Was können wir tun um die EU wieder auf gesunde Wege zu bringen?

Oder mit anderen Worten: Die EU sollte zu dem zurückkehren, für das sie ursprünglich einmal gegründet wurde. Heute ist sie nicht mehr als ein Superstaat der die Souveränität der Mitgliedsstaaten komplett untergräbt.

Passend dazu: EU plant offenbar Zigaretten-Filter zu verbieten

Ernsthaft, wenn ich wie ein Schlot rauchen will, dann lass mich das verdammt nochmal auch machen und mich mit den Konsequenzen leben. Mir geht diese ganze Bevormundung so dermaßen auf den Sack. Als wären wir alle kleine Kinder und man müsse uns sagen was gut ist und was nicht.

Anstatt eine solche Planwirtschaft zu erzwingen könnte man auch anders Anreize schaffen gesund zu leben. Zum Beispiel durch höhere Krankenkassen-Beiträge wenn du nachweislich deiner Gesundheit selbst schaden zufügst (Rauchen, Alkohol und anderen Drogen). Das wäre sogar allen Beitragszahlern nur fair gegenüber… Aber ich schweife ab…

3 „Gefällt mir“

Ob das die richtige Konsequenz wäre, wer weiß. Würde man dann sehen. Ich wäre aber fast schon so weit zu sagen, dass es die einzige Lösung wäre dieses Monstrum von Superstaat los zu werden. Aber → wird nicht passieren. Deutschland ist größter Geldgeber hier. Da würde alles gegen getan werden, um es zu einem DEXIT kommen zu lassen, Flinten-Uschi würde das schon irgendwie regeln.

1 „Gefällt mir“

Was wenigen bewusst ist. Niemals zuvor in der Geschichte war ein Bundesbank Präsident zurückgetreten:

„Der Ankauf von Staatsanleihen birgt erhebliche stabilitätspolitische Risiken, und daher sehe ich diesen Teil des Beschlusses des EZB-Rats auch in dieser außerordentlichen Situation kritisch“, sagte er damals der „Börsen-Zeitung“.

Axel Weber - Rücktritt als Bundesbank Präsident

Das ist ja heute Standard und ein legitimes Instrument der EZB.

3 „Gefällt mir“

Das ist aber wieder die übliche Denkweise. Neue Regeln, die wiederum neue/weitere Kontrollen erfordern. Und einmal angefangen, wachsen solche Systeme mit der Zeit ihrer Natur entsprechend.

Wie wäre es mit: Man bezahlt seine Krankenkosten soweit wie möglich selbst? :smiley: Da brauchen wir dann niemanden, der kontrolliert, ob ich rauche, trinke oder was ich esse.

Wir können immer noch ein System haben, was mittellosen Menschen Behandlungen ermöglicht. Die müssen dann halt ihr Vermögen offenlegen. Mit so einem System hätten wir doch schon erheblich weniger Bürokratie und Kosten. Und würden damit das eigenverantwortliche Denken und Handeln bestärken.

2 „Gefällt mir“

Wir weichen vom Thema ab, aber könnte man in gewisser Weise natürlich auch erwägen. Einfache Arztbesuche für Kontrollen, von mir aus. Jährliche Grippeimpfung oder die andere Plörre (gibt’s noch immer Lock-Angebote mit ner Bratwurst??) Alles andere sehe ich als zu kurz gedacht. Dann brichst du dir beim Sport mal ein Bein und wirst anschließend zur Kasse gebeten? Weißt du was Röntgen kostet? Oder ein MRT, ein CT? Die Privatversicherten hier werden dir da sicher was zu sagen können. Was passiert bei Unfällen mit Personenschaden bei denen du nicht der Verursacher bist sondern Leidtragender, zahlst du oder der Verursacher? Hälfte hälfte? Was passiert bei Unfällen mit Personenschaden bei DENEN du der Verursacher bist? Du siehst… irgendwo muss ne Grenze gezogen werden.

Ein Freund von finanziell komplett nackig machen war ich ebenfalls auch noch nie. Dann bist du eh schon ne arme Sau, musst dich dann noch nackig machen weil du die Treppe runtergefallen und dir den Arm gebrochen hast und drum bangen, dass sie dir deine letzten Kröten mit irgendwelchen Begründungen doch noch abknipsen und es dann die nächste Zeit nur noch Nudeln mit Ketchup gibt. Ja, ist absichtlich überspitzt…

Aber das ganze schweift wirklich nun ab :smiley: Wäre eher was für ein eigenes Thema.

Heiliges Kanonenrohr! Langsam drehen sie wirklich ultimativ durch! So einen Quatsch kann man sich nicht ausdenken!

