Was ist eigentlich Sozialismus, kann er funktionieren oder ist er sogar notwendig?

Das stimmt doch so auch schon überhaupt wieder nicht. Die meisten Subventionen sind langfristig orientiert. Z.B. eben Infrastruktursubventionen.

Und nicht darauf ausgelegt schnelle Wirkung zu erzielen.


Und mal grundsätzlich: Innovationen, Erfindungen, Forschung usw. funktionieren zu einem nicht unerheblichen Teil nach dem Versuch und Irrtum Prinzip.

Würden wir uns da auf den tollen Markt verlassen, dann sässen wir wohl heute noch auf den Bäumen.

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da kann es keine zwei Meinungen geben: Kapitalist!

Elon wäre ja bescheuert die Angebote der Regierungen NICHT anzunehmen…obwohl er das ja z.B. bei der GigaBerlin tat.

Nicht ganz stringent, ich weiß…
Macht die Annahme einer Subvention einen zum Sozialisten?

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Mich würde mal deine Fantasie interessieren, wie du auf die Idee kommst, dass die Meschenaffen auf den Bäumen Staatsorgane bräuchten, damit sie Vorgaben bekommen, wie man diese Bäume verlassen kann und zB. Feuer machen könnte…

Oder wie kommst du auf die Idee, dass es Staaten und Subventionen benötigt, damit es Forschung gibt?

Nur weil der Staat Forschung betreibt bedeutet es nicht, dass die Industrie nicht auch ihre Forschungen durchführen…

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Das ist ja auch schon wieder so ein interessantes vollkommen inkonsistentes Argument was man ständig hört.

Also dem Sozialisten steht der Mensch entgegen, also die Gier usw., deswegen kann er nicht funktionieren, lautet das Argument.

Aber die Marktradikalen und Kapitalisten, das sind alles Menschen die nur Ideale kennen und ausschließlich deswegen verdorben werden, weil es pöhse (sozialistische) Politik gibt, ja?

Merkt ihr überhaupt noch was? ;)


Ich gehe ja mit, dass am Ende der Mensch die Probleme macht. Und genau das ist es ja. Deswegen muss man das System so bauen, dass er seine schlechten Seiten maximal minimal ;) ausleben kann.

Im Kapitalismus kommen alle schlechten Seiten maximal zum Vorschein.

Sozialismus ist so gebaut, dass das eben begrenzt ist.

Auch hier wieder schön am Argument vorbei gestrohmannt. ;)

Ich hab es dir doch eben erklärt, warum man Staaten für Forschung braucht. Bzw. Institutionen die eben nicht profitorientiert sind.

Weil wenn du nur forscht, wenn die Forschung dir Gewinne verspricht, dann forscht du unter dem Strich deutlich weniger.

So funktioniert Forschung aber nicht. Wie eben schon erklärt und von dir wieder erfolgreich ignoriert, weil es gegen deine dümmliche Argumentation spricht, ist Forschung auch viel Versuch und Irrtum.


welche erfindungen und welche forschung hat das kaiserreich damals während der gründerzeit finanziert

Während der Gründerzeit (etwa 1871–1873 und darüber hinaus im Deutschen Kaiserreich bis ins späte 19. Jahrhundert) floss enorm viel Kapital – aus privaten Investoren, Banken und auch staatlicher Förderung – in Industrie, Technik und Wissenschaft. Das Kaiserreich selbst hat nicht alles direkt „erfunden“, aber es hat durch Infrastruktur, Universitäten und Militärbedarf gezielt Forschung und Innovation ermöglicht.

Hier sind die wichtigsten Bereiche und Beispiele:


:microscope: Wissenschaft & Forschung

  • Chemie (Weltspitze!)
    • Förderung von Forschung rund um Farbstoffe, Düngemittel und Medikamente
    • Firmen wie BASF, Bayer und Hoechst arbeiteten eng mit Universitäten zusammen
    • Entwicklung synthetischer Farbstoffe (z. B. Anilinfarben) revolutionierte Textilindustrie
  • Physik & Grundlagenforschung
    • Universitäten wurden massiv ausgebaut
    • Forscher wie Hermann von Helmholtz und Heinrich Hertz (Nachweis elektromagnetischer Wellen) arbeiteten in staatlich unterstützten Strukturen
  • Medizin
    • Fortschritte in Bakteriologie und Hygiene
    • Robert Koch entdeckte u. a. den Tuberkulose-Erreger
    • Staatliche Unterstützung durch Gesundheitsämter und Forschungseinrichtungen

