Was ist eigentlich Sozialismus, kann er funktionieren oder ist er sogar notwendig?

Deswegen bin ich auch eher für den Ansatz eine Steuer zu erheben auf Ausstoß von Stoffen mit schädlichen Nebenwirkungen, statt mit Schiedsgerichten im Nachgang irgendjemand zu verklagen.

Wie du richtig analysiert hast, wäre das ziemlich sinnlos und damit würde eben dieser Raub an den Lebensbedingungen zukünftiger Generationen viel zu viel Anreiz haben.

Genau sowas kann dann von den Steuern bezahlt werden. :slight_smile:

Kann im Einzelfall kein Gericht prüfen, das kann gut sein. Wäre auch viel zu viel Aufwand.

Ob ein gebremster Wind oder eine verdoppelte Wasserhaltekapazität von Luft pro 10° eher verantwortlich für ausbleibenden Regen ist, ist wohl die Frage.

Also ich frage mich, warum die Klimaforschung für dich nichts ist?

Also die Wirtschaft bekommt durch den Ausstoß einen heftigen schlag, absolut.

Das Fraunhofer Institut geht in seiner neuen Studie schon beim aktuellen CO2 Preis davon aus, dass durch einen Umbau auf ein komplett klimaneutrales Stromnetz bis 2045 die Kosten ggü. dem Status Quo schon 2045 wieder drinnen sind:

Also ich sehe realistisch kein Anzeichen, das unser aktuelles Problem der Gesellschaft das jeder exakt gleichwertig ist. Findest du das realistisch?

Viel wichtiger ist doch, dass sich Menschen nicht nur in Ausnahmen hochkämpfen können?

Von was reden wir und was ist eher ein reales Problem?

Selbst wenn ich nach China schaue oder Nordkorea oder keine Ahnung wo Menschen derart gleich gemacht werden, aber ich sehe das Problem jetz immer eher in den fehlenden Aufstiegschancen als in einer exakten Gleichheit jedes Menschen.

Wenn extreme Gleichheit und extreme Ungleichheit Aufstiegschancen vernichtet.

Werden im Moment Aufstiegschancen wegen Gleichheit oder Ungleichheit deiner Meinung nach eher reduziert oder gar vernichtet?

Das geht im aktuellen System nicht wegen Gleichheit?

Da bin ich eher bei @anon25774911 das aktuell ein Problem der Umverteilung von unten nach oben stattfindet, als das alle so gleich sind das es keine Emergenz in der Gesellschaft mehr geben sollte.

Eine verdorbene Ethik (wie Menschen kein überlebenssichernden Mindestlohnt zu geben oder andere Alternativen damit sie nicht durch Hunger aussortiert werden) kann mMn. noch viel höhere ökonomische Kosten haben als Menschen sterben zu lassen.

Normal legen sich solche Menschen die derart im Stich gelassen werden nicht in eine Ecke und verhungern, also ich könnte es dann nachvollziehen wenn die richtig wütend auf die verkommene Ethik werden.

Also ich würde mich viel eher über die veralteten Bewertungsmethoden für die Schüler dermaßen unter Druck gesetzt werden und jeder in der Industrie weiß, dass es nicht mehr taugt als „1 steht für fleißig und unter 4 für macht nix“.

Da kannste gern anfangen etwas zu verbessern, um der Industrie tatsächlich die Fachkräfte richtig zuzuteilen.

Fangen wir mti der Kritik am veralteten frontalen Schulsystem gar nicht erst an, ich hab nicht die Zeit jetzt noch 3 Seiten zu schreiben was da alles kaputt dran ist.

Zum Glück, es braucht so eine Einteilung nur wegen frontalem Unterricht.

Wer sich auch nur kurz mit dem ersten Ansatz der in skandinavischen Ländern zu den besten PISA ergebnissen und whatever anschaut merkt man das das alles sooooo veraltet ist das alles zu spät ist, also reden wir wirklich nicht übers schulsystem:

In kurz: Wenn jeder Schüler in seiner eigenen Geschwindigkeit lernt, braucht man kein Sortierungssystem für Menschen in 3 Klassen bauen.

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Sehr guter historisch tiefer Einblick in den Mechanismus des Bonapartism, den die etablierten Mächte nutzen um unter anderem den Sozialismus zu unterdrücken.