Ich bin nicht betroffen, hab vor vielen, vielen Jahren aufgehört, aber was bilden die sich eigentlich ein sich in jeden Privatscheiß einzumischen? Hackts denen völlig? Ich fasse es nicht!

Die haben den Schuss nicht gehört!!

Die Idee mit DEXIT war keine Drohung. Entweder die kriegen den lahmen Kahn flott, und das geht nur mit 50-70% weniger Bürokratie plus stabilem Geld, oder DEXIT und damit EUXIT ist die Alternative.

Unglaublich, die Vögel denken über immer noch mehr Bürokratie nach! Zigarettenverbot…. kannst Du Dir nicht ausdenken!!

@kyrneh puh… das war nun mein Rant :rofl:

:face_with_steam_from_nose:

5 „Gefällt mir“

Das geht wie gesagt auch anders. Erstens können wir eine deutlich bessere Versorgung mit stabilem Geld hin bekommen, und damit macht eine Mischung aus Regelbeiträgen und Eigenanteil (den man evtl. wählen kann) Sinn.

Ich hab an anderer Stelle geschrieben, dass ich privat versichet bin, und seit Jahrzehnten selbst zahle, solange es für mich günstiger ist, als Rechnungen einzureichen. So bekomme ich im Jahr 25% erstattet. De facto lohnen sich für mich Rechnugen erst ab ca. 10k / Jahr einzureichen.

In Verbindung mit stabilem Geld und deutlich mehr Kaufkraft gäbe es da für quasi jeden ein gutes Modell.

1 „Gefällt mir“

Es könnte sein, dass diese Preise nicht optimal sind, sondern sich an der Zahlungsfähigkeit der gesetzlichen Krankenkassen orientieren. Das heißt, wären die Preise auf die Zahlungsfähigkeit von Privatpersonen angewiesen, wäre der Preisdruck größer.

Generell frage ich mich, wie viel solche Technologien eigentlich kosten sollen, die es inzwischen seit Jahrzehnten gibt und auf die man in einem System mit deflationärem Bitcoin auch die KI drauf loslassen kann. Eigentlich müssten die Preise für diese Dienstleistungen jährlich fallen.

Das ist für dich also eine Zumutung, aber dass dann andere dafür zur Kasse gebeten werden, ist keine Zumutung? Wenn also einer Pech hat, dann haben alle Pech gehabt? :smiley:
Es spricht übrigens doch nichts gegen eine private Krankenversicherung. Auch dabei wäre der Vorteil, dass es freiwillig ist und man nicht zu einem wenig effizienten Sozialsystem gezwungen wird, die von den Dienstleistern sehr wahrscheinlich häufig ausgenutzt werden.

Seit Jahren geistert der Vorwurf das in Deutschland zu oft und unnötig operiert wird. Ich kann nicht beurteilen inwiefern es stimmt. Aber es ist typisch für solche Sozialsysteme das sie ausgenutzt werden.

1 „Gefällt mir“

Gestern habe ich für die Entfernung von 3 Tumoren aus der Lunge meiner Stieftochter (In einem sogar privaten KH) umgerechnet 600 € bezahlt. Die haben auch noch Gewinn gemacht dabei.

In D ist eben alles Teuer.

Der Brexit hat der Bevölkerung ja scheinbar nicht viel gebracht.

So lange nationale Politiker weiter gegen das Volk arbeiten ist wohl hopfen und Malz verloren.

Was wird denn wohl passieren wenn endlich FIAT € kollabieren wird?

Fällt dann auch die EU als solches auseinander?

Ich gehe ja davon aus das wir erst einmal Frankreich retten. Der Sozialstaat extrem krass abgebaut wird. Und am Schluss wird D Zahlungsunfähig. Wir werden dann natürlich nicht gerettet werden.

Dann ist Schluss mit dem €.

Was kommt wohl danach?

1 „Gefällt mir“

Es lohnt nicht, sich hier gegeneinander ausspielen zu lassen.

Denkt nicht in der derzeitigen Situation, die massiv kaputt gefahren wurde.

In meiner Kindheit gab es Zähne komplett, und Brille auf Kasse für kleine Beiträge.

In einer Welt, die wir wieder in Ordnung gebracht hätten würden das private Kassen genau so regeln können, und Du suchst Dir aus, ob geringen Grundbetrag und höhere Selbstbeteiligung, oder umgekehrt.

Das gebrochene Bein wäre KEIN Problem und KEIN Armutsrisiko.

Selbst in einer Privatrechtsgesllschaft MÜSSTE niemand auf eine Krankenkasse versichten!

