Warum der Bitcoin Fee Market doomed ist

Hä? Wo mined Binance, Kucoin und Bitget? Die haben doch keine Mining Infrastruktur,wenn ich mir recht besinne? Die betrieben halt Pools wo externe Miner die Hardware stellen und sich sammeln. Und die Miner unterliegen dann dem ganz normalen Wettbewerb/Problemen wie alle anderen auch.

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Eigentlich beißt sich die Katze bei dem Thema in den Schwanz,

man braucht enorm viele Transaktionen 2045 (fiktives Jahreszahl in der Zukunft) damit Miner Gewinn erwirtschaften, aber die BTC Blockchain ist garnicht dafür ausgelegt so viele Transaktionen in vertretbarerem Zeitraum abzuwickeln.

Mir fällt dazu gerade auch keine wirkliche Lösung ein, ich kann mir aber nicht vorstellen das Satoshi diesen Punkt nicht bedacht hat.

Vielleicht ist Satoshi immer von einer viel geringeren Hashrate ausgegangen, wer hätte 2009 geglaubt, das wir die jetzige Hashrate haben? Was würde denn passieren wenn die Hashrate um 80% einbricht? Jemand könnte die 51% Attacke starten und dann?

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ja für die 3 Fälle trifft das tasächlich zu. hatte angenommen sie würden auch selbst minen, weil sie pools betreiben. aber ohne zu recherchieren, bin ich mir sicher, dass es draußen Unternehmen gibt, die mining betreiben ohne auf die subsidy angewiesen zu sein, weil sie andere Einnahmequellen haben.

hätte er nix davon

Na dann ist doch alles gut?
Verstehe das Rumgeheule nicht. Wie hier schon zigmal vorgetragen - kein Mensch weiß, was in den nächsten 8 - 12 Jahren passiert. Und da wird - da kannste einen drauf lassen - allein dank KI so unglaublich viel passieren, dass Prognosen absoluter Mumpitz sind. Vielleicht haben wir bis dahin AGI, dann wird sich sowieso alles jenseits unserer Vorstellungskraft entwickeln, vielleicht haben wir WW3 und schaufeln verstrahlten Schutt, vielleicht auch was ganz anderes :man_raising_hand:

Deine Panik ist also vollkommen irrational, bzw. zeugt sie davon, dass es für dich eine Zukunft gibt, in der Bitcoin nicht den erhofften Nutzen hat. Wenn du davon ausgehst, dann beim nächsten Bullrun raus und gut. Wo ist das Problem?

Dass Bitcoin in 10 Jahren noch gebraucht wird, es aber trotzdem zu wenig Transaktionen gibt, ist doch irgendwie Quatsch. Dann hat er einfach nicht die nötige Relevanz und geht halt unter. Dann war es halt ein schönes Experiment, was offenbar in Zukunft nicht mehr benötigt wird

Wenn das passiert, hat sich Bitcoin eh erledigt. Einmal die Büchse der Inflation geöffnet bedeutet Ende, Aus, Mickeymouse.

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wenn das passiert bin ich auch raus. alles andere macht mir weniger Sorgen.

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Mir gehts eigentlich tatsächlich um Leute mit Sparplan die da erbliche Mengen an savings über Jahre reinfließen lassen.

Und jo mit Tails Emission könntest Btc sofort begraben

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Die Inflation die nötig wäre wäre wahrscheinlich viel kleiner als die welche Bitcoin heute hat und die stört dich ja auch nicht. Ihr redet euch nur ein das spielt jetzt keine Rolle weil es die Anzahl Coins irgend in hundert Jahren mal 21mil sein wird. Das ist halt einfach cope.

Bei der Anzahl an Bitcoin die ständig verloren gehen wird die Menge auf dem Markt eh immer viel kleiner sein.

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Stimmt schon, aber mit Tails Emission burnt man das härteste Versprechen, so ziemlich das letzte Narrativ was grad so übrig geblieben ist. Da hat man einfach den Vertrauensverlust.

Also reiner Altruismus, verstehe.
Bitcoin war und ist im besten Fall Selbstverwahrung und Eigenverantwortung. Da muss man halt auch bissel am Ball bleiben. Würde mir da nicht so einen Kopf machen - es sei denn, du hast einen Haufen Leute zu diesen Sparplänen hin überredet :grinning_face_with_smiling_eyes:

Aber mal davon ab, bin tatsächlich auch selbst sehr gespannt, wie die nächsten zwei Zyklen so laufen werden. Wenn sich hier schon abzeichnen sollte, dass wir DEUTLICH unter den Erwartungen bleiben, das Power-Law bricht, usw., ja dann kann man sich vielleicht wirklich schonmal gedanklich einem neuen Hobby zuwenden…

Ist halt Kaffeesatz. Vielleicht wäre sie auch viel größer oder gar nicht nötig - genauso unnötig wie zum jetzigen Zeitpunkt darüber zu spekulieren. Und ich bleibe dabei: Einmal die Begrenzung geöffnet, wird es die nächsten superwichtigen Gründe geben, noch weiter zu öffnen. Wie beim Fiat.

