Was ist eigentlich Sozialismus, kann er funktionieren oder ist er sogar notwendig?

Ich habe überhaupt nicht gefordert das Wort Produktionsmittel einfach zu nehmen und daraus ein Gesetz zu machen, ohne weitere Klarstellungen im Gesetz vorzunehmen.

In der Krise:

Wenn jemand 100 Milliarden besitzt und davon 80 Mrd für die nöchsten 25 Jahre verliert, hat er immer noch 20 Mrd und ist extrem Reich.

Das Risiko für die einfachen Leute in so einer Zeit ist viel größer, viele verloren ihre Arbeitsplätze, wurden Obdachlos oder verhungerten sogar.

Das es solche Krisen gibt, ist einer der stärksten Gründe dne Kapitalismus in Frage zu stellen.
Während im Kapitalismus alles zusammen gerbrochen ist, hat die Sowjetunion übrigens die Industrialisierung eingeleitet.

Ja, aber es geht nicht um die Leute die sich dadurch ihre Rente finanzieren oder was auch immer.

Es dokumentiert Eigentum an Land, was ja zum Vermögen zählt.

Ja, siehst du, wie ich immer wieder geschrieben habe, habe ich nicht vor aus dem Wort Produktionsmittel ein Gesetz zu machen.

Also brauchst du auch nicht immer wieder nach einer Juristischen Defintion fragen.

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Gut. Dann streichen wir dieses Wort, weil es nicht benötigt wird. Ich wusste in keiner Deiner Erwähnungen davon was exakt gemeint ist.

Da es derzeit nur 20 Menschen betrifft: Diskutieren wir besser über die 8 299 999 980 verbleibenden Menschen, auf die das von mir gesagte zutrifft.

Genau das sagte ich doch! Es gibt kein dauerhaft risikofreies Invest, und Geldendwertung durch Geldmengenausweitung verursacht permanent Verarmung der 99%.

Wirklich?

Ich spreche nicht von Kapitalismus, ich rede von freiem Handel weil es besser beschreibt um was es für die 99% geht: Ohne Gängelei einer Arbeit nachgehen zu können. Ein Bäcker braucht keine 1000 Auflagen aus Brüssel und 10 000 nationale Gesetze. Einer Großbäckerei kann so etwas auferlegt bekommen, aber der kleine Bäcker halt nicht. Denn davon geht er pleite.

Und der mehr oder weniger freie Handel sorgte gemäß obiger Grafik dafür, dass die Rate der sehr Armen deutlich abgenommen hat, obwohl die Weltbevölkerung extrem gestiegen ist. Als ich zur Schule ging waren wir 4 Mrd. Menschen.

Ich habe den Ostblock übrigens noch SELBST GESEHEN. Und er war entsetzlich grau und arm. Lange Schlangen von Menschen die anstanden wenn es mal irgendwo etwas zu kaufen gab. Ich war dort! Zu meiner Freude nur zu Besuch!

Ich denke allerdings, dass wir tatsächlich auf dem Weg in eine solche graue Zukunft sind. Nicht wegen freiem Handel, sondern wegen der Abwesenheit eines solchen.

Doch, es geht um die 99%. Denn die sind der Normalfall! Wie oben bereits genannt geht es nicht um die 20 sondern um die 8 299 999 980!

Bis vor kurzem eben nicht. Da war es ein Register von Eigentum, aber ohne Zahl daran.

Ok, wir sind uns einig. Wir benötigen es nicht.

Das Wort wurde hier nicht (zumindest nicht von mir) für konkrete Politische Forderungen verwendet,
sondern zu Beschreibung von Umständen.

Es gibt einen Unterschied zwischen der Frage wer was besitzen sollte: Kapitalismus vs Sozialismus
Und der Debatte wie man die Wirtschaft organisiert: Markt vs Plan

Ökonomen wie Ludwig von Mises haben berichtgte Kritik an einer reinen Planwirtschaft geäußert.
In Reaktion darauf haben Ökonomen wie Oskar Lange andere Sozialismus Modelle vorgeschlagen, wie z.B eine Planwirtschaft mit Preis Findungs Mechanismus oder einen Markt Sozialismus:

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Deine Antwort passt nicht zu meinem Statement.

Wenn ich in Deiner Quelle aber schon lese:

Grundannahmen

[1][2] Im sozialistischen Gesellschaftsmodell nach Oskar Lange sind alle Produktionsmittel mit Ausnahme der lebendigen Arbeit öffentliches Eigentum.

