Welches sind deine Strategien nach CARF, Dac 8 und der (künftigen) Abschaffung der Haltefrist?

Es soll hier mehr um die Entscheidungen gehen wie weiter als Hodler. Die Blockchain wird immer mehr systematisch ausgespäht. Transaktionen von KYC Adressen sind rückverfolgbar. Nicht aus einer Opferhaltung heraus, sondern um aktive Entscheidungen die anstehen können. Dabei haben wir die unterschiedlichsten Szenarien je nach denn Lebensumständen. (Please - bitte keine AI Texte und endlosen Politausschweifungen)

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Da ich absolut keinen Bock habe, Straftaten zu begehen, bleiben mir exakt zwei Möglichkeiten:

Auswandern und den Großeltern ihr einziges Enkelkind entziehen oder eben beugen und schauen, was es ggfs für saubere Möglichkeiten gibt, zB. In Form von BTC besicherten Krediten. Also an KYC vorbei und Steuerhinterziehung werde ich nicht begehen. Habe nämlich auch kein Lust auf Vorbestrafung und unruhige Nächte bis dahin.

Ist es dennoch ziemlich Arsch, was passiert? Keine Frage!

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auch bei voller Transparenz bleiben auch legale Gestaltungsmöglichkeiten - man muss sie nur suchen.
Ein Punkt dabei zB steuerliche Verluste, Vor- und Rückträge

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Was hast du gefunden? :joy:

in diesem Zusammenhang sollte man sich auch mal die aus meiner Sicht etwas verquere österreiche Besteuerung beleuchten.

Vllt. kann aus diesem Kreis einer auch ganz konkret antworten, nicht nur die 27,5% nennen.

Man kann immer noch Lightning und Submarine Swap Techniken nutzen um Bestände nicht mehr offensichtlich nachverfolgbar zu machen. Es ist auch möglich die Bargeld ähnliche Natur von Lightning zu nutzen.

Bei verschiedenen Brokern kann man Bitcoin über Lightning kaufen. Damit hast du einen KYC verknüpften Kaufnachweis. Das wird später wichtig. Wenn man die Sats über Lightning geschickt verschiebt, kannst du bei bösartigen Szenarien angeben, dass du diese Bestände damals gekauft hast um sie auszugeben für Lightning Zahlungen. Du hast sie bei Events oder im Internet ausgegeben. Ich sag mal so, wer heute Zahlungen mit Lightning tätigt, verschiedene Apps nutzt, löscht und installiert, andere Lightning Apps und Wallets nutzt. Das ist nach +10 Jahren alles Geschichte. Es verhält sich ähnlich wie mit Bargeld Ausgaben. Kannst du jede Euro Bargeld Ausgabe der letzten 10 Jahre nachweisen? Oder wäre es ehtisch und juristisch vertretbar so was zu fordern? Ein totalitärer Staat kann natürlich jede absurde Forderung stellen. Aber das ist aufjedenfall eine vertretbare Position. Und solange man nichts illegales getan hat, kann man diese Position gut verteidigen.

Der Vorteil des KYC Kauf ist, sollte man in 10-20 Jahren doch nicht in einem totalitären System leben, kann man die Bestände überzeugend nachweisen. Das heißt, durch diese Vorgehensweise hätte man die Möglichkeit die Bestände geheim zu halten und alternativ in einem gute Welt/Land Szenario kann man die Bestände hervorholen und nachweisen.

Wenn man Bitcoin dagegen möglichst anonym kauft und dann geheim hält, hat man auch bei einem guten Ende das Problem, dass man dir Geldwäsche vorwerfen könnte, weil du nicht nachweisen kannst, dass du über Jahrzehnte Bitcoin mit deinem Gehalt akkumuliert hast.

Es ist auch möglich nur mit einem Teil der Bestände so zu verfahren. Das wäre als Bitcoiner (der Staat wird wissen dass man einer ist) weniger auffällig und man könnte die Käufe auch so ausführen, dass sie nicht wie ein Sparplan aussehen.

Soweit ich weiß kann man diesen Ansatz aktuell noch umsetzen ohne jedei llegale Aktion. Klar, wenn der Staat irgendwann sagt jeder muss seine Krypto Vermögen dem Staat offenlegen und du lässt die versteckten Bestände aus, hast du dich theoretisch schon strafbar gemacht. Dann kannst du aber immer noch entscheiden welchen Weg du gehen willst und könntest diese Käufe immer noch offenlegen und nachweisen.

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noch sinds ungelegte Eier :rofl:

Dabei mochte ich mich auch darauf beziehen

Ich bin nicht mehr jung genug, dass ich es unbekümmert den Scheiß mir Nachfolgenden zu hinterlassen (ist auch ein Punkt, bei all ihrem Unverwundbarkeitsglauben jüngeren, in die Planung einbeziehen sollten)

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Bei mir stehen zwei Länder im Fokus. Die Schweiz - leider mit den hohen Lebenskosten. Aber Bitcoin (bei Offenlegung) wird als Vermögen niedrig besteuert. Spanien war ursprünglich gedacht, aber dort habe ich eine noch nicht deklarierte Immobile an bester Lage. Habe aber einen möglichen Weg gefunden. Kann ich nichts dazu sagen. Zudem in Fragen zu Krypto und Vermögen ist Spanien noch schlimmer als im künftigen Deutschland.