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Das hört sich an als würde es die Gesellschaft noch mehr individualisieren als sie das eh schon ist

Was ist denn mit dieser Verallgemeinerung?

Sehe ich genau das gleiche Problem weder ist alles gleichschalten noch alles individualisieren gut.

Es muss eben einfach für jeden Punkt einzeln gedachte werden.

Offensichtlich ist es besser wenn jedes Kind in seiner Geschwindigkeit lernen kann besser gleichwohl sollte es eine soziale Schulzeit geben, die sich mit dem festigen der Gemeinschaft beschäftigt und eben nicht mit dem ineffizienten Einprügeln von Lernstoff, als ob sich irgendwelche Lernraten gleichschalten müssten…

Ich habe mich nochmal mit der KI unterhalten und die hat die Positionen so zusammengefasst:

  1. Grundprinzip: Jeder Mensch hat Anspruch auf ein menschenwürdiges materielles Fundament.
  2. Eigentumsprinzip: Persönliches Eigentum bleibt geschützt; gesellschaftlich notwendige Ressourcen und Produktionsmittel werden dem privaten Verfügungsmonopol entzogen.
  3. Marktprinzip: Alles, was nicht zur existenziellen Grundversorgung gehört, darf grundsätzlich privatwirtschaftlich organisiert werden.
  4. Demokratieprinzip: Gesellschaftliches Eigentum wird demokratisch kontrolliert; Leitungen sind abwählbar.
  5. Dezentralitätsprinzip: Keine zentrale Behörde soll die gesamte Wirtschaft steuern.
  6. Wettbewerbsprinzip: Auch öffentliche/genossenschaftliche Unternehmen können miteinander konkurrieren.
  7. Grundversorgungsprinzip: Nahrung, Wasser, Wohnen, Energie, Gesundheit usw. werden unabhängig von Einkommen garantiert.
  8. Freiheitsprinzip: Niemand soll durch den Besitz einer lebensnotwendigen Ressource strukturelle Macht über andere Menschen bekommen.

Vielleicht habe ich was vergessen, aber das könnte ich erstmal so unterschreiben. Klingt vernünftigt. ;)

Vielleicht sollte ich eine Partei gründen.

Die KI hat schonmal ein 10 Punkte Programm erstellt. ;)

1. Recht auf Wohnen
Jeder Mensch hat Anspruch auf angemessenen, sicheren und bezahlbaren Wohnraum.

2. Vergesellschaftung von Boden und natürlichen Ressourcen
Grund und Boden sowie zentrale natürliche Ressourcen sollen langfristig der privaten Spekulation entzogen werden.

3. Demokratische Grundversorgung
Wasser, Energie, Gesundheitsversorgung und grundlegende Infrastruktur sollen gesellschaftlich organisiert werden.

4. Nahrungssicherheit
Jeder Mensch soll unabhängig von seinem Einkommen Zugang zu ausreichender und gesunder Ernährung haben.

5. Demokratisierung großer Unternehmen
Bei gesellschaftlich relevanten Unternehmen sollen Beschäftigte und Bevölkerung verbindliche Mitbestimmungs- und Kontrollrechte erhalten.

6. Markt dort, wo er sinnvoll ist
Private Unternehmen und Wettbewerb bleiben außerhalb der existenziellen Grundversorgung ausdrücklich erlaubt.

7. Keine zentrale Wirtschaftsplanung
Der Staat soll nicht festlegen, welches Unternehmen wie viele Schuhe oder Kühlschränke produziert. Dezentrale Märkte und demokratische Unternehmen sollen diese Entscheidungen treffen.

8. Schutz vor wirtschaftlicher Machtkonzentration
Kein privater oder staatlicher Akteur soll eine beherrschende Stellung über lebensnotwendige Ressourcen erlangen.

9. Universelle Grundsicherung statt bloßer Armutsverwaltung
Grundlegende Leistungen sollen allen Menschen als Bürgerrecht zustehen und nicht erst nach einem bürokratischen Bedürftigkeitsnachweis.

10. Demokratische Kontrolle über gesellschaftliches Eigentum
Gesellschaftliches Eigentum muss transparent, dezentral, rechtsstaatlich und abwählbar organisiert werden.

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Ah, heute mal wieder: Wünsch dir was! :smiling_face_with_sunglasses:
Aber ist doch schön wenn man noch Träume hat.

