Wallet auf USB Stick und theoretisches Handelsverbot an Bitcoinbörsen

Ok, verbuchen wir unter theoretisch möglich, nicht empfehlenswert.

Aha, keine Begründung? Warum? Verbuche ich unter schwacher Aussage.
:stuck_out_tongue_winking_eye:

Hab ich doch geschrieben. Diverse Angriffsvektoren und Internetkontakt.

1 „Gefällt mir“

Geht aber 0 auf meine jüngsten Argumente ein…

Solange man einen nicht verseuchten PC/Stick/Rooter hat und es keine Agenten gibt, die gezielt in dein System eindringen, um das Vermögen zu erreichen ist das schon sehr unrealistisch…
Und mit „verseucht“ ist ja wirklich speziell auf TAILS prepariert gemeint.
Ein Fehler und das OS wäre korrupt, also von niemand mehr lesbar…

Selbst dann, wir empfehlen hier non-custodial Anbieter, welche den Seed durchs Internet fliegen lassen und alles nur auf 2FA gesichert lassen… Das schmeckt mir aus dieser Perspektive ja dann gar nicht mehr…

1 „Gefällt mir“

Kannste bei jeder HW Wallet auch so machen

Meine Meinung-> scheiß auf die einmalige Ausgabe für eine gescheite HW Wallet dann kann man die nächsten 4 Jahre auch gut schlafen weil man nicht am falschen Ende gespart hat

Geografische Trennung des Backup genau wie alle anderen die BTC haben
(Das ist weder ein Argument für noch gegen deine tail Variante)

Wieviel sparst du gleich nochmal wenn du Dutzende USB sticks statt eineHW wallet brauchst🤔

Soll das bedeuten es gibt keinen analogen Seed? → Alarm!

1 „Gefällt mir“

Aber dann müsste man zur Sicherheit ja mehrere kaufen, falls eine kaputt geht oder?
:thinking:
Ein rein physisches Backup kann ja immer entwendet werden, deswegen würde mich das eher paranoid machen. Für eine Manipulation der Hardware z.B. muss jemand ja zu meiner Wohnung schon physikalisch Zugriff haben…

Alles cool, ich will nur erörtern, ob Tails wirklich gar keine Vorteile hat so wie hier einige gern suggestieren.

Exakt, das ging 8 Jahre in der Protophase gut, warum sollte dies auf einmal scheitern?

Keine Angst es ist wie mit Bitcoin, ich sehe keinen Weg wies schief geht sonst würde ich es so nicht machen.

Auf Masse gekauft und 3 Sticks gemacht, spare ich zu einer BitBox 80€…
Joa, wirkt nach nix aber für mich im Studium sind das eben paar Mahlzeiten.

Außerdem muss ich ohne physikalisches Backup ja mehrere BitBoxen kaufen, wenn ich das richtig verstehe.

Du kannst den seed (24Wörter) analog sichern und die passfrase (25. Wort) merkst du dir oder sicherst es auf andere Weise

Ich kann also mein Backup theoretisch jemandem geben dem ich nicht 100% vertraue und trotzdem der einzige sein der auf die BTC zugriff hat

So wie ich dich verstehe merkst du dir das Passwort für deine USB sticks so wie ich mir die passfrase für meinen seed

1 „Gefällt mir“

Und zu dem Punkt hab ich ein Gegenargument
Ich brauche nur eine HW Wallet und kann mir unbegrenzt viele Backups und Konten erstellen du müsstest immer mehr USB sticks kaufen oder?

Exakt, ja also stimmt soweit ist abgesehen vom Preis immer noch kein wirklicher eindeutiger Vorteil von Tails zu erkennen.
:thinking:

Aber finde ich immer noch weitaus besser als jede non-HW Option.
Tails hat auch dieses fancy Hackerfeeling.

