Dann ist die Fabrik eben da. Das Nachbarland kann ja nicht alle Branchen subventionieren.
Es wird in einem freien Markt also mit Sicherheit auch etwas geben, das das eigene Land gut kann und sich somit einen Standortvorteil erwirtschaftet.
Wo ist dabei das Problem?
Ich glaube da würde der Doktor was anderes sagen ![]()
Nein, Kapitalisten machen ihre Firmen da auf, wo sie den meisten Gewinn machen (bzw. erwarten). Das können deine Gründe sein (z.B. keine Konkurrenz…) Und klar ist eine Subvention damit ein Lockmittel. Aber jede Subvention muss ja auch irgendwie bezahlt werden. Bedeutet, dass so ein Land, das viel subventioniert den Menschen dort auch viel Geld/Macht wieder abnehmen muss um die Subventionen finanzieren zu können (z.B. durch Regulierung aber explizit auch Steuern). Die Kapitalisten sehen die Abgaben genauso und das ist nunmal ein Nachteil für den Standort. Du betrachtest aber aktuell nur die Subventionen ![]()
Du hast eindeutig von
geschrieben. Das ist aber wie erwähnt eindeutig die falsche Richtung weil es ein Extrem ist. Eine gesunde Gesellschaft hat beide Teile: sowohl sozialistische Teile als auch kapitalistische Teile. Wenn du also die kapitalistischen Teile aus der Gesellschaft schmeißt, egal wie, dann wird dieser Staat langfristig immer weiter abbauen und damit untergehen. Genauso wie wenn ein Staat alle sozialistischen Teile abbaut. Auch dann wird er so nicht lange lebensfähig sein weil es die Gesellschaft zu sehr spaltet.
Und genau das sage ich auch seit Anbeginn.
Dabei ist es völlig egal, ob du etwas genossenschaftlich organisierst oder ob du das Konstrukt dann demokratische Firma nennst. Auch eine Genossenschaft unterliegt den Gesetzen der Ökonomie und damit muss auch eine Genossenschaft auf ihre Effektivität achten. Und das geht eben nur, wenn es eine ausgewogene Balance zwischen Spaltung in der Firma/Genossenschaft und Zusammenarbeit in der Firma/Genossenschaft gibt.
