Teslas FSD sei weiter als das der deutschen OEMs (Aussage Stream)

Ich stimme Roman zu, dass der deutsche/europäische Markt seine OEMs schützt (14.04 YouTube Stream).

Bei der Bewertung, dass Tesla bei FSD weiter wäre als zb Mercedes, kann ich nicht mitgehen.

Die Technik mit der Tesla FSD versucht zu lösen und ob das die höchste Autonome Stufe erreichen kann, ist ein weiteres, vielschichtiges Thema.

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Mercedes und BMW brauchen viel teure Technik (z.B Lidar), während Tesla komplett auf Kameras geht. M.W.n geht das bei den deutschen auch absehbar nur in den richtig teueren Premium-Karren, während Tesla seinen Anstz problemlos auch in die günstigsten Modelle integrieren kann.

Ich denke dass das mit den Kameras und starker KI in Zukunft ausreichen kann. Wenn man sich das Potenzial anschaut, wie gut die schon sind.

Was bringen mir autonome Autos die es nur in S-Klasse und 7er BMW gibt. Und deren Kompaktwagen sind ja schon ohne die ganze neue Hardware absurd teuer.

Naja die Zeit wirds zeigen. Aber du kannst ja gern mal deine Meinung etwas mehr ausführen.

Die wichtigsten Punkte zum Rückrudern bei Tesla-Sensoren:

  • Rückkehr des Radars: Tesla hatte Radarsensoren zu Gunsten der Kameras entfernt. Dokumente bei der US-Fernmeldebehörde FCC deuteten Anfang 2023 jedoch darauf hin, dass Tesla wieder Radarsensoren in seine Fahrzeuge integriert.
  • Wegfall der Ultraschallsensoren (USS): Parallel zum Radar-Wegfall wurden auch die Ultraschallsensoren für die Einparkhilfe entfernt, was zu Problemen und dem Wegfall wichtiger Fahrfunktionen führte.
  • Skepsis gegenüber Kamera-Only: Elon Musk hatte Radar als „ungenau“ kritisiert, doch die reine Kamerastrategie („Vision Only“) erwies sich in der Praxis als herausfordernd.
  • Sicherheitsbedenken: US-Behörden (NHTSA) untersuchten die Kamera-Strategie, insbesondere bei schlechten Sichtverhältnissen, da das System Probleme haben kann, Hindernisse ohne Radar oder LiDAR rechtzeitig zu erkennen

=> Man kann auf dicke Hose machen, aber was wirklich schon geht weicht davon ab.

Autos „schreien“ seit den 2000er Jahren einfach um Hilfe, wenn etwas unerwartet passiert. Das geht halt „autonom“ nicht mehr. Und es ist genauso schwierig zu erkennen, wann ich „nichts mehr erkenne“, wie das Fahren selbst.

Erinnert mich an die Zeit als die SpaceX Raketen reihenweise explodiert sind. Da hat natürlich auch jeder und seine Oma klar gesagt das klappt niemals mit den Raketen rückwärts landen und dann noch als Massenware..

Ich bin der Meinung langfristig können Maschinen mit künstlichen Augen (Kameras) und künstlichem Gehirn (Chip und KI) das Autofahren schaffen, wie auch wir Menschen das eben mit Augen und Hirn (mal mehr mal weniger) schaffen. Wir haben ja auch kein LiDar. Genauso würde ich erwarten dass der Weg dorthin extrem steinig ist..

Aber wie gesagt, die Zeit wirds Zeigen :slight_smile: Wäre ja schön wenn unsere Autobauer mal wieder was reißen zu Preisen die weltweit marktfähig sind. Ich glaube nur nicht mehr daran.

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Langfristig sind vielleicht Sensoren noch viel billiger. Wir werden technologieoffen die besten und günstigsten Verfahren entwickeln. Ich verstehe die Gründe von Musk, aber was es in 10 Jahren sein wird, wissen auch die Leute nicht, die an der Technik sehr nahe dran sind.