Ansonsten fehlt mal wieder weitestgehend der Bezug zur Realität. In nicht allzu ferner Zukunft wird der Zugang zu KI- und Roboteranwendungen von zentraler Bedeutung sein. Da wir hier in Europa diesen Zug nicht nur verpennen sondern aktiv an uns vorbei leiten, werden wir in massive Abhängigkeit amerikanischer und chinesischer Unternehmen geraten.

Wie genau stellst du als Europäer das an?

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Jeder Mensch sollte ein Recht auf Zugang zur KI haben :woman_shrugging:

oder so ähnlich…

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Wir produzieren schon heute deutlich mehr als wir verbrauchen. Das wäre überhaupt gar kein Problem für jeden unabhängig seines Einkommens eine gesunde Grundernährung sicher zu stellen.

Das gibt es nur zwei Wege. Demokratisch über Wahlen oder über Revolution.

Beides ist ziemlich unrealistisch.

Was übrigens an der Geisteshaltung liegt die du auch du vertrittst. Freie Märkte, keine staatlichen Eingriffe…das führt halt zu Ausverkauf usw.

Aber du kannst ja dann in die USA oder nach China ziehen, wenn die dich da überhaupt haben wollen. Hahahaha

Hunderte Millionen Beitragsgeld haben Krankenkassen offenbar verspekuliert – aufgeklärt ist wenig. Der Fall belebt eine Debatte, die die Kassen eigentlich vermeiden wollen.

Ein dreifaches Hip Hip Hurra auf den Kapitalmarkt!

Der wird auch unsere Renten sichern (nicht). Hähähähä

Bist du sicher? Wir produzieren jede Menge Bullshit, aber es ging ja um gesund.
Zu gesund würde ich übrigens auch Gemüse aus Vertical Farming zählen. Dafür müsste man nämlich nicht erst Natur enteignen :wink:

Nochmal, du Nase. Wir haben hier in Europa keine KI. Wie genau ändert das eine Revolution?

In Europa haben wir keine KI oder überhaupt so gut wie keine Zukunftstechnologien wegen zu viel Regulierung, zu viel Bürokratie und zu hohen Energiepreisen. Also eben ZU VIEL staatlichen Eingriffen. Oder gehen alle Top Wissenschaftler in die USA weil sie hier ZU GUTE Möglichkeiten haben?
Wahrscheinlich sollte man ihnen die Ausreise verweigern, oder?

Beschissene Angelegenheit. Wer mit Geldern hantiert, die zwangsweise eingezogen werden, der sollte dafür auch klare Regeln einhalten. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, inwieweit es da Einschränkungen gibt und aus dem Beitrag geht es auch nicht hervor. Aber wer in den letzten 20 Jahren mit einer vernünftig gestreuten Anlage massiv Kapital verloren hat, ist entweder selten dämlich oder einfach nur gierig. Beides sollte hier nicht stattfinden.

Und nur fürs Protokoll - ich finde unser Gesundheitssystem grundsätzlich gut. Auch wenn ich dort jeden Monat hunderte Euro reinbutter und kaum Leistungen in Anspruch nehme, finde ich gut, dass ich es jeder Zeit könnte und auf eine gute Versorgung zurückgreifen könnte. Noch. Denn auch das haben wir wie beim Rentensystem versemmelt und trotz der absehbaren demographischen Entwicklung nichts unternommen. Jetzt stehen immer weniger Beitragszahlern stetig mehr Leistungsempfängern gegenüber. Superspitze!
Ach und nur mal so gefragt - wieviele Kinder hattest du gleich nochmal, um das von Dir so geliebte Sozialsystem am Laufen zu halten?

Ach man, viel zu sinnlos, darauf auch noch zu antworten…

Alter. Lass es doch einfach.
Aber wenns halt dein Niveau ist, was willmer machen.

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Ja. Wir produzieren weit über Bedarf und große Mengen werden verschwendet. Es wäre überhaupt kein Problem allen Menschen in diesem Land sozusagen ein Fundament an Ernährung „für ein Appel und ein Ei“ zur Verfügung zu stellen. Wer mehr und mehr Vielfalt will, könnte dann in der Privatwirtschaft einkaufen.

