In letzter Zeit wird irgendwie überall über das Recht auf Teilzeit diskutiert. Gleichzeitig sind die totalen Arbeitsstunden angestiegen. Ich finde diese Debatte lächerlich. Man sollte nichts einschränken oder verbieten. Ich fände es besser, wenn man das Recht auf Teilzeit weiterhin so lässt aber noch ein Recht auf 60 Stunden in der Woche bei Faktor 1,5x Gehalt einführen würde. Alles natürlich nur optional aber was soll dieses Verbot von Teilzeit, wenn Leute die mehr Arbeiten könnten, nicht mehr arbeiten dürfen… Was ist eure Meinung dazu?
..ich finde es auch amüsierend, die aktuelle Regierung haut einen Brüller nach dem anderen raus.
-Ihr müsst mehr und länger arbeiten !
-Ihr seid zu viel krankgeschrieben ! Eine Krankschreibung muss man erschweren !
-Ihr macht zu viel Lifestyle > Teilzeit !!!![]()
Ich würde gerne mal Zahlen dazu sehen, wieviel Prozent es tatsächlich sind, die es aus Freizeitgründen und nicht aus Kindererziehung, oder Pflege Angehöriger sind.
PS: Ich bin jemand, der es jetzt schon machen könnte. Ich warte aber lieber noch etwas, dann entscheide ich was und wieviel an Arbeitszeit ich einsparen möchte.
Kapitalismus in der Krise. Immer länger, immer mehr arbeiten, immer weniger Sozialleistungen.
Irgendwoher muss das Wachstum ja kommen.
Dafür hat man die AFD gepuscht und die sog. Migrationskrise, die man selbst zu verantworten hatte, ist die Rechtfertigung und die „Dummen“ klatschen Applaus, weil sie nicht kapieren, dass sich die Politik auch gegen sie selbst richtet.
Läuft alles nach „Plan“. ;)
…ich bin immer sehr dankbar dafür, dass ich mich vor gut 6 Jahren für einen sparsamen Lebensweg entschieden habe, der mir nach und nach die Möglichkeit gibt (und zum Teil schon gegeben hat), relativ frei entscheiden zu können. Ich habe in meinem Freundeskreis Leute vom Hausmeister bis zum Manager. Alle verbindet das gleiche Problem, finanziell haben Sie keine Bildung erfahren und kommen nicht gut zurecht. Ich selbst stehe mit meinem Einkommen komplett in der Mitte, weiß aber für mich damit umzugehen.![]()
back to topic.
Genau wie der Doktor schon schreibt, der Laden Deutschland ist sowas von Pleite, man ist gezwungen Geld zu generieren. Ausbaden soll es wie immer die Mittelschicht. [Ich finde da Romans Aussage immer krass: 15 Millionen Nettosteuerzahler tragen den größten Teil für sagen wir mal rund 85 Millionen Bürger in Deutschland, kann nicht so lange gut klappen]…
Lieber mit dem Fahrrad zum See als mit dem Porsche zur Arbeit. Gesundheit und Lebenszeit sind mit keinem Geld der Welt aufzuwiegen. ;)
Ist halt auch eine Frage der materiellen Ansprüche respektive der Bescheidenheit.
Leute wie Merz, Linnemann, Söder und wie sie alle heissen, die sollen selber arbeiten gehen.
Ich fahre seit gut 13 Jahren mit dem Rad zur Arbeit (ca. 8.000-10.000 km Fahrleistung im Jahr mit dem Rad, aber mit Freitzeit zusammen. > Mit dem Auto nur 4.000-5.000 km im Jahr). ![]()
Wo ich das gelesen habe, fällt mir eigentlich nur ein:
Du hast kein Recht auf eine gewisse Stundenanzahl.
Die Stundenanzahl sollte zu 100% frei zwischen Arbeitgeber & Arbeitnehmer erfolgen.
Der Staat soll sich da raushalten. Lieber die bisherigen Teilzeit / Vollzeit Regelungen entfernen & es den Markt überlassen.
Wieso dürfte ich nur, 20, 40 oder 60 Stunden arbeiten?
Was ist, wenn ich 80 Stunden arbeiten möchte? Freiwillig?
Aber ich weiß, der Staat muss ja die Leute “schützen“.
Find das ne Frechheit. Die “Lifestyle” Entscheidung ist auch oft eine gesundheitliche Entscheidung. Nicht jeder rennt gleich zum Arzt.
