. In einem Geldsystem ist es möglichst wenig Verbrauch und im anderen Geldsystem möglichst hohe Produktion.
Es kann auch getauscht werden. Das ist ab einem bestimmten Punkt nur noch Prestige, welcher aber auch mit Wissenschaft, Sport, Romantik oder anderen großen Leistungen erreicht werden kann.
Was sich Leute eben so als Ziel setzen, ist ganz individuell und so wie Frauen nicht nur auf Wohlstand achten tun es Menschen allgemein genau so wenig.
Logisch denkende Menschen gehen natürlich eher auf Wohlstand, aber gerade diese sind die Menschen, die schnell ihren Weg ändern, wenn dies ihnen im neuen Geldsystem mehr Vorteile bringt.
Klar, bestehende Unternehmen wollen und werden immer versuchen zu überleben um den Betrieb weiterlaufen zu lassen. Doch wenn es plötzlich einen Geldwechsel von fiat zu bitcoin gäbe, würde spätestens beim Übergang die ersten Existenzprobleme auftreten. Bzw. wäre es höchst unfair. Diejenigen die jetzt weiterproduzieren und nur auf den Betrieb schauen, werden kein Geld haben, das sie in bitcoin stecken können. Ebenso wäre es ihnen zu volatil. Desweiteren wären diejenigen, die jetzt alles verkaufen und den Betrieb schließen, jetzt all in in bitcoin gehen, die Gewinner.
Das ist ja genau der Kernpunkt. Das hört nie auf. Bitcoin würde ab jetzt gegen fiat unendlich steigen, wäre fiat irgendwann weg, würde bitcoin gegenüber Güter, bei steigender Produktion, ebenfalls immer „weiter steigen“, also wertvoller werden. So darf Geld nicht funktionieren. Früh in bitcoin einsteigen, bloß nicht mehr verkaufen, immer reicher werden, solange man lebt, wenn man bloß nichts mehr ausgibt. Zurück zum Betrieb: sagen wir der Übergang von fiat zu bitcoin klappt und der Betrieb läuft weiter. Nun nimmt er sich einen Kredit, damit er 3 alte Maschinen endlich ersetzen kann durch hochwertigere Neue. 2 Jahre später will er den Kredit zurückzahlen, doch da die Menschen nun weniger nachfragen, muss er die Preise etwas senken, damit er sie wieder anlocken kann. Wie unfair ist das gegenüber demjenigen, der etwas aktiv für die Wirtschaft macht, sich abrackert, einen Betrieb führt, Mitarbeiter schult und bezahlt, Maschinen erneuert und gut produziert, aber nun die Preise senken muss, weil aufgrund eines wertsteigernden Geldes, die Geldnachfrage sinkt? Genau dadurch gingen 1907 so viele Betriebe pleite. Sie konnten ihre Kredite nicht tilgen. Dadurch wurde Geld erzeugt, um Schlimmeres zu verhindern. Auf der anderen Seite sitzen irgendwelche Reiche, in dem Fall reiche bitcoiner, irgendwo auf Ibiza, horten ihre ganzen bitcoin, haben zwar ein Haus und schlürfen gerne ihre Cocktails am Pool, aber werden durch aktives Nichtstun immer reicher, ohne auch nur einen Hauch Risiko einzugehen, weil sie einfach ihre bitcoin auf der hardware wallet halten und ihr Leben chillen.
Das hatte ich versucht auszudrücken… Es gibt alles (Ausreißer in beide Richtungen). Ich glaube lediglich nicht daran, dass uns die Ausreißer Richtung „mehr Wohlstand wollen“ ausgehen.
Du kannst gerne auf 10qm mit Tausend Mitbewohnern im selben Gebäude leben. Jeder andere nennt das vermutlich ein Gefängnis.
Aber selbst dann brauchst du doch für mehr Menschen mehr Zellen? Es sei denn, du reduzierst einfach proportional noch weiter die Zimmergröße, wenn es mehr Menschen gibt. Was ein Unsinn.
Mehr Menschen brauchen mehr Wohnraum.
afrikanische Kinder fragen
Gehen wir mal weg vom Extrem und Plakativem und nehmen einen einfachen Mangel. Bäcker Lutze braucht Mehl, um seine Brötchen zu backen. Leider konnte die Mühle nicht produzieren, weil weder die Sonne geschienen noch Wind geweht hat. Nun haben wir erfolgreich aus Strommangel einen Mehlmangel und damit auch völlig unnötig und ideologiegetrieben einen Brötchenmangel daraus gemacht.
Natürlich kann man jetzt „Scheiß auf Backen“ sagen und direkt das Korn vom Feld lutschen. So kann man überleben, aber was ist das bitte für ein Leben? Brot ist eben geiler als Hafer mampfen.
Braucht Claudia ein MacBook für ihr Studium, bekommt aber keins, ist das auch ein Mangel.
Oder ein Beispiel aus der Planwirtschaft DDR: Der Trabant. Zur Geburt bestellt, mit 18 (mit Glück) geliefert. Ein absolut unnötiger Mangel, den es in einer freien Wirtschaft nie gegeben hätte.
Es passiert im Namen der Freiheit
Das klingt ein bisschen zu plakativ, aber gut, kann man so nennen. Ich nenne es eher einfach einen funktionierenden Markt. Angebot und Nachfrage bestimmen. So am Ende natürlich die Freiheit zu entscheiden, was und was man nicht kauft. Mit Bitcoin sinkt der Anreiz, Plastikmüll mit kurzer Lebensdauer zu kaufen.
meine Hoffnung ist, dass diese Freiheit auch die Umwelt einschließt.
