Was ist eigentlich Sozialismus, kann er funktionieren oder ist er sogar notwendig?

Ja, das verstehe ich nicht, aber vielleicht eine andere Frage: Was ist für dich Natur?

In Japan reinigen die Kinder sogar die Schule selber. Du hast einfach wieder mal keine Ahnung wovon du sprichst. In Japan hat halt der Kapitalismus mit seinen schädlichen Begleiterscheinungen noch nicht so reingeknallt wie im Westen.

Was ist für dich ein Troll? ;)

Oder bist du ein schlecht programmierter Bot wie Katja?

Es gibt kein „Produktionsmittel“.

Das ist ein marxistische Kampfbegriff um sich willkürlich Dinge rauben zu können, die andere gekauft und bezahlt haben.

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Eine Maschine zur Herstellung oder Verpackung von Lebensmittel ist also kein Produktionsmittel?

Das Wort an sich ist nur ein Kampfbegriff und daher zu vermeiden. Das hat nicht jeder gleich erkannt, aber ich verwende diesen Begriff GARNICHT.

Das kann meinen Laptop bis zur Karosseriepresse alles meinen und das ist einfach Quatsch.

Mein Gott sülzt du ein dummes Zeug…

Ich verstehe das aus folgendem Grund nicht:

Wenn Natur alles ist (da ja auch die Menschen natürlich entstanden sind), warum macht es dann einen Unterschied zwischen Besitz an einem Baum, Besitz an einer Katze oder Besitz an einer Zahnbürste? Das ist einfach nicht Konsistenz.

Und wenn Natur nur die Landschaft ist, Warum sollte dann Besitz an Fabriken, Städten oder so auf einmal ok sein?

Gut du schränkst es danach weiter ein: Aber auch das ist auf einmal eine aus dem Himmel kommende Definitionsänderung: Infrastruktur.

Was ist Infrastruktur für dich: Internet? Wohnhäuser, Straßen, Schulen,…?
Das kann auch alles sein. Aber sobald wieder alles gemeint ist, warum dann einen Unterschied in den Besitztümern machen?

Das ist halt einfach alles unausgegoren und undurchdacht, was du von dir gibst.

Aber die ganze Diskussion zeigt, dass du dir über diese Themen nicht wirklich Gedanken gemacht hast und die Menschen, die diese Logikfehler aufdecken lieber als Internettrolle bezeichnest anstatt darüber nachzudenken.

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Nee, ist es nicht. Du versuchst das nur jetzt so mit an den Haaren herbeigezogenen Beispielen darzustellen, weil du eben ein Troll bist.

Es ist völlig klar worum es geht, ist ja nicht so, dass man es nicht aus dem Kontext herauslesen könnte und es ist auch nicht so, dass ich es nicht auch schon zig mal geschrieben hätte.

Wenn der Mensch existentiell abhängig von der Natur ist, weil er sich eben nur aus der Natur heraus ernähren kann, dann meint das natürlich keine Zahnbürste.

Und heute sind es eben auch Produktionsmittel weil der Mensch über einen Umweg über die Lohnarbeit existentiell abhängig gemacht wurde.

Aber ohne Zahnbürste kann man doch an Abszessen sterben…?

Und lange davor sozial isoliert werden…

:grin:

Die pure Macht der Zahnbürstenhersteller…

Das galt vielleicht im Mittelalter, was ist, wenn heutige Nahrung schon komplett künstlich hergestellt werden kann?

Wie gesagt, dein Modell ist einfach nicht stimmig. Es auf die heutige Zeit anzuwenden bringt die Gesellschaft wieder zurück ins Mittelalter und das ist nichts, was ich unterstützen will.

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Ja, auf dem Niveau kannst du. ;)

Spielt doch keine Rolle. Kannst du das künstlich selber herstellen? Vermutlich nicht.

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Und damit sind wir wieder beim Thema: du bemängelst, dass wir abhängig sind von Firmen (die z.B. unsere Nahrung liefern). Und ja, das ist schlimm, wenn wir von nur einer Firma abhängig sind. Solange wir aber die Auswahl haben, von welcher Firma wir unsere nötigen Produkte kaufen, solange müssen die Firmen sich auch um unsere Gunst (Kaufkraft) bemühen. Damit können sie uns nicht einfach versklaven, denn wenn sie uns zu sehr knechten (die Preise erhöhen oder die Qualität verschlechtern), dann kaufen wir eben bei einer andere Firma.

Und auch hier stimmen wir dir ja immer zu: jedes Monopol ist schlecht. Aber die Auswahl zwischen Firmen zu haben ist kein Monopol! Zumindest solange wir wirklich die Auswahl haben.

Wenn du aber behauptest, dass das schon Sklaverei ist, dann rate mal, wie abhängig du von deinem eigenem Körper bist… Wie Abhängig du von der Luft bist…

Natürlich gibt es Abhängigkeiten, aber wie immer: Solange die Auswahl vorhanden ist, dann ist es doch ok und du kannst jederzeit beliebig wechseln und dir eine bessere „Abhängigkeit“ wählen. Da du aber schon auf diesem Niveau rumheulst und sagst: Wir sind ja soo Abhängig weil wir was essen müssen,… Warum heulst du nicht darüber rum, dass du nur einen Körper hast, mit dem du leben musst? (Und ja, der lässt sehr viele behinderte Menschen im Stich).