Das ist kompletter Unsinn. Wir haben in Europa sehr wohl sehr gute KI Forschung und auch ausreichend genug gute Forscher. Was wir nicht haben ist Forschung bei der „neueren“ generativen KI.

Und das liegt nicht im Gegenteil an Bürokratie und zu viel Regulierung sondern daran, dass es in den USA z.B. große Techkonzerne gibt die eben keine Finanzierungsprobleme haben.

„Ihr“ wollt aber ja mit eurer Geisteshaltung eben Dezentralität, keine Subventionen durch den Staat, keine nationalen Konzerne (Ich will nur keine fremden Konzerne die hier Politik machen, gegen ein Unternehmen was durch den Steuerzahler subventioniert wird und hier KI Forschung betreibt zum Vorteil unserer Gesellschaft habe ich überhaupt nichts…)

Das habt ihr hier alles. Deswegen haben wir keine generative KI und sind abhängig von den Staaten die in ihre Wirtschaft eingreifen und über die Druckerpresse unterstützen. Und natürlich muss ich da lachen. Hahahaha

Weil das eben wiede urkomisch ist, dass du was beklagst und nicht verstehst, dass das was du sonst befürwortest, zu eben genau dazu führt, was du beklagst.

Und noch toller würde Forschung wohl unter einem Bitcoinstandard ausfallen. Nämlich gar nicht. Forschung ist ja in vielen Fällen ergebnisoffen. Also man kann auch scheitern, was auch oft der Regelfall ist. Wer würde denn dann noch mit einem knappen harten Geld in Forschung investieren, wo mehr gescheitert wird als dass man am Ende finanziell davon profitiert.

werden unternehmen in den usa und in china die an generativer ki forschen staatlich subventioniert bzw. finanziell unterstützt?

Ja. Sowohl in den USA als auch in China werden Unternehmen, die an KI bzw. generativer KI arbeiten, staatlich unterstützt – allerdings unterscheiden sich Umfang, Instrumente und vor allem die Rolle des Staates deutlich.

:china: China: direkte und sehr umfangreiche Förderung

China unterstützt KI-Unternehmen häufig unmittelbar finanziell, insbesondere über Zentralregierung, Provinzen und Städte.

Beispiele:

  • Shenzhen hat 2025 einen staatlich unterstützten KI- und Robotikfonds von 10 Mrd. Yuan (ca. 1,4 Mrd. US-Dollar) angekündigt. Zusätzlich wurden 4,5 Mrd. Yuan für KI-Unternehmen bereitgestellt; Unternehmen können beispielsweise bis zu 60 % ihrer Rechenkosten, maximal 10 Mio. Yuan pro Unternehmen, erstattet bekommen.
  • Shanghai bietet 2026 sogenannte Compute Vouchers, Model Vouchers und Data Vouchers an. Diese richten sich ausdrücklich an Unternehmen, die große KI-Modelle und Agenten entwickeln und einsetzen.
  • Beijing E-Town subventioniert seit Juli 2026 den Kauf von KI-Modellleistungen für Unternehmen mit bis zu 65 %.
  • In Fuzhou erhalten Unternehmen beispielsweise bis zu 300.000 Yuan zusätzliche kommunale Förderung für bestimmte KI-Forschungsinvestitionen; neu zugelassene generative KI-Modelle können ebenfalls finanziell belohnt werden.
  • Auf nationaler Ebene baut China außerdem große staatlich gelenkte Venture-Capital-Strukturen auf. 2026 wurde ein nationaler Venture-Capital-Leitfonds mit einer geplanten Größenordnung von etwa 1 Billion Yuan genannt, der insbesondere junge und technologieintensive Unternehmen unterstützen soll.

Wichtig: Das bedeutet nicht, dass der chinesische Staat jedes Unternehmen wie Alibaba, Baidu, Tencent oder DeepSeek direkt „bezahlt“. Viel Unterstützung läuft über staatliche Fonds, Steuervergünstigungen, günstige Finanzierung, Rechenkapazitäten, Subventionen und lokale Förderprogramme.


:united_states: USA: ebenfalls staatliche Unterstützung, aber anders strukturiert

Auch die USA unterstützen KI-Unternehmen – allerdings traditionell weniger über direkte Subventionen für die Entwicklung eines bestimmten kommerziellen KI-Modells.