2 „Gefällt mir“

das ist nur auf den ersten Blick so.

In der Realität war das viel mehr als heute!

Jung war ich auch lange privatversichert, die meisten Jahre Beitragsrückerstattungen.

Als nach Jahren die Beiträge immer weiter überproportional stiegen und ich schon ausrechnen konnte, wie hoch sie ca in Rente sein werden, bin ich dann nur GKV gewechselt.

Mir war das Problem bewußt, weil mein Onkel ziemlich übel dran war durch die PKV. Daher habe ich einen Zusatztarif gewählt, der in jungen Jahren ein bisschen zusätzlich kostet, aber mir mit dem Ruhestand einen dicken Reset in den Beiträgen einbringt. So bleibt das im Alter erträglich.

Mit der Gesetzlichen hätte ich in den letzten 25 Jahren 150k mehr bezahlt, für erheblich schlechtere Leistungen. Wenn man alleine die 150k zurück gelegt hätte, kann ich locker 110 Jahre alt werden :slight_smile:

Gut gemacht!

Ich habs für mich auch optimiert, dadurch dass ich schon lange zur GKV gewechselt habe, bin ich bei Renteneintritt mit 67 gesetzlich krankenversichert.

Ich war jung nur 4 Jahre angestellt und meine Rente beläuft sich später auf sagenhafte 130€.

Jetzt kommt das Gute, hab ich sonst keine sozialvers.pflichtige Einkünfte belaufen sich meine Krankenvers.beiträge auf 10% der 130€, also 13€ und ich bin GKV pflichtversichert.

Sofern sich nichts ändert.

…. hacked the system. Dabei zählen keine sonstigen Einkünfte? Kein Wunder, dass der Laden in sich zusammen fällt.

Ich hatte irgendwann mal einen Hiwi-Job an der Uni…. Rente so um die 1,63 EUR…. zählt sowas auch?

Bislang hätte ich lieber die PKV Leistungen… aber wer weiß, was noch kommt :slight_smile:

Damit du als Rentnerin in der GKV pflichtversichert sein kannst, musst du in der zweiten Hälfte deines Erwerbslebens zu 90% in die GKV einbezahlt haben.

Bisher zählen Zinsen, Krypto, Aktiengewinne, Dividenden nicht als Einkünfte die sozialvers.pflichtig sind, kann sich aber ändern.

1 „Gefällt mir“

Ich glaube das gilt nicht, wenn man im nahen östliche Ausland selbständig und freiwillig versichert war… hab da von einem Hack gehört, dass die Deutsche GKV dann übernimmt.

Aber kommt für mich, wie gesagt eigentlich nicht in Frage. Ich genieße ja die massiv besseren Leistungen bei immer noch geringeren Kosten.

Keine Rechtsberatung, für dich kommt es sowieso nicht in Frage, aber vllt für Andere.

Ich hatte mich informiert, man muss nicht in der deutschen GKV gewesen sein, es kann auch eine vergleichbare im EU-Ausland sein, keine private. Ich wollte wissen ob auch die spanische seguridad social (die viel günstiger ist) dazu zählt, ja.

1 „Gefällt mir“

Gut möglich. Es wäre schon interessant zu beobachten, was Bitcoin langfristig alles ändert und wie stark die heutigen Abgaben vielleicht fallen. Ich bin da auch nicht kompromisslos. Vielleicht sind nicht einmal Steuern und Abgaben das eigentliche Problem, sondern ein Geldsystem, was das politische und gesellschaftliche System unweigerlich in eine Richtung führt, wo die Abgaben steigen müssen.

Ich glaube, wenn das alles zu einem erträglichen und als fair empfundenen Maß zurückgeht, dann werden auch radikal anarchistische Rufe deutlich an Lautstärke verlieren. Ja, das mag eine Philosophie sein, und Zwangsabgaben mögen im Prinzip immer Raub sein. Aber wenn die Last leicht zu tragen ist, werden die meisten Menschen damit leben.

1 „Gefällt mir“

Ja, volle Zustimmung.

Was wir gerade sehen ist halt auch, dass das völlig entgleist, und “unsere Dienstboten” Dinge wie Totalüberwachung der Chats oder Zigarettenverbot planen…… Schwachsinn, der sie überhaupt nichts angeht, aber alles imm noch teurer und teurer und teurer macht. Das müssen wir aus drei guten Gründen stoppen:

  • Wir können es uns nicht leisten
  • Wir wollen es uns nicht leisten
  • es ist übergriffig und wird totalitär
4 „Gefällt mir“