Ne, man könnte das auch mit einem machen und nem Paperseed, aber ich finde einfach zwei Sticks als „digital native“ angenehmer für das Backup.
Dann noch der 3. der irgendwo lagert im Falle des Brandes und ich fühle mich doch sehr sicher.

Diese sind natürlich nur für die Cold Wallet, auch wenn ich doch echt gerne probieren würde in wie vielen abgefuckten Cafés man einen TAILS Stick einführen müsste, damit man eins erwischt, welches gewisse Angriffsvektoren prepariert hat… noch wahrscheinlich sehr sehr sehr selten, wenn nicht nie…
Da wie man sieht so gut wie niemand diese Technik nutzt.

:smiley:

Ich muss als technischer Newbie jetzt wirklich mal ne kurze Frage stellen, weil ich mir langsam echt Sorgen mache, dass meine getroffene Wahl zum Speichern meiner Wallet nicht die beste/sicherste war.

Viele schwören für eine ColdStorage auf diverse Hardwarewallets (z.B. BitBox).
Ich frage mich warum bspw. eine PaperWallet fast nie Erwähnung findet. Ist es zu unsicher?
ich habe mich nämlich dazu entschieden meine BTC auf einer PaperWallet zu sichern. Diese habe ich auf einem völlig frischen PC - ohne Internet - erstellt und mit einem uralten, nicht internetfähigen Drucker mehrach ausgedruckt. Den Privatekey habe ich beim Erstellen noch mit einem gesonderten Passwort belegt.

Zwischenstand: Ich habe mehrere Seiten auf denen meine PaperWallets abgebildet sind. Diese habe ich in UV beständige Hüllen gepackt und an verschiedenen Orten in Tresoren gelagert (Feuerschutz, Wasserschaden etc.)

Meinen Public Key habe ich auf dem PC abgespeichert, dass ich beim aufbuchen neuer Satoshi nicht jedes Mal die PaperWallets hervorkramen muss.

Zusätzlich habe ich mit dem frisch aufgesetzten, vom Internet getrennten PC mehrere USB Sticks erstellt auf denen eine TXT.Datei mit verschiedenen Passwörtern zu den Accounts bei den gängigen Börsen oder eben die Paperwallets (abgetippt) gespeichert wurde. Diese USB Sticks habe ich mit VeraCrypt verschlüsselt und auch jeweils in den verschiedenen Tresoren abgelegt. Den PC mit dem ich alles erstellt habe, habe ich danach wieder mit der „Shred“ Methode platt gemacht und neu aufgesetzt.

Nun frage ich mich: Ist diese Methode fragwürdig, dumm, unsicher? Habe ich was übersehen? Was kann bspw. eine BitBox besser als diese Methode, wenn wir davon ausgehen, dass die Coins da eben einfach nur liegen sollen und ich sie nicht ständig hin und herbewegen möchte?

PS: Weitere Frage: Was passiert eigentlich wenn die BitBox gestohlen wird oder kaputt geht?

Das ist wie Gold im Tresor verstecken, nur dass du mehrere Tresore brauchst…
:thinking:

Aber die technik hat auf jeden Fall schon sehr viel Detailgenauigkeit!

Auf jeden Fall mehr als nur lokalen Schutz. Also eben ein Einbrecher oder Dieb kann auch nicht darauf zugreifen.

Nein, wenn du das wie es beschreibst richtig gemacht hast passt das auf jeden Fall.

Wie sicher die Tresore sind ist die andere Frage, aber das ist kein neues Problem.

Soweit ich das nun verstanden habe kannst du entweder eben einen physikalischen Speicher erstellen oder eine zweite BitBox kaufen, je nach Präferenz.
:slightly_smiling_face:

Achja, hatte ich erwähnt, dass ich mit Mt.Gox damals meine Bitcoin verloren hab?
:rofl:
Warte immer noch darauf, dass ich wenigstens das zurück bekomme was damals in Wert auf dem Konto war, da man nur das bekommt was die Bitcoin zu dem Zeitpunkt wert waren.