Wichtige Instrumente sind:

  • staatliche Forschungsförderung über Behörden und Programme,
  • Aufträge des US-Bundesstaates an KI-Unternehmen,
  • Förderung von Halbleitern und Recheninfrastruktur,
  • militärische und geheimdienstliche KI-Projekte,
  • staatliche Kooperationen mit privaten KI-Unternehmen,
  • indirekte Förderung durch Steuer- und Industriepolitik.

Der Staat ist beispielsweise ein sehr großer Auftraggeber für Technologieunternehmen: Die US-Regierung vergab im Haushaltsjahr 2025 insgesamt rund 793 Mrd. US-Dollar an Verträgen an externe Unternehmen und Organisationen.

Bei KI wird außerdem zunehmend die Nutzung kommerzieller Frontier-Modelle durch den Staat gefördert. Eine Richtlinie vom Juni 2026 sieht beispielsweise vor, modernste KI-Systeme verschiedener Anbieter schneller in die nationale Sicherheitsinfrastruktur zu integrieren.

Interessant ist auch die Halbleiterseite: Die USA fördern die heimische Produktion von Chips und Recheninfrastruktur, die für generative KI entscheidend sind. Die Regierung setzt dabei unter anderem auf Industrieanreize und Maßnahmen zur Stärkung der heimischen Chipproduktion.


Der entscheidende Unterschied

Vereinfacht könnte man es so darstellen:

:united_states: USA :china: China
Direkte Subventionen für KI-Unternehmen Ja, aber weniger zentral Ja, sehr verbreitet
Staatliche KI-Forschungsförderung Sehr stark Sehr stark
Staatliche Aufträge Sehr stark Stark
Subventionierung von Rechenleistung Vor allem indirekt Sehr stark
Staatliche Venture-Capital-Fonds Ja Sehr stark
Förderung von Chipproduktion Sehr stark Sehr stark
Kommunale KI-Förderprogramme Ja Extrem ausgeprägt
Staatliche Beteiligung/Lenkung eher indirekt deutlich stärker

Eine wichtige Schlussfolgerung

Wenn du diese Frage beispielsweise im Zusammenhang mit „Wer trägt die Kosten für den KI-Wettlauf zwischen USA und China?“ stellst, wäre es falsch zu sagen:

„In den USA entwickeln private Unternehmen KI mit privatem Geld, während China seine KI-Unternehmen staatlich finanziert.“

Das ist zu simpel.

Beide Staaten unterstützen die KI-Industrie erheblich. Der Unterschied liegt eher darin, wie:

USA: Private Kapitalmärkte + Big Tech + enorme Unternehmensinvestitionen + staatliche Forschung + staatliche Aufträge + militärische Nachfrage + Industriepolitik.

China: Private Unternehmen + staatliche Unternehmen + staatliche Fonds + kommunale Subventionen + vergünstigte Rechenleistung + Industriepolitik + staatlich gelenkte Finanzierung.

Gerade bei generativer KI ist China bei der direkten Unterstützung von Rechenkapazität und Modell-/KI-Anwendungen auffällig offensiv. Die USA setzen dagegen sehr stark auf die Kombination aus privatem Kapital und staatlicher Nachfrage bzw. strategischer Industriepolitik.

Das ist das offizielle Narrativ was uns die Migration verkaufen soll. In der Debatte unberücksichtig bleiben z.B. die versicherungsfremden Leistungen aus dem Rententopf die gezahlt werden, die Rentenempfänger die hier nie eingezahlt haben wie ehemalige DDR Bürger oder Spätaussiedler und grundsätzlich die Verteilung des erwirtschafteten Mehrwerts.

Ich sage nicht, dass Demographie keine Rolle spielt. Ich sage nur, dass das nicht die ganze Wahrheit ist.

Das ist der Punkt. Wir haben Forschung an Unis und Instituten, aber wir bekommen es nicht auf die Straße. Wir bilden das knowhow aber der Rest der Welt verdient das Geld damit.
Wir subventionieren also sehr wohl und buttern Geld in diesen Bereich hinein.

Doch, genau daran liegt es. Sieh Dir doch mal Umfragen von Unternehmen an, warum sie hier weggehen oder was sie hier stört - Bürokratie und Energiekosten. Das hörst du überall und genau deswegen investiert hier auch keiner. Weil es hier nix zu verdienen gibt. Die Kosten sind einfach zu hoch im Vergleich.

