Das Vermögensregister der EU wird immer wahrscheinlicher. Die Durchführung ist zwar sehr aufwendig aber für einen Überwachungsstaat, oder einer Überwachungsstaatengemeinschaft sollte auch das kein Problem sein.
Mich würde da eure Meinung interessieren.
Du solltest noch fragen, wozu du genau eine Meinung möchtest. Zur Wahrscheinlichkeit einer Einführung? Zu den Auswirkungen? Etwas anderes? ![]()
Ich auf was mit Überwachung. ![]()
Ich finds beschissen.
Alleine die Kosten für diesen Bürokratenkackmist, die wieder aus Steuerzahlers Tasche gepresst werden und zugleich der zweifelhafte Nutzen für ebendiesen Steuerzahler (was sonst, als Begehrlichkeiten zu wecken, sollte der Nutzen sein?) lassen mich würgen.
Und am Ende geht’s denn Staat einfach nur einen Scheißdreck an, verdammt nochmal.
Um es mal vornehm zurückhaltend auszudrücken.
Ich vermute, dass die Politik an unrealisierte Gewinne möchte. Es würde Sinn ergeben, um neue Einnahmen zu generieren. Der Staat weitet seine Leistungen immer weiter aus, und gleichzeitig schalten leistungsbereite Menschen in den Energiesparmodus, um nicht mehr 50 Prozent vom Gehalt abgezogen zu bekommen. Auf Dauer braucht der Staat mehr Geld. Außerdem glaube ich, dass die EU mehr Macht an sich nehmen will und dafür auch Geld braucht, um ihre Angestellten und Beamten zu bezahlen, die ihre Macht durchsetzen. In diesem Kontext macht ein Vermögensregister Sinn.
In diesem Kontext macht der Wunsch nach einem Vermögensregister Sinn.
So siehts aus! Genau das!
Des weiteren entsteht ein extrem verlockender Honeypot an Informationen, wo es für dunkle Gestalten was zu holen gibt. IT-Security ist mMn bei den Behörden auf Kindergarten-Level.
Es ist ein massiver Eingriff -mal wieder- in etliche Grundrechte (Grundrechte sind abwehrrechte gegenüber dem Staat)
Nehmt eure Grundrechte in Anspruch!
Ein guter erster Schritt wäre schon mal, das Kreuz bei Parteien zu setzen, die sich für „weniger Europa“ aussprechen. ![]()
Leider sind wir Deutschen Demo faul. Aber die aktuellen Politiker haben ja auch schon öfter betont, dass es ihnen absolut egal ist, was das Volk will. So viel zum Thema „Diener des Volkes“.
Ich finde diese Entwicklung bedenklich. Die Presse versagt und wird als Propagandainstrument genutzt. Die Briten haben mit dem EU-Austritt ihre Souveränität gewahrt und profitieren langfristig davon. Die EU arbeitet nur an ihrer eigenen Machtausweitung und kaum jemand nimmt davon Notiz. Kritiker werden diffamiert und mundtot gemacht, während die Politik immer mehr in das Leben der Bürger eindringt.
Ein guter erster Schritt wäre ERST mal mit seinem Abgeordneten zu sprechen ![]()
Bisher ist der Brexit für die Briten ein Negativ-Spiel … ob das doch noch revidiert werden kann, wird die Zukunft zeigen, aber bisher geht es den Briten wegen des Brexits schlechter
Zitat aus der WIWO:
„Alle Ökonomen sind sich einig, dass die britische Wirtschaft wegen des Brexits um fünf Prozent weniger gewachsen ist, als sie es sonst getan hätte.“
Unabhängig vom Brexit, zurück zum Vermögensregister
Ich find’s auch bescheiden, und vermutlich wird es auf eine Vermögensabgabe hinauslaufen …
ABER: Wenn das EU-weit und später sogar global ein einheitliches Register wird, gibt es keine Hintertürchen mehr(wie aktuell die unterschiedliche Unternehmensbesteuerung in den einzelnen Ländern - Stichwort Zypern, Irland, Lichtenstein und ähnliche).
Wenn also die Ausweichmöglichkeiten ähnlich wie die in den USA global abgeschafft werden (USA-Bürger bleiben bis zum Tode in den USA steuerpflichtig, und sollten sie die Staatsbürgerschaft zurücklegen, dann gibt es eine horrende „Auswanderungssteuer“ … was letztlich auch nichts anderes wie eine Vermögensabgabe ist)…
Wenn also die Steuerparadiese global eingestampft werden, dann hat das VOR ALLEM für die Normalsterblichen indirekte Vorteile, weil die Hyperreichen nicht mehr ausweichen können.