:gear: Technik & Industrie

  • Elektrifizierung
    • Werner von Siemens entwickelte Generatoren und elektrische Systeme
    • Ausbau von Stromnetzen und elektrischer Infrastruktur
  • Maschinenbau & Schwerindustrie
    • Förderung durch staatliche Aufträge (Militär, Eisenbahn)
    • Unternehmen wie Krupp wurden zu globalen Schwergewichten
  • Automobil & Motoren
    • Nikolaus Otto entwickelte den Viertaktmotor
    • Gottlieb Daimler und Carl Benz legten Grundlagen für das Auto

:train: Infrastruktur (staatlich massiv gefördert)

  • Eisenbahnbau
    • Einer der größten Investitionsbereiche
    • Vernetzung des Reichs → wirtschaftlicher Boom
  • Telegrafie & Kommunikation
    • Ausbau moderner Kommunikationsnetze
    • Grundlage für Verwaltung, Militär und Wirtschaft

:military_helmet: Militärisch getriebene Innovation

  • Entwicklung moderner Waffen und Technik
  • Fortschritte in:
    • Metallurgie (Stahlproduktion)
    • Logistik
    • Ingenieurwesen (z. B. Brückenbau)

:graduation_cap: Bildungssystem als Innovationsmotor

  • Ausbau von technischen Hochschulen (z. B. in Berlin, München)
  • Enge Verbindung zwischen Staat, Industrie und Wissenschaft
  • Deutschland wurde führend im Modell der „Forschungsuniversität“

:light_bulb: Fazit

Das Deutsche Kaiserreich hat während und nach der Gründerzeit vor allem:

  • indirekt durch Infrastruktur, Bildung und Militärbedarf Innovation gefördert
  • direkt in strategische Bereiche wie Eisenbahn, Kommunikation und Forschung investiert

Dadurch entstand ein Umfeld, in dem Deutschland zur führenden Industrienation und Wissenschaftsmacht aufstieg – besonders in Chemie, Physik und Ingenieurwesen.

Ihr labert hier von morgens bis abends vollkommen realitätsfernen überwiegend selbst ausgedachten Mumpitz.

Und es wurde allerhöchste Zeit, dass man dem mal was entgegensetzt.

Natürlich nicht. Musk ist Kapitalist durch und durch. Er nutzt die Staaten aus, er betreibt Lobbyismus und verdient sein Geld auf dem Rücken anderer Menschen.

Er nutzt deutsche Infrastruktur, deutschen Absatzmarkt und das Potential deutscher Arbeitnehmer und hat dann noch die Dreistigkeit Druck auszuüben wenn sie krank sind.

Ja, ich weiß schon, gleich kommt wieder einer der sagt, man könne ja den Arbeitgeber wechseln…

Was 1. an der Grundsätzlichkeit nichts ändert, wie schon erklärt und 2. will ich dann mal sehen wie ihr das dem Kleinbäcker empfehlt. Der kann ja dann seine Bäckerei ja auch einfach wo anders neu aufstellen, oder nicht? Ist doch genau so einfach wie den Job zu wechseln. ;)

Kauf halt kein Produkt von Unternehmen, deren Geschäftsgebaren dir nicht zusagt - spricht nix dagegen!

Arbeite halt nicht in Unternehmen, deren Managementmethoden dir nicht zusagen - ich mach`s ja auch so!

Wenn dir jemand etwas anbietet, was du brauchen kannst, nimm es!

Tu du, was du tun musst und lass, was dir nicht zusagt.

It`s that simple!

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Nee, das ist naiv.

Du kannst dich dem gar nicht entziehen. Egal was du an Lebensmitteln z.B. kaufst, du kaufst am Ende von einer Handvoll Konzernen die alle das selbe machen.

Wenn du No Name Produkte kaufst, kaufst du nicht selten etwas, was von Konzernen produziert wurde und eben mit einem White Label versehen wurde.

Usw. usf.

Hinzu kommt, dass du weder die Expertise noch die Zeit hast, alles zu recherchieren.

Die Macht des sog. Konsumenten ist eine Illusion die man dir erzählt, die faktisch aber nicht existiert. Auch wenn du vegane Produkte kaufst, kaufst du nicht selten von Konzernen, die auch Tierprodukte anbieten. Du unterstützt am Ende also trotzdem etwas, was du ja eigentlich nicht unterstützen willst.

Na dann …was machste dir dann son Kopp?