Natürlich würde es Forschung geben und wenns am Ende privat ist - gibt es ja jetzt genauso. Muss aber auch gar nicht sein, im Grunde bezahlt ja immer die Gesellschaft dafür, auch wenn es erstmal „der Staat“ tut. Der bekommt sein Geld auch nur über Steuern oder Schulden. Und Schulden werden auch irgendwann von der Gesellschaft bezahlt, entweder durch Steuern oder durch Inflation. Also zahlt nicht „der Staat“ die Forschung, sondern wir alle.

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Es investiert hier der Staat nicht in generativer KI bzw. er hat das verpennt. Und das ist genau das, was „ihr“ ja immer wollt. Dass sich der Staat raushalten soll. Nun, in den USA und in China buttert er aber eben ganz massiv in generative KI. Und dann kritisiert ihr, dass wir abhängig von anderen Staaten werden…

Da gibt es nichts drumherumzureden.

Nochmal. Eines der Argumente FÜR Bitcoin ist, dass die „Geldverschwendung“ so nicht mehr möglich wäre. Dass man sich genau überlegen müsste, für was man Geld ausgibt und für was nicht.

Nun ist Forschung wie schon gesagt ergebnisoffen und kann im Ergebnis scheitern, was sie eben auch oft tut.

Das bedeutet unter einem Bitcoinstandard zwangsläufig weniger Forschung, denn das Risiko Geld unwiederbringlich zu verlieren ist deutlich höher als in einer Welt der Druckerpressen.

Das wird doch normalerweise gerade immer als Vorteil von Bitcoin verkauft. Nun spricht man einen Bereich in dem es eben ein ganz knallharter Nachteil ist und dann wird der Zusammenhang einfach geleugnet.

Und du sprichst mir dann das Niveau ab wenn ich über sowas nur noch lachen kann.

Natürlich tut er das - was ist das denn sonst, was an Unis und Instituten passiert?
Aber natürlich machen USA und China das nochmal in einer ganz anderen Dimension, dafür fehlt uns halt hier der Fokus. Wir verpulvern das Geld lieber. Nimm nur mal das „Sondervermögen“. Geplant für Rüstung, Infrastruktur, Digitalisierung und grüne Zukunftsprojekte. Und was ist? Rumgedümpel, Zweckentfremdung, Umleitung in Schuldentöpfe und was weiß ich. Bauvorhaben werden wegen Käfern oder Fledermäusen gestoppt.
Und im Vergleich zu den Amis fehlt uns noch massiv das private Kapital eben wegen Bürokratie und hohen Energiekosten, da kannst du erzählen was du willst. Oder erklär doch mal warum hier keiner investiert, wenn wir doch so kapitalgesteuert sind wie du immer behauptest?

Na bin mal gespannt was hier in Europa die nächsten Jahre noch so passiert, der Aufschrei aus der Industrie ist zumindest gewaltig wie ich das so mitbekomme. Und da nach deiner Auslegung Kapital und Unternehmen das sagen haben, sollte sich ja auch bald was ändern - oder nicht?

Forschung ist aber halt keine Geldverschwendung und dessen wird sich eine Gesellschaft auch bewusst werden, falls sie es doch so sehen sollte. Keine Ahnung, ob das hier mal jemand so behauptet hat.

Wenn ein Staat oder ein wie auch immer geartetes Gemeinschaftskonstrukt merkt, dass es gegenüber anderen abghängt wird, dann wird man sich auch darauf einigen, dass es vielleicht doch gar nicht so dumm wäre, hier gemeinsam etwas zu investieren.

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Nochmal:

Europa gut in „herkömmlicher“ KI.

Europa schlecht in „neuerer“ GENERATIVER KI.

Und das liegt vor allem daran, dass man, also die Staaten, es verpennt haben, da Geld reinzubuttern. (Was „ihr“ ja ohnehin ablehnt.) China und die USA tun das aber eben massiv.

Kapital ist nicht gleich Kapital. Also erstmal ist Kapital heute auch global. Auch etwas, was „ihr“ letztlich wollt. Märkte ohne Grenzen. Also ist die Folge davon, dass Lobbyismus natürlich auch global ist.

Die deutsche Wirtschaft und die deutsche Politik ist eingebettet in transatlantische Netzwerke, beeinflußt von transatlantischen Think Tanks usw. usf.