In € nominiert mein ich damit nicht die Häuslbauer, die durch die Inflation und die 35 Jahre Hypothek einen Nennwert von 1Mio überschreiten, sondern damit sind die Multi-Milliardäre gemeint, die heute über globale Unternehmenskonstruktionen ihr flüchtiges Kapital sowieso via elektronischer Konten bei zig Dienstleistern verstecken, und so steuersparend agieren, wie es ein Normalsterblicher gar niemals können wird, weil kein Dienstleister prozentual so günstige Konditionen eingeht, weil das Gesamtkapital einfach um so vieles geringer ist, und die Erträge die Aufwendungen der Dienstleister sonst nicht decken.
Technisch und Finanziell ist es annähernd der selbe Aufwand ob jemand 100.000 Euro überträgt oder ob 1.000.000.000 Euro übertragen und verwaltet werden. Nur Kleinstbeträge im Alltag (Lebensmitteleinkauf beim Diskonter unter €100 udgl.) macht deutlich weniger Aufwand in der Bürokratie.
Deshalb: Das Thema ist ein zweischneidiges Schwert, es könnte gegen den kleinen Mann verwendet werden - ja; aber es hat einen Grund weshalb gerade die konservativen Parteien sich mit Händen und Füßen dagegen wehren, und in diesem Fall auch nicht vor einem Schulterschluss mit engstirnigen extrempositionierten Meinungsmachern halt machen.
Mit BTC in self custody macht mir da nur wenig Sorgen. Da ich mehr als 1 Wallet habe, kann die Wallet die ich von den Dienstleistern aus ansteuere gern registriert werden … das ist sowieso nur eine Zwischenstation bevor durch die Konsolidierung der Transaktionen eine ganz andere Wallet zum langfristigen Verwahrort wird. Die direkt von den Dienstleistern angesteuerte Wallet fungiert wie ein einfaches Geldbörsel, wo die Coins rein und rausfließen. Und via Cointracking ist zwar alles steuerkorrekt dokumentiert, aber NICHT die Walletadressen enthalten.
Diesbezüglich ist die in Österreich eingeführte KEST auf BTC-Veräußerungsgewinne zwar trotzdem lästig, aber zumindest ist die steuerliche Definition auch im Erbfall oder einer Schenkung klar abgesteckt, sodass es zumindest diesbezüglich Sicherheit für die absehbare Zukunft gibt.
In DE steht diese steuerliche Definition noch aus
Hier mal noch ein Querverweis auf ein sehr ähnliches Thema hier im Forum …
Mist! Bootsunfall!
Groß ist die Auswahl nicht. Streng genommen kenne ich nur eine Partei, die in diese Richtung möchte und die ist blau.
Als wenn der Milliardär nicht 20 Rechtsverdreher beschäftigt, die entweder selber die Gesetzeslücke implementiert haben oder eine finden werden und dieser dann wie vorher nix mit irgendwelchen größeren Abgaben am Hut hat.
Der kleine Mann wird dadurch weiter in die Totalüberwachung getrieben. Ein No Go mMn.
Ich verstehe deine Einwände und kann diese nur zu gut nachvollziehen, aber was ist die Alternative?
a) Totalüberwachung ist schon fast vollständig umgesetzt, auch auswandern hilft da nur bedingt, die einzige Möglichkeit wäre als Einsiedler in einer Höhle oder Berghütte ohne Netzanschluss, ohne Handy udgl. zu leben. Völlige Autarkie und Abgeschiedenheit … und selbst dort bist du vor den Satellitenbildern nicht gefeit, die sind mittlerweile so hochauflösend, dass bewirtschaftete Almhütten deutlich erkannt werden … und mit KI Abgleich fällt dann auf, wenn eine offiziell nicht bewirtschaftete Hütte, oder eine neue Hütte dazukommt, die es in den Aufzeichnungen bisher nicht gab.