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Es braucht keine unprofitablen Forschung, ganz einfach.

und das bedeutet nicht, dass Forschung auch mal Fehlschlagen kann und damit viel Geld in den Sand gesetzt wurde. Aber es bedeutet, dass die Forschungsförderung ein eigenes Interesse daran haben muss, besser auf diesem Forschungsgebiet zu werden weil diese sich davon einen Profit versprechen und somit eine Lebensgrundlage damit schaffen können!

Wenn es keinen Bedarf an diese Forschung gibt, warum sollte man alle Anderen doch dazu zwingen diese zu finanzieren? Gerade wenn sich kein Investor findet bedeutet es doch, dass kein Interesse in der Gesellschaft an dieser Forschung besteht!

Forschung die sinnvoll und profitabel erscheint (selbst wenn sie es am Ende doch nicht ist), die wird auch ziemlich sicher einen Sponsor finden, selbst und gerade in der Industrie. Nur weil jemand in der Wirtschaft arbeitet ist er ja noch lange nicht blöd. Zu solchen aus der Wirtschaft geförderten Forschungen gehört aber eben Beispielsweise keine Pseudo-Rassenwissenschaft (Stichwort Arier) oder Generideologie. Der Staat sorgt erst dafür, dass die Allgemeinheit diesen Blödsinn dann doch finanziert und das Geld denjenigen wegnimmt, die an sinnvolleren Arbeiten!

Und nur weil es Forschungen gab, die staatlich gefördert und sinnvoll war ist das noch lange kein Beweis dafür, dass die Industrie das nicht auch ohne staatliche Förderung hinbekommt.

Das ist doch genauso wie die Open-Source-Diskussion. Es macht eben einen Unterschied, ob eine leidenschaftliche Graswurzelbewegung nachträglich staatlich gefördert wird oder ob der Staat seine eigenen Prestigeprojekte fördert. Die Graswurzelbewegung wird durch so eine Förderung nicht unbedingt schlechter, die Prestigeprojekte mit schon eingehender Ideologie aber damit umso wahrscheinlicher…

Du erzählst doch so ein Bullshit wie: Ohne Staat würden wir noch auf Bäumen leben. Wo es doch auch schon Dörfer gab ohne dass sich diese Dörfer zu Staaten zusammengeschlossen haben…

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Das ist halt eine Konsequenz des sich ewig konzentrierenden Kapitals, was wiederum eine normale Konsequenz den Kapitalismus ist. Wenn Kapital über die Zeit so konzentriert wird das einzelne Firmen oder Kapitalisten mit ihren Entscheidungen über den Standort der Investitionen ganze Regionen eines Landes zu beeinflussen, dann entstehen halt Volkswirtschaftliche Interessen diese mit Steuergeschenken oder Subventionen in deine Region zu bringen.

Das ist nur einer von vielen Mechanismen der eben zeigt das es nicht unbedingt Korruption sein muss die zu einer kompletten Ungleichbehandlung von Marktteilnehmern führt. Rein die Konzentration von Kapital führt dazu das wir alle Entscheidungen zu Gunsten derer machen die sowieso schon alle Vorteile haben, aus kompletter Abhängigkeit, aus Angst den Arbeitsplatz zu verlieren, das die Fabrik oder der reiche Steuerzahler weg zieht.

Keine Korruption nötig und das wisst ihr alle, weil ihr macht die Argumente für die bevorzugte Behandlung der Kapitalisten hier jeden Tag und merkt das nicht mal.

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Damit hast du zwar grundsätzlich recht, aber du vernachlässigst dabei, dass es eben immer auch wieder dezentralisierende Effekte gibt. (Z.B. die fehlschlagenden Forschungen, die viel Geld in den Sand gesetzt haben)

Und dass der Staat solche Subventionen anbietet ist ja in einer Demokratie nicht die Schuld der Firmen sondern die der Bürger, die diese Subventionen und damit Zentralisierung zulassen.

In einer Diktatur/Monarchie stimme ich dir also zu: Diese Zentralisierung ist nicht aufzuhalten. In einer Demokratie könnten die Bürger sich aber gegen so eine Zentralisierung stellen.

Vielleicht verstehst du damit, warum wir so gegen jegliche Art von Subventionen sind. (zumindest darf die Subvention nicht überhand nehmen und die Märkte dominieren)

Du bist also nicht Fan der staatlich finanzierten Forschung die uns die freien Internetprotokolle beschert hat und es damit ermöglicht das jeder unabhängig an dem Netzwerk teilnehmen kann?