Ist aus den Gründen, die wir schon seit einigen Posts diskutieren sofort Feierabend bei mir. Dann brauchen wir sofort eine messerscharfe, gerichtsfeste Definition von dem „bösen P-Wort-Kampfbegriff“ sonst sind wir am Arsch und KEINER macht mehr irgendwas.

Ich nehme Jugoslawien als Beispiel, weil das im nächsten an dem dran ist was unter Markt Sozialismus definiert ist:

Welche Produktionsmittel waren in Jugoslawien Vergesselschaftet?

Kurz: In Jugoslawien (sozialistische Selbstverwaltungsordnung) waren vor allem die folgenden Produktionsmittel gesellschaftlich (sozial) bzw. sozialistisch organisiert:

  • Industrielle Betriebe: Schwer- und Leichtindustrie, Fabriken für Maschinenbau, Metallverarbeitung, Chemie, Textil usw.

  • Bergbau: Kohle-, Erz- und andere Bergwerke.

  • Energieerzeugung und -verteilung: Kraftwerke, Stromnetze, Wasserkraftanlagen.

  • Verkehr und Transport: Eisenbahnen, staatliche Schifffahrt, größere Transportbetriebe.

  • Versorgungs- und Infrastrukturunternehmen: Wasserwerke, städtische Versorgung, öffentliche Dienstleistungen.

  • Banken und große Finanzinstitutionen: staatlich bzw. gesellschaftlich kontrollierte Kreditinstitute.

  • Große landwirtschaftliche Einheiten/Kooperativen: in bestimmten Regionen kollektive landwirtschaftliche Betriebe (während viele Kleinbauern weiterhin privatwirtschaftlich blieben).

  • Große Bau- und Industrieprojekte: staatlich organisierte Baufirmen und Projektgesellschaften.

Kurzbegründung: Die dominante Rechtsform waren „soziale Eigentums“- oder gesellschaftlich kontrollierte Unternehmen mit arbeiter‚selbstverwaltung‘ (samoupravljanje), während kleinere private und genossenschaftliche Formen parallel existierten.

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Das wird aber teuer, wenn der Staat das alles kaufen will.

Rauben wäre ja Grundgesetzwidrig aka Verfassungsfeindlich.

Im GG steht eine angemessene Entschädigung. Denk mal nicht, dass weniger als 50% unter Marktpreis irgendwo als angemessen durch geht,

Ich habe ja nicht gesagt man soll das morgen in Deutschland einführen.

Das war nur eine Erklärung dafür wie so eine Wirtschaft aussieht.

Was ich vorschlage ist z.B

Vorstands Stimmrecht:

  • 1/3 Arbeiter
  • 1/3 Unternehmer
  • 1/3 Regierung/Wirtschaftsministerium

oder

  • 40% Unternehmer/Aktien Eigentümer
  • 20% Arbeiter des Unternehmens (Wahlrecht evt gewichtet nach Arbeitszeit)
  • 20% National Regierung (z.B Deutschland)
  • 20% Kontinental Regigerung (Europa)

@Katja69

Ich habe gerade festgestellt das man das Wort „Produktionsmittel“ doch juristisch verwendet, sogar im Grundgesetz:

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

Art 15

Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden. Für die Entschädigung gilt Artikel 14 Abs. 3 Satz 3 und 4 entsprechend.

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Katja stellt sich ja auch immer nur gerne so blöd. Die betreibt halt Wortklauberei wo es nur geht und versteht absichtlich Dinge nicht bzw. falsch, wenn sie argumentativ geschlagen ist. Und das ist sie eigentlich dauernd. ;)

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@Doktor @Katja69 @Dynamikfaktor @ZPE @WilliOverlord
WIe steht ihr dazu?
Also bei Katja und Willi weiß ich schon das ihr das ablehnt, aber mich interssiert die Begründung?

Dazu möchte ich noch anmerken das man das am besten mit einer Demokratischeren Staatsform, wie z.B einer Räterepublik kombinieren sollte.

Warum ich es ablehne? Es differenziert doch nicht mal zwischen KMU’s und großen Konzernen.

Ich spreche nur für KMU’s, weil ich da eigene Erfahrung habe: Wir haben GIGANTISCH zu VIEL Etatismus. Wir brauchen WENIGER, nicht mehr! Wir brauchen VIEL VIEL WENIGER!

Für sinnvolles arbeiten in KMU’s erwarte ich: 10-20% Staatsquote, nicht >50% plus 20% Verwaltungsgängelei. => mehr als 70% unproduktiver Scheiss.