Und mal ganz ehrlich: Willst du wirklich (als wahrscheinlicher Stadtbewohner) ein Stück Land haben, wo du dir dein Essen anbaust oder ist es nicht doch bequemer, wenn das ein Bauer für dich tut und du diese Nahrung einfach in einem Supermarkt kaufen kannst? Nahrung anbauen ist ein fulltime-Job. Da kannst du nicht irgendwas anderes machen wie z.B. ein Auto/Eisenbahn/Flugzeug bauen. Wenn jeder also wieder auf dem Feld steht, dann wird es solche Innovationen nicht mehr geben.

Also: hast du die Macht, das zu ändern oder willst du nur rumheulen, wie Abhängig wir von unseren „Systemen“ sind?

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Nein, wir drehen uns wieder im Kreis weil du entweder nicht richtig liest, es nicht verstehst oder es nicht verstehen willst.

Dass der Mensch immer von irgendwas abhängig ist, ist völlig klar und auch nicht zu ändern.

Es geht nicht darum, dass wir abhängig sind von Firmen, es geht darum, dass wir abhängig von in Relation einigen wenigen Menschen die alleine wegen ihres Besitzes die Spielregeln bestimmen.

Wir wären immer noch abhängig von der Firma, den Produktionsmitteln und der Natur usw. wenn wir die Wirtschaft demokratisierten. Aber der Unterschied wäre, dass einige wenige Menschen nicht eine so große Macht hätten sondern wir alle mehr Macht hätten. Mehr Teilhabe, mehr Mitbestimmung.

Und dass Menschen nicht eine solche Macht nur wegen ihres Besitzes hätten. Wir könnten Menschen wählen die Kompetenz haben und deswegen entscheiden und nicht entscheiden weil sie dick geerbt haben oder eben irgendeinen relevanten Besitz haben.

Ich weiß nicht wie oft man das noch schreiben muss.


Und ja, du hast hier und da die Freiheit Produkte zu wählen. In anderen Bereichen mehr, in anderen Bereichen weniger. Aber das ändert eben nichts daran, dass einige wenige Menschen die Macht über ihren Besitz haben die Spielregeln zu machen.

Und nur darum geht es. Darum und um mehr Teilhabe.

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Allein in Bayern gibt es über 600 Hofläden.

Solange das nicht weniger als 50 werden, haben wir keinerlei Problem mit der Dezentralität (und damit auch nicht mit Machtkonzentration).

Von Weltweit garnicht zu reden…

Und womit bezahlst du das?

Und da stimmen wir mit dir ja komplett überein. Auch wir wollen keine Monopole. Aber wir stimmen dir nicht in der Aussage zu, dass Menschen

haben. Wie schon oft erwähnt: Ja sie können ihre Macht einfach nur gestohlen haben. Und dann sollten wir sie zurecht dafür verurteilen. Aber sie können diese Macht auch aufgrund von guten Entscheidungen bekommen haben, die die Gesellschaft voran gebracht hat. Warum sollten wir sie dann verurteilen? ← Und genau diese Möglichkeit unterschlägst du immer wieder und schiebst alle Gewaltausübung nur der ersten Kategorie zu: den gewaltsamen Machtdiebstahl. Und das ist schlicht Verleugnung der Realität.

Warum willst du also Firmen vorschreiben, wie sie intern zu funktionieren haben, wenn du die Wahlmöglichkeit zwischen den Firmen hast und damit die Firma unterstützen kannst, die dir am besten gefällt? Wie gesagt: Mach doch deine Genossenschaft auf und wenn du das gut machst, dann werden dir weitere Menschen folgen und du hast ein Business. Machst du das nicht gut, dann gehen die Menschen eben zu einer Firma, die es besser macht als du.

Ja, das bemängeln wir doch auch :pleading_face:

Aber glaubst du wirklich, dass du das verbesserst, wenn du den Firmen noch mehr Vorschriften machst? Wenn du jede Firma zwingst, die gleiche Struktur zu haben? Genau das ist doch wieder eine Art Monopol: Die Vorschrift, dass alle Firmen sich so strukturieren müssen…

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Es spielt doch keine Rolle. Am Ende gehört der Konzernbesitzer zu denen, die die Spielregeln machen. Völlig egal wie er in den Besitz gekommen ist.

Ich will nicht, dass wenige Menschen so viel Macht haben.

Und das erreicht man ganz einfach dadurch, dass man bestimmte Art von Besitz einfach verbietet.

Das alleine ist nicht das Problem, nur der Weg dahin ist natürlich utopisch, weil die Besitzenden sich natürlich nicht selbst abschaffen und sie sind es ja, die die Regeln machen.

Glaubst du denn, wenn die Arbeiter selbst das Unternehmen vor Ort verwalten würden, die würden sich ihre Umwelt mit Schadstoffen kaputt machen?

Glaubst du, wenn die Arbeiter in den Betrieben die Macht hätten, die würden Panzer und Gewehre bauen, wohlwissend, dass sie es selbst oder ihre Kinder wären, die dann zur Front marschieren müssten?

Glaubst du, wenn die Arbeiter in den Betrieben die Macht hätten, die würden Druck auf die Politik ausüben, dass man mehr Arbeitsmigranten in das Land holt, die die Löhne drücken?

…

Das kann man ewig so fortführen…

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