Du hättest lieber gesehen wenn sich die privaten AOL, MSN oder Compuserve als proprietäre for-profit Netwerke durchgesetzt hätten und du jetzt Lizenzkosten an die abdrücken müsstest.

Dank der Staatlichen Forschung waren die Internet Protokolle früh genug das sie das eben verhindern konnten. Satoshi war das leider nicht, weshalb du heute zwischen Mastercard und VISA auswählen kannst, was du ja geil findest, weil das sind for-profit Entwicklungen die sich im Markt durchgesetzt haben.

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Nun, dann hast du wohl meine Erklärung danach nicht gelesen.

Diese Grundlagenforschung, von der du redest, die der Staat bezuschusst, die würde die Industrie auch von alleine machen und nimmt die Hilfen dafür vom Staat natürlich gerne an.

Aber die Genderforschung oder die Rassenforschung der Nazis ist ziemlich sicher nichts, was die Wirtschaft von alleine aus gemacht hätte. Das wird dann nur gemacht weil der Staat diese Forschung fördert und der Wirtshcaft Geld dafür gibt, das zu tun.

Das ist nunmal ein großer Unterschied, den ich mit unprofitable Forschung benannt habe. Das passiert im Übermaß genau dann, wenn der Staat die Märkte dominiert (also ab einer Staatsquote von 50%). Vorher muss auch der Staat sich an die Profitabilitätsbedingungen halten und finanziert damit größtenteils auch nur die Forschung, die das Land wahrscheinlicher voran bringen.

Edit: Und wenn du darauf hinaus willst, dass staatliche Forschung frei für alle ist, dann muss ich dir den Zahn wieder ziehen: Auch Staatliche Forschung ist hinter Bezahlschranken versteckt und zusätzlich kann ein Normalbürger damit auch heutzutage wenig anfangen. Es hat nunmal kaum ein normalmensch die Präzisionsmaschinen im Haus, mit denen heutzutage Schaltkreise auf atomarer Ebene designt werden oder galaktische Objekte beobachtet werden.
Die Grundlagenforschung kommt heutzutage dem Normalmenschen ersteinmal überhaupt nicht zugute sondern ausschließlich Firmen. Erst über die Firmen, die daraus Produkte herstellen, die geben den Menschen ihren Mehrwert/Wohlstand.

Und Edit2:
Bitcoin war wohl sicher kein staatlich gefördertes Produkt (ich gehe davon aus weil sonst irgendein Staat sich damit brüsten würde um Prestige einzusammeln). Bedeutet: Solche „Internetforschung“ und Entwicklung braucht keine Staatliche Förderung um Protokolle zu entwickeln, die trotzdem nicht hinter Verschluss gehalten werden und jedem frei zugänglich ist. Facebook, Whatsapp usw. das sind auch Programme, an denen jeder Teilhaben kann, selbst wenn eine Firma dahinter steht und (in erster Linie) keine staatliche Anweisung. Und trotzdem haben sich daneben eben offene Produkte wie Matrix/Mastadon entwickelt um der Willkür der Firmen (als Staatsoberhäupter ihrer Apss) zu entgehen.

Wenn du 10 Firmen hast in einem Bereich und die eine macht einen Fehler (fehlgeschlagene Forschung, Geld in den Sand gesetzt.. etc) , was denkst du was passiert dann? Denkst du das „dezentralisiert“ dann und da kommen 2 neue Firmen nach? Die Firma explodiert und es regnet Geld für alle?

Was effektiv passiert ist das einer der 9 verbleibenden die gefallene Firma frisst, verbleibendes Kapital und Arbeiter. Weil die sind viel besser aufgestellt sofort in die Lücke zu springen im Markt und die zu schliessen. Was du aus welchen unerfindlichen Grund auch immer denkst führt zu Dezentralisierung ist genau einer der Mechanismen die den Markt ständig konzentriert.

Und das musst du mir nicht glauben, das kann man in jeder Branche beobachten, da braucht es keinen Staat dazu, das sind die Mechanismen in einer Marktwirtschaft.

Ja natürlich, aber das sind halt auch einfach übergeordnete Marktmechanismen, wenn die Bürger von Region A sagen wir senken die Steuern für Musk und schnüren ihm ein tolleres Subventionspaket als Region B, damit sie die Arbeitsplätze kriegen, dann sind das Volkswirtschaften die einfach um die Gunst der Kapitalisten konkurrenzieren.