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Also ich habe nie gehört dass das jemand gesagt hat, nur dass dieses wiederverwenden nicht immer Sinn macht. Was es auch nicht tut.

Übrigens mein Tesla ist genau 2 Jahre alt, beim Kauf wurde schon seit Jahren behaupten dass jeder Tesla schon alles hat um in der Zukunft autonom fahren zu können. Es fehlt nur noch die Software.

Tja da hab ich Pech gehabt denn meiner hat nur HW3 und ist somit raus bei FSD.

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Absolut. In 10 Jahren werden wir schlauer sein.

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Jupp, he don’t ever give up.

Ich fahre selbst ein MY aus 2024 und habe von anfang an full FSD bestellt. Habe vor zwei Wochen schon eine Nachricht über die Tesla App erhalten das ich einen Termin ausmachen soll um mein Auto mit der neusten HW (Kameras) KOSTENLOS upgraden zu lassen. Geile sache und ein gutes Zeichen das FSD auch bald in DE zugelassen wird.

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gibt aber ein Problem:

Bei uns gibt es eine politische Gruppierung, die beim (Un)Wort Technologieoffen Pickel kriegt
:smiling_face_with_sunglasses:

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Sind ja deren Pickel.
:laughing:

Als Ingenieur oder Zuliefer-Betrieb muss man aber zukünftig eher nach Ungarn, Rumänien oder evtl. Polen. Oder dann die ganz große Runde USA oder China.

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nur behaupten die dann ihr seid an den Pickel. schuld, denn sie glauben bei jedem Wort, sie wären absolut im Recht

Darauf kann man dann nur zitieren:

If you don’t believe me or don’t get it, I don’t have time to try to convince you, sorry.

:woman_shrugging:

Wenn die immernoch Schuldige suchen, statt Verantwortung zu übernehmen, gehört’s eben so.

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Bitte nicht den @Doktor machen hier

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Dachte das selbe. Allerdings darf man die Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns nicht unterschätzen. Ich glaube das Autofahren an sich zwar zu 99% der Zeit keine derartige ungewöhnliche Leistung benötigt. Aber es sind die speziellen Situationen die trotzdem immer wieder auftauchen und wo plötzlich doch das menschliche Intellekt gefragt ist um die Situation richtig einzuschätzen. Da sind bisherige KI Lösungen immer noch häufig überfordert.

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Sicherlich, und wenn es da ist wird es sich auch noch weiterentwickeln.

Die Frage ist aber vielleicht auch, kann man die 99% vielleicht schon akzeptieren, wenn dafür insgesamt die Unfallrate schon dramatisch sinkt? Mit autonomen Autos, die auch für die breite Masse verfügbar sind und nicht nur in Premium-Modellen? Schließlich sind menschliche Fahrer auch alles andere als Perfekt und verhalten sich teilweise geisteskrank auf den Straßen. Ich habe schon so viele beinahe Unfälle erlebt nur aufgrund von dummen, provozierenden Fahrverhalten, die eine KI hoffentlich nicht begehen wird.

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Geh davon aus, dass es mit KI Unfälle, nicht Beinaheunfälle gewesen wären.

Wenn ich ein „komisches Gefühl“ bei einem anderen Fahrzeug habe, dass der evtl. „nicht ganz dicht ist“, halte ich Abstand.

Das „komische Gefühl“ wird eine KI noch sehr lange nicht können.

Die Straßen werden insgesamt weniger von menschlichem Missverhalten geprägt sein. Es gibt nicht nur die Situation autonomes Auto gegen menschlichen Depp. Die Gesamtzahlen werden es zeigen. Versicherungsbeiträge für manuelles Fahren werden teurer sein und dafür wird die KI noch lange nicht bei 100% Perfektionismus sein müssen. Die Zeit wird kommen.

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Ja, aber dann bin ich 80 und WILL möglicherweise auch garnicht mehr selbst fahren.
:laughing:

Menschen immer mehr zu verbieten (oder unmöglich zu machen, außer für Reiche) ist keine Lösung.

Im Prinzip ist §1 der STVO komplett ausreichend.