Ist es das? Wie würde es denn deiner Meinung nach ablaufen, wenn die Massen relativ plötzlich Fomo bekommen und ein größerer Teil davon Bitcoin in Eigenverwahrung will?
Der Mempool war schon bei weitaus weniger Andrang sehr “voll”.
Und nochmal ganz eindeutig: Ich sage nicht, dass es zu 100% so kommt, ich sage auch nicht, dass das Morgen oder nächsten Monat passiert. Aber für mich ist es relativ logisch, dass es so teuer werden KÖNNTE, weil es aktuell einfach nicht genug onchain Transaktionen für alle Menschen gibt. Darum ging es ja bei den Blocksize-Wars mit Bitcoin Cash.
Bitcoin ist unbrauchbar, wenn es tatsächlich irgendwann mal von allen Menschen genutzt wird?
Das halte ich eher für die steile These.
Für welches Problem? Es wird sich ab einen gewissen Zeitpunkt möglicherweise nicht mehr rechnen, Microtransaktionen onchain zu bezahlen, das ist aber kein Problem. Die Onchain-Sicherheit wird einfach relativ teuer sein.
Ein Problem wäre es eher, wenn es nicht so kommt, weil irgendwann kaum bzw. keine Sats mehr an die Miner ausgeschüttet werden. Wenn dann die Transaktionskosten bei 1Sat/VB sind, sichert keiner mehr das Netzwerk…
Die Lösung bei einer “Warteschlange”:
Man kann jederzeit mehr Gebühren mitgeben um schnell in einen Block aufgenommen zu werden. Oder man wartet eben länger auf die finalisierung. Oder man bleibt auf dem 2. 3. 4. Layer. Oder man bleibt auf der Börse und nutzt zusätzlich Zahlungsdienstleister. Oder oder oder… bis es so kommt, wird es vss noch viele Neuerungen bei Lightning und Co geben.
Am 13.7.2038 sinds 50Sats/vb, aber nur wenns schönes Wetter ist.
Ja habe ich.
Wie ist deine?
Was passiert deiner Meinung nach mit den Transaktionskosten, wenn irgendwann in vielen Jahren >1 Milliarde Menschen Bitcoin nutzen möchten, in die Blockchain aber nur 20 Millionen Transaktionen pro Monat kann?
Aber was ist “die meisten”? 50% der Leute? 70%? 85%?
Selbst wenn nur 0,5% der Menschen weltweit die Selbstverwahrung wählt, wird es eng in den Blöcken, also teuer.
Ich denke wir können uns drauf einigen, dass wir in der nächsten Zeit immer mal wieder günstige Gebühren sehen werden. Wielang dieses “nächste Zeit” sein wird, wann 1 Millarde Menschen Bitcoin nutzen wird und wie dann alles läuft, kann man jetzt noch nicht sagen.
Ich finde aber man sollte für alle Fälle aufgestellt sein.
Weshalb dieses Szenario so nicht eintreten wird! Nach meiner „Messias-Weitsicht“ wird Bitcoin obwohl in kleinste Einheiten zerlegbar sich so nicht etablieren. Weshalb? Wenn man den Rückgang der Wallets beachtet, die Kapitalkonzentrationen die eine Reserve Asset Strategie verfolgen, sieht es nicht danach aus. Denke der Irrtum liegt in der Geschichte von Bitcoin die wir uns erzählen, z.B. wieviel der Anteil pro Mensch sein sollte/könnte. So aber läuft der Adaptions-Trend nicht.
Die Grossmutter wird künftig ohne es zu wissen Bitcoin hinterlegte Derivate nutzen. Welche kann ich nicht sagen, aber Bitcoin wird nach meiner Einschätzung immer mehr in grösseren Einheiten verschoben werden. Wenn Firma A mit Bitcoin in der Bilanz von der Firma B geschluckt wird usw.
Wir wundern uns alle, praktisch wöchentlich posaunt eine grössere Institution wieviel Bitcoin gekauft wurden. Woher kommen all diese Bitcoin? Sie können nur von grösserenHaltern/Wale usw. sein. Der Spotmarkt trocknet gleichzeitig immer mehr aus. Erst wenn dieser und die OTC Desktop leer sind, wird der Preis anziehen und es werden weiterhin grössere Halter ihre institutionellen Käufer finden. Staaten die nicht verschuldet sind werden Staatsschulden von anderen Staaten übernehmen natürlich inkl. der begehrten BTC Bestände. Das gleiche Spiel bei Städten, Firmen, Institutionen, Banken.
Die Frage ist was passiert mit den Bitcoinern die einen Substanziellen Stack angehäuft haben. Welche Rolle werden diese spielen? Mit Lambos als Antwort. das wird nicht genügen.