b) keinerlei Überwachung, dann kehren wir mittelfristig ins Feudalsystem des Mittelalters zurück, zwar mit technischen Annehmlichkeiten, aber nach dem Motto „wer zahlt schafft an, egal ob das legitim ist oder nicht“ … und selbst dort gab es Abgaben der Bauern an den Feudalherren … Enteignung verschwindet nicht
Es wird immer irgendwo kleine Schlupflöcher geben wo Ungeziefer durchkommt (egal ob bettelarm oder Zillionär), die Frage ist, in welcher Art von System ist das Leben für die breite Masse (10-90% Wohlstand) so gestaltbar, dass sie das Gefühl hat ein halbwegs gutes Leben führen zu können, und sich noch um die untersten 10% der Wohlstandspyramide kümmert (ob persönlich oder über Steuern oder Spenden sei jetzt mal offengelassen). Nur wenn das gewährleistet bleibt, kann langfristig Frieden herrschen. Sonst gibt es viele Kriege, weil die Abgehängten sich auflehnen oder sich zu Kanonenfutter verarbeiten lassen (ob dass dann Bandenkriege, Maffia oder offizielle Heere sind ist dabei nebensächlich, die USA haben deshalb keinen Mangel an Kanonenfutter, weil sie sich nur geringfügig um die Abgehängten kümmern, und diese die Armee als einzige Option sehen, um aus ihrer misslichen Lage ausbrechen zu können und langfristig aufzusteigen - sofern sie die Armee überleben … selbst Putin geht langsam das Kanonenfutter aus).
Bitte erläutere, welche Option es deiner Ansicht nach gibt, Frieden und relativen Wohlstand für die große Mehrheit zu gewährleisten?
Steuerschlupflöcher, welche Unternehmen und Superreiche nutzen (können) und keine/kaum Steuern zahlen, was wiederum zu einer erhöhten Steuerlast aller Anderen führt. Eine Entwicklung, die nicht nur in Deutschland zu beobachten ist. Bei der Gründung der EU hatte man das Thema Steuern nicht im Blick, weshalb es auch innerhalb der EU unterschiedliche Besteuerungen gab und Steuerschlupflöcher entstanden. Dazu gibt es derzeit eine sehr gute zweiteilige Arte-Doku (auch auf YouTube).
Die Steuerlast kommt von der Legislative, die setzt die Steuern bzw. worauf Steuern zu zahlen sind, fest.
Das ist nichts, was „aus dem System raus gezahlt werden muss“. Wenn schon Steuern, dann müssen Steuern mit Sinn und Verstand eingesetzt werden, und nicht mit der Gießkanne (Plakativ: Radwege in Peru!) in der Welt verteilt werden.
Ich würde statt Steuern Abgaben bevorzugen. Für jede Abgabeart einen Verantwortlichen berufen -wie auch immer ist dann diskutabel (Steuern werden nicht Zweckgebunden erhoben - Abgaben dagegen sind Zweckgebunden)
Nur mal ein kurzer Hirnfurz als Gedankenanstoss…
Weil nur „Steuern sind Raub“ wird ja nicht so gern gelesen ;-)
Die höhere Besteuerung von Superreichen ist mM ein linkes Totschlagargument, das nicht greift. Wenn man den 0,01% (oder weniger) der Bevölkerung etwas wegnimmt hat der Rest gar nichts davon. Der Staat wird es verprassen, der Verwaltungs- und Überwachungswasserkopf wird davon ausgebaut.
Sehr Reiche werden sich dem System immer irgendwie entziehen können. Aus meiner Sicht zielt die verstärkte Kontrolle ganz klar zuerst auf den Mittelstand, dort ist was zu holen. In zweiter Linie auf die „kleinen“ Leute, damit die gar nicht erst finanziell unabhängig werden können.
Unsere Steuerlast könnte man jetzt schon jedes Jahr dramatisch senken, wenn man aufhören würde das Geld zu verschwenden. Gleichzeitig hätte man genug übrig für Krankenhäuser, Schulen, Infrastruktur usw.
Steuerhinterziehung kann man heute auch aufdecken und bestrafen, wenn man will. Doch will man das immer? Siehe CumEx… Aber wehe du bist ein kleiner Selbständiger und hast mal irgendwo ein paar Euro vergessen korrekt anzugeben
Es sieht eher so aus, als wolle man im fortschreitenden Sozialismus genau wissen, wo man was abgreifen kann. Bekannter WEF-Slogan: Du wirst nichts besitzen…
Ich bin auch der Meinung: Solange ich mein Geld auf ehrliche Art verdiene und die Steuern korrekt abführe, geht der Rest den Staat einen Schxxxx an.
Ich halte es für wahrscheinlich, dass das für verfassungswidrig erklärt wird, aber erst 3 Jahre oder so nachdem es eingeführt wurde.
Man sollte sich darauf einstellen, dass es Druck zur Mitwirkung gibt, dem man standhalten sollte.
Ein Vermögensregister dient nur zur Enteignung