Wohlgemerkt sind mir Großunternehmen egal, diese könnte es ohne überdimensionale Gängelung der KMU’s ohnehin nicht geben, weil Verwaltung eben Produktivität auffrisst. Irgendwann verwaltet man nur noch sich selbst, wenn es mit rechten Dingen zugeht.

So, und nun nimm Deinen Post: Ausschließlich Etatismus. Nichmal eine Begründung. Einfach nur ein paar Zahlen sinnlos hin gepinselt. Wie viele Jahrzehnte Erfahrung hast Du mit Unternehmensführung? Warum sollten die Zahlen irgend eine Bedeutung in der Realität haben?

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Man kann ja Schwellen nach Umsatz zufügen.

Wenn wir direkte Interessenvertretung von Arbeitern und Gesamt Gesselschaft haben, können wir extrem viel Bürokratie abbauen da diese dann nicht mehr notwendig ist.

Die Begründung ist das ich eine gleichmäßige Interessensvertretung schaffen will.
Und die Zahlen gebe ich damit man einen konkreten Entwurf hat und du dich nicht beschwerst das ich Sachen „nicht rechtsicher“ definiere.

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Ist das trotz KI der Fall? Diese kann Verwaltung und vieles mehr automatisieren.

Also die These wäre, dass KI den Großkonzernen einen Vorteil verschafft, der diese konkurrenzfähig mit KMU macht. Dann würden die Großkonzerne nicht mehr zerfallen, sondern noch weiter wachsen.

Also würden die Monopole sich nicht einfach auflösen.

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Ich gehe bis jetz davon aus, dass KI als Werkzeug die Produktivität steigern wird, aber nicht, dass sie Firmenstrukturen vollständig verändern wird.

Bisher ist es so, dass Software-Unternehmen zwar an der Börse Federn lassen, aber letztlich der über KI produzierte Code sich am Ende als schlecht wartbar und mit unbekannten Risiken heraus stellt.

Änlich sehe ich das in anderen Bereichen auch: Man kann und will die letzte Entscheidung in vielen Dingen keiner KI überlassen. Aber Produktivitätsgewinn wird es ohne Zweifel erzeugen.

Doch, weil der Kapitalismus zur Folge hat das sich das Groß Kapital in die Politik einkauft.
Davon abgesehen bedeutet Kapitalismus nicht das es einen Markt gibt sondern das die Mehrheit der Produtkionsmittel in Privat Besitz ist.

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KI kann die Produktivität abhängig von der Energie steigern, welche investiert wird.

Natürlich übernehmen das gerade Großkonzerne oder wie viele deiner Kollegen verwenden selbstgebaute KIs?

Daher sehe ich hier schon einen Vorteil für Großkonzerne, dabei drücke ich fest die Daumen für eine Welt mit vielen kleinen KIs von verschiedenen KMUs die miteinander in Konkurrenz stehen.

Die Frage, wie die Großkonzerne mit ihren KIs zerfallen könnten oder eben nicht ist durchaus interessant.

Es geht ja auch speziell um Verwaltungsgeschichten.

Wie viele überarbeitete und gelangweilte Bürokraten haben schwachsinnige Entscheidungen in der Verwaltung getroffen?

Wird eine gut trainierte KI da wirdklich so viel schlechter sein?

Evtl. hilft es auch nur wenigen Personen in der Verwaltung die Arbeit von vielen zu erledigen und dadurch eben die Verwaltung in Großkonzernen speziell durch viel bessere “Enterprise” KIs der KI-Giganten, deren Lizenz nicht finanzierbar für KMUs wäre.

Das ist eher unrealistisch da man für die Entwicklung von KI extreme Kapazitäten an Server, Strom und Daten braucht, dazu viele Entwickler.
Gleichzeitig hat man nach der Entwicklung Skalierungs Effekte so das es sich mehr rechnet so größer der Markt Anteil ist.

Der Kapitalismus neigt systematisch zu Kapital Akkumilation.

„Anhäufen, anhäufen! Das ist Mose und die Propheten!“

Karl Marx, Das Kapital (1867)

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Deep Seek kam nicht von einem Großkonzern. Merkste was? Es ist Pionierzeit der KI

Nicht destotrotz sollten wir schnellstens für Kernenergie sorgen… die nächste Phase wird es gigantisch brauchen.

Was soll ich merken?

Die Fragestellung ist leider nicht ganz so leicht gelöst, aber wenn wir Datenklau einbeziehen könnten mit solchen Tricks auch Startups eine Chance bekommen:

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Das sehe ich eher als Beruhigung der Investoren, die endlos viele Milliarden in OpenIA gesteckt haben, und über DeepSeek entsetzt waren… kurz davor alle Gelder abzuziehen.