FIAT mag am Anfang des Zyklus Sozial ganz gut funktionieren weil die Wirtschaftsleistung immer weiter steigt und die Staatsquoten niedrig ist.
Ist FIAT die Jahrzehnte bevor es stirbt auch Sozial?
Lieber habe ich Menschen, welche gelernt haben, sich an veränderungen anzupassen als ein vom Staat Subventioniertes System. Wenn dieses nähmlich bricht, sind die Menschen richtig aufgeschmissen.
Lernen tut der Mensch aus Problemen. Wenn ich durch Subventionen keine Fehler Zulassen, bleibt er auf seinem Niveau. Ob das so Zielführend ist, bezweifle ich.
Du hast nicht mehr Kuchen, wenn Du ihn in mehr Stücke schneidest!
Geldmengenausweitung sozialisiert nur Schulden, sonst tut sie nichts!
Sie ist es, die die Schere zwischen Arm und Reich weiter aufmacht! Je reicher, desto schneller bist Du an Geldentwertung adaptiert. Die Armen wundern sich nur, dass der Wocheneinkauf doppelt so teuer ist, wie letzte Woche.
Erst wenn man versteht, dass Geld drucken KEINERLEI Wert erschafft, kann man realisieren, dass es AUSSCHLIESSLICH die Masse verarmt, und das SELBE Geld verkonsumiert und den Rest nach oben umverteilt (den Zins an die, die Anleihen halten).
Wie kommst du darauf, dass der Kuchen nicht größer wird?
Wo lebst du? Unter einem Stein?
Der Grund, warum man hier überall bauen kann usw. ist der, dass man das auf Kredit tun kann.
Wenn man erst warten muss bis das Gold, der Bitcoin oder allg. das harte Geld in der Truhe ist bevor man es ausgeben kann, ja, dann dauert eben alles wahnwitzig lang und vieles wird auch nie in Aufrag gegeben oder fertig.
Oder man führt eben wieder die offene Sklaverei und lässt die Menschen für umsonst arbeiten.
Das muss unbedingt mal verstanden werden!
Den einzigen Zusammenhanh den “ihr” hier verstanden habt offenbar, ist der, dass mehr Geld Inflation macht. Und da haltet ihr euch für wie weiß wie schlau und tragt dieses geniale Geheimwissen wie eine Monstranz vor euch her und erklärt damit die ganze Welt.
Das wäre neu. Die Geschichte zeigt aber, daß Extreme sich nicht ausgleichen, sondern bekriegen. Also Bürgerkrieg, bis eine Seite gewinnt und die Macht übernimmt. Wobei im heutigen Europa Bürgerkrieg das falsche Wort wäre, denn es wäre ein ethnischer Krieg. Also etwas Schlimmeres, da die ethnischen Kriege üblicherweise noch erbarmungsloser und vor allem nie wirklich endend sind, zumindest bis sie irgendwann mit ziemlicher oder teilweiser Ausrottung und Vertreibung der einen Seite enden.
Ansonsten hätten wir noch heute die Weimarer Republik, da diese (nach Ihrer Idee) Anfang 1933 prima dagestanden hätte.
natürlich wird der nominale Kuchen größer, er wurde und wird mit Hefe und Backpulver aufgepumpt.
Bauen auf Kredit ist eine Hypothek auf die Zukunft. Kann aufgehen oder nicht.
Die Hütte, die du baust, hat dich am LaufzeitEnde der Darlehen das drei- bis vierfache gekostet, als die Investition ursprünglich kostete. Aber ob die Hütte da dann auch das drei- bis vierfache wert ist, ausser nominal?
Nur der private Teil des Fiat - Der, der seine Schulden zurück zahlt, oder die Bank geht pleite bei zu viele Ausfällen.
Staatsschulden sind nur Geldmengenausweitung, die im absolut besten Fall ein teuer erkauftes (Verarmung der kleinen Leute) Strohfeuer entfachen kann….. leider meist nicht einmal das, weil auch Staaten massiv unter Konsumismus leider. Und Konsum ist kein Invest.
Und beim privaten dienen die Zinsen dazu, das Objekt als solches dir zu erhalten. Wertschöpfung steht dahin.
