Dann Frage ich mich warum der Staat überhaupt Steuern verlangt oder warum er überhaupt eine Kapitalertragsteuer eingeführt hat. Ich garantiere dir dass wenn in Zukunft deutlich mehr Menschen mit etf Sparplänen und Aktien anfangen der Staat die Steuer darauf erhöhen wird.
Es funktioniert ja eben nicht zumindest nicht Kaufkraft bereinigt. Die Ausweitung des Dollars über die letzten 100 Jahre war im Schnitt bei 8% im Jahr. Das schaffst mit mit einem msci world oder all country world etf nicht mal abgesehen davon dass du noch steuern drauf zahlen musst
Du redest wohl von der Offiziellen Inflation, also die schöngerechnete ohne Aktien Immobilien usw. Aber wenn du unter Inflation die geldmengenausweitung ansiehst, dann sehen die Zahlen deutlich anders aus.
Ich bin kein Fachmann in dem Thema. Keine Ahnung welche Zahlen man konkret verwenden müsste. Ich weiß nur aus 40J Lebenserfahrung, dass mein Gehalt genügt um gut zu leben und noch gut was auf die Seite zu legen. Mein ETF Depot entwickelt sich gut, analog den Aussagen von Fachleuten aus der Finanzbranche. Unabhängig davon investiere ich auch in Bitcoin, auch wenn Kommer, Beck, Finanztip nichts davon hält. Ich fahre damit seit Jahren gut. So verkehrt kann es also nicht sein.
Ich denke, dass viele „Bitcoiner“ ihren/unseren Wissensvorteil unterschätzen. Wir halten Bitcoin, weil wir sehen wohin die Welt geht, nicht wo sie ist.
Ein Fiat Mindset kann dies nicht erkennen.
Klingt sehr verrückt und überheblich und ist vielleicht auch falsch, aber diese verrückten Ideen haben sich in der Geschichte der Menschheit schon oft durchgesetzt und die Welt maßgeblich verändert.
Aktuell leben wir nun mal in einem Fiat Mindset. Daher ist es klug, die vorliegenden Umstände für sich zu nutzen.
Man rennt ja auch nicht im deutschen Winter mit der kurzen Hose durch die Gegend, nur weil man sich sicher ist, dass es durch den Klimawandel langfristig wärmer wird.
Ausser diese Regierung ist in der Zukunft diktatorischer Natur. Wir haben vermutlich alle WW2 nicht mehr mitgemacht und auch die aufbauenden Jahre hinterher werden für die meisten von uns fremd sein, aber so lange ist das alles gar nicht her denke ich mir immer. Ich möchte gar kein Schwarzmaler sein, aber unsere Weltgeschichte ist voll von Machtübergreifungen von Regimen und dergleichen. Ich würde auch niemanden, vor allem in sehr jungen Jahren zu einem einfachen z.B. 70/30 Portfolio raten um sich dann gar nicht mehr damit zu beschäftigen. Bis zur Rente können nämlich gut 50 Jahre vergehen und in der Zeit ist einfach auch alles möglich.
Und dennoch möchte ich hier natürlich nicht Welt ETFs oder deren Unterkategorien schlecht reden. Ich denke, dass diese auch weiterhin für sehr viele Jahre einen sehr hohen wirtschaftlichen Stellenwert haben werden. Und wie du schon sagst Schnorchelpeter, die Chance das du alles verlieren könntest ist einfach sehr gering. Ich mutmaße aber auch einfach mittlerweile das Bitcoin in seiner Struktur scheitern könnte, als nochmals viel geringer ein. Aber das kann ja jeder selbst abwegen und sollte man auch. Das oben gepostete Portfolio von Xander ist z.B. für mich absolut legit.