Manches Kapital ist eben mächtiger als anderes. Was hier nationalem mittelständischem Kapital schadet, dass nutzt vielleicht größerem globalem Kapital. Nimm als Beispiel den kleinen Bäcker und den großen Konzern, der die Brötchen die er hier verkauft aus dem Ausland einkauft und hier immer noch mit Profit verkauft…

Den Irrsinn könnte man politisch regulieren.

Deswegen unter anderem schlagen sich ja Teile des deutschen Mittelstands mittlerweile auf die Seite der AFD, weil sie in Teilen zumindest globalismuskritisch ist.

Kapitalismus ist ständige Konkurrenz und fressen und gefressen werden und in einer globalisierten Welt werden eben global die Kleinen gefressen und die Politik verkauft sie an die Großen.

Es sei denn, man hat eben eine Politik die in den Kapitalismus bzw. in den Markt eingreift UND die eigene Bevölkerung dabei im Blick hat.

Unsere Politik greift eben im Interesse fremden oder globalen Kapitals ein oder hat eben nur den Export im Sinn, chinesische Politik z.B. AUCH im Interesse aller seiner Bürger.

Nochmal. Forschung ist ergebnisoffen und das Scheitern von Forschung ist eher der Regelfall als die Ausnahme.

Das habe ich dir jetzt ohne KI schon zwei mal versucht zu erklären, du ignorierst das einfach.

ist forschung trial and error?

Ja – Forschung kann Trial-and-Error beinhalten, ist aber nicht einfach dasselbe.

  • Trial-and-Error: Man probiert verschiedene Ansätze aus und lernt aus Fehlern, bis etwas funktioniert.
  • Forschung: Man stellt systematisch Fragen, entwickelt Hypothesen, sammelt Daten, testet sie und zieht daraus begründete Schlussfolgerungen.

In der Forschung ist also Scheitern ein wichtiger Teil des Prozesses. Ein Experiment, das eine Hypothese widerlegt, ist nicht automatisch „gescheitert“ – es kann wertvolle Erkenntnisse liefern.

Kurz gesagt: Forschung nutzt Trial-and-Error, aber auf systematische und kontrollierte Weise.

ist scheitern eher die regel oder die ausnahme?

Eher die Regel – zumindest wenn man mit „Scheitern“ auch kleine Fehlversuche, verworfene Hypothesen und Experimente meint.

In der Forschung sieht es oft so aus:

Viele Versuche → einige funktionieren → wenige führen zu wirklich wichtigen Erkenntnissen.

Wichtig ist aber die Unterscheidung:

  • Ein einzelnes Experiment scheitert: sehr normal.
  • Eine Hypothese wird widerlegt: normal und wissenschaftlich nützlich.
  • Das gesamte Forschungsprojekt scheitert: kommt vor, ist aber nicht zwingend die Regel.
  • Über viele Projekte hinweg gibt es keine brauchbaren Ergebnisse: problematisch.

Man könnte daher sagen: „Scheitern“ ist in der Forschung eher der normale Weg zu einem erfolgreichen Ergebnis als dessen Gegenteil.

Da braucht man auch normalerweise keine KI für. Die Folge daraus, dass Forschung so oft scheitert, ist eben, dass unter einem harten Geld das Risiko viel zu hoch ist alles zu verlieren. Das wird in anderen Zusammenhängen als großer Vorteil von Bitcoin verkauft. Im Zusammenhang mit Forschung führt das einfach zu weniger Forschung. Das ist doch vollkommen klar.

Das Geld machen die nie mehr zurück. China veröffentlicht die Modelle alle open weights und zerstört den Amis absichtlich das Geschäftsmodell.

Wir bekommen die besten Modelle komplett gratis und sitzen nicht auf den Kosten.

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Allerdings könnte sich die Politik da was ausdenken um dann bei den Amis abzunehmen. Z.B. könnte man chinesische KI als sicherheitsgefährdend erklären.

Aber vielleicht sind wir auch gar nicht so extrem abgehängt.

Ja, das ist schädlich weil der Staat das Geld für irgendwelche Ideologischen Projekte ausgibt anstatt dafür, was die Menschen wirklich brauchen.