In manchen Regionen möglich, wenn das richtige und zukunftsfähige Objekt gebaut wird und der regionale Markt aus den Fugen gerät.
Ansonsten ists wie beim Auto. In Moment, wo das Ding fertig ist, hat es bis zu 20% Wertverlust. Wertschöpfung erfolgt allenfalls durch Mehraufwand gegenüber Miete.
Also, ich hab mir als Anlage einen Kieselstein zugelegt. Nach 30 Jahren sind es nicht zwei oder drei, sondern weiterhin 1 Kieselstein, dafür aber alt und angestaubt.
Bei Wohnraum kommt der weibliche Nestbauinstinkt, der versucht es zu erhalten, koste es was es will. Gewerbeobjekte sind auf ca. 20 Jahre gedacht und stehen dann ungenutzt auf der grünen Wiese, kostenbehaftet.
Beispiel, einer meiner Kollegen hat sich vor ca 30 Jahren als Altervorsorge ein Haus für ca. 1 Mio gebaut. Als es soweit war, dass es eie geplant verkauft werden sollte, hat im seine Holde klar gemacht, dass sie nicht ausziehen wird, er sich die Realisierung also abschminken könne
Was ist das Ding also wert?
Die Miete? Nö, nicht mal das
Ja, das ist aber der einzige (gewisse) Vorteil, der anfänglich im günstigsten Fall (sehr weiser Herrscher/Regierung vorhanden) wirksam werden kann, aber auch nur bei einzelnen, großen volkswirtschaftlichen Projekten. Die Nachteile (wie von mir beschrieben) wiegen aber mit der Zeit immer schwerer und vor allem kommen sie unweigerlich, da Fiatgeld die wechselnden Machthaber zu Mißbrauch ja geradezu einlädt. Und wird nur einer dieser Machthaber schwach, beginnt, wie seit jeher bei Fiat, wieder die sich exponentiell steigernde unheilvolle Entwicklung, wie sie inzwischen bekannt ist (Cantillon-Effekt usw.).
Man kann allerdings anders für ein gewisses Maß an “Fiat” argumentieren, nämlich damit, dass Bitcoin eigentlich zu hart ist, da es sich zu sehr auf der Seite der Horter konzentrieren wird und somit die jeweils nachrückenden, jungen Generationen (oder jedenfalls die nicht erbenden Teile davon) es zu schwer haben werden, an Kapital zu kommen, weil die Horter nur sehr ungerne bzw. nur sehr zinshohe Kredite vergeben werden.
Und dass es daher besser gewesen wäre, wenn Nakamoto sich auch in diesem Punkt an Gold orientiert hätte und, statt (am Ende) 0% Inflation, besser ein nie ganz endendes Mining mit jährlicher Inflation von 0,9% zugelassen hätte. Man hätte dann (im Sinne von Zuverlässigkeit und Missbrauchsverhinderung) auch ein hartes Geld gehabt, da ja die 0,9% Inflation garantiert nie überschritten werden kann und diese geringe Geldmengenausweitung zudem auch nicht in der Hand einzelner Machtzentralen liegt.
Davon sprach ich aber gar nicht! Das ist am Thema vorbei. Es ging nicht um die Wiedereinführung der Goldbindung!
Und ein Bitcoin mit ewiger jährlicher Ausweitung von 0,9% wäre genauso wenig “zu streichen” wie ein Bitcoin mit 0% Inflation. Derzeit, seit dem letzten Halving, haben wir übrigens (noch) gerade etwa 0,9% Inflation bei Bitcoin. Und vor den zurückliegenden Halvings war sie ja bekanntlich noch viel höher. Konnte Bitcoin deshalb mit “einem Federstrich” gestrichen werden? Offenbar nein, und zwar aufgrund seines dezentralen Protokolls.
Ich kapiere langsam, warum @Doktor die Tragweite von Geldmengenausweitung nicht verstehen WILL.
Der Traum man könnte einfach mit der Druckerpress die Armut der Welt beseitigen ist einfach zu verlockend, als das man verstehen wollte, dass man die Armut dadurch erzeugt.
Das ist dann eben ein zu bitteres Erwachen. Kognitive Dissonanz. Es zerbröselt sozusagen jegliche diesgeartete Macht zu nichts