Die Leute von Region B und C als ein einig Volk von Marktfundamentalisten können jetzt schon rumheulen das sei unfair, aber haben halt die Arbeitsplätze und die Einnahmen nicht die das in ihre Regionen gebracht hätte.

Was willst du den jetzt machen? Den Leuten von Region A verbieten das sie mit ihrem Geld den Musk anlocken? Regulation? Uhhh…

Wie willst du den das Problem lösen? Du kannst ja nur deine eigenen Gesetze regeln. Wenn du das komplett subventions- und steuerfreie Deutschland erreicht hast, aber Frankreich zahlt jedem der eine Fabrik bauen will was oben drauf und die Kapitalisten kommen nicht nach Deutschland Firmen gründen, was machst du dann?

hust Genossenschaften hust

Die einzige Lösung ist von den Kapitalisten komplett unabhängig zu werden und die Wirtschaft so umzubauen dass das Kapital dem Volk gehört und eben nicht einzelnen Privaten die uns damit erpressen können

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Ja, genau das passiert. Es werden immer neue Firmen „geboren“ und andere Firmen sterben wegen Ineffizienz ab :wink:

Schau dich doch um, es gibt sogar offizielle Statistiken des Firmensterbens und der Neugründungen (die aktuell absolut negativ aussehen).

Wenn der Staat durch Rettungspakete, Subvention, Regulation und Inflationsumverteilung nicht permanent die großen Firmen zwangsweise am Leben halten würde, dann gäbe es eine gesunde Rate zwischen absterben und Neugründung, auch und gerade bei den riesigen ineffizienten Konzernen.

In deinem Beispiel hast du recht: Wenn es nur 10 Firmen gibt und davon 2 sterben, dann ist das eine Zentralisierung weil die verbleibenden Firmen den Marktanteil der Sterbenden bekommen. Wenn es aber 100 Firmen gibt, von denen mal 2 sterben, dann ist das nicht mehr so relevant.

Du siehst hier vielleicht das Analogon von Menschengruppen in Dörfern. Ein kleines Dorf muss sozial sein und auf jeden einzelnen Menschen aufpassen, damit er möglichst nicht stirbt. Ein großes Dorf hat dieses Problem aber nicht mehr und muss entsprechend nicht mehr so sozial sein. Evolutionär ist es eben vorteilhaft, wenn die schwächsten wegsterben und die stärksten überleben.

Das gleiche gilt eben auch eine Evolutionsstufe höher für Firmen (und noch eine Evolutionsstufe höher für Staaten).

Die Schwächsten Staaten gehen in einer Krise eben als erstes unter und ich sehe mit Besorgniss, wie unser Staat politisch gewollt zu so einem schwachen Staat gemacht wird indem er mittels Subventionen und übermäßigen Sozialausgaben den Wohlstand seiner Menschen verspielt.

Wie gesagt: vernünftige Sozialausgaben sind sinnvoll und bringen das Land sicher auch voran, aber übertriebene Sozialausgaben machen das Land mit Sicherheit schwach und wehrlos.

Ganz einfach: Ich würde versuchen im eigenen Land so wenig Regulation zu machen wie möglich und den Märkten ihren garantierten Spielraum zugestehen. Denn der dadurch entstehende Konkurenzkampf sorgt von ganz alleine, dass der Markt sich immer selber optimiert und das ist nunmal auch ein Standortvorteil.

Die Länder, die Firmen mit Subventionen locken müssen, die zeigen damit ja, dass sie die Firmen kaum ohne das anlocken können. Es ist also im Gegenteil ein Armutszeugnis, wenn eine Firma so ins Land geholt werden muss. Sobald die Subvention also nicht mehr fließt wird die Firma mit höherer Wahrscheinlichkeit das Land wieder verlassen.

Zusätzlich zeigen die Subventionen auch, dass so ein Land gerne in den Markt eingreift. Es bekommt damit also politische Instabilität und hat damit meist höhere Regulierungen, was den Firmenbetrieb teurer macht. Ohne Subvention würden die Firmen also von sich aus ehr unwahrscheinlich dahin gehen.

Also hab ich lieber ein freies möglichst unreguliertes Land, dass durch Konkurrenz stark wird als ein Land, wo sich jeder händchenhaltend nach der Regulierung einer Regierung verhalten muss ← Damit wären wir die Sklaven der Regierung, so wie du die Befürchtung hast, Sklaven von Firmen zu werden.

