Lobbyismus in Staaten ist natürlich ein Problem. Aber deswegen den Staat als solchen in Frage zu stellen würde ja bedeuten, den Teufel mit dem Belzebub austreiben zu wollen. Man muss eben die Demokratien so bauen, dass Lobbyismus erschwert bis unmöglich gemacht wird. Dass das natürlich auch nicht von oben so einfach geht, ist auch klar. Nichtsdestotrotz sind Staaten abzuschaffen ja nicht die Lösung.
Was wollen die USA in Grünland?
Eine libertäre Stadt. Frei von Kontrolle, eigene Gesetze…
Der Neoliberalismus, den Think Tanks seit den 70er/80er verbreitet haben, wurde ähnlich ausprobiert. Zu erst gewaltsam in Chile, dann übernahm die ganze Welt ähnliche Modelle. Überall wurde privatisiert, Staaten verloren mehr und mehr die Kontrolle an private Besitzende.
Der nächste Schritt ist die Privatstaat und die Privatisierung der Menschen. Das ist ein Neofeudalismus der da angestrebt wird. Die Menschen werden den Konzernen gehören, gezahlt wird mit einem begrenzten Geld, wie Bitcoin, was aber Besitzlose eben niemals in der Form sparen/anhäufen werden können, weil sie die Besitzenden die Regeln und Gesetze und Preise machen.
Alles wie heute auch schon, nur x-fach verschärfter.
Das sind am Ende die Narrative die in der Bitcoinblase verbreitet werden die genau zu sowas führen. Ob bewusst oder unbewusst. Das ist nicht für die Menschen, das ist für eine kleine Elite von Besitzenden und Superreichen die Privatstädte wollen um da wie Könige herrschen zu können.
Klar, Zukunftsmusik Aber die Vorhaben sind so real wie Bitcoin.