Ist bei mir genauso. Als Bitcoiner wird man schnell in diese Ecke verbannt. Zudem ist das nähere familiäre Umfeld voller Vorurteile und wartet auf meinen persönlichen Absturz. :joy:

solltest du unaufmerksam gewesen sein, unser begabter SPD-Geldverbrennminister will genau diesen Weg verrammeln.

Die technischen und internationalen Möglichkeiten von Bitcoin werden sie so einfach nicht beschneiden können. Aber klar, du hast dann die Problematik dass du dich strafbar machst wenn davon etwas für illegal erklärt wird. Die geschilderte Vorgehensweise lässt dir trotzdem die Wahl. Es ist nun mal so, dass man in einem System, der alle Ausweichmöglichkeiten auf dem Papier für illegal erklärt, es keinen Weg gibt sich legal zu schützen. Das es die technische Möglichkeit trotzdem gibt, ist eine Errungenschaft dezentraler Netzwerke.

Das ist richtig. Niemand kann deine Transaktionen stoppen. Es bleibt dem Fiskus nur das Fiat Gate. Hierzu muss man sich einfach Gedanken machen, unter welcher Regierung man es tun möchte. Sofern man seine Bitcoin in Fiat ausgezahlt haben möchte.

Peer to Peer bleibt, wenn auch da sich KYC Halter überlegen welche BTC woher kommen? Nicht dass dies nötig wäre, aber wer möchte schon plötzlich in einem Umfeld sich befinden voller undurchsichtiger Machenschaften.

Es kann auch sein dass die Zeit kommen wird und Wale :spouting_whale: sich aktiv um deine Coins bewerben. (sofern diese es wissen)

[gelöschter Beitrag]

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Ist bei mir auch ein wichtiger Punkt.

Ich finde es ja gut, dass ihr versucht, zwei, drei Schritte vorauszusehen und strategisch zu agieren, aber das ganze Thema ist in meinen Augen viel zu überdramatisiert.

Schaut euch doch mal die Bürgerdialoge der vergangenen Tage an, wo die aktuelle Regierung sang und klanglos versagt. Auch der Podcast “Dezentral direkt” mit Roman hört man es doch auch schon raus, dass die Basis schon am Eskalieren ist! Die Regierung ist am Ende, bevor es durch den Bundestag geht. Nicht nur wir Bürger sind in einem ausweglosen Shitloch dank des demographischen Wandels und der kollabierenden Sozialsysteme. Die Altparteien sind es auch und die kriegen kaum mehr was durch. Allein schon, wie das sensibelchen Merz unbeholfen rumpeltert, spricht Bände, wie verzweifelt die doch sind.

Wir haben langfristig das Kapital und werden auch langfristig den Ton angeben.

Kein Problem, man darf auch nichts tun oder dass was gefordert wird. Jeder geht da so seines Weges.

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Ich hab einfach nur kein Bock auf Stress und möchte meine Ruhe haben. Bitte nicht persönlich nehmen :sweat_smile::joy:

Ich halte meine Finanzen so einfach wie möglich und dokumentiere sauber. Ansonsten wenn die was von mir wollen sollen die zu mir kommen nicht anders herum. In der Zwischenzeit chille ich mein Leben, genieße die Zeit mit meiner Familie und ärgere mich so selten wie möglich über unsere unfähige Regierung. Ich finde es eher amüsant.

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Das Problem ist, man weiß nicht auf was man sich langfristig einstellen muss.

Der Super-Gau wäre

  • 25% KESt plus Soli

  • 10% bis 15% zusätzlich EU-Steuer

  • Steuer auf unrealisierte Gewinne

  • Bei Wegzug, auch innerhalb EU Steuer auf fiktiven Verkauf

Umzug ist erstmal leicht gesagt, aber das muss man wollen und auch können. In der Schweiz sind die Deutschen nicht beliebt und ohne Kontakte nach z. B. St Gallen oder Zug (geringe Steuern) ziehen, möchte ich eher nicht.

Tschechien ist in der EU und die Steuerregeln können sich jederzeit ändern und Tschechisch ist eine slawische Sprache und die für vielleicht nur für 2 Jahre Aufenthalt lernen?

Türkei? Man hätte vielleicht für 20 Jahre klare Regeln, Wetter viel besser, in Alanya gibt’s eine große deutsche Community.

10% bis 15% könnte man für „Bequemlichkeit“ vielleicht akzeptieren, Ungarn, Zypern, evtl noch woanders, aber innerhalb der EU kann auf diese Ländern auch Druck ausgeübt werden und das Sprachproblem gibt es dort auch.

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man schimpft über den Unrechtsstaat Deutschland und geht dann in den Rechtsstaat Türkei?

Wie verschoben sind den die Werte inzwischen?

Okay, da hab ich garnicht daran gedacht, hatte nur die Steuer vor Augen.

Hatte vor vielen Jahren gelesen, dass in der Türkei Folter nur als Folter gilt, wenn jemand dadurch mindestens eine Woche arbeitsunfähig ist.