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Sehe das sehr gelassen, Mining dezentralisiert sich mit der Zeit und das ist gut so.

Die haben sich bisher ja dusselig verdient und wir reden von Prozenten der Weltenergie, die für Bitcoin verkauft wurden.

Das Netzwerk ist so unglaublich sicher, dass es sehr weit nach unten gehen muss, bis da auch nur ansatzweise ein Angriff denkbar ist.

Je weniger Inflation, desto interessanter wird Bitcoin kennen zu lernen. Was für ein Wertespeicher sei nur schlechte Werbung?

Das ist die Einstiegsdroge.

Also während ihr euch Sorgen macht, das den Junkies die Lust auf Nadeln vergeht, kann auch entspannt die Welle geritten werden statt sich tatsächlich zu wundern, warum die Fees unter nem Dollar sind im Bärenenmarkt.

Schaut doch in die Vergangenheit, die Fees haben halt eine eigene Art sich zu bewegen:

Spannend finde ich gerade eher, dass wir aus einer Phase von komplett leeren Blöcken die von seltenen Spitzen unterbrochen werden langsam in eine Phase wachsen, in der stabil Transaktionen im untersten Preissegment liegen bleiben.

Eins muss man hier verstehen:

Wenn die Transaktionen günstig sind, bleiben sie günstig.

Aber ab da, wo der Preis steigt, wird der Preis steigen, bis gar nicht mehr so viele Transaktionen durchgeführt werden müssen. Wenn das allerdings nicht der Fall ist, dann baut sich wie in Bullenmärkten der Preis nicht mehr ab und mit der Zeit sind alle gezwungen ihre Transaktionen mit hohen Kosten bzw. mittleren Kosten in der neuen Perspektive durchzuführen.

Also wie immer, manchmal ist er zu voll und manchmal ist er zu leer. Aber für Bitcoiner zählt nur eins: Er funktioniert wie er soll.

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Endlich hat jemand den Fehler im System gefunden. Dieses Mal ist Bitcoin wirklich tot, oder? ODER???

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Genau. Wenn in deinem Szenario nur noch ganz wenige onchain Transaktionen machen, was ich bezweifle, dann würden die Fees für diese wenigen sehr hoch sein.

Denkst du Blackrock und der Iranische Scheich legen ihre Milliarden dann in Paperbitcoin anstatt die hohen Gebühren zu bezahlen?

Aber klar, wenn es am Tag nur noch 10 onchain Transaktionen gibt ist Bitcoin gescheitert, aber dafür muss es dann einen anderen Auslöser gegeben haben, denn es gibt genug Gründe für genug Personengruppen immer selbst zu verwahren und onchain Transaktionen durchzuführen.

Genau das möchte ich sagen. Du kannst nicht sicher sein, dass Bitcoin scheitert und ich kann nicht sicher sein, dass er nicht scheitert :slight_smile:

So dankbar ich Satoshi bin, ich würde mich nicht darauf verlassen, dass der irgendwas bedacht hat.

Die Lösung befindet sich in deinem vorherigen Satz. Da die Blockchain nicht für so viele Transaktionen ausgelegt ist, gehen die Gebühren ab einer bestimmten Nachfrage nach Transaktionen exponentell hoch, weil alle sich überbieten müssen um in einen Block zu kommen. Die Frage ist eben nur, ob wir in Zukunft soviele Menschen haben, die Nachfrage nach Transaktionen haben, ich denke ja, andere denken nein.

Aber

Wir wissen ja jetzt, dass wir Bitcoin vor zu geringen Fees retten müssen… und ach ja auch vor zu hohen Fees… und vor Quantencomputern… und vor Datenmüll.. und Satoshi müssen wir auch seine Coins wegnehmen … und dann noch vor einer zu hohen Inflation … und dann fügen wir noch neue Inflation hinzu… hab ich alles? Ist Bitcoin dann gerettet? Wahnsinn wie Bitcoin es ohne rettung so weit geschafft hat

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Nein, wir können ja noch immer Informationen auf der Blockchain speichern. Sofort beenden!

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Jo sag ich ja selber, nur ist das bei mir son 90:10 Ding. Ich schätze die Wahrscheinlichkeit eines Fails einfach größer ein als dass es klappt. Für manche kommt ja sowas gar nicht in Frage ^^

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Hatte so etwas schonmal im Forum gepostet und bin immer noch der Meinung:

"Hier einfach mal ein Beispiel (ich hoffe ich rechne korrekt).