Übrigens: Die soziale Marktwirtschaft sollte ja genau so ein Mittelding zwischen freien Märkten und leicht regulierten Märkten sein. Wenn diese Regulierungen aber immer nur zunehmen und nie abgebaut werden, dann ist es klar, dass diese sich immer weiter Richtung Sozialismus entwickelt und den nötigen Teil Kapitalismus verliert.

Genau das ist doch das eigentliche Problem: Wir sollten nicht komplett vom Kapitalismus unabhängig werden, denn genau das macht eine Gesellschaft schwach. Es ist also definitiv nicht die einzigste Lösung.

Und auch das ist absolut kurzsichtig weil die Menschen immer Abhängigkeiten haben werden, sobald sie Arbeitsteilung betreiben.
Es gibt nunmal nur 2 Möglichkeiten, um an lebensnotwendige Macht zu kommen: Angriff/Spaltung oder Arbeitsteilung/Zusammenschluss.

Eine Gesellschaft braucht immer beide Mechanismen, oder sie geht unter. Macht die Gesellschaft nur Friede Freude Eierkuchen mit Arbeitsteilung/Zusammenschluss, dann kommt von irgendwo ein Angriff/Spaltung daher und klaut sich die Macht. Und genauso anders herum: Eine Gesellschaft, die immer nur Angriff/Spaltung betreibt wird irgendwann durch eine Gesellschaft mit mehr Effektivität und Arbeitsteilung/Zusammenschluss überholt.

Die Balance zwischen Arbeitsteilung/Zusammenschluss und Angriff/Spaltung muss in einer funktionierenden Gesellschaft erhalten bleiben.

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Also um das nochmal zu definieren. Kapitalismus beschreibt eine wirtschaftliche Ordnung, in der Produktionsmittel, Land, Ressourcen und sowas private Eigentümer haben.

Jetzt bitte ein valides Argument warum das von Vorteil sein soll.

Und bitte nicht wieder bei Tragik der Allmende beginnen. Ist schon unzählige male widerlegt worden. Mit der Historie, mit Japan, damit, dass auch Privateigentum nicht vor Verfall usw. schützt, was man mindestens genau so gut bewundern kann wie öffentliche verwahrloste Toiletten (nur weil das Beispiel immer kommt…).

Auch das Forschungsargument ist keines, wie ich dir mit den massiven Investitionen des Kaiserreichs belegt habe. Das Gegenteil ist der Fall. Ohne den Staat damals, wäre Deutschland bzw. wären Deutschlands Unternehmen damals nie wirtschaftlich so stark geworden.

„Ihr“ habt rein gar nichts auf eurer Seite.

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Lesen Docktorchen, Lesen…

Ich hab das schon dutzende male erklärt, alleine schon im obigen Post, irgendwann kann ich auch nichts mehr machen.

Der Beste Lehrer kann auch nicht helfen, wenn der Schüler nicht mit machen will.

Und auch hier hast du kein Beleg gebracht, Logik ist wirklich nicht deine Stärke. Wenn du wenigstens Lesen würdest, was ich dazu oben geschrieben habe…

Zeigt doch, dass du den Kontext nicht verstehen willst :wink:

Also warum stellst du dich dümmer als du vermutlich bist?
Warum sollte ich mir deinetwegen noch mehr Zeit nehmen, wenn du es doch nicht verstehen willst?

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Ok, dein Nachbarland macht das auch aber schnürt noch ein Subventionspaket für den Kapitalisten. Dann baut er die Fabrik halt dort. Und jetzt?

Du bist halt auch kein Kapitalist. Weil die machen die Firma lieber dort auf wo sie keine Konkurrenz haben oder wo sie wissen ihr Geld kann dafür sorgen diese zu unterdrücken.

Das du annimmst eine Firma oder ein Kapitalist hätte irgendwie Interesse daran unter Konkurrenzdruck zu stehen zeigt halt schon das deine Vorstellung wie die Wirtschaft funktioniert irgendwie einer fiktiven Märchenwelt entspringt die absolut nichts mit der Realität zu tun hat.

Ich glaube ernsthaft du hast nicht verstanden was ich geschrieben habe, weil deine Antwort darauf macht nicht mal im Ansatz Sinn. Eine Genossenschaft hat doch nichts mit der Aufhebung der Arbeitsteilung zu tun?

Du diskutierst hier seit Jahren in den selben Themen mit aber du hast in keinster Weise auch nur im Ansatz die Argumente deiner Gegner verstanden. Das einzige was du machst sind hier ständig deine Fantasien vom freien Markt zu wiederholen die wir schon zum hundertsten mal widerlegt haben.

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