Stell dir vor: 50% Steuer auf Bitcoin, Verkauf nur in CBDC – was ist euer Plan B?

Mal ganz ehrlich - wie stellt Ihr Euch das denn in Eurer romantischen Sozialismuswelt vor?

Wie wird denn geregelt, wer das beste Bauland mit Meerblick bekommt? Gehört ja allen - wer darf also bauen? Wer pflanzt auf dem fruchtbarsten Boden und wer bekommt dann die prächtigsten Äpfel? Und wer bekommt die schrumpeligen Dinger vom ausgelutschten Acker und wer muss dort anbauen und warum?

In jedem realexistierenden Sozialismus war es am Ende so: Eure hochgelobte humane Elite hat sich selbst die guten Posten, das schönste Bauland und das beste Baumaterial zugeschachert. Nur mit Beziehung bist du überhaupt an gutes Baumaterial gekommen. Die Menschen waren gezwungen, untereinander zu handeln und zu helfen - ihr nennt das dann „soziales miteinander“. In den Betrieben wurde jede Menge „gepfuscht“ (für eigenen Bedarf gearbeitet) um überhaupt an irgendwelche Dinge zu kommen weil es die Elite einfach nicht auf die Kette bekommen hat ein vernünftiges Warenangebot sicherzustellen.

Und warum zum Geier bildet Ihr Euch ein, dass es jemals anders sein wird wenn man es nur „richtig“ macht?

Mein Opa sagte immer, das wäre nur eine Bildungsfrage. Mit anderen Worten, wir müssen uns den Menschen nur solange zurechtbiegen, bis er nach unserer Vorstellung handelt.

Für Frieden und Sozialismus seid bereit!
Immer bereit!

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Sehe ich auch so wie du. Der Punkt der mich interessiert:
Warum muss ich Steuern zahlen auf das, was ich bereits gekauft habe?

Wenn ich ein Schraubenzieher kaufe, warum sollte ich dann 1% jedes Jahr an Steuern dafür bezahlen :slight_smile:

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Nein, weil es irrelevant ist, solange die arbeitsteilige Gesellschaft da ist. Ist sie nicht mehr da, bauen wir die Guillotine wieder auf, und dann ist es auch wieder irrelevant. Es ist also IMMER irrelevant.

DU verstehst es nicht.

Nein, wozu? Klar könnte ich mir Obstanbau kaufen. Meine Familie kommt wie gesagt aus der Landwirtschaft. Ist aber eine Plackerei, für die ich nicht gemacht bin. WILL ich nicht!

Das hat rein garnichts mit Macht zu tun.

Heute sind Daten VIEL mehr Macht. Davor war es Öl, dessen Macht ebenso noch existiert. DAVOR war es Land.

Nehme nicht an das du an der Antwort auf die Frage wirklich interessiert bist. Weil die restlichen Paragraphen hast du dann ja damit verbracht deine eigenen Ideen darüber was wir denken könnten anzugreifen.

Der @Doktor hat nicht mal was vom Sozialismus geschrieben. Aber ihr seit alle so dermassen indoktriniert das wenn jemand den Kapitalismus kritisiert kommt gleich der Beissreflex und ihr labert irgendwelche Dinge von der DDR und Stalin.

Wie wäre es wenn man stattdessen einfach mal auf die Kritik eingeht?

Ist halt die Frage, ob man Eigentum grundsätzlich als Problem ansieht - ich tue das nicht.

Wenn es einen Unternehmer gibt, der mit seiner eigenen Firma ein Produkt anbietet, welches eine hohe Nachfrage befriedigt, und somit mit guter Marge verkauft werden kann, habe ich kein Problem damit.

Wenn dieser Unternehmer dadurch dann soviel Geld verdient hat, dass er sich das entsprechende Grundstück leisten kann, habe ich kein Problem damit.

Wenn einer sein Geld durch Scammerei, Gewaltverbrechen, Hinterziehung oder Veruntreuung ergaunert hat, habe ich ein Problem damit.

Wenn es staatliche Strukturen gibt, die über ein Gewaltmonopol einzelne Menschen besserstellt und bevorteilt, habe ich ein Problem damit.

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Jein.
Dass die Welt nicht gleich fair oder meinetwegen gerecht ist, das wird wohl keiner bestreiten.