Es passen etwa 7000 segwit Transaktionen (1 in, 2 out) in einen Block. Aktuelle subsidy+fees sind 300.000$ pro Block.

300.000/7000 = grob 43$ pro segwit TX. Sagen wir mal die subsidy würde jetzt abrupt enden. Wärst du nicht bereit 43$ für ne settlement transaktion zu bezahlen? Ich persönlich als überzeugter Bitcoiner würde nicht mal mit der Wimper zucken und die Kohle auf den Tisch legen, statt Bitcoin vor die Hunde gehen zu lassen und mich im Fiat System weiter b**** zu lassen.

Ich bin der festen Überzeugung (bzw. hoffe es :)), dass jeder Bitcoiner so denkt."

Der Post war irgendwann im Januar diesen jahres, da waren es noch 300.000$ pro Block. Aktuell sind es rund 200.000$ pro Block und ich würde weiterhin das Netzwerk als „Sicher“ bezeichnen.
Somit wären es nicht mehr 43$ sondern nun etwa 28,5$ für ne settlement Transaktion die es bräuchte ohne Subsidy.

Also hier ein nicht weit durchdachter Gedanke: Wenn die Mindestgebühr von 1sat/vb (?) nicht mehr zur Kompensation ausreichen sollte und das Netzwerk WIRKLICH in Gefahr gerät, dann erhöht man diese. Fände ich persönlich besser als Tail emissions oder Satoshis BTC´s irgendwann mal als Subsidy auszuschütten. Von mir aus kann die Gebühr auch variabel programmiert werden um Kursschwankungen zu kompensieren, wie auch immer man das Vertrauenslos machen könnte.

Wenn ich mal nen settlement für 50-200 Euro (oder was auch immer) alle 1,2,3 Monate machen müsste .. so what?

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Exakt, es ist ja noch etwas Zeit über. Ich hab ja selber noch nicht verkauft… :grinning_face_with_smiling_eyes:

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Coole Berechnung. Dabei fehlt nur, dass diese sagen wir mal $15 pro Transaktion eben für den aktuellen Preis ausreichen.

Macht der Bitcoinpreis x100 zu 6.000.000 wären auch die Anreize für Attaken x100 und auch die Sicherheit müsste x100 steigen. Dann wären wir bei $1.500 pro Transaktion, Kaufkraftbereinigt sagen wir mal $500 in heutiger Kaufkraft.

Wenn man einmal im Jahr etwas aus dem Hochsicherheitssafe ins Lightning gibt oder was auch immer, würde ich auch $500 dafür bezahlen. Das wäre zwar schon teuer und nicht mehr jeder könnte mitmachen, aber es würde gehen.

Schaunmermal.
Erstmal wird es spannend sein, wieviel Gebühren es den Leuten wert sein wird, eine Transaktion im 1Millionsten Block zu platzieren.
:money_bag: :money_bag: :money_bag:

:smiling_face_with_sunglasses:

Er hat den Punkt bedacht. Er wusste, dass das Netzwerk nur mit hohen Fee’s funktioniert, er hat es selbst gesagt: „In ein paar Jahren wird es entweder sehr viele Transaktionen geben - oder gar keine mehr.“

Ist bei den YouTubern das Gleiche, ich habe immer Geld bezahlt um in den Livestreams diese Frage zu stellen, die Antwort ist immer die selbe: „In ein paar Jahren wird das Netzwerk schon viel mehr genutzt und dann steigen die Transaktionen automatisch.“

Das sehe ich nirgends.

Korrekt. Das 21 Mio. Stück und kein Sat mehr ist der unique selling point von BTC.
Würde man das aufweichen wäre Bitcoin Shitcoin Nr. 45.839

Ich habe das in meinem Thread zum Security Budget schon mal ausgerechnet. Es ist auch ganz simpel: Damit die Mining-Einnahmen gleich bleiben, muss sich der Bitcoin-Preis alle 4 Jahre verdoppeln, wenn die Fees auf diesem Niveau bleiben bzw. die Transaktionen so wenige sind.

Man ist dann in 2 Jahrzehnten schnell bei einem Bitcoin-Kurs in zweistelliger Millionenhöhe.

Richtig. Man muss ein Auge auf diese Entwicklung haben. Aber wie immer werde ich sowieso zu spät verkaufen :grin: In der Regel gibt man seine Träume erst auf, wenn alle anderen schon zum Ausgang rennen, bis dahin hält man verzweifelt an seinen Glaubenssätzen fest.

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