Von seinen Bitcoin leben ohne diese zu verkaufen

Du merkst es schon, oder? Du machst dir selbst etwas vor…

Letztendlich geht es auch Bitcoinern weniger um eine bessere Welt oder besseres Geld. Sondern einzig um den eigenen Reichtum. Egal, wie blumig man das Asset beschreiben und seine Eigentschaften überhöhen kann - eigentlich geht es nur darum, seinen Anteil an dem fixen Volumen von 21 Mio. möglichst gegenüber anderen zu erhöhen, sich mehr von den Ressourcen zu sichern, als andere.

Leider hat sich mein Menschenbild der Bitcoiner, wie ich es hier beschrieb, auch nach über 2 Jahren der Diskussion hier nicht groß geändert. Auch Bitcoiner wollen nur das Eine: Mehr als die anderen. Im Gegensatz zu einem Rotkehlchen oder einer Feldmaus tendiert der Mensch dabei zum „akkumulieren“, „hebeln“, „Maximalismus“ - allesamt nur Synonyme für eine unstillbare Gier. Die dazu führt, möglichst viel für sich zu beanspruchen, auch wenn man es selbst in hundert Leben nicht verbrauchen könnte.

Gerade bei einem Speicher, wie Bitcoin, von dem wir wissen und an dem wir schätzen, dass er nicht inflationiert werden kann, ist doch Akkumulation überhaupt nicht notwendig: Wenn ich ehrlich glaube, dass er sich durchsetzt und zum Standard wird, dann bin ich doch auch schon mit 0,01 BTC einer der Superreichen - Wozu dann all diese Anstrengungen, um - wie du es nennst - zu beschleunigen?

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