Nur die Ursachen dafür werden halt sehr unterschiedlich gesehen. Ihr seht die Gründe in erster Linie im Eigentum und die Lösung im Kollektivismus. Das hast Du & Doc ja hier schon zur Genüge ausgebreitet und somit ist die Antwort eigentlich klar und die Frage eher rehtorisch - zugegeben.

Trotzdem sehe ich eine gewisse Faszination oder auch Zeitvertreib darin, nachvollziehen zu können wie man zu dem Glauben gelangt, entgegen jeder geschichtlichen Erfahrung und auch entgegen der menschlichen Natur, die Lösung im Kollektivismus zu sehen.

Sagt der Ideologe. Schon lustig irgendwie.

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Ist vielleicht auch nervig, mit dieser endlosen Eigentums- und Sozialismusdiskussion immer wieder alle möglichen Themen OT vollzumüllen.

Vielleicht mal einen eigenen Faden dafür?
Interesse?

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Bitcoin Mischer nutzen, mit Privatpersonen in Edelmetalle tauschen, mit Privatpersonen gegen Stable Coin tauschen, mit Privatpersonen gegen Waren/Dienstleistungen tauschen, im Ausland anonym verkaufen, DEX nutzen etc…

Gehst halt über die grüne Grenze mit Rad. Habe zB neues Rad in der Schweiz gekauft, mit Dreck beschmiert und bin am Bodensee über die grüne Grenze geradelt. Keiner hält Dich auf…..

Auf solche Sozialismus Kasper einfach nicht mehr reagieren……

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Ja, Verbot von Privatbesitz an Ressourcen, Wäldern, Gewässern, wichtiger Infrastruktur und Boden ab einer bestimmten Fläche usw. Also vergesellschaftet und Demokratisierung der Betriebe. Auch ab einer bestimmten Größe.

Warum sollte die Natur einzelnen Menschen gehören? Die Natur sollte allen Menschen gehören. Wir alle brauchen sie und wir alle werden doch frei in sie hineingeboren.

Ich sehe nicht, warum Einzelne z.B. ein Stück Wald besser verwalten sollten als z.B. die Menschen die dort im Umkreis direkt leben.


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Das ist halt alles DIE entscheidende Frage der Machtverhältnisse. Wer sie hat und warum und wer die Spielregeln macht. Also auch für die Masse der Menschen die Frage nach der eigenen Souveränität.

Und es ist wirklich interessant da bei Bitcoinern ganz offenbar einen wunden Punkt zu treffen. Nicht nur interessant, auch verdammt paradox.

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Ab diesem Punkt kann ich dir nicht mehr folgen oder zustimmen.

Der Mensch strebt nach Besitz & das was du da anführst wäre das totale Gegenteil davon.
Ich finde z.B. das Sprichwort super:
Du darfst nur das dein eigen nennen, was du selbst verteidigen kannst.

Zudem die Masse liegt doch meisten falsch. Wieso sollte das bei Betrieben anders sein?
Beispiele: Corona, Klima, Politik, EU, Weltall, Universum, etc….

Und dann baust du dir ein Strohmann aus DDR und Stalin und haust mal dort drauf ein anstatt das man effektiv auf die Argumente eingeht die wir hier bringen. Und weshalb soll ich darauf überhaupt eingehen, ich will ja weder die UDSSR noch die DDR nachbauen.

Die Menschliche Natur als individualistisch darzustellen ist schon ein wenig albern wenn wir uns seit Urzeiten in Gruppen organisieren und identifizieren. Ist aber halt für die Mächtigen ungünstig wenn sich die Proleten zusammentun, deshalb hat das schon seinen Sinn wieso sie dir eintrichtern der Kollektivismus ist was ganz schlechtes und jeder soll doch bitte für sich alleine dem ökonomischen Machtapparat den sie kontrollieren gegenüberstehen.

Individualismus ist genau für eine Gruppe von Menschen ideal und wünschenswert, die ganz oben. Ich bezweifle mal du gehörst zu denen, insofern argumentierst du halt wieder gegen deine Interessen und für die eigene Unterjochung.

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Mich würde interessieren wie du zu Steuern stehst.
So lassen? Wie viel wäre für dich ok?

Warum besitzt du Bitcoin?
Was ist deine Motivation? Freiheit?