..vielleicht sollte man auch mal die umgekehrte Situation beleuchten. Es gibt, auch in meinem Bekanntenkreis Leute, die würden gerne Vollzeit arbeiten, bekommen aber nur 25-30 Stunden angeboten, da die Firmen es sich nicht leisten können, Vollzeit zu beschäfigen. Oder auch eben die Auftragslagen es nicht hergeben.
Womit sich dann einfach die Frage stellt, warum man überhaupt jemand in ein Korsett pressen muss, wo sich doch einfach zwei zu einem Vertrag einigen müssen….
=> zentrale Planwirtschaft mal wieder, die nirgendwo richtig passt.
..die Standardnummer bei den meisten Teilzeitlern wird sein:
- Sie erzieht die Kinder(Teilzeit, oder Minijob), er geht Vollzeit los.
- Sie, alleinerziehend, noch schwieriger; max. Teilzeit möglich. Unterhaltszahlungen fallen da bei den meisten Menschen bestimmt nicht so hoch aus (einige zahlen wohl gar nicht !? Kann ich persönlich nichts zu sagen).
- Beide müssen arbeiten, um irgendwie alles finanzieren zu können. Nicht wie früher Mutti macht den Haushalt, da die Lebenshaltungskosten mit max. 1/3 des Gehalts von Vati erledigt waren. Dazu kritisiere ich jetzt aber auch mal den krassen Einfluß aus Medien und persönlichem Umfeld > Nachbarn, Bekannte und Verwandte ! Wer schwach ist und da überall mithalten will/muss: Teure Karre, Bude und 3 mal im Jahr Urlaub, der hat es nicht leicht. Einzig und allein bei Kindern wäre es mir auch wichtig, dass sie nicht gemoppt werden. Aber auch da kann man rational handeln, damit sie nicht wie die letzten rumlaufen und respektiert werden.
..naja, es kann sich ja auch mal was im Laufe der Zeit ändern, da will man die Mitarbeiter auch nicht sofort entlassen und muss die Situation anpassen.
Genau. Dann passt man die Abmachung an.
In Deutschland meinen wir immer, das muss in Stein gemeißelt sein und bleiben….. 45 Jahre lang.
Das macht vieles kaputt.
Vom Prinzip nicht schlecht. Funktioniert aber nur wenn Angebot und Nachfrage im Gleichgewicht sind!
Angebot und Nachfrage sind immer im Fluß, sonst bräuchten wir keinen Markt, und Planwirtschaft würde funktionieren.
Ein Einigen auf eine Abmachung ist IMMER ein Kompromiss der Bedürfnisse aller Parteien.
Dann muss das Spiel aber auch weiter gehen und auf Sozialleistungen übertragen werden. Ich möchte nicht auch noch den Burnout anderer bezahlen. 80 Stunden Arbeit ist dann “freiwillig” aber meine Beiträge nicht.
Wäre wirklich spannend zu sehen, wie viel Stunden pro Woche die Menschen zusammen bekommen. Selbst jetzt gibt es z.T. etliche Überstunden aber ohne Grenzen ist ja wirklich kein halten mehr. Der Liefer -und Paketdienst & Pflegeberufe schaffen dann bestimmt die 100.
Das ist die gleiche Argumentation wie in der C-Zeit.
Wenn andere sich nicht I*-lassen, dann möchte ich das nicht zahlen.
Wenn andere Rauchen, dann möchte ich das nicht zahlen.
Wenn andere Fett sind, möchte ich das nicht zahlen.
Ja, ich möchte das alles auch nicht bezahlen & werde gezwungen.
Bei dem einen, findest du es gut, dass andere gezwungen werden, beim anderen nicht.
Der Fehler liegt darin, dass überhaupt nur eine Person gezwungen wird!
Ich konsumiere keine „politischen News“ in der Richtung.
Zum Verständnis: ich gehe als Arbeitnehmer zum Arbeitgeber und handle einen Arbeitsvertrag aus. x Stunden für y Euro brutto im Jahr.
Wo genau und wer will nun hier jetzt ein „Recht auf Teilzeit“ einräumen oder nicht? Verstehe gerade nicht um was es geht :D
100% Zustimmung
Wer sagt, dass ich das gut finde? Ich sage wenn dann muss man konsequent sein. Wenn alle das recht haben zu leben wie sie es mögen (was ich absolut möchte!) dann müssen alle auch selbst die Konsequenzen tragen.