Der Unterschied ist, dass wenn die Industrie dieses Geld ausgibt, dann schaut sie vorher, welche Wert-Vorteile es bringt gegenüber welchen Kosten es hat. Und genau das machen heutige Staaten eben nicht mehr. Heutige Staaten setzen ideologische Projekte (wie z.B. Sozialismus) über die Profitabilität. Kann man machen, aber dann ist man eben irgendwann pleite…
(Was übrigens für Staaten genauso gilt wie für die Industrie, die genauso irgendwelchen Ideologien nachgehen können)

Und wenn wir in einer Ordentlichen Demokratie leben würden, dann gäbe es kaum ein Unterschied zwischen dem, was der Staat will und dem was die Menschen wirklich brauchen. Wir leben aber zumindest in Deutschland definitiv nicht in einem System, wo der Staat dermaßen Demokratisch ist, dass diese zwei Perspektiven übereinstimmen.

Und damit ist es deutlich sinnvoller, wenn die Menschen ihr Geld dafür ausgeben, was sie selber für sinnvoll halten anstatt es einem Staat abgeben zu müssen, der ihnen einredet, was sie als sinnvoll erachten müssen.

(Und zusätzlich zu dieser beschriebenen „Verschwendung“, die durch die Differenz zwischen Ansicht des Staates und Ansicht der Bevölkerung kommt, gibt es obendrein noch Korruption, die die Effizienz des Staates weiter absenkt… Alles Geld, dass der Bevölkerung für die eigene Entwicklung fehlt…)

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Das wünschen sich die US KI Unternehmen natürlich. Ich sag nur „democratic AI“ :joy:. Die Politik hat auch schon laut darüber nachgedacht.

Das Problem für die ist halt die Chinesischen Modelle haben bereits aufgeschlossen. Die neuste Generation haben die Amis für die Öffentlichkeit kastriert weil die absurd gut sind im Sicherheitslücken finden. Aber ein paar Wochen später kam Kimi K3 von den Chinesen raus und das ist auf dem selben level.

Das hat jetzt schon dazu geführt das wenn du nach Sicherheitslücken suchst und nicht zu dem auserwählten US Firmen gehörst die Zugriff auf das unkastrierte Modell hast, dann ist das Chinesische die beste Option. Und es ist obendrauf noch günstiger und du kannst es auf der eigenen Hardware laufen lassen wenn du die hast.

Deshalb sind die Amis jetzt so richtig am Arsch. Sie haben einmal kurz eingegriffen und schwupp war ein grosser Teil der Benutzer bei den Chinesen.

Wenn die jetzt sagen die Chinesischen Modelle sind verboten, dann ist die einzige Konsequenz davon das sie ihren Unternehmen einen massiven Wettbewerbsnachteil gegenüber dem Rest der Welt einhalsen.

Wenn dann werden sie sicher auch versuchen die Vasallen in Europa dazu zu bringen die Chinesischen Modelle zu verbieten. Denen hat Trump aber ohne Unterbruch ans Bein gepinkelt und es würde mich überraschen wenn die da einfach Mitmachen und ihre Firmen zwingen mehr Geld für kastrierte Modelle zu zahlen.

Glaube ich auch nicht. Denke das wird sich als extremes Beispiel von „late mover advantage“ herausstellen, gerade weil das trainieren der Modelle so extrem viel kostet nur damit sie nach ein paar Monaten schon obsolet sind.

EDIT:

Aktuelles Beispiel von der Bitcoin Red Team Kampagne die gerade am laufen ist:

Our cumulative spend has passed $58K as we add more inference sources. Notably, we’ve started using cyber models from OpenAI and Anthropic.

These models are producing incredible results, but the vast majority of our spend (74%) still goes to Kimi K3.

Kimi K3 remains the top choice among our hunters, but we’ve also seen a significant increase in the use of Qwen 3.8 over the past few days.

Link

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Das halte ich aber schon für wahrscheinlich. Also dass wir eine Art Neuauflage des Kalten Krieges bekommen. Selbst wenn der Ukrainekrieg in seiner heißen Phase endet, wird es so schnell kein Zurück mehr geben. Die Globalisierung ist erstmal an sein Ende gekommen vermutlich, es werden gerade neue Regeln ausgehandelt und wahrscheinlich wird man auch versuchen die Migration ein Stück weit wieder rückabzuwickeln im Hinblick auf die KI Revolution.

Deswegen bringt man auch Parteien wie die AFD langsam nach oben.