Was heißen diese ganzen Richtlinien für den Endnutzer?
Also wenn ich alle meine Käufe auf Relai dokumentiere, und auch alles was ich auf Ledger Live übertrage dokumentiere, gibt es dann in irgendeiner Hinsicht steuerlich-rechtliche Probleme? Muss ich die Daten jedes Jahr bereitstellen oder erst, wenn ich das Geld auszahlen lassen möchte?
Denkt ihr, dass es bald dazu kommt, dass wir steuerliche Regeln wie in Österreich haben, sodass die Haltefrist quasi aufgehoben wird?
Plane sorgfältigst für den Worst Case.
Lade alle Kauf- und Verkaufs- Bestätigungen herunter und leg sie ab. Dokumentiere wann du was wohin geschickt hast.
Bezüglich Steuern: Auch hier, gehe immer vom Worst Case aus. in Österreich ist es auch von einen auf den anderen Tag gekommen und sogar 1 jahr in die Vergangenheit rückdatiert worden. Alle Coins die zum Zeitpunkt der Regelung noch nicht steuerfrei waren, hatten somit keine Chance mehr jemals steuerfrei zu werden.
Never trust Politicans, die wollen nur das schlechteste!!
Wie notierst du dir denn alles? Also ich habe jetzt meine Transaktionshistorie direkt über die Relai App gespeichert, allerdings werden sort nur die gekauften coins angezeigt. Schreibst du alles was du auf die Hardware überträgst nochmal gesondert schriftlich auf?
Ich überlege echt aufgrund dieser Richtlinien wieder aufzuhören und einfach alles auszahlen zu lassen…
jedesmal wenn du was kaufst oder verkaufst bekommst du doch ne bestätigung oder? per email vielleicht? Mach ein pdf draus und leg es ab.
Das wär schonmal ein anfang.
Bezüglich steuern, nimm Blockpit oder Cointracking und verbinde es mit deinen Account(s) bspw. bei Relai und falls du sonst noch andere hast genauso. Und mit deinen Wallets kannst du es auch verbinden. somit hast du auch für die Steuern gute und anerkannte dokumentation.
Oder du bist in DE und hältst mindestens ein Jahr… .dann bruachst du nur die belege wann du gekauft hast und dass du nicht früher verkauft hast musst du auch belegen können
Wie sieht es mit der Transaktionshistorie aus, wie man hört, muss den Brokern und Exchanges die Historie offen gelegt werden. Aus meiner Erfahrung gibt einige Unwägbarkeiten, die es schwierig machen, die Historie lückenlos offenzulegen. Mich interessieren Eure Erfahrung mit dem Thema.
Glaubst du das in Bitcoin Foren und bei Meetups Beamte rumhängen um die dann auf sowas eingehen um einen zu trapen?
Selbst wen:
Solange die hinterzogenne Summe unter 50k liegt, gibt es keine Haftstrafe.
Die Summe kann man ja einfach ausrechnen: Kurssteigerung seid dem Kauf × 0,25
Der wahr auch sibieso schon im Visier und wahrscheinlich 24/7 beschattet
Natürlich bricht man vor einem Verkauf sämtliche connections zwischen den Coins der KYC Adresse auf die man von der Börse ausgezahlt hat.
Dazu wie das geht, gibt es genug Threads hier, z. B:
Ich finde du denkst immer noch nicht weit genug. Klar gibt es tools mit denen man anonymisieren kann. Die Tatsache dass du die Coins mal gekauft hattest verschwindet dadurch nicht. Wenn du jemals in die Situation kommst wo du belegen musst was damit passiert ist… viel spass bei der Story. Gerade bei DAC8 geht es um transparenz, wo Betreiber weltweit, sofern sie auch in der EU tätig sind, Daten mit Steuerbehörden austauschen - voll automatisch!
vielelicht sollten wir es dem Finanzamt einfach so schwer wie möglich machen alles nachzuvollziehen. Anstatt eine saubere Tabelle abzugeben, die alles beinhaltet und an der wir selbst Stunden vergeudet haben vielleicht einfach nur alle pdfs sammeln, die uns die Börsen immer zugeschickt haben nach jedem Kauf. Diese pdfs gesammelt als ein Dokument abgeben. Dann merken sie sehr schnell, dass der bürokratische Aufwand zu hoch wird und hätten ienen weiteren Grund die 1-Jahresfrist beizubehalten.
Das Finanzamt erwartet auf Anfrage einen Herkunftsnachweis, woher die Euros stammen für die Käufe der BTC. Vereinfacht gesagt, wenn Du einen Sparplan über 100 € laufen hast und ein regelmäßiges Einkommen hast, das die 100 € abdecken, reicht das dem Finanzamt. Das sehen Sie ja auch bei Steuererklärung.
Da bei Steuerthemen immer die persönliche Steuersituation beachtet werden muss, beim Steuerberater nachfragen.
Mir geht es genau um dieses Thema. Wenn von Jahren mal Satoshi gekauft wurden, die über mehrere Wallets transferiert wurden, dann kann das kompliziert werden. Es ist doch nicht so, dass immer ein 1:1 Transfer stattfindet.
Einfaches Beispiel: Sats/Bitcoin gekauft –> Transfer auf persönliche Wallet–> Transfer zum Verkauf. Der Prozess ist ja zu bewerkstelligen.
Beispiel Sats/Bitcoin gekauft –> Transfer auf ein Wallet –> Weiterer Transfer auf neues Wallet –> Transfer zu Broker –> Rücktransfer zu Hardware Wallet. Das lief in einer Zeit in der diese ganze Thematik der offen Legung der Historie, nicht so gehandhabt wurde wie aktuell.
Mich würde interessieren, welche Nachweise die Brocker / Börsen tatsächlich fordern? Hat da jemand praktische Erfahrung?
Ich habe auch schon den gehört, in 2025 einen „Reset“ zu machen. Also alles verkaufen und neu zu investieren und dann alles sauber zu dokumentieren.