Doch möchte ich. Wäre ein Freund davon, dass man auch berücksichtigt, ob jemand seinem Leiden etwas “nachhilft”. Mir ist aber selbst nicht klar wie sowas angemessen umgesetzt werden könnte. Unterlassene Hilfeleistung meine ich nicht. Ggf. auf Basis wie bei einer BU. Wer regelmäßig trinkt, raucht und fast food isst legt es drauf an. Wie gesagt, weiß ich nicht wie und das ist auch schon off-topic.
Möchte ich auch nicht. Muss aber sagen, dass die ständigen Antworten alá “lass den Markt regeln” manchmal so klingen, als würde auch sowas geemint sein. Wer sich nicht selbst hilft hat halt Pech. Der Markt regelt schon und selektiert aus.
Daher machen mMn nur Systeme sinn, die desaströse Lebensrisiken decken. Da akzeptiert man dann eine gewisse Rate an Versagern. Szenarien mit weniger Impact deckt man nach Wunsch per Versicherung.
Bei einer Zwangs-Krankenversicherung ist man dann maximal am Arsch. Da kann man weder Raucher, Fettleibige, noch begeisterte Schifahrer ausschließen, nur weil die evtl. höhere Kosten verursachen.
Die Arbeitssklaven sind faul geworden, achten teilweise auf ihre Gesundheit und beziehen dann viel zu lange Rente.
Mit den Teilzeitjobs kommen viel zuwenig Steuern und Sozialabgaben rein.
Da muß der Boss mal ganz energisch durchgreifen.
Damals hat man noch bis zur Rente geschuftet, Überstunden gemacht selbst wenn man krank war, die Èltern gepflegt und ist kurz nach Renteneintritt gestorben.
Ich darf wegen Pflege überwiegend Homeoffice machen und bin in Vollzeit.
Danach bin ich nicht mehr gebunden und werde sehr viel mehr auf Reisen/Urlaub sein. Ja, Lifstyle aber auch Selbstschutz oder nennen wir es vielleicht Notwehr.
Mein Arbeitgeber und auch Herr März werden diese Form der Teilzeit akzeptieren oder ganz auf mich verzichten müssen.
Bei uns in Österreich gibt es die Debatte, die Teilzeitarbeit durch höhere Abgaben unattraktiver zu machen.
Ich als kleiner Selbständiger beschäftige einen Arbeitnehmer. Da ich ihn mir in der Vollzeitvariante nicht leisten kann, ist er Teilzeit beschäftigt. Daher sehe ich ein Eingreifen durch die Politik in dieser Hinsicht sehr skeptisch an und hoffe das hinter der Idee der Regierung wieder einmal nicht mehr als heiße Luft dahinter steckt.
Genau, dann kommt es zu einer Ideologiekasse, weil man im Detail angeben muss, ob man einmal im Monat die Lampenschirme von einer Leiter aus putzt, oder irgend eines der 100 000 anderen Lebensrisiken irgendwann mal eingeht. Und wenn sich das durch einen dummen Zufall mal spontan ändert, bekommt man eine Verletzung nicht bezahlt.
Das ist alles dystopischer Unsinn…. wenn wir soweit sind, sollten wir die Zwangskasse besser abschaffen….
Eine Freundin von mir bekommt nur einen 75 Prozente Job. In Vollzeit bekäme sie, wenn sie Überstunden machen müßte einen Zuschlag. In dieser Einrichtung muss sie immer Überstunden machen. Der Zuschlag fällt immer weg. Ansonsten zu teuer. Das ist dort bei allen Angestellten.
Besteht eine Verpflichtung bzw. Weisung dazu, mehr Stunden abzuleisten, wird üblicherweise der normale Lohn gezahlt. Zuschläge müssen vertraglich festgehalten sein. Sind aber gemäß einem BAG-Urteil vom 05.12.2024 (Az. 8 AZR 370/20) ab der ersten Überstunde zu zahlen. Das Gericht urteilte dabei gegen die gängige Praxis, die vorsah, dass Zuschläge bei Teilzeit erst dann in Frage kommen, wenn die Arbeitsdauer die einer Vollzeitkraft übersteigt.