Ein Wholecoiner ist mit Abstand in dieser Kategorie. Mit 100 Millionen SATs unter eigener Kontrolle ist in ein paar wenigen Jahren eine unglaublich hohe Menge. 1 BTC in Eigenverwahrung sind nur etwa 800.000 bis 850.000 Menschen die tatsächlich mindestens 1 ganzen Bitcoin kontrollieren. Wir sprechenden von 0.01 Prozent der Weltbevölkerung. Diese Prozent Zahl wird sich nicht verändern, im Gegenteil sie wird durch die Kapitalkonzentrationen sinken.
Aber hey Amigo es ist morgens in der Früh, ich schreibe hier nur Annahmen.
Mit 0.5 im BTC Game ist man ebenfalls voll dabei. Klar es gibt immer welche die verfügen über weit mehr, es gibt etliche Zahlenbeispiele dazu. 0.1 wird das neue Bitcoin Ziel sein.
Es geht mehr um die Frage inwieweit man mit oder ohne eine BTC Allocation in Zukunft agiert. Da es nur wenige sein werden die über BTC direkt verfügen kommt diese Frage bei mir auf. Dass alle in BTC investiert sein werden glaube ich nicht, es werden genau dafür immer mehr X Derivate (Paper Bitcoin) auf den Markt geschmissen. Man beachte alleine den Solana ETF? Da kann man sein Fiat Geld direkt aus dem Fenster schmeissen.
Hier noch ein Nachtrag zur Behauptung oben, dass es immer mehr Bitcoin Derivate geben wird. Es ist eine aktuelle Videoaufzeichnung mit M. Saylor. Darin spricht er genau ausgeführt wie er Bitcoin sieht und macht den Vergleich mit Rockefeller und dem Rohöl. In der Runde sitzen natürlich alle grossen Haifische aus dem BTC Space. Selbst habe ich nur Jack Dorsey erkannt. Da nützt es nichts wenn er sonst im Schneidersitz sein Meditationsritual und anderes propagiert. (sorry Jack, finde es an sich gut was du tust) Aber alle im Publikum wollen nur wissen wie man Bitcoin Treasurys baut um noch mehr Geld zu generieren. Saylor beginnt mit einem Hinweis gegen Bitoin Maxis als Kritik; Er wisse es, von wegen man solle doch nicht in ein Bitcoin Produkt, sondern direkt in Bitcoin investieren! Hier wird klar, es geht (denen) um das grosse Ganze. Also „stay tuned“ auch bei den UTXO‘s y die grossen Investoren bereiten sich schon lange vor und wie im Video von Saylor erwähnt, es hat im Januar 2024 (ETF Einführungen) angefangen.
Ich überlege mir manch mal ob nicht Dynamische Blockgrößen gut wären um Gebühren immer in einem angemessenem Bereich für Miner und User zu halten?
Natürlich nicht unendlich dynamisch sondern z. B zwischen 0.1MB - 5MB
Aber momentan noch nicht nötig, zumindest nicht so sehr, dass ein Hard Fork dafür akzeptabel wäre.
Aber ich glaube schon länger, dass die Blockgröße irgendwann nochmal ein Thema wird und uU. sogar umgesetzt wird, wenn irgendwann die Massen kommen und wenn die Massen auch großteils die Selbstverwahrung wollen und wenn es bis dahin keine guten 2. Layer-Lösungen gibt.
Wäre es technisch eigentlich möglich, die Größe grundsätzlich gleich zu belassen aber zusätzlich bis zu 5MB pro Block freizugeben, die ausschließlich für Eröffnungen und Schließungen von Lightningkanälen genutzt werden können?
Dazu hätte ich mal eine Frage: im Rahmen meiner Konsolidierung habe ich jetzt Coins unterschiedlicher Anbieter zusammengefasst. Außerdem sind sie mittlerweile auch durch verschiedene Wallets gelaufen. Lässt das Probleme beim zukünftigen auscashen erwarten?
Und wäre es evtl. sinnvoll, den ganzen Stack noch einmal an eine Börse zu schicken, damit sie einmal alles „gesehen“ hat und dann wieder zurück auf die hardwarewallet?
Entschuldigt den Fehler beim Zitieren, ich versuche das zu verbessern.
Ja, separate Konten oder Label bei den Transaktionen wären besser, aber das Kind ist ja jetzt nunmal im Brunnen. Also einfach so lassen, oder versuchen zu bereinigen?
Hi zusammen, ich habe 12 Käufe bei Coinfinity gemacht (ausschließlich Coinfinity). 11von den 12 habe ich konsolidiert. Somit nach Konso nur noch 2 UTXO. Bei Verkauf ist das für Coinfinity nachvollziehbar, dass ich alles dort gekauft habe trotz meiner Konsolidierung? Danke euch. :)