Das ist mal etwas von dir, dass mir wirklich gefällt, weil es im realistischen Bereich liegt.
Wo es ein Problem gibt, wird der Mensch eine Lösung finden. Erneuerbare Energien sind häufig einfach und günstig. Jeder kann eine Solaranlage aufstellen, aber ein Kohlekraftwerk kann nicht jeder betreiben. Auch wird es irgendwann zu teuer werden, Kohle abzubauen. Dann verabschiedet sich diese Ebergieart automatisch. Vorausgesetzt, es gibt eine funktionierende Alternative. Es wird also weiter Kohle abgebaut, der Strompreis steigt immer weiter, da der Abbau schwieriger und damit teuerer wird und irgendwann ist der Anreiz so groß, eine gute Alternative zu entwickeln, dass es jemand tut.
Aber das basiert eher nicht darauf, dass jemand die Umwelt retten möchte.
Ist nur doof, wenn du wenigstens irgendwas finden willst, was du jetzt gegen mich argumentieren kannst.
Ach Bontii, ich versuche dich nicht zwanghaft, gegen dich zu argumentieren. Ich finde deine Ansätze manchmal gut, aber meistens gehst du immer auf Thema Klimawandel und BGE wie ein von links-grün programierter Bot. ![]()
Mich bekommst du mit ergebnisoffenen Debatten. Sagst du „Kohle ist Scheiße“ stimme ich dir zu. Sagst du dann aber, dass wir unbedingt erneuerbare Energien brauchen und alle anderen Energiearten verboten gehören, verlierst du mich. Denn das ist reine Ideologie. Atomkraft ist eine super Übergangstechnologie, die Strom liefert, wenn es Nacht ist und kein Wind weht. Einfach nur wegen weil deshalb abzuschalten, ist unsinnig.
Nimm die Ideologie raus und wir wollen eigentlich das Gleiche. Fällt mir öfter auf, dass linke und rechte Bitcoiner eigentlich schon sehr ähnliche Ziele verfolgen. Aber links möchte meiner Meinung nach Menschen immer zu ihrem Glück zwingen. Vielleicht hat links eine höhere Zeitpräferenz?
Ist eine Idee gut, brauche ich doch keinen Menschen dazu zu zwingen. Zum Beispiel zur Krankenversicherung. Sollte doch jeder selbst entscheiden, wie was und für wieviel sich jemand versichern möchte. Links diktiert, dass alle zu diesen Konditionen versichert sein müssen.
Aber warum muss jemand ohne Zähne den gleichen Beitrag zahlen? Er kann doch gar keine Zahnleitungen mehr in Anspruch nehmen, muss diese aber mitbezahlen.
. Doch wenn es plötzlich einen Geldwechsel von fiat zu bitcoin gäbe, würde spätestens beim Übergang die ersten Existenzprobleme auftreten. Bzw. wäre es höchst unfair.
Genauso unfair ist es doch aber allen Menschen ihr Geld durch Inflation wegnehmen zu müssen nur um diese Firmen am laufen zu halten? Wie gesagt: Ein Umstieg auf ein deflationäres System wird schmerzhaft weil es die durch Inflation künstlich aufgeblasene Wirtschaft nachhaltig zerstört und es dabei Kollateralschäden geben wird. Aber auf der anderen Seite kannst du nicht verhindern, dass es dieses platzen der Inflationsblase nicht trotzdem irgendwann geben wird. Die Zentralbanken agieren auf des Messers schneide: Nur nicht zuviel Inflation und nur nicht zu viel Deflation. Aber im Zweifel entscheiden sie sich immer für Inflation und retten der Inflationsblase. Wie lange glaubst du wird das noch gut gehen? Zumal in jeder dieser Finanzkrisen den Menschen wieder prozentual mehr Geld weggenommen werden muss und zu den Firmen umverteilt werden muss als vorher, die Wirtschaft also immer ineffizienter wird in dem, was sie tut.
Der Umstieg muss passieren, wir können nur hoffen dass dieser Umstieg nicht über Nacht durch eine Hyperinflation kommt sondern langsam und kontinuierlich. Jede Firma und jeder Mensch hat heute schon die Möglichkeit sich auf Bitcoin einzustellen und zu lernen wie man mit Bitcoin umgeht. Wer das nicht macht und weiter in der Fiat-Inflation weiterleben will, ja der hat bei so einem Crash eben wie du sagst „unfaire“ Nachteile. Mehr als diese Menschen aufzuklären und Bitcoin als Wissen und Alternative zu vermitteln können wir aber nicht machen. Jeder Mensch und jede Firma muss selber wissen was sie wollen und die Risiken dafür einschätzen.
Diejenigen die jetzt weiterproduzieren und nur auf den Betrieb schauen, werden kein Geld haben, das sie in bitcoin stecken können. Ebenso wäre es ihnen zu volatil.
Nur wenn du davon ausgehst, dass mit der Umstellung keiner vorher schon Bitcoin gekauft hat. Du wirst es nie allen Menschen oder Firmen recht machen können und alles absolut fair gestalten können. Firmen, die sich also nicht zukunftsorientiert aufstellen werden pleite gehen, so ist das nunmal und so sollte es auch sein. Denn diese Firmen zu retten würde wieder bedeuten, dass sie schlechte Entscheidungen getroffen haben und anstatt selber die Konsequenz davon zu tragen würden alle anderen Menschen dazu verpflichtet. Damit kann es der Firma egal sein, wie sie sich entscheiden weil sie nicht das Risiko tragen. Und damit werden sie auch Entscheidungen treffen, die zwar diesen Managern gut tun wie Millionen Boni aus den Firmen absaugen aber wenn das Geld dann auf einmal fehlt müssen die Arbeiter daran glauben.