Ich lebe in der Schweiz, wir haben ein komplett anderes Steuersystem. Das würde ich zum grössten Teil so lassen. Jedenfalls solange wir nicht fundamental was an unserem Wirtschaftssystem ändern.

Weil ich ein open source Geldsystem will und Bitcoin der Gewinner des Netzwerkeffekts ist. Macht für mich keinen Unterschied ob das begrenzt ist oder auf immer Inflationiert um es abzusichern (ich denke nicht das die Transaktionsgebühren reichen werden und die 21mil Grenze sich halten lässt). Bitcoin selbst ist auch gar nicht so interessant, aber Technologien wie Fedimint die automatisierte Community Banken darauf aufbauen die mittels Lightning vernetzt sind sind absolut geil.

Die ganze Bitcoin Standard gutes Geld Theorie halte ich inzwischen für den absolut offensichtlichsten Blödsinn den es gibt. Natürlich bin ich da am Anfang auch drauf reingefallen.

Klar, aber wahrscheinlich werden wir da andere Definitionen und Vorstellungen haben was das bedeutet.

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Ich danke dir.
Ich suche immer den Gemeinsamennenner.
Es gibt Punkte über die kann man sich streiten, aber ich möchte es dabei belassen.

Das ist doch kein Widerspruch. Es darf doch jeder was besitzen. Aber es müssen doch nicht Dinge sein und diese in der Größenordnung, die ihn befähigen über andere Macht auszuüben und die Spielregeln für ganze Gesellschaften vorzugeben.

Weil die Masse “imeistens” falsch liegt, braucht es eben auch unabhängige “Volksmedien”. Da sind grundsätzlich die Alternativen die durch die sog. Neuen Medien entstanden eine gute Entwicklung.

Was glaubst du denn in wessen Interesse uns die ganzen sog. etablierten Medien informieren? In unserem Interesse? Die erzählen dir nur das und so viel, damit du motiviert bist morgens aufzustehen und ins Hamsterrad zu steigen.

Unsere ganze kapitalistische Gesellschaft ist so aufgebaut. Wir werden von klein auf erzogen, ein möglichst für die Herrschenden produktiver Mensch zu sein und den Scheiß den wir selbst herstellen ihnen wieder überteuert abzukaufen weil sie eine ganze Industrie erschaffen haben (Werbeindustrie) deren einziger Zweck darin besteht uns 24/7 zu manipulieren.

Eigentlich ist das ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit wenn man mal darüber nachdenkt. Denn da werden ja auch Kinder schon manipuliert und zu den gewünschten Konsumenten geformt die man später haben will.

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Das Problem liegt mMn weder im Kollektivismus, noch im Individualismus, sondern im -ismus! Oder frei nach Rahim: die Endung -ismus deutet stets auf eine Übertreibung hin.

Ist es nicht so, dass jeder einzelne Mensch –jedes Individuum – ein eigenes Bewusstsein hat, einen eigenen Willen, eigene Wünsche, Ziele, Vorstellungen und Präferenzen – kurz: ein Selbst? Gleichzeitig ist – wie du richtig sagst – jedes Individuum von Geburt an vergesellschaftet, d.h. einem Kollektiv bzw. Kollektiven zugehörig und mit ihnen in gewisser Weise identifiziert: der eigenen Familie, einer Gruppe von Freunden, dem Sportverein, einer Schulklasse, einer Glaubensgemeinschaft, einem Volk und so weiter… folglich ist der isolierte, d.h. unabhängige Einzelne eine Fiktion.

Es gibt also natürlich (existentielle) Abhängigkeiten. Aber ein

zu fordern, das schreit doch geradezu nach dem nächsten -ismus

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Finde ich jetzt nicht so abwegig. Muss ja nicht auf Staatsebene sein, das kann ja alles der Gemeinde und damit den Bewohnern der Gemeinde gehören.

Die Gemeinde kann das ja dann vermieten. Landmiete ist eine der idealsten Steuern die es gibt. So verschwindet dieses Geld nicht in privaten Taschen sonder kann in der Gemeine genutzt werden, was die Steuern auf Lohn und Vermögen senkt.

Die nächste Frage wird sein wer über die Miete entscheidet. Wenn man es scheisse macht dann die selben Deppen die das verkauft haben, aber der Schaden wäre halt begrenzter. Aber besser wäre ein Bürgerrat der jeweils mittels Losverfahren (sortition) ausgewählt wird.

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