Du machst einen gewaltigen Denkfehler wenn du glaubst Bitcoin hat nur den Nutzen den du selber in Bitcoin siehst. Was Bitcoin jedem Menschen einzeln bringt kann auch nur der jeweilige Mensch alleine entscheiden. Und was du behauptest ist, dass alle Menschen auf der gesamten Welt nur einzig und alleine zwei Nutzen in Bitcoin sehen können: Wertspeicher und Wertetransfer. Damit vernachlässigst du alle Menschen, die ihren eigenen Nutzen für Bitcoin entdeckt haben, z.B. Wissensvermittler usw. Auch ich kann nicht alles aufzählen weil ich mit Sicherheit nicht alle Menschen kenne. Aber ich prangere es an, wenn andere Menschen diesen Nutzen absprechen wollen. Schön und gut wenn Bitcoin für dich keinen weiteren Nutzen darüber hinaus hat, aber zu glauben das wäre schon alles und kein anderer Mensch ist fantasievoller etwas mit Bitcoin anfangen zu können halte ich für sehr naiv.
Genaus könnte ich sagen: Uran braucht die Welt nicht weil ich nichts mit Uran anfangen kann. Fussball, so ein sinnloser Sport. Ich schaffe das ab weil ich kein Fussball spiele.
Also ich laufe tatsächlich gern auch mal im Winter auf Wandertouren mit kurzer Hose rum.
Das hatte bislang aber auch noch niemand behauptet hier. Ich muss auch sagen, dass jede Meinung oder Ansicht was hier bislang von sich gegeben wurde absolut nachvollziehbar ist.
Es ging aber ja darum ob man 100% in Bitcoin steckt oder nicht. Und um mit Bitcoin Wissen aufzubauen muss man nicht sein komplettes Vermögen in ein einziges riskantes Asset stecken.
Ich glaube auch, dass diese 100% All in Bitcoin Mentalität eher negativ für die Verbreitung von Bitcoin ist. Ich kann mir vorstellen, das so ein handeln als nicht sehr rational und besonnen, was das Risiko angeht, wirkt. Und daher wahrscheinlich eher abschreckt.
Ok, tut mir leid wenn es zu Hart formuliert war. Aber 2 ist genau der Punkt den ich kritisiere. Was ist denn die breite Masse? Du verallgemeinerst von dir (und vielleicht von dem was die Medien berichten) auf alle anderen Leute. Aber warum sollten alle anderen Leute genau den gleichen Nutzen von Bitcoin haben? Jeder hat seinen eigenen Nutzen und seine eigenen Ziele und Weltanschauungen. Und das sage ich expliziet um zwischen z.B. europäischem Bitcoin Nutzen und Asiatischem Bitcoinnutzen oder Afrikanischem Bitcoinnutzen zu unterscheiden. Solche Nutzergruppen sollte man nicht einfach unterschlagen oder ihnen die gleichen Beweggründe unterstellen.
Das ist aber genau der Punkt. Die meisten Menschen kommen nicht von selber auf einen Nutzen. Erst wenn es einer vormacht können es, wenn es wirklich gut ist, alle anderen nachmachen und den Netzwerkeffekt bilden.
Ansonsten würde ich dir recht geben, wenn ich der einzige auf der Welt bin, der Bitcoin einfach ins Nirvana schicke, dann erzeuge ich damit zwar eine Nachfrage, aber die geht sehr wahrscheinlich in der Nachfrage aller anderen unter weil es mir wahrscheinlich keiner nachmachen wird die Bitcoins einfach nur zu verbrennen.
Ok, ich dachte es ging um die generellen Bitcoinaussagen von Finanzfluss und somit überhaupt um eine Allokation im Portfolio, z.B: 10% oder 20%.
Zu diesem Thema: Ich würde nie jemanden zu 100% Bitcoin empfehlen, jeder muss selber gut mit seinem Vermögen schlafen können. Über Bitcoin aufzuklären sollte aber dabei sein. Sich auf %-Angaben zu fixieren bringt aber meiner Meinung nach nicht viel. Macht es denn so einen Unterschied ob man 5% oder 7% in Bitcoin hat und nicht in Aktien? Jedes Asset, was man hält sollte einem überzeugen, ansonsten schläft man nicht gut damit und dann sollte es weg. Und wenn einem das Asset gefällt, dann ist es auch egal ob man davon 5 % oder 10 % hat. Dann will man eh nur immer mehr davon.