Eine Firma, die in einem deflationärem Feld so „egoistisch“ handelt würde das genau einmal tun und dann wäre sie pleite weil sie es sich nicht mehr leisten kann. Die Deflation konditioniert also jede Firma und ihre Manager darauf wirklich gute Entscheidungen zu treffen und die Firmen mit schlechten Entscheidungen werden aussortiert. Einfaches Evolutionsprinzip bzw. Selektionsprinzip sodass die guten effizienten Firmen groß werden aber sobald sie ineffizient werden auch wieder schrumpfen oder pleite gehen.
Und das Thema Volatilität bedenkst du auch nicht gründlich genug. Warum ist den der Euro und der Dollar nicht volatil? Nicht weil die Zentralbank da eine Preisstabilität vorgibt, die macht sie nämlich nicht sondern befördert die Inflation. Diese herkömmlichen Gelder sind relativ Preisstabiel weis es sehr viele Menschen gibt, die damit handeln.
Wenn Bitcoin also wirklich in diesem Szenario als das Geld angenommen wird, was alle auf einmal benutzen, dann mitteln sich die Schwankungen auch bei Bitcoin wieder aus, einfach mit dem Gesetz der großen Zahlen, mit dem die Verkäufe und Käufe von Bitcoin zufällig gestreut werden. Umso mehr es diese Käufe also gibt, desto geringer werden auch die Schwankungen in Bitcoin sein. Und Absolut gesehen: Wenn es keine Vergleichswährung mehr in diesem System gibt und Bitcoin mit 21 Millionen stück ja eine feste Grenze hat wird es zumindest in Bitcoin gesehen überhaupt keine Schwankung mehr im Preis geben. Schwanken kann dann nurnoch der Referenzpreis: Öl, Brötchen usw.
Desweiteren wären diejenigen, die jetzt alles verkaufen und den Betrieb schließen, jetzt all in in bitcoin gehen, die Gewinner.
Das ist ja genau der Kernpunkt. Das hört nie auf.
Das ist einfach falsch und zeigt, dass du mit deinen Gedanken nicht das ganze Wirtschaftssystem mit seiner Zeitentwicklung überblickst. Wenn du also wichtige Größen nicht betrachtest, dann kannst du nur ein falsches Bild so einer hypothetischen Zukunft haben. Das heist nicht, dass ich unbedingt recht haben muss, aber umso mehr wirkende Effekte du in so einem Modell berücksichtigst, desto wahrscheinlicher kommst du an die Realität heran.
Was du beschreibst ist der Teufelskreislauf, den die Mainstramökonomen fürchten: Deflation führt zu Wirtschaftsabschwung. Wirtschaftsabschwung führt zu Arbeitslosigkeit und Arbeitslosigkeit führt zu Wirtschaftsabschwung.
Was in diesem Teufelskreis aber nicht berücksichtigt wird ist, dass er immer einen Boden haben muss. Es kann nicht unendlich weiter gehen und alle Wirtschaft 100% komplett vernichten. Alleine schon weil die Menschen Grundbedürfnisse haben, die sie dann eben wieder selber erledigen wie Nahrung im Garten anbauen schafft wieder Wirtschaft. Und dann langweilen sich die Menschen und sitzen auf ihrem Geld, was tun sie also? Sie bezahlen andere dafür, dass sie Unterhaltung bekommen. Wieder gibt es Wirtschaft.
In diesem Teufelskreis wird nur die Wirtschaft kaputt gehen, die vorher durch Inflation künstlich aufgeblasen wurde. Denn genau dieser Wirtschaft wird mit Deflation ihre Lebensgrundlage genommen. Aber jede Wirtschaft, die sich aus den Bedürfnissen der Menschen bildet wird auch weiterhin problemlos funktionieren und produzieren können. Wenn der Teufelskreis zu schnell ist, dann kann auch diese gesunde Wirtschaft leiden aber umso langsamer wir die Inflationsblase aufstechen, desto einfacher kann die Wirtschaft auf ein deflationäres System umgestellt werden.
Was du in deinen Gedanken vernachlässigst ist, dass die Wirtschaft aus Märkten bestehen die für sich immer ein Optimum irgendwo in der gesunden Mitte finden. Keines der Extreme eines Marktes ist effizient weil die Ränder eines Marktes Monopole sind. Umso weiter ein Markt also entweder zum Angebotsmonopol oder Nachfragemonopol wird, desto schlechter arbeitet dieser Markt und es gibt einen Natürlichen Anreiz diesen Markt dann zu optimieren weil eine Firma dann aus diesen besseren preisen Profit machen kann und somit leben kann. Mit diesem natürlichem Selektionsprozess findet ein Markt ohne weitere Zwangsbedingung immer sein Optimum irgendwo in der Mitte. Subventionen oder Regulierungen verfälschen die Anreizstruktur der Märkte und lassen sie weiter zu den Monopolen tendieren als der Markt ohne diese Eingriffe von außen anpeilen würde.
Alleine diese Überlegungen zeigen schon, das du mit deinem Teufelskreis nicht richtig liegen kannst weil die Märkte nicht von sich aus sich einfach auflösen und ins nichts übergehen. Nicht solange es einen Bedarf an irgendetwas gibt, dass andere durch Arbeit erfüllen können. Genau das bildet den Markt: Angebot und Nachfrage.
Bitcoin würde ab jetzt gegen fiat unendlich steigen, wäre fiat irgendwann weg, würde bitcoin gegenüber Güter, bei steigender Produktion, ebenfalls immer „weiter steigen“, also wertvoller werden. So darf Geld nicht funktionieren.
Ja, Fiat funktioniert genau so, aber Bitcoin eben nicht.
Wenn die Menschen mehr Bitcoin horten als sie investieren, dann geht ihre Wirtschaft langsam kaputt. Jede Produktionshalle geht mit der zeit kaputt und muss repariert werden. Also auch in Bitcoin muss es solche Investitionen in die Wirtschaft geben. Aber du vergisst, dass das wieder ein Markt ist, der seinen Mittelpunkt findet, wenn man ihn lässt: Horten also mehr Menschen ihr Geld, dann gibt es weniger Investitionen in die Wirtschaft und das Wirtschaftswachstum geht zurück. Wenn das Wirtshcaftswacshtum aber zurück geht, dann ist das ein inflationärer Effekt, die Preise steigen wieder an (bzw. sinken nicht so schnell) und somit wertet das Geld der Horter auch nicht mehr so stark auf. Im Extremfall, wenn keiner mehr investierten würde, dann würde es auch überhaupt kein Wirtschaftswachstum mehr geben und sogar rückläufig wegen dem Natürlichem Verfall sein. Aber das bedeutet ja gleichzeitig, dass das Geld auch nicht mehr im Wert steigt und die Menschen nicht mehr darauf hoffen können in Zukunft mehr davon zu haben. Sie bekommen also wieder einen steigenden Anreiz es auszugeben und die Wirtschaft wieder anzukurbeln.
Du siehst also, es ist ein Marktprozess, der sich von selber ausgleicht: Zu viel Wirtschaftswachstum sorgt dafür, dass das Geld aufwertet und weniger investiert wird. Weniger Investitionen sorgen aber für sinkendes Wirtschaftswachstum und somit weniger aufwertendes Geld sodass wieder mehr Investiert wird. Es findet sich mit der Zeit eine Gleichgewichtslage am Markt zwischen Investitionen und Geld sparen, um die der reale Markt leicht herum schwanken kann. Diese Schwankungen werden sich aber, sofern sie nicht synchronisiert werden mit der Zeit sich so überlagern und gegenseitig auslöschen, dass man sie kaum noch wahrnimmt.
Im Gegensatz zum heutigen Fiatsystem: Da synchronisiert die Zentralbank mit für alle regelmäßig gleich geänderten Geldbedingungen die gesamte Wirtschaft an allen Geldmärkten und lässt damit diese Blasenbildung und Übertreibung der Wirtschaft überhaupt erst aus.
weil sie einfach ihre bitcoin auf der hardware wallet halten und ihr Leben chillen.
Jedes Geldsystem wird den Reichtum immer umverteilen. Und ja die frühen Bitcoiner werden im Fall, dass sich Bitcoin durchsetzt auch ersteinmal reicher sein als andere. Aber je früher sie eingestiegen sind, desto risikoreicher war auch ihre Investmententscheidung. Vor 5 Jahren hätte noch keiner voraussagen können, wo Bitcoin heute steht und auch heute ist es ein gutes Risiko. Ich sehe es nicht als unfair an, wenn dieses Risiko belohnt wird.
Ansonsten ist kein Geld frei von Umverteilungseffekten. Aber während ein Inflationäres Geld zwangsweise die jetzt schon reichen immer weiter reicher macht weil diese sich einfach Geld erstellen können indem sie mit eigenen Krediten ihre eigenen Sachwerte aufwerten ohne dass andere sie daran hindern können (bzw. die Zentralbank dies sogar wünscht und fördert), also eine Umverteilung von Arm zu reich bedeutet, ist ein Deflationäres System genau anders herum: In der Deflation gibt es eine intrinsische Umverteilung von Reich zu Arm.
Sofern die Reichen also nicht mit Bitcoin auch eine Bedingungslose Einkommensquelle finden (die mir aber nicht bekannt ist weil die Geldregeln für jeden absolut gleich sind) wird die Bevölkerung mehr davon profitieren als einzelne reiche Menschen. Selbst die Wirtschaft wird nach der schmerzhaften Umstellung vom Fiatsystem wie nach einer Drogenkur besser und Effektiver laufen.
Versuch doch noch einmal weiter zu denken als du es hier ausgeführt hast. Alles was du schreibst ist richtig aber du vernachlässigst systematisch Effekte, die deinen beschriebenen Effekten entgegenwirken. Märkte haben immer gegenläufige Effekte denn nur so kann sich ein Potentialminimum zwischen den Extremen bilden. Und genau diese Potentialminimals sind die Effektivsten Marktpositionen. Und die Wirtschaft sucht sich immer dieses Optimum in jedem Markt um für ich das beste herauszuholen, egal wie du deinen betrachteten Markt auch aufstellst.
Zum Beispiel zur Krankenversicherung. Sollte doch jeder selbst entscheiden, wie was und für wieviel sich jemand versichern möchte. Links diktiert, dass alle zu diesen Konditionen versichert sein müssen.
Super Beispiel Versicherungen:
Ich weiß, dass ihr in Deutschland ein anderes System bei der Krankenversicherung habt als wir in Österreich. Aber es zeigt daher auch super das Beispiel. In Österreich sind alle unselbständig Erwerbstätigen in der mittlerweile zentral zusammengefassten ÖGK versichert. Selbständig Erwerbstätige in der SVA. Ehepartner, Kinder sind jeweils mitversichert. … Wenn du in AT Privatier bist (egal ob reiche Erben, Lottogewinner,…) und den Prozess der Erwerbstätigkeit vor dem Pensionsalter verlässt, dann bist du nicht mehr versichert, und musst dich selbst versichern. Dummer weise gibt es da in Österreich nur einen sehr kleinen Markt … die Tarife sind EXORBITANT
In DE gilt Versicherungspflicht, aber jeder kann sich seinen Versicherungsträger aussuchen - in der Theorie. Da der Markt dadurch in DE größer und wettbewerbsorientierter ist, gibt es vertretbare Tarife - ABER: wie sieht das für all jene aus, die tatsächlich ein Leiden mitbringen - eine Erbkrankheit, einen Unfall im jugendlichen Alter, … - dann braucht es auch in DE plötzlich eine staatliche „Mindestversicherung“, da kein privates Versicherungsunternehmen einen offensichtlichen Leistungsbezieher versichern will, bzw. die Tarife so EXORBITANT werden, dass es sich kein offensichtlicher Leistungsbezieher leisten kann.
Ist so wie mit einer Gebäudeversicherung … an diversen Standorten kriegst du von keiner Versicherung ein Angebot für eine Hochwasserversicherung … an anderen Standorten kriegt der Bauer keine Hagelversicherung …
WEIL DIE VERSICHERUNGSMATHEMATIK (welche auf Statistik vergangener Ereignisse beruht) ES EINFACH NICHT HERGIBT
DAS ist der Grund, weshalb es durchaus sinnvoll sein kann, wenn es gemeinschaftliche Pflichtausgaben gibt. Weil einiges nur die Gemeinschaft als ganzes leisten kann, und kein Privatunternehmen/Dienstleister.
Das hat nicht mal was mit links oder rechts zu tun, auch nicht mit libertär oder konservativ … sondern dass ist einfach nur logik
Wirklich aussuchen, ob und wie viel sich jemand versichert, kann sich nur jener, der die Versicherung eigentlich nicht benötigt, da so viel Reichtümer vorhanden sind, dass es auch bei dem schlimmsten Unfall/Unwetter/Anlass zu keiner Erschöpfung des Reichtums führen kann, selbst wenn ein SuperGAU direkt im eigenen Wohnzimmer alles „in der ersten Reihe“ vernichtet.
Doch , Bitcoin sorgt zuerst für eine schrumpfende Wirtschaft , weil der ganze Staatssubvenzonierte Müll in einem harten Geldstandart definiert keine Abnehmer findet und endlich von der Oberfläche verschwindet und diese Ressourcen dann endlich für Firmen zur Verfügung stehen , die gute Produkte anbieten und in wirklicher freier Marktwirtschaft konkurrenzfähig sein müssten um mir meine Sat‘s aus der Tasche zu locken … dann wäre in meinen Augen die Besiedelung des Weltraums nur ein Katzensprung im Vergleich zur Zeitspanne der Mondlandung bis heute !!! Allein die Summen der sondervermögen der Staatsregierungen die für die Corona-Pandemie ( Subventionen für Staatskenschtschaftsfirmen , vermögensumverteilung des Volkes auf private Einzelpersonen )) aller Staaten bereitgestellt wurden , würde wahrscheinlich ausreichen um den Mars zu besiedeln …
Da müsste man mal Musk fragen , der kennt sich da besser aus ![]()
DAS ist der Grund, weshalb es durchaus sinnvoll sein kann, wenn es gemeinschaftliche Pflichtausgaben gibt. Weil einiges nur die Gemeinschaft als ganzes leisten kann, und kein Privatunternehmen/Dienstleister.
Ja, es kann sinnvoll sein alle Zwangsversichern zu lassen wenn es um die Gesundheit geht. Aber es kann eben auch wieder Ineffizienzen schaffen, die man deutlich in anderen Bereichen sieht und die somit auch im Gesundheitssystem gelten: Warum wird den ein Haus nicht Hochwasserversichert? Weil es dort eben eine hohe Gefahr für Hochwasser gibt.
Eigentlich sollte das doch den Anreiz geben dort keine Häuser zu bauen wo es regelmäßig Überschwemmungen gibt oder wenigstens keine hochwertigen Häuser sondern z.B. nur Gartenlauben.
Warum sollten also jetzt alle Menschen dafür bezahlen, dass dieses Hochwassergebiet bebaut wird wenn man die Häuser auch anderswo bauen könnte, wo sie sicherer stehen. Warum sollte jetzt also jemand, der sich darüber Gedanken gemacht hat und sein Haus in einer sicheren Lage errichtet hat, für die Leute regelmäßig bezahlen, die sich ihre Häuser böse gesagt regelmäßig vollaufen lassen?
Genauso bei Autounfällten: Warum sind leichte Schäden am Auto gleich 3000€ bis 6000€? Einfach weil diese Schäden zwangsversichert sind und somit in jedem Fall bezahlt werden müssen. Das verfälscht eben den Reparaturmarkt und macht ihn deutlich teurer als ohne Zwangsversicherung. Die Idee ist aber die selbe: Die Allgemeinheit zahlt ja für diese Schäden, da ist es egal wie teurer sie sind und die Reparaturfirmen machen eben mehr Gewinn weil sie es können.
Die Menschen müssen also gemeinschaftlich überlegen, ob sie bereit sind diese Mehrkosten zu tragen und im Bereich Gesundheit kann das durchaus der Fall sein. Bei Hochwasserversicherungen würde ich aber dagegen sein und selbst Autoversicherungen sind ja schon grenzwertig.
Generell: Immer wenn es Zwangsabgaben gibt wird sich eine Industrie finden, die aus diesen Zwangsabgaben leben kann und die somit die Geldmittel absaugen sodass diese Geldmittel weniger bei denen ankommen, die diese Hilfe eigentlich benötigen. Die Frage ist also: Wie effizient können wir solche Sozialsysteme oder Versicherungen gestalten, dass möglichst wenig Geld für deren Bürokratie und Umverteilung abfließt. Keine Überwachung fördert Betrüger und bei zu viel Überwachung geht das Geld eben in die Überwachung. Nur ein vernünftiger Mittelweg ist also Effizient und lässt so viel Geld wie möglich zu den Bedürftigen durch.
Bedeutet: Zwangsversicherungen sind genauso ineffizient für die Gesellschaft wie keine Versicherungen. (Genau das Thema trifft erstecht auf das BGE zu, was ja quasi eine Generalzwangsversicherung für alle Menschen ist und dementsprechend weitreichende Folgen hat
.)
In jeder Form der Organisation - egal ob privat, oder staatlich - wird es IMMER Nutznieser geben, die es schaffen ein System zu ihrem Vorteil auszunutzen. Egal ob Versicherungen oder sonstige Leistungen.
100% Effizienz wird es in keinem System jemals geben - weil Menschen keine Maschinen sind
Gerade WEIL Menschen keine Maschinen sind, ist es erforderlich, sinnvoll und nützlich sich von eindimensionalen Systemmodellen zu verabschieden, und einen gemeinsamen Konsens aufzubauen, wie wir unsere Zukunft gestalten wollen. Alle einfachen Systeme haben sowohl Vor- als auch Nachteile für jeden einzelnen, als auch für die Gemeinschaft - für die Wirtschaft - für Familien - für den Planeten, der uns alle ernährt. Wir müssen uns gemeinsam stark machen, und über die trennenden Systemideologien hinauswachsen, sonst werden wir unseren Kindern eine kaputte Wirtschaft auf einen kaputten Planeten hinterlassen.
In DE gilt Versicherungspflicht, aber jeder kann sich seinen Versicherungsträger aussuchen - in der Theorie. Da der Markt dadurch in DE größer und wettbewerbsorientierter ist, gibt es vertretbare Tarife - ABER: wie sieht das für all jene aus, die tatsächlich ein Leiden mitbringen - eine Erbkrankheit, einen Unfall im jugendlichen Alter, … - dann braucht es auch in DE plötzlich eine staatliche „Mindestversicherung“, da kein privates Versicherungsunternehmen einen offensichtlichen Leistungsbezieher versichern will, bzw. die Tarife so EXORBITANT werden, dass es sich kein offensichtlicher Leistungsbezieher leisten kann.
Wie du festgestellt hast gilt für Deutsche i.d.R. die Versicherungspflicht (außer etwa du bist am Reisen und hältst dich längerfristig außerhalb der EU auf, Reisekrankenvollversicherung etc.).
In der gesetzlichen Versicherung ist genau deine Frage zu Vorerkrankungen abgedeckt, jeder wird versichert ohne dass es den Beitrag beeinflusst oder du abgelehnt werden kannst.
In D gibt es zwei Versicherungssysteme in der Krankenversicherung und Pflegepflichtversicherung: gesetzlich und privat
Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)
kennt zwei verschiedene Modi:
-
pflichtversichert (als Arbeitnehmer der unter 73.800€ brutto im Jahr verdient)
- Beitrag wird bemessen vom Bruttoeinkommen: davon 14,6% Basisbeitragssatz zzgl. 0,8-2,0% Zusatzbeitrag den die gesetzlichen Krankenversicherungen (Kassen) selbst festlegen
- es besteht eine Aufnahmepflicht, Vorerkrankungen sind irrelevant und ändern nichts am Beitrag
- Familienmitglieder ohne eigenes Einkommen oder innerhalb gewisser Grenzen sind „kostenlos“ mitversichert
-
freiwillig versichert
- als Arbeitnehmer der mind. 73.800€ brutto im Jahr verdient und dennoch in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sein will (z.B. wegen Mitversicherung der Kinder oder des Ehepartners). Es besteht ab dieser Verdienstschwelle aber ein Wahlrecht in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln zu dürfen.
- als Selbstständiger
- als Arbeitsloser /Privatier
- Beitrag wird bemessen von allen Einkünften (Arbeitseinkommen, Mieteinkünfte, Dividenden, Kryptogewinne…)
Private Krankenversicherung (PKV)
- als Arbeitnehmer mit Jahresbruttogehalt von mind. 73.800€, der sich gegen die gesetzliche Versicherung entschieden hat
- als Beamter auch unterhalb dieser Verdienstschwelle, da ein Großteils des Beitrags vom Staat als Arbeitgeber direkt versichert wird (sogenannte Beihilfe)
- als Selbstständiger
- als Arbeitsloser / Privatier
- Beitrag ist einkommensunabhängig und abhängig von versicherten Leistungen, der Versicherungsgesellschaft, Versicherungseintrittsalter, Alter, Vorerkrankungen.
In DE gilt Versicherungspflicht, aber jeder kann sich seinen Versicherungsträger aussuchen
In der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es nur eine Scheinauswahl. ~96% der Leistungen und Regelungen sind exakt identisch.
ABER: wie sieht das für all jene aus, die tatsächlich ein Leiden mitbringen
Gibt es viele Anbieter, weil sich alle eine Versicherung suchen müssen, wird es auch Angebote geben, die knapper kalkuliert sind und sich durchaus noch rechnen können. Durch das niedrige Angebot können die Anbieter die Preise hochsetzen. Dazu geht extrem viel Geld für Verwaltung drauf. Da kann viel weg. Und vielleicht gibt es dann eigene Kliniken der Versicherungen, wie es heute auch Eigenmarken von Supermärkten gibt.
Dazu könnten andere, die viel Geld haben, freiwillig mehr bezahlen. Hast du auf einmal dein volles Gehalt und musst nicht mehr über 50% als Zwangsabgabe leisten, spendet es sich doch entspannter. Die meisten Menschen sind sozial, und das freiwillig.
Ist so wie mit einer Gebäudeversicherung … an diversen Standorten kriegst du von keiner Versicherung ein Angebot für eine Hochwasserversicherung
Das hat nicht mal was mit links oder rechts zu tun, auch nicht mit libertär oder konservativ … sondern dass ist einfach nur logik
Also du findest es logisch, dass es eine Zwangskrankenversicherung bestehen muss, aber siehst es als unlogisch an, dass niemand eine Hochwasserversicherung in einem Überschwemmungsgebiet offeriert? ![]()
Es ist eben nicht so schlau, eine Papierfabrik neben einen Feuerwerkshersteller zu bauen. Wird mein Haus potentiell alle 8 Jahre weggespült, dann würde ich dort kein Haus bauen. Mache ich es trotzdem, geschieht das natürlich auf eigene Gefahr.
Sicherlich ist die Krankenversicherung ein absichtlich von mir gewähltes Extrembeispiel, weil wir uns so an unser System gewöhnt haben, dass man blind für Verbesserungen wird. Ich arbeite für eine gesetzliche Krankenversicherung und sehe jeden Tag, wieviel Geld für absolut sinnfreie Verwaltungstätigkeiten drauf geht. Da kann viel weg, aber es ist eben gesetzlich vorgeschriebenen, dass viele Dinge ineffizient erledigt werden müssen.
Wirklich aussuchen, ob und wie viel sich jemand versichert, kann sich nur jener, der die Versicherung eigentlich nicht benötigt
Wir müssen auch einen Schritt weiter gehen. Nur, weil man in einem Bereich keine Versicherung hat, heißt das nicht, dass man keine Versorgung bekommt. Ich finde die „Vollversicherungsmentalität“ nicht gut. Man lehnt sich zu schnell zurück und wird „betriebsblind“. Wenn man sich um nichts kümmern muss, dann wird auch in der Regel dieses System nicht verbessert. „Haben wir schon immer so gemacht, funktioniert doch“.
Unter Bitcoin würden auch die Kosten für Gesundheitsleistungen weiter sinken. Da kann man dann auch mal 40€ für ein Röntgen selbst bezahlen, wenn dafür die Versicherung statt 500€ im Monat nur noch 100 kostet und von den 6000€ Einkommen nicht mehr 3000 an den Staat gehen, oder? ![]()
Es sei denn, du reduzierst einfach proportional noch weiter die Zimmergröße, wenn es mehr Menschen gibt. Was ein Unsinn.
Mehr Menschen brauchen mehr Wohnraum.
Warum willst du den Menschen vorschreiben, wo sie wohnen dürfen?
Nun haben wir erfolgreich aus Strommangel einen Mehlmangel und damit auch völlig unnötig und ideologiegetrieben einen Brötchenmangel daraus gemacht.
Warum findest du es schlecht Bitcoin und andere Technologien zu nutzen, um das zu ergänzen?
Ist es dir so viel wichtiger rückständig zu bleiben, als mit Bitcoin in die Zukunft zu blicken?
Ich nenne es eher einfach einen funktionierenden Markt.
Der Markt funktioniert auch mit Fiat. Aber eben nur langfristig wachsend.
So am Ende natürlich die Freiheit zu entscheiden, was und was man nicht kauft.
Nein, du solltest nicht die Freiheit haben Dinge zu kaufen welche nur existieren um anderen zu schaden, das schränkt die Freiheit der Anderen mehr ein als es deine Freiheit steigert.
Mit Bitcoin sinkt der Anreiz, Plastikmüll mit kurzer Lebensdauer zu kaufen.
Was hat das jetzt mit Plastik zu tun?
Leider sehr wenig, auch unter Bitcoin kann Plastik verwendet werden.
Plastik hat außerdem keine kurze Lebensdauer.
Das hat auch wenig mit Wirtschaftswachstum zu tun, wie das z.B. bei fossilen Energien der Fall ist. Wenn wir gar kein Plastik produzieren würden, dann würden wir aber wirklich „deindustrialisieren“.
Vorausgesetzt, es gibt eine funktionierende Alternative.
Welche oft der Staat durch Förderung am Anfang überhaupt so weit gebracht hat.
Aber das basiert eher nicht darauf, dass jemand die Umwelt retten möchte.
Oder kannst du dir einfach nur nicht vorstellen, warum jemals jemand einen Finger dafür krumm machen würde, weil es dich so wenig interessiert?
meistens gehst du immer auf Thema Klimawandel und BGE wie ein von links-grün programierter Bot.
Ich hab halt noch meine eigenen Themen im Gegensatz zu rechts-libertär programmierten Atlasbots.
Mich bekommst du mit ergebnisoffenen Debatten.
Wenn das stimmt, dann werde ich freundlicher, aber auch möchte ich ein offenes Ergebnis des Überlebens der Menschheit vermeiden.
alle anderen Energiearten verboten gehören, verlierst du mich.
Hatte ich das jemals so gefordert?
Meine Forderung ist eigentlich immer nur diese an der Quelle international gleichmäßig zu besteuern.
Ihr fordert doch auch nicht Fiat zu verbieten, nur weil es totaler Müll ist.
Aber links möchte meiner Meinung nach Menschen immer zu ihrem Glück zwingen. Vielleicht hat links eine höhere Zeitpräferenz?
Interessant, wenn das Problem des Klimawandels, welches überhaupt erst auf niedrigsten Zeitpräferenzen sichtbar wird nur von mir ernst genommen wirde.
Bist du dir sicher, dass ich hier die hohe Zeitpräferenz habe? ![]()
Ist eine Idee gut, brauche ich doch keinen Menschen dazu zu zwingen.
Wo legst du mir das in den Mund?
Der einzige Zwang den ich wollte ist der ökonomische Zwang von Bitcoin mehr Geld zu machen.
(Klar will ich auch einen Staat, der uns z.B. zwingt nicht zu morden usw.)
Aber warum muss jemand ohne Zähne den gleichen Beitrag zahlen? Er kann doch gar keine Zahnleitungen mehr in Anspruch nehmen, muss diese aber mitbezahlen.
Hmm, wenn du aufhören würdest deine Schablonen auf mich zu legen würdest du vll. anfangen überhaupt zu verstehen was ich sage.
@DasPie müsste z.B. exakt wissen, dass ich für Eigenverantwortung mit BGE bin und das gesetzliche Krankenversicherungen überflüssig macht.
Ich finde die „Vollversicherungsmentalität“ nicht gut.
Bin voll bei dir - seh ich auch so
Aber eine Grundversicherung für essentielles ist sinnvoll
Beispiel Zähne:
Die Zahnspange für Heranwachsende (nur bei erheblichen Fehlstellungen, die im Laufe des Lebens zu ernsthaften Schwierigkeiten führen) ist erst in den letzten Jahren in Österreich in den Katalog der von der Sozialversicherung abgedeckten Leistungen aufgenommen geworden.
Meine Eltern konnten sich damals nicht leisten meine „Bärenzähne“ zu korrigieren (Meine Eckzähne kamen in 2ter Reihe - quasi vorgesetzt - ich konnte in der Pubertät meine Lippen nicht so schließen, dass nicht zumindest einer der Eckzähne im Mundwinkel noch an der frischen Luft war - das Bild dient nur der Verdeutlichung - ist aus dem Netz - bei mir betraf es alle 4 Eckzähne
) … Hab daher bereits in meiner Lehrzeit Geld gespart, damit ich mir so schnell wie möglich selbst eine Zahnspange leisten konnte.
Letztlich, hab ich das mit 18 auch geschafft … nur war das viel teurer und viel aufwändiger als wenn es mit 12-13 gemacht worden wäre … (mir wurden die im Kiefer befindlichen Knospen der Weisheitszähne operativ aus dem Kiefer entfernt und sowohl Ober- als auch Unterkiefer gedehnt, damit die Mahlzähne und Vormahlzähne nach hinten geschoben werden konnten, damit die Eckzähne in die Zahnreihe geschoben werden konnten. Hab bis Ende 25 jährlich Behandlungskosten über €5k nur wegen meiner Zähne gehabt, damit ich heute halbwegs normal aussehe. … Weil das aber so spät gemacht wurde, sind meine Zähne seit damals alle beschädigt. Werde vermutlich in 5-10 Jahren erneut enorme Summen Geld aufbringen müssen, um noch eigene Zähne zu haben, und kein Gebiss zum rausnehmen.
Wenn meine Eltern es sich hätten leisten können, wär die Korrektur mit einer einfachen Zahnspange in der Wachstumsperiode vermutlich ohne Substanzschäden verlaufen, und in Summe erheblich günstiger gewesen. Aber sie konnten es nicht, trotz Vollerwerb und Überstunden.
Und wegen der Hochwasserversicherung: Hab ein Haus aus den 1950ern gekauft, mitten im Ortskern … es gab lt. Aufzeichnungen nie ein Problem, aber lt. Geo-daten liegt der gesamte Ortskern in einem potentiellen Überschwemmungsgebiet, sollte es irgendwann mal zu einem Hochwasser kommen. Daher KANN im ganzen Ortskern niemand sein Haus gegen Hochwasser versichern. Nur die Neubauten auf den umliegenden Hügeln könnten dass, aber auf den Hügeln ist das nicht erforderlich. Die können sich dafür nicht gegen Hangrutschungen versichern. Die Versicherungen versichern nur das, was weniger als 1% Wahrscheinlichkeit hat, innerhalb von 100 Jahren zu passieren. Alles andere wird nicht versichert, oder ist so teuer, dass es unbezahlbar ist.
irgendwo auf Ibiza, horten ihre ganzen bitcoin, haben zwar ein Haus und schlürfen gerne ihre Cocktails am Pool, aber werden durch aktives Nichtstun immer reicher
So ein Leben auf Ibiza mit Pool der geheizt und gereinigt werden will und Cocktails ist ganz schön teuer. Die ausgegeben Bitcoin kommen nicht zurück.
Entweder lebt man bescheiden oder man gibt mehr aus als die Bitcoin im Wert steigen. Wenn man bescheiden lebt, hat man nicht von seinem Geld, wenn man es ausgibt, hat man es irgendwann nicht mehr. Man ist also genötigt wieder Geld zu verdienen. Das ist doch das, was du willst…