Dann war nich mehr so viel los bis 2017…

Die wichtigste Eigenschaft einer bitbox ist die art und weise der Erstellung des seed schau dir mal bitte das da an dann verstehst du warum das mit der paperwallet niemand machen sollte

Moment jedoch, dort war die Art und Weise wie der Seed erstellt wurde das Problem.

Hätte er dies mit TAILS und Electrum gemacht wären seine Seeds ja nie entwendet worden.

Das Problem ist eben nur, wenn man sich die Seeds von irgendjemand online geben lässt, statt diese Offline in einem Open Source tool zu generieren.

Nein er hat den seed sogar offline erstellt das Problem war dass er eine manipulierte Webseite nicht als solche erkannt hatte
Bei dem TAILS kann das schon sicher sein ka aber auch da muss man sicherlich genau aufpassen was man sich da installiert. Bei einer bitbox sind solche Fehler nun mal ausgeschlossen

Übrigens wenn deine Bude abfackelt und 2 der 3 sticks mit und der 3 hat zufällig nen Defekt ist dein BTC bag auch hinüber :wink:

Ne, alles ist vorinstalliert und man muss sehr advanced in Linux sein, um überhaupt zu versuchen irgend einen Mist nachzuinstallieren, statt es den Entwicklern einfach zusagen was sie noch nicht an wichtigen open source programmen eingearbeitet haben. Aber nach eben 10 Jahren haben diese schon fast alles integriert. (Es ging bei diesem OS ja eigentlich nich um BTC, sondern vollständige Anonymität und Sicherheit allgemein)

Schon, hatte aber selbst schon Abbrüche beim Systemupdate und die Sticks mitten im „laufen“ (ohne Schreibvorgang) abgezogen und selbst wenn das extrem kritisch ist hat es bis jetzt noch nicht einen Stick korrumpiert.

Also 8 Jahre ohne einen Stick der defekt ist machen es eher unwahrscheinlich, dass es kaputt geht.
(Vor allem einfach so ohne es zu nutzen)

Dann gibt es noch die Notfallmethode mit einem frischen TAILS nur den persistent Speicher im funktionierenden OS zu entschlüsseln, das sollte funktionieren solange du nicht gerade diesen bearbeitet hast, als das OS kaputt ging oder genau dieser Teil des USB Sticks unlesbar ist.

Denke aber eine SD Karte ist fehleranfälliger als ein USB Stick

:thinking:

Ok, jetzt habe ich mir mal einen Tails Stick erstellt.
Verstehe ich das richtig, dass ich dann electrum am besten nur auf dem Stick installiere und als Speicherort den verschluesselten Container nehme.
Gruss

Electrum ist bereits installiert, man muss nur den Container einrichten und dort das backup mit passwort oder den Seed platzieren.
Beim Seed muss man nur aufpassen, dass man den Seed nachdem man diesen genutzt hat mit der wipe funktion löscht, damit dieser auf keinen Fall wiederhergestellt werden kann.

Grüße zurück :slightly_smiling_face:

Danke, habe es wohl irgendwie uebersehen.
Dann starte ich jetzt noch mal den Tail

Die übliche Methode ist, man kauft sich eine Hardwarewallet, notiert sich die 24 Wörter(man achtet darauf, dass keine Handy oder Laptopkamera dabei zusehen kann), verewigt die ersten 4 Buchstaben dieser 24 Wörter auf Metall (Schlagstempel Buchstaben gibt es für 10 Euro).
Verwahrt dieses Metall sicher und richtet sich am besten auch noch eine Passphrase ein.

Alles andere, bei dem die 24 Wörter jemals in Berührung mit einem PC, Drucker, etc. kommen wär mir persönlich unnötiges Risiko.

Wenn die Hardwarewallet kaputt geht kauf ich die gleiche nochmal(Abholung in einer Packstation) und stell sie einfach wieder her.